Wir haben wieder in einer schönen Unterkunft übernachtet, aber das Wetter gestern Abend war grottig.
Jetzt sind wir unterwegs zur Lagune Quilotoa oder so ähnlich, heute Vormittag waren wir am Cotopaxi, das war toll, aber auch ziemlich hoch... Hier ein Handyselfi...
Wir machen gerade Pause in einer Mail in Latacunga, brauche frisches Geld und müssen tanken...
Beiträge von Petra
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Ach so, eine gute Taschenlampe ist unbedingt Pflicht. Man muss ja in der Dunkelheit wieder in die Lodge gehen und eine Beleuchtung gibt es nicht. Licht brennt hier nur von 18 – 22 Uhr, ansonsten ist es dunkel. Ebenso gibt es auch nur in dieser Zeit Strom. Internet ist für die nächsten 5 Tage gestrichen, auch nicht schlecht.
Ich habe schnell die Bilder runtergeladen und alles Akkus etc wieder aufgeladen. Um 20 Uhr wurden wir zum Dinner gerufen. Es gab erst eine Kartoffelsuppe und danach bekamen wir Maniok mit Sojageschnetzeltem und Gemüse, zum Nachtisch eine exotische Frucht, alles sehr lecker. Wasser, Kaffee und Tee gibt es hier rund um die Uhr, an der Bar auch alkoholische Getränke. Eine Flasche Bier kostet 4 USD.Nach dem Essen bekamen wir den Terminplan für den nächsten Tag. Gott sei Dank erst um 8 Frühstück.
Wir gingen auf das Zimmer und ich sortierte schon mal ein paar Bilder. Pünktlich um 10 Uhr wurde das Licht ausgemacht. Dieses schreibe ich gerade in der kompletten Dunkelheit und Stille, aber jetzt reicht es mir auch, ich gehe schlafen.
Gute Nacht!
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Zunächst etwas über das Naturreservat, der Einfachheit halber kopiere ich aus Wikipedia:
ZitatDas Naturreservat Cuyabeno (span. Reserva Ecológica Cuyabeno) umfasst 665.800 ha und liegt im Amazonas-Regenwald der Provinzen Sucumbíos und Napo in Ecuador.[1] Das Schutzgebiet ist nach dem Fluss Cuyabeno benannt und grenzt nördlich an Kolumbien und östlich an Peru. Er wurde 1979 mit dem Zweck ausgewiesen, sowohl die Flora und die Fauna des Gebietes zu erhalten als auch eine Art Reservat für die hier lebenden indigenen Völker der Siona und Secoya bereitzustellen.
Wir richteten uns etwas ein und um 5 Uhr ging es schon wieder auf Pirsch. Dieses Mal nahm ich aber mein großes Objetiv mit. Wieder sahen wir so viele Tiere, manche konnte ich mit der Kamera festhalten. Irgendwo gingen wir an Land und manche von der Gruppe sprangen in die Lagune und schwammen. Friedrich und ich, wir schauten uns aber lieber ein wenig um, wer weiß, was da alles so im Wasser schwimmt.
In unserer Gruppe ist ein nettes Ehepaar mit denen wir uns ein wenig angefreundet haben, sie kommen aus Neuseeland.
Außerdem sind 2 junge Männer in unserem Resort, sie kommen aus Deutschland und arbeiten an der deutschen Schule in Cuenca.
Die Sonne ging unter und wir machten uns langsam wieder auf dem Rückweg. Wusstet Ihr, dass die Augen der Kaimane in der Dunkelheit rot leuchten? Wir haben einige gesehen. -
Die Fahrt dauerte rund 2 Stunden und wir haben schon so viele Tiere gesehen, Affen, Heron, Fliegenfresser, ein Faultier, etliche Kingfisher und sogar Kaimane, ich habe nicht alles behalten, was wir gesehen haben. Wir hielten immer wieder an und beobachteten die Tiere. Im Moment ist Trockenzeit und es ist nur sehr wenig Wasser in den Flüssen. Der Bootsmann musste immer wieder seinen Motor nach oben ziehen, damit er sich nicht verfing.
Wieder hatten wir das Glück gepachtet, denn es regnete überhaupt nicht!
Angekommen, stapften wir durch Morast zu unserer Lodge, durch das Niedrigwasser mussten wir ein kleines Stück laufen.Dann gab es erst einmal Lunch, also noch bevor wir die Zimmer zugeteilt bekamen. An unserem Tisch saßen wir zu 9 Personen, das ist unsere Gruppe, wir machen in den nächsten Tagen zusammen die Touren. Friedrich und ich, wir bekamen unsere vegetarischen Speisen, erst einen Nudelsalat, dann Reis mit schwarzen Bohnen. Wir machten die Bekanntschaft mit einem frechen Parrot, der sich vom Tisch das holte, was ihm schmeckte.
Nun wurden wir auf unser Zimmer gebracht. Wir bekamen eine Holzhütte (nicht im Turm GsD), wow, die war urig. In den Fenstern war kein Glas, sondern nur kleinmaschiger Draht. Vor der Türe haben wir eine Hängematte und wir haben ein privates Bad! -
Nach einer weiteren Stunde kamen wir an den Fluss. Nun mussten wir mit dem Boot weiterfahren. Es waren etliche andere Touristen auch da. Manche waren auf dem Heimweg und andere fuhren wir wir in eine Lodge, derer gibt es einige.
Die Touristen, die gerade angekommen sind, waren klatschnass, denn es hat nur so vom Himmel gegossen. Wenn man sich die Boote anschaut, dann weiß man, im Regen macht es keinen Spaß, wenn man nicht richtig angezogen ist. Wie sagte uns der Tourguide später einmal, egal ob es regnet oder nicht, wir machen es dennoch. Wir haben alle einen Regenumhang bekommen, den wir für unseren Aufenthalt in der Lodge behalten dürfen und tunlichst immer mitnehmen sollten.
Auch unsere Koffer wurden getrennt von uns transportiert. Ich gab auch meinen Rucksack ab, denn soviel Platz war nicht auf dem Boot. Wir waren 9 Personen, ein Tourguide und ein Bootsmann. -
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Unser nächstes Ziel: Naturreservat Cuyabeno
Um 5 Uhr klingelte der Wecker, vorsichtshalber hatte ich mir zwei verschiedene Zeiten einprogrammiert. Unsere Sachen hatten wir schon am Abend gepackt, so konnten wir nun in Ruhe den Rest zusammenpacken.
Um 6 Uhr wurden wir von einem Taxi abgeholt. Wir verabschiedeten uns noch einmal von Tanias Mutter, denn sie kam auch an die Türe. Der Taxifahrer war ein Cousin von Tania (mit echtem Taxi!). Die Fahrt zum Flughafen nach Quito dauerte ungefähr anderthalb Stunden und sie war sehr angenehm. Das Wetter unterwegs war schlecht, es regnete größtenteils, aber wir saßen ja im Warmen.
In Quito gingen wir zum Tame-Schalter und gaben die Koffer auf. Ich hatte uns schon am Abend zuvor eingecheckt und wir hatten auch Sitzplätze bekommen. Auch bei Tame interessierte es keinen, wieviel wir im Rucksack hatten, Gott sei Dank! Danach suchten wir uns ein Plätzchen, wo wir frühstücken konnten. Kaffee und Bagel mit Cream Cheese und Marmelade, das war ok, wenn auch viel zu teuer. Hier hatten wir auch noch einmal Internet. Morgens in der Wohnung funktionierte es nämlich nicht.
Irgendwann liefen wir dann in Richtung Gate. Die Sicherheitskontrollen waren lasch, wir duften sogar unsere Getränke mitnehmen. Pünktlich hob der Flug ab. Die Reisezeit war kurz, in etwa 25 Minuten. Es gab keinen Service an Board, das hätte sich wohl auch nicht gelohnt.
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Maxi tut mir leid, das oder habe ich nicht gesehen, dann bist Du selbstverständlich auch ein
[move][size=5]Winner[/size][/move]
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Ein Stück gingen wir nun doch noch den Wanderweg entlang. Auch hier oben fanden wir einen Sonnenkalender. Man sieht das Wetter schlug um, so kehrten wir zurück. Es war ein schöner Tag, die Kinder waren müde und wir Erwachsenen auch ein wenig.
Mit viel Glück fanden wir schnell ein Taxi und fuhren nach Otavalo zurück. Da wir außer dem Frühstück noch nichts gegesseb hatten, kehrten wir in ein Lokal ein und aßen chinesisch. Tania ging mit den Kindern nach Hause und Volker kam noch mit zu uns, denn er wollte uns noch einige Tipps für unsere Autofahrt von Quito nach Guayaquil geben.
Dann hieß es Abschied nehmen. Ich habe mich gefreut, Volker endlich persönlich kennenzulernen, denn übers Internet kennen wir uns schon ganz schön lange.

Das war´s für heute...
Viele Grüße
Petra -
Wieder nahmen wir uns ein Taxi und fuhren nun zu der Laguna Cuicocha (10 USD). Dieser See ist 180 m tief und liegt auf 3.070 m Höhe (das sagt mein Reiseführer
) Zwei Inseln liegen im See, diese dürfen nicht betreten werden.Die Lagune kann man auf einer Wanderung fast umrunden. Allerdings kam das für uns nicht in Frage. Volker hat das schon einige Male gemacht und schwärmte von den tollen Ausblicken. Wir haben Bilder gesehen, ja es muss traumhaft schön sein, wenn das Wetter mitspielt. Bei uns hat es nicht mitgespielt, man konnte den Cotocachi nicht sehen, alles lag in Wolken und es sah doch sehr nach Regen aus.
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und manche dann wieder nach unten...
Als wir dann mal nach oben sahen, stellten wir fest, dass wir auf einem Motorradtrail waren...
Die Fahrer warteten aber so lange, bis wir Platz gemacht haben und die Bahn wieder frei war.Zum Schluss durfte ich dann noch einen Hügel runterrutschen, na ja nicht ganz... ;D
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Irgendwie habe ich dieses Mal viele Bilder von uns gemacht, oder machen lassen, na gut, das gehört auch dazu.

Übrigens auf der anderen Seite des Wasserfalls tummelten sich die Besucher, denn dort war der Weg recht gerade, ohne große Steigungen. Außerdem wurde man dort recht nass, wenn man sich den Fällen näherte.
Wir nahmen einen anderen Weg zurück und der hatte es später in sich.

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Nun erreichen wir den Parkeingang zu dem Wasserfall Casacade de Peguche. Es gibt schöne Wanderwege, ein wenig schweißtreibend, aber von oben hat man einen schönen Blick auf die Fälle.
Der Wasserfall ist 30 m hoch und hat immer genügend Wasser, wobei sie zur Zeit wenig Wasser führen. Dennoch fand ich sie ganz stattlich. Ich habe nachgelesen, sie entspringen der Laguna da San Pablo.

(Ehe wir das 3. Bild im Kasten hatten... ich habe mich schon ein wenig überschätzt, wie kurz die 10 Sekunden Selbstauslöser sein können, wenn man ausrutscht und es nicht mehr auf den Platz schafft...)
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Nachdem wir ein paar Internetfreie Tage hatten, was auch nicht schlecht war, geht es jetzt weiter mit meinem Bericht.
Der Tag danach, also den Tag nach Silvester ließen wir einfach langsam angehen. Wir trafen uns mit Volker und wurden erst einmal zum Frühstück bei ihm zu Hause eingeladen. Dabei schmiedeten wir Pläne, was wir uns ansehen wollten. Das Wetter ändert sich hier manchmal schnell. Volker machte dann den Vorschlag, dass wir uns einen Wasserfall ansehen und zu einer Lagune fahren.Mit einem Taxi fuhren wir alle zu dem Wasserfall von Peguche. Die Fahrt dauert ca 20 Minuten und kostet 3 USD.
Bild 1: Blick von der Dachterrasse
Bild 4: eine Sonnenkalender aus der Inkazeit -
kiki, wieso? das ist Natur...

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Gut geraten kiki, ja, das war mal eine Anaconda...

Hier ein größerer Ausschnitt.
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der müsste dann aber Tausendfach vergrößert sein, nein ist es nicht, das Bild ist nicht vergrößert.

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nein, keine Echse, kein Krokodil, kein Fisch, aber ein Tier

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