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Live aus Ecuador 2016/2017

    • Reisebericht
  • Petra
  • 25. Dezember 2016 um 21:13
  • Petra
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    • 8. Januar 2017 um 01:19
    • #61

    Unser nächstes Ziel: Naturreservat Cuyabeno

    Um 5 Uhr klingelte der Wecker, vorsichtshalber hatte ich mir zwei verschiedene Zeiten einprogrammiert. Unsere Sachen hatten wir schon am Abend gepackt, so konnten wir nun in Ruhe den Rest zusammenpacken.

    Um 6 Uhr wurden wir von einem Taxi abgeholt. Wir verabschiedeten uns noch einmal von Tanias Mutter, denn sie kam auch an die Türe. Der Taxifahrer war ein Cousin von Tania (mit echtem Taxi!). Die Fahrt zum Flughafen nach Quito dauerte ungefähr anderthalb Stunden und sie war sehr angenehm. Das Wetter unterwegs war schlecht, es regnete größtenteils, aber wir saßen ja im Warmen.

    In Quito gingen wir zum Tame-Schalter und gaben die Koffer auf. Ich hatte uns schon am Abend zuvor eingecheckt und wir hatten auch Sitzplätze bekommen. Auch bei Tame interessierte es keinen, wieviel wir im Rucksack hatten, Gott sei Dank! Danach suchten wir uns ein Plätzchen, wo wir frühstücken konnten. Kaffee und Bagel mit Cream Cheese und Marmelade, das war ok, wenn auch viel zu teuer. Hier hatten wir auch noch einmal Internet. Morgens in der Wohnung funktionierte es nämlich nicht.

    Irgendwann liefen wir dann in Richtung Gate. Die Sicherheitskontrollen waren lasch, wir duften sogar unsere Getränke mitnehmen. Pünktlich hob der Flug ab. Die Reisezeit war kurz, in etwa 25 Minuten. Es gab keinen Service an Board, das hätte sich wohl auch nicht gelohnt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (8. Januar 2017 um 01:34)

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    • 8. Januar 2017 um 02:05
    • #62

    In Lago Agrio angekommen, wurden wir schon erwartet. Unsere Koffer wurden separat transportiert, wir kamen in einen Kleinbus mit noch anderen 6 Personen. Nach einer Stunde Fahrt machten wir eine kurze Pause.

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (8. Januar 2017 um 02:33)

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    • 8. Januar 2017 um 02:07
    • #63

    Nach einer weiteren Stunde kamen wir an den Fluss. Nun mussten wir mit dem Boot weiterfahren. Es waren etliche andere Touristen auch da. Manche waren auf dem Heimweg und andere fuhren wir wir in eine Lodge, derer gibt es einige.

    Die Touristen, die gerade angekommen sind, waren klatschnass, denn es hat nur so vom Himmel gegossen. Wenn man sich die Boote anschaut, dann weiß man, im Regen macht es keinen Spaß, wenn man nicht richtig angezogen ist. Wie sagte uns der Tourguide später einmal, egal ob es regnet oder nicht, wir machen es dennoch. Wir haben alle einen Regenumhang bekommen, den wir für unseren Aufenthalt in der Lodge behalten dürfen und tunlichst immer mitnehmen sollten.

    Auch unsere Koffer wurden getrennt von uns transportiert. Ich gab auch meinen Rucksack ab, denn soviel Platz war nicht auf dem Boot. Wir waren 9 Personen, ein Tourguide und ein Bootsmann.

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (8. Januar 2017 um 02:39)

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    • 8. Januar 2017 um 02:08
    • #64

    Die Fahrt dauerte rund 2 Stunden und wir haben schon so viele Tiere gesehen, Affen, Heron, Fliegenfresser, ein Faultier, etliche Kingfisher und sogar Kaimane, ich habe nicht alles behalten, was wir gesehen haben. Wir hielten immer wieder an und beobachteten die Tiere. Im Moment ist Trockenzeit und es ist nur sehr wenig Wasser in den Flüssen. Der Bootsmann musste immer wieder seinen Motor nach oben ziehen, damit er sich nicht verfing.

    Wieder hatten wir das Glück gepachtet, denn es regnete überhaupt nicht!

    Angekommen, stapften wir durch Morast zu unserer Lodge, durch das Niedrigwasser mussten wir ein kleines Stück laufen.

    Dann gab es erst einmal Lunch, also noch bevor wir die Zimmer zugeteilt bekamen. An unserem Tisch saßen wir zu 9 Personen, das ist unsere Gruppe, wir machen in den nächsten Tagen zusammen die Touren. Friedrich und ich, wir bekamen unsere vegetarischen Speisen, erst einen Nudelsalat, dann Reis mit schwarzen Bohnen. Wir machten die Bekanntschaft mit einem frechen Parrot, der sich vom Tisch das holte, was ihm schmeckte.

    Nun wurden wir auf unser Zimmer gebracht. Wir bekamen eine Holzhütte (nicht im Turm GsD), wow, die war urig. In den Fenstern war kein Glas, sondern nur kleinmaschiger Draht. Vor der Türe haben wir eine Hängematte und wir haben ein privates Bad!

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (8. Januar 2017 um 15:04)

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    • 8. Januar 2017 um 02:14
    • #65

    Zunächst etwas über das Naturreservat, der Einfachheit halber kopiere ich aus Wikipedia:

    Zitat

    Das Naturreservat Cuyabeno (span. Reserva Ecológica Cuyabeno) umfasst 665.800 ha und liegt im Amazonas-Regenwald der Provinzen Sucumbíos und Napo in Ecuador.[1] Das Schutzgebiet ist nach dem Fluss Cuyabeno benannt und grenzt nördlich an Kolumbien und östlich an Peru. Er wurde 1979 mit dem Zweck ausgewiesen, sowohl die Flora und die Fauna des Gebietes zu erhalten als auch eine Art Reservat für die hier lebenden indigenen Völker der Siona und Secoya bereitzustellen.

    Wir richteten uns etwas ein und um 5 Uhr ging es schon wieder auf Pirsch. Dieses Mal nahm ich aber mein großes Objetiv mit. Wieder sahen wir so viele Tiere, manche konnte ich mit der Kamera festhalten. Irgendwo gingen wir an Land und manche von der Gruppe sprangen in die Lagune und schwammen. Friedrich und ich, wir schauten uns aber lieber ein wenig um, wer weiß, was da alles so im Wasser schwimmt.

    In unserer Gruppe ist ein nettes Ehepaar mit denen wir uns ein wenig angefreundet haben, sie kommen aus Neuseeland. :)

    Außerdem sind 2 junge Männer in unserem Resort, sie kommen aus Deutschland und arbeiten an der deutschen Schule in Cuenca.

    Die Sonne ging unter und wir machten uns langsam wieder auf dem Rückweg. Wusstet Ihr, dass die Augen der Kaimane in der Dunkelheit rot leuchten? Wir haben einige gesehen.

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    • 8. Januar 2017 um 02:25
    • #66

    Ach so, eine gute Taschenlampe ist unbedingt Pflicht. Man muss ja in der Dunkelheit wieder in die Lodge gehen und eine Beleuchtung gibt es nicht. Licht brennt hier nur von 18 – 22 Uhr, ansonsten ist es dunkel. Ebenso gibt es auch nur in dieser Zeit Strom. Internet ist für die nächsten 5 Tage gestrichen, auch nicht schlecht.

    Ich habe schnell die Bilder runtergeladen und alles Akkus etc wieder aufgeladen. Um 20 Uhr wurden wir zum Dinner gerufen. Es gab erst eine Kartoffelsuppe und danach bekamen wir Maniok mit Sojageschnetzeltem und Gemüse, zum Nachtisch eine exotische Frucht, alles sehr lecker. Wasser, Kaffee und Tee gibt es hier rund um die Uhr, an der Bar auch alkoholische Getränke. Eine Flasche Bier kostet 4 USD.

    Nach dem Essen bekamen wir den Terminplan für den nächsten Tag. Gott sei Dank erst um 8 Frühstück.

    Wir gingen auf das Zimmer und ich sortierte schon mal ein paar Bilder. Pünktlich um 10 Uhr wurde das Licht ausgemacht. Dieses schreibe ich gerade in der kompletten Dunkelheit und Stille, aber jetzt reicht es mir auch, ich gehe schlafen.

    Gute Nacht!

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (8. Januar 2017 um 15:15)

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    • 9. Januar 2017 um 04:16
    • #67

    Unser 2. Tag in Cuyabena!

    Guten Morgen aus dem Dschungel. Wir haben gut geschlafen! Um 8 Uhr wurde gefrühstückt, damit auch ja keiner verschläft wird ein Horn geblasen. :)
    Es gibt Tee und Kaffee, einen Saft, Rührei, dazu süßes Brot und Apfelkuchen.
    Um 9 Uhr fuhren wir mit dem Boot los. Vorher jedoch mussten wir uns noch mit Gummistiefeln ausrüsten. Ich fand Gott sei Dank ein passendes Paar. Ich zog zwei paar Socken an. Wenn man nicht nass wird vom Regen, dann vom Schwitzen.

    Auf dem Bild 3 ist die Haus-Anakonda zu sehen

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    • 9. Januar 2017 um 04:18
    • #68

    Mitten auf der Lagune hielt das Boot und wir stiegen aus. Wenn man den richtigen Weg findet, dann versinkt man weder im Wasser noch in der Matsche. Wir hatten unterwegs so einige „Unfälle“.

    Ron unser Tourguide suchte die Anacondas, die hier in der Nähe leben. Er schaute in fast jede Höhle hinein, aber ich kann jetzt schon sagen, die einzige Anaconda, die wir gesehen haben, war direkt an unserem Steg, eine Baby-Anaconda.
    So ist es halt in der Natur... Wir liefen durch den Regenwald, eine traumhaft schöne Gegend, unberührte Natur, toll.

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    • 9. Januar 2017 um 04:20
    • #69

    Ron zeigte uns Früchte von eiem Baum. Wir pflückten welche und er schnitt eine Frucht auf, zerschnitt das Fruchtfleisch in der Hülle und rieb damit jeden ein, der das wollte. Nach ungefähr einer Stunde sah man dann die schwarze Färbung. Die indigenen Frauen färben sich auch damit die Haare schwarz. Das haben wir aber nicht probiert.

    Als Friedrich die Lianen sieht und zaghaft daran zieht, meinte Ron nur: they are strong! Ok, dann nahm Friedrich Schwung und platsch lag er auf dem Rücken. Nun ja so strong dann wieder nicht.

    Aber es ist nichts passiert, er ist nur ein wenig dreckig geworden.

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    • 9. Januar 2017 um 04:25
    • #70

    Der Weg war schon sehr „natürlich“. Und teilweise sehr sumpfig. Immer wieder passierte es, dass man tiefer sank und nicht mehr von alleine rauskam, oder eben ohne Stiefel. Da gab es dann schnell helfende Hände.
    Ich machte es so, dass ich schaute, wer wie tief einsank und ich mir dann den besten Weg aussuchte. Meist zeigte mir Ron aber den bequemsten Weg. Ich bekam auch schon mal eine Brücke aus Ästen gebaut. Manchmal hat man so seine Vorteile. ;)
    Gesehen haben wir so einige Tiere: Geier, Papageien, fleißige Ameisen, Nester von den Vögeln, grün-rote Papageien mit dem weißen Auge und viele Kaimane, die auf einer Sandbank auf die Sonne warteten.

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    • 9. Januar 2017 um 04:26
    • #71

    Kaimane...

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    • 9. Januar 2017 um 04:30
    • #72

    Und noch ein paar Bilder. Ob diese Schlange giftig war, weiß ich nicht, Ron hat sie jedenfalls auch nur mit einem Stock hochgehoben.

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    • 9. Januar 2017 um 04:33
    • #73

    Wir waren wieder an der Lagune angelangt, das Boot kam, und wir wurden abgeholt. Nun machten wir einen Stop an der Stelle, wo man unbesorgt eine Runde schwimmen kann. Einige machten das auch, manch einer sprang mit allen Klamotten ins Wasser. (ich nicht!!!)

    Es ist hier total schwül und warm. Nach dem Bad fuhren wir zur Lodge zurück. Eine kalte Dusche war genau das richtige jetzt, nur es hielt nicht lange an. Obwohl es nicht geregnet hat, war eigentlich alles nass...

    Das Mittagessen war sehr lecker, ich bin begeistert, was sie für uns Vegetarier hinzaubern. Auch die beiden „Hauspapageien“ waren natürlich wieder zur Stelle und versuchten immer wieder auf dem Teller zu landen, das Angebot war einfach zu verlockend.

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (9. Januar 2017 um 04:36)

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    • 9. Januar 2017 um 04:40
    • #74

    Bis 15 Uhr hatten wir Freizeit, das reichte gerade mal dafür, die Bilder runterzuladen. Um 15 Uhr gingen wir wieder in den Urwald, dieses Mal zu Fuß, aber auch mit Gummistiefel. Ich nahm neben meinen Kameras auch meinen Regenponcho mit. Friedrich verzichtete drauf. (ha,ha!)

    Dieses Mal war der Regenwald grün und voller Überraschungen. Dieser Kopal Baum hier sondert etwas ab, was die Schamanen als Heilmittel benutzen. Es wird angezündet und die Dämpfe haben eine besondere Macht, so dass man hinterher zum Beispiel keine Schmerzen mehr hat. Das ist jetzt von mir ganz einfach ausgedrückt, natürlich gibt es dafür eine richtige Zeremonie. Wir kamen auch alle in den Genuss des weißen Dampfes und so sind unsere Zipperlein für heute hoffentlich alle verschwunden.

    Hier ein Gruppenbild mit dem heilenden Feuer (da Ron meine Kamera nahm, sind wir nicht alle drauf) Er konnte auch nicht weiter zurück, wir waren schließlich im Regenwald.

    Mit den verblühten Blütenstände der Palme, wurde Bob Marley imitiert... der Ausflug soll ja auch locker sein und Spaß machen.

    Wir gingen immer tiefer in den Regenwald. Hier schnitt Ron vom einem Palmwedel einzelne Blattlanzen ab, verwob diese und bastelte so eine Dschungelkönigskrone... (nein das Bild zeige ich aber nicht!)

    Der Regen setzte ein, erst merkten wir nur wenig, aber dann schüttete es nur so vom Himmel. Ich hatte meinen Regenponcho mit, Friedrich wurde nass, wie auch noch ein paar aus der Gruppe. Ein Trost, es ist warmer Regen. Wir waren erst um 16:30 wieder zurück.

    Daher gab es jetzt einen freien Nachmittag. Nach dem Abendessen fahren wir mit dem Boot raus, Kaimane und andere Tiere wollen wir vom Boot aus beobachten.

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    • 9. Januar 2017 um 04:43
    • #75

    Das Abendessen war wie immer lecker. Es gibt eine Suppe vorweg, danach für mich und Friedrich vegetarisches Essen (wir sind aber nicht die einzigen, es gibt noch zwei andere) als Nachtisch meist einheimisches Obst. In den Bäumen rundherum sprangen wieder viele Affen von Ast zu Ast...

    Danach fuhren wir mit dem Boot hinaus, auch das war ein wunderbares Erlebnis. Wir sahen viele nachtaktive Tiere. Die Augen der Kaimane leuchteten rot in der Dunkelheit. Bilder gibt es keine … zu dunkel... und wir hatten Glück, es gab keinen Regen!

    Als wir zurückkamen war es überall dunkel, das heißt, es war nach 22 Uhr. Somit gingen wir gleich ins Bett, wir waren auch kaputt, den ganzen Tag unterwegs, das macht müde.

    Das war´s für heute.

    Viele Grüße
    Petra

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    • 10. Januar 2017 um 02:41
    • #76

    Unser 3. Tag in Cuyabeno brach an. Wir wollen zu einem indigenen Stamm fahren. Wir waren schon sehr gespannt, denn prinzipiell mögen wir dieses Schaulaufen nicht. Aber gut, es ist halt im Programm enthalten. Lassen wir uns einfach überraschen.

    Um 9:20 fuhren wir mit dem Boot los. Friedrich sorgte noch dafür, dass auch der Proviant mit an Board genommen wurde, denn es stand noch einsam am Ufer...

    Wieder war das Wetter einmalig, gar nicht so Regenwaldartig. Ron meint, es ist viel zu trocken, viele Wasserwege sind nicht befahrbar. Wir mussten schon auf der Hinfahrt einige Umwege fahren, weil die Shortcuts ausgetrocknet waren.

    Unterwegs machten wir immer wieder Halt, denn es gab so viel zu sehen. Wir beobachteten Vögel, Affen, sogar ein Faultier konnten wir entdecken. Auch heute waren wir wieder auf der Suche nach einer Anaconda, fanden aber nur eine Babyanacadonda. Auch diese war schon ganz schön groß.

    Manchmal trafen wir auf andere Gruppen, denn natürlich waren wir nicht alleine unterweg. Aber das Gebiet ist groß.

    Bild 3: diese "Springspinne" befand sich im Boot und zwar in der Nähe meiner Füße, bevor ich mich jedoch aufregen konnte, war sie weggesprungen. Es gibt ja etliche giftige Spinnen...

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (14. Februar 2017 um 20:45)

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    • 10. Januar 2017 um 02:54
    • #77

    Wir erreichten die Siedlung der Sionas. Sie haben sich ein Stück Regenwald urbar gemacht. Es war ein wirklich angenehmer Besuch, denn wir konnten frei durch das Dorf schlendern, es gab keine Verkäufe oder sonstige Touristenattraktionen.

    Als Erfrischung bekamen wir ein Stück saftige Melone, die beiden Kinder, die neugierig zuschauten, bekamen natürlich auch ein Stück ab.

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (10. Januar 2017 um 02:56)

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    • 10. Januar 2017 um 02:58
    • #78

    Ron zeigte uns eine Frucht, die aussah wie eine Litschi, aber es war eine andere. Den Saft benutzt man als Farbe und wir bekamen eine schöne Zeichnung ins Gesicht oder auf den Arm :)

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    • 10. Januar 2017 um 03:04
    • #79

    Was uns sehr gefallen hat, war, dass wir zusammen ein Brot gebacken haben. Dafür mussten wir zunächst in den Wald gehen und eine Yucapflanze (auch Maniok oder Cassava genannt) suchen.

    Mit einer Machete wurde rund herum Platz geschaffen, dann zog einer von uns die Wurzel heraus. Diese wurden geschält, auch mit einer Machete und in ein Netz gesteckt. Dann gingen wir zurück. Nun wurden die geschälten Wurzeln gewaschen und anschließend gerieben.

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    • 10. Januar 2017 um 03:07
    • #80

    Das Geriebene wurde dann ausgepresst. Dazu benutzte man eine geflochtene Matte. Es war wirklich sehr interessant. Nachdem das Wasser ausgepresst war, blieb ein „Mehl“ übrig. Dieses wurde dann noch einmal gesiebt.

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