Der Wecker klingelte schon um 10 Minuten vor 5 Uhr, also das ist eigentlich keine Zeit für mich. Um Viertel nach 5 waren wir schon unterwegs, es ist stockfinster und windig. Wir verfahren uns und sehen Wasser, nö, das ist verkehrt, denn das ist schon die Ostsee, also kehrt marsch!
Wir finden den Weg, biegen noch einmal kurz vor dem Ziel falsch ab und landen auf einem Feld. 
Endlich, wir haben es geschafft, und nun müssen wir noch zu den Hütten, mit Sack und Pack. Einen Teil haben wir ja schon in der Hütte gelassen, aber die wertvollen Sachen haben wir natürlich bei uns. Außerdem Paroviant für den ganzen Tag. Die Pension hat uns ja ein Lunchpaket gemacht, das hing an unserer Zimmertür. Ich tausche noch schnell den Apfel gegen eine Banane.
Die Hütte ist ja nicht allzuweit entfernt, aber wie geht man in der Dunkelheit? Boah, seid Ihr mal über ein Feld gerannt und konntet nichts sehen? Wir haben ja unsere Stirnlampen mit, sie sind enorm hilfreich, aber man sollte schon ungefähr die Richtung wissen. Wir korregieren unsere Richtung, denn ich glaube, wir befinden uns zu weit links. Es ist aufregend, denn eigentlich irren wir ein wenig umher. Endlich ich erkenne einen Busch und richtig, da hinten sind unsere Hütten. Schnell aufgeschlossen und alles hineingepackt.
Ich schließe mich ein, mache innen meine Taschenlampe an und richte mich häuslich ein... 
Es ist noch viel zu früh, irgendwann höre ich die ersten Kraniche, zum Fotografieren ist es noch zu dunkel.
Dann kommen nach und nach einige angeflogen. Sie sind sehr weit weg, zu weit, das wird sich auch nicht mehr viel ändern.