Beiträge von Petra

    Es ist unheimlich heiß, ich stehe immer sehr lange an einer Stelle, denn ich will die Tiere beobachten und fotografieren. Als wir zu diesem Gelände kommen, muss ich wohl einen hochroten Kopf haben und eine junge Chilenin aus Santiago spricht mich an, ob ich Wasser brauche und ob sie mir helfen kann.

    Oh, so schlimm sehe ich schon aus... :KKopffass2 Stimmt, das Schleppen der Ausrüstung und das Herumlaufen und Herumstehen in der Hitze sieht man mir wohl an. Ich beruhige sie und meine, ich sehe immer so aus, wenn etwas anstrengend ist und bedanke mich für die Fürsorge. Hier gibt es edlich eine Bank und Schatten und ich erhole mich ein wenig. Wasser habe ich auch noch genügend mit.

    Hier sehen wir große und viele Galápagos-Riesenschildkröte (Chelonoidis nigra), die alle von verschiedenen Inseln stammen.

    Die Galápagos-Riesenschildkröte kennt 15 Unterarten, wobei 5 schon ausgestorben sind, unter anderem der berühmte Lonesome George.

    Auf dem 2. Bild, das ist Diego :)

    Bevor wir zu den anderen Schildkröten kommen, sehen wir 2 prächtige Exemplare von Landleguanen, die es nur hier auf Galapagos gibt.

    Bild 1: Conolophus subcristatus auf mehreren Inseln zu finden
    Bild 2: Conolophus pallidus lebt nur auf der Insel Santa Fé

    Fortsetzung folgt! Es gibt noch viele weitere Schildkrötenbilder :ffffluestern

    Natürlich gibt es auch viele Schildkröten hier auf dem Gelände und daher gibt es jetzt auch jede Menge Bilder.

    Es sind alles Galapagos-Riesen-Schildkröten. Allerdings gibt es so einige Unterfamilien.

    Die folgenden 6 Bilder zeigen Riesenschildkröten (Chelonoidis nigra hoodensis), die nur auf der Insel
    Española leben. Eine von denen ist Diego und er hat dafür gesorgt, dass diese Art nicht ausstirbt, denn er hat rund 800 Nachkommen gezeugt.

    Diego ist übrigend schon an die 100 Jahre alt.

    Es ist sonnig, sehr heiß und kaum Schatten unterwegs. Wir erreichen die Charles Darwin Station. Es gibt viele Informationen über die Arbeit der Foundation, wer hierher kommt, der sollte viel Zeit mitbringen.

    Das Bild von Charles Darwin ist aus vielen kleinen Tierbildern, die es auf Galapagos gibt zusammengesetzt.

    Der Herr auf dem letzten Bild hat uns in die Irre geführt, denn von Weiten sah er echt aus und wir wollten gerade grüßen, als wir den Irrtum bemerkten. :ssschmunzeln

    Auf dem Weg zur Station kommen wir wieder an einem großen Baum vorbei. Wieder sehen wir einen Warnhinweis. Es ist ein Manzanilla, einer der giftigsten Bäume der Welt. Wer die Frucht isst, stirbt, der Baum sondert bei Regen eine Flüssigkeit ab, die zu Blasenbildung auf der Haut führen. Das Gift wurde für tödliche Pfeile benutzt.

    Wir bekommen unser Frühstück ans Bett gebracht, nein nicht ans Bett, aber in die Küche. Das gefällt uns. Kaffee und Tee kochen wir selber. (auch wenn wir erst rausfinden müssen, dass in den Filter der Kaffeemaschine noch ein Filter reinmuss, bevor man den Kaffee einfüllt. Es ist allerdings mehr ein Sieb.)

    Hier in diesem Guesthouse gibt es nur 3 Apartements, die Flure sind liebevoll eingerichtet, auch da gibt es zu jedem Apartement eine Sitzgelegenheit. Auch Fahrräder sind zur Genüge da und diese sehen wirklich gut aus. :tt+r

    Der Weg zur Mole dauert nicht lange, man geht vom Hotel vielleicht 10 Minuten.

    Toll war, man konnte Baby-Haie im Wasser inmitten von vielen kleinen Fischen beobachten, denn es ist hier alles wunderbar beleuchtet... Der Tisch war gedeckt. Ab und zu kam dann noch ein Pelikan vom Himmel geschossen, stieß ins Wasser und holte sich eine Portion.

    Auf den Bänken lagen wieder die Seelöwen.

    Und dann gibt es doch immer so nette Touristen: ::iironie

    Sie: willst Du Dich nicht mal daneben setzen? (neben den Seelöwen)
    andere Sie: oh ja, dann fotografier mich mal

    Sie setzte sich tatsächlich direkt daneben und hob die Hand und wollte den Seelöwen tätscheln. Da ging ein Raunen durch die Menge: 2 Meter, 2 Meter, aber der Seelöwe war schneller, er riss das Maul auf und die Frau sprang entsetzt auf.

    Sie: Wieso so ein Theater?
    Ich: das ist immer noch ein Raubtier und das stresst die Tiere,
    Sie: ja, ja, ich kenne das von der Nordsee
    Ich: da sind es aber 30 Meter.

    Daraufhin drehte sie sich um und sagte nichts mehr. Ich muss wohl nicht sagen, was das für eine Landsmännin war.

    Wäre ich gemein, würde ich sagen, der Seelöwe hätte ruhig zubeißen sollen. Ich verstehe das einfach nicht. :razz

    Gestern hatte ich meinen absolut faulen Foto-Tag. Ich habe die Kamera einfach nicht rausgeholt, erst am Abend.
    Deher gibt es keine Fotos von der Überfahrt. Die wären auch sehr schaukelig geworden. Leider mussten wir das Zimmer schon um 10:30 räumen und unser Transfer kam erst nach 14 Uhr. Wir hatten aber keine Lust in der Hitze herumzulaufen, so vertrieben wir uns im Hotel die Zeit mit Lesen. Endlich habe ich mein erstes Buch zu Ende gelesen.
    Durch diesen Livebericht komme ich ja sonst nicht dazu. :lol

    Mit der Neptun fuhren wir dieses Mal. 28 Personen passten darauf. Wer zuletzt einstieg, der musste in der Sonne sitzen. Da wir nach Osten fuhren hatten wir immer die Sonne am Heck. Ich hatte nun doch keine Tablette genommen, nur meine Sea-Bands. Die Fahrt war etwas unruhiger als auf der Hinfahrt und die letzte halbe Stunde, knallte das Boot nur so auf die Wellen. (Jetzt weiß ich auch, was Volker gemeint hatte. ;) )

    Nach rund 2 Stunden waren wir da. Ausbooten, an Land gehen und ein Taxi nehmen. Ich hatte vorher noch eine kurze E-Mail an das Hotel geschrieben und unsere Ankunft bestätigt. Sie gaben uns den Tipp, dass das La k-leta Guesthouse, welches wir gebucht haben, "next to the Mainao Hotel" ist, welches wohl jeder hier kennt.

    So war es auch. Wir wurden supernett vom Sohn des Hauses begrüßt. Unsere Unterkunft gefällt uns total, eine Küche, ein großes Zimmer, ein Bad.

    Einchecken, das machen wir morgen, meinte er. Erst einmal erholen und ankommen. Dann erklärte er uns noch einiges an Hand eines Stadtplanes, wo man gut essen kann, wo die Bank ist, der Supermarkt, die nächsten Strände, wie man für 80 Cent zu einem schönen Strand kommt und vieles mehr.

    Nachdem wir uns erfrischt haben, gingen wir dann wirklich noch los, so spät war es ja noch nicht und wir hatten großen Hunger, haben ja seit dem Frühstück nichts gegessen.

    Nudeln, Sandwich und eine große Flasche Pilsener (5,50 USD nur das Bier!) Danach ging es uns wieder gut.

    Das hört sich alles sehr schlimm an, obwohl ich ja nicht so sehr Bescheid weiß, was die Medis alles so machen oder bewirken. Nierenversagen ist natürlich schon furchtbar, wie gut, dass es ohne Dialyse ging.

    Nur mit Doxy habe ich genügend Erfahrung, das habe ich wegen der Borreliose in hohen Dosen bekommen.
    Angelika, weiterhin gute Besserung ::***

    Das war nun unser letzter Tag auf der Isla Isabela, schön war´s. Am Abend hatten wir dann noch Stromausfall, der ganze Ort lag im Dunklen.

    Heute um 15 Uhr nehmen wir das Boot nach Santa Cruz.

    Viele Grüße
    Petra

    Bild 1: Friedrich hat noch einmal die interessante Kirche fotografiert
    Bild 2: Straßenbau per Hand, Lavasteine werden in Zementmörtel gelegt und ausgefugt.
    Bild 3. Holzkindersitz am Fahrrad

    Unser Wasser geht auch zur Neige, aber wir haben es ja bald geschafft, noch 2-3 Kilometer über Sandwege, dann sind wir wieder am Fahrradverleih. Dieser schaut ganz ungläubig auf mein Bild mit der abgerissenen Kette und entschuldigt sich. Na ja, ist ja alles gut gegangen.

    Wir trinken jeder ein Flasche eisgekühltes Wasser, dann ein Bier am Strand, essen eine sehr leckere Pizza und gehen dann zurück ins Hotel. Genau in dieser Reihenfolge. Dass wir fix und foxi sind, muss ich wohl nicht erwähnen.

    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben... Ja, wir erleben immer wieder mal was. {a

    Bild 1: ein Lava-Tunnel, die Lava ist ins Meer geflossen und außen erkaltet.

    Nachtrag: unterwegs rief uns ein Tourist nach: die Kette ist ab... >***

    Friedrich versucht nun, das Fahrrad in Gang zu bekommen. Die Kette hängt natürlich durch (Bild 1)und es ist für ihn kein richtiges Vergnügen. Wenn es bergauf geht, dann muss er schieben, die meiste Zeit ist jedoch ein leichtes Gefälle angesagt.

    Wir halten nicht mehr oft an, an der Playa del Amor machen wir einen Stop. (Bild 3 + 4)

    Hier ist das Nistgebiet für die Meerechsen, die Weibchen legen nach der Paarung ihre Eier hier in den warmen Sand ab. Dieser Teil darf natürlich nicht von Menschen betreten werden. Wir hatten uns etwas anderes unter dem Namen Playa del Amor vorgestellt. :D

    Wir gehen wieder zurück, bzw. ich fahre und Friedrich geht. Jetzt hat Friedrich auch noch die Idee auf den Hügel aufzusteigen. :question

    Na gut, da kneife ich natürlich auch nicht. Also tigern wir dort hoch. Ich lasse mir Zeit. Oben haben wir wirklich eine schöne Rundumsicht auf die Feuchtgebiete, den Vulkan, das Meer...

    Die beiden Mexikaner kommen auch hoch und so machen wir ein paar Bilder und erfahren ein wenig, wie es jetzt in Mexiko aussieht. Sie meinten in den 80er Jahren, da waren wir in Mexico-City, war es eine wilde Zeit. Jetzt hat sich viel geändert.

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