Beiträge von Petra

    Langsam gingen wir wieder zurück zur Bushaltestelle. Schon nach kurzer Zeit kam der Bus, aber... er hielt nicht an und fuhr einfach durch, vorher hupte er noch ein paar Mal. Wir waren nicht die einzigen, die sich darüber aufregten.

    Dann kam der nächste Bus, er fuhr nach Levens, eine Französin stieg ein, der Bus fuhr ab, aber schon 5 Minuten später sahen wir sie wieder. Sie war in den verkehrten Bus gestiegen und hat es erst nicht bemerkt, da sie nur am Handy hing. :ssschmunzeln

    Nach einer halben Stunde kam dann endlich ein Bus und er hielt auch an.

    Ein schöner Tag und am Abend war ich einfach nur geschafft. So geschafft, dass ich noch nicht einmal den Bericht schreiben konnte. :ppeace

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Mit dem 89-Bus fuhren wir wieder in Richtung Nizza. Nach rund 12 Kilometern stiegen wir jedoch wieder aus, denn wir wollten dem Ort Tourrette-Levens einen Besuch abstatten.

    Unser Interesse galt mehr der Burganlage. Diese wurde auch im 12. Jahrhundert von den Templern angelegt.

    Von der Bushaltestelle geht man noch ca. 20 - 30 Minuten ehe man ganz oben ist.

    Bild 1: Blick von der Bushaltestelle in Levens
    Bild 2 + 3: Tourrette-Levens
    Bild 4: Blick hinauf zur Burganlage Torrette-Levens

    Wieder gehen wir durch kleine Gassen, es gibt einige alte Brunnen, viele schöne Häuser. Wir sehen das Geburtshaus von Francois Malaussena, ein Rechtsanwalt und brillianter Politiker. Er war der erste Bürgermeister von Nizza und auch für den Canton Levens zuständig.

    Am Marktpklatz trinken wir eine Kleinigkeit und dann gehen wir zur Bushaltestelle und nehmen den nächsten Bus.

    Der Gipfel ist erreicht. Herrliches Wetter, ein toller Ausblick, was will man mehr. Wir machen ein Selfie mit Selbstauslöser. Das 3. ist dann einigermaßen geworden. :mrgreen

    Wir setzen uns auf die Bank, holen unsere Bücher raus und lesen ein wenig. Meine Enkeltochter hat mir das Buch von Sebastian Fitzek mit dem Titel Passagier 23 als Reiselektüre besorgt. Es ist spannend und im Moment tendiere ich dazu, nie wieder auf Kreuzfahrt zu gehen.

    Nach einer Erholungspause gehen wir weiter.

    In der Tourismusinformation holen wir uns eine Karte mit einem eingetragenen Rundgang und den Erklärungen dazu. Der Ort ist nicht groß, aber dennoch verlaufen uns. Es gibt so viele verwinkelte Gassen, aber die Bewohner sind alle nett und zeigen uns den richtigen Weg, auch wenn wir ab und zu auf privatem Gelände stehen.

    Levens ist ein schönes Bergdorf. Schon im 12. Jahrhundert waren die Tempelritter hier und haben den Ort gut beschützt. Nachdem der Orden im 14. Jh. ausgelöscht wurde, kamen "die Schwarzen Büßer" und die "Weißen Büßer". (Penitents noirs - Penitents blancs)

    Das erste Bild ist von der Kirche der Penitents noirs, das zweite Bild zeigt die Kirche der Penitents blancs.

    An schöne Orte, die mir gut gefallen haben, kehre ich gerne wieder zurück. Daher haben wir gestern einen Ausflug nach Levens gemacht.

    Levens ist ein kleiner Ort, der 25 Kilometer nördlich von Nizza auf 600 m Höhe liegt. Wir sind mit dem Bus 89 ab Vauban (Gare routière) gefahren. Die Fahrtzeit beträgt ungefähr eine halbe Stunde.

    Ach, wie schade Anja, da versäumst Du so allerlei. Frankreich ist mein Lieblingsreiseland und die Sprache ist für mich die schönste, obwohl ich es nicht mehr so gut spreche, da ich kaum Gelegenheit dazu habe.

    Aber so hat jeder seine Favoriten. Bei mir gibt es auch Länder, die nicht ganz oben auf meiner Liste stehen.

    Maxi, ich denke, das sind Pomeranzen, die ich aufgenommen habe. Hier gibt es viele davon.

    So, ein neuer Tag, mal schaun, was wir heute alles machen. >""§

    Es wird Zeit für uns, wir schlendern langsam zum Bahnhof zurück. Bei der Information frage ich nach, ob wir auch einen früheren Zug nach Nizza nehmen können, als den gebuchten. Das ist kein Problem meint er, in wenigen Minuten fährt einer ab. Prima! Hier erfahren wir auch, dass wir die Tickets validieren müssen. Das machen wir auch, danach geht es zum Gleis und wir fahren zurück. Ab Monaco wird der Zug voll. Nach einer halben Stunde sind wir wieder in Nizza. Hier fallen mir die Hinweise zum WC auf...

    Menton ist immer einen Ausflug wert. Wir werden auch bei einem nächsten Nizza-Aufenthalt einen Abstecher dorthin machen. :mrgreen

    Viele Grüße
    Petra

    Langsam brechen wir wieder auf. Dieses Mal nehmen wir andere Gassen nach unten. Einmal rutsche ich aus und mache einen Abflug nach unten, aber ich kann mich an einem Geländer gerade noch festhalten. Glück gehabt! (Bild 4)

    Als ich meinen alten Bericht eben durchschaute, habe ich doch glatt ein ähnliches Bild gefunden: Hier sind wir mit Jenni im Dezember 2006 auch schon hochgegangen. :ttanzen 1. BIld

    Dann haben wir unser Ziel erreicht, es ist der Schloßfriedhof, Cimitiere du vieux Chateaux.

    Wir haben eine fantastische Sicht auf Menton und das Meer. Natürlich gehen wir auch über den Friedhof. Wir sehen viele Gräber von jungen Männern die im 19. Jahrhundert gestorben sind.Noch haben wir nicht herausgefunden, was sich 1887-1889 ereignete.





    Etliche Treppen führen hinauf zu der Basilika Saint-Michel-Archange. Darüber habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben:

    Zitat

    Die prächtige Fassade mit seinen 2 unterschiedlichen Türmen stammt aus dem Jahr 1619 (Grundsteinlegung). Der Bau begann 1640 und die Weihe fand am 8. Mai 1675 statt. Die heutige Fassade im Barockstil wurde erst im 19. Jahrhundert gebaut. Neben dem Schutzheiligen von Menton St. Michael, sieht man in den Nischen noch die Statuen von St. Moritz, dem Schutzheiligen von Savoyen und St. Roch, den man gegen die Pest anrief.
    Der östliche Turm, der Uhrenturm stammt aus dem 14. Jahrhundert, während der westliche Turm, der Campanin, zwischen 1701 und 1703 erbaut wurde. Innen ist die Kirche reich vergoldet und mutet recht pompös an. Im Chorraum befindet sich der Hochaltar aus Marmor, der mit Einlegearbeiten aus farbigen Marmor reich verziert wurde. Darüber befindet sich eine Statue des heiligen Michaels aus polychromen Holz (1820). Hinter dem Altar ist die Orgelempore (1666)
    Es gibt 12 Seitenkapellen, teilweise reich verziert. Die Seitenkapellen dienten den Patrizierfamilien aus Menton als Begräbnisstätten, die einfachen Leute aus Menton wurden im Mittelschiff unter dem Haupt-Kronleuchter begraben. Bis 1850 gab es keinen Friedhof in Menton.
    Neben der Basilika steht noch die kleine Kirche Chapelle de la Conception, sie war ursprünglich das Gebetshaus des Ordens der Weißen Brüder (Pénitents Blancs) Im Innern soll sie sehr schön sein, so wurde uns erzählt. Leider hat sie nur Montags und Mittwochs von 15-17 Uhr geöffnet. Wir genießen den Ausblick von der Oberstadt über den Hafen von Menton und steigen weiter nach oben, denn wir wollen jetzt noch den Friedhof des alten Schlosses besichtigen. Wieder gehen wir durch enge Gassen hinauf und immer wieder erhaschen wir einen schönen Blick auf Menton.


    Das Wetter ist prima, in der Sonne ist es angenehm warm, aber ab und zu verschwindet sie hinter Wolken und dann wird es gleich wieder merklich kühler. Wir haben genügend Sachen mit, die wir immer mal wieder an- und ausziehen.

    Wir gehen ein Stück am Strand entlang und kommen zum Hafen, hier wird ordentlich gebaut, ein unterirdisches Parkhaus.

    So biegen wir ab und laufen die die Altstadt von Menton.

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