Kurze Zeit später erreichen wir den Plaza de Armas (Huacaypata, so hieß er zur Inkazeit), ein wirklich schöner Platz. Viel Grün in der Mitte mit vielen Bänken, wo man sich ausruhen kann und natürlich steht hier auch ein Brunnen mit einer Inka-Statue. (ehemaliger Inkaherrscher)
Dominierend die beiden Kirchen. Die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert mit zwei 30 m hohen Türmen. Ich habe gelesen, dass die Glocke, wenn sie geläutet wird, 40 Kilometer weit zu hören sei. Die Glocke, sie befindet sich im linken Turm heißt Maria Angola und soll die größte ganz Südamerikas sein. Innen gibt es viele Schätze zu bewundern.
Auf der anderen Seite die Kirche La Compania, ich habe an einem anderen Tag Bilder gemacht, die kommen noch. Zuerst dachte ich, das sei die Kathedrale, so wuchtig ist sie in der Erscheinung.
Wir haben nicht alle Kirchen von innen besichtigt, das gab die Zeit auch nicht her und wir hatten auch nicht immer Lust. Die anderen Seiten sind Häuser mit Arkardengängen. Hier befinden sich viele kleine Geschäfte, meist Lokale oder Agenturen mit Wechselstuben und Souvenirs.
Zu jedem dieser kleinen Läden gehören gefühlte X- Verkäufer, die uns alles mögliche verkaufen wollten. Auf Treppenstufen oser einfach auf dem Bürgersteig sitzen junge und alte Frauen und verkaufen Süßigkeiten, Maiskolben, Andenken, einfach alles ist hier zu finden. Und dann die vielen Schuputzer, die unbedingt unsere Schuhe putzen wollen. Oft sind es Kinder, die arbeiten müssen. Wie auch schon in Puno laufen auch hier die prachtvoll bunt gekleideten Kinder mit Tieren herum und betteln um ein Foto, das sie natürlich bezahlt haben möchten.
Auch verkaufen Kinder Eis in Bechern oder Puddingähnliche Leckereien. Ich habe mit dieser Kinderarbeit ein Problem, denn man sieht sie auch spät am Abend...
Alle Bilder sind vom Plaza de Armas.
Auf dem 3. Bild stellt sich ein Tourist mitten auf den Rasen, was verboten ist. Er hat zwei Schuhe mitgebracht und stellt diese auf einen Stein und will sie fotografieren. Schon ist die Trillerpfeiffe zu hören, aber der Tourist erklärt der Polizistin, dass er unbedingt dieses Bild machen müsse und dann den Rasen natürlich sofort wieder verlassen wird.
Sachen gibt es...