Beiträge von Petra

    Schon um kurz nach sieben sitzen wir am Frühstückstisch, so kommen wir auch früh los. Wie ich gestern schon schrieb, wollen wir ein wenig die Insel erkunden.

    Bild 3: vor unserem Hostal Sula Sula
    Bild 4: Hostal Sula Sula (dieses Bild wurde am Nachmittag gemacht)

    Pünktlich sind wir wieder am Anleger, die Koffer brauchen wir nicht aufzumachen, denn wir haben noch den Verschluss von San Cristobal dran. In meinen Rucksack schaut er und meint lächelnd, dass ist wohl die Kleidung. Ich nicke...

    Wie man auf den Bildern sieht, haben auch hier die Seelöwen die Sitzbänke im Wartebereich in Beschlag genommen.

    Wir werden auf ein anderes Boot umgebucht, das ist uns egal. Wieder geht es mit einem Taxiboot zum richtigen. Das Umsteigen ist etwas sehr schaukelig. Wir haben dieses Mal einen Platz im Schatten unter dem Vordach, aber auch draußen.

    Die Fahrt nach Isabela ist unruhiger. Friedrich meinte, es läge daran, weil es ein kleineres Boot sei. Es war aber insgesamt auszuhalten. Ich döse immer wieder ein. Sehr komfortabel sind diese Sitze nicht.

    Nach etwas mehr als 2 Stunden erreichen wir Isabela und werden wieder ausgebootet, dieses Mal kostet es 1 USD pro Person. An Land angekommen müssen wir 10 USD pro Person Eintritt bezahlen, nur die Touristen, nicht die Einheimischen.

    Wir nehmen uns ein Taxi zum Hostal, das Volker uns empfohlen hat. (2 USD) Hier auf Isabela ist noch vieles sehr ursprünglich.

    Heute unternehmen wir nichts mehr.

    Von San Cristobal nach Isabela

    Am nächsten Morgen ist der Taxifahrer schon überpünktlich da und holt uns ab. Über den Preis von 10 USD wundern wir uns aber sehr, denn bisher haben wir 1-2 Dollar für eine Fahrt bezahlt. Er murmelt etwas in seinen Bart von wegen Tourismus, er kam auch mit einem Kleinbus an. Egal, wir zahlen knirschend und ärgern uns nicht weiter.

    Schlimmer wäre gewesen, er hätte uns nicht abgeholt.

    Nun werden unsere Koffer und das Handgepäck durchsucht, nach verbotenen Früchten, Samen, Muscheln, Korallen etc. Allerdings nicht sehr gründlich. Ich musste meinen Koffer zwar aufmachen, aber dann schaute er nicht weiter hin, ebenso ging es mit meinem Rücksack. Ich habe ja eine verschließbare Innentasche im Rucksack, aber ich musste diese nicht aufmachen.

    Das Boot mit dem wir fahren, ist klein. Wir haben nun doch vorsichtshalber eine Tablette gegen Reisekrankheit eingenommen und ich habe meine Sea-Band angezogen. Wir dürfen als zweites auf´s Boot und somit nehmen wir die Plätze hinten im Freien, so dass wir viel Luft bekommen.

    Die Fahrt geht einigermaßen, das Wasser ist recht glatt und wir kommen gut voran. Nach 2 Stunden erreichen wir die Insel Santa Cruz, denn hier müssen wir umsteigen. Wir werden ausgebootet und werden mit einem kleinen Taxiboot an Land gebracht. (50 Cent pro Person)

    Da wir nun Sack und Pack im Schlepptau haben, gehen wir in das nächste Restuarant und vertreiben uns dort die Zeit. Da wir kein Frühstück hatten, gibt es jetzt eine große Portion Spaghetti. :)

    Die Weiterfahrt von Santa Cruz nach Isabela geht um 14 Uhr. Eine Stunde vorher müssen wir wieder zur Inspektion unserer Koffer. :rolleyes

    Es könnte sein, dass ich keine Bilder hochgeladen bekomme, die gibt es dann später. ::***


    Die letzten beiden Bilder zeigen Darwinfinken, es gibt sie nur hier auf den Galapagos Inseln. Sie sind sehr zutraulich und wir haben sie schon überall gesehen.

    Mehr Informationen über die Darwinfinken

    Das Taxi brachte uns zurück zu unserer Unterkunft. Es hat sich wirklich gelohnt und wir hatten so viel Glück mit dem Wetter. Ein wenig heiß war es ja, ein wenig anstrengend auch und ich hatte noch lange einen roten Kopf. :ssschmunzeln

    Jetzt müssen wir Koffer packen, um 6:15 werden wir abgeholt und zum Hafen gebracht. Das wird sicher sehr lustig! (hoffentlich!)

    Viele Grüße
    Petra

    Man kann hier schwimmen, die Strömung ist allerdings nicht zu unterschätzen. Friedrich will nicht ins Wasser, da bleibe ich auch draußen und fotografiere lieber.

    Wir hatten mit dem Fahrer abgemacht, dass wir eine Stunde bleiben. Wir gehen auch pünktlich zurück. 10 Minuten soll es dauern, wir brauchen etwas länger, denn auf halbem Wege gibt es eine Bank im Schatten und da machen wir noch einmal Rast.

    Bevor wir zu den Riesenschildkröten kommen, fahren wir durch eine winzige Siedlung: Cerro Verde, hier könnte man eine Rast einlegen, es gibt eine Bar, ein kleines Restaurant und sogar einen Campingplatz.

    Dann erreichen wir die La Galapaguera del Colorado mit dem Schildkröten-Breeding Center Jacinto Gordillo.

    Dieses Mal kommt unser Fahrer mit auf dem Rundweg. Zunächst schauen wir uns die jungen Schildkröten an, die sich in verschiedenen Aufzuchtkästen befinden, allerdings nur von oben durch Draht zu fotografieren.

    Oben angekommen haben wir einen schönen Blick auf den Kratersee, sind aber auch ziemlich erschöpft. Ich habe mein Wasser im Auto gelassen. Wir setzen uns auf einen Stein und genießen die Aussicht. Fregattvögel kreisen über uns, sie finden hier genügend Futter. Der See ist voll mit Süßwassergarnelen.

    Man könnte jetzt den See umrunden, aber Friedrich ist noch etwas angeschlagen und so versuche ich die Fregattvögel zu erwischen, was nicht so einfach ist. (Schwarze Vögel am hellen Himmel :rolleyes )

    Es ist übrigens das größte natürliche Süßwasserreservoir von Galapagos und der Vulkan San Joaquin der älteste auf San Cristobal.

    Wir gehen wieder zurück zum Taxi und weiter geht es.

    Bild 1: müsste Rocca Este sein

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