Beiträge von Petra

    Danach haben wir gar nicht gefragt. Es gibt sicher auch nur deutsche Touren. Wir sind gerne international unterwegs und daher waren wir jeweils bei einer gemischten Gruppe spanisch und englisch. Heute und auch gestern waren wir die einzigen englisch-sprachigen Touristen. Das war prima, wir bekamen immer eine Erklärung für uns vor oder nach den spanischen Erklärungen.
    Maxi, beruflich habe ich ja schon immer englisch sprechen und schreiben müssen, daher ist es für mich kein Problem. Friedrich spricht auch fließend englisch.

    Ja klar, wenn man nicht sicher in der Sprache ist, dann würde ich auch lieber die Sprache wählen, die man eben gut kann. Unser Guide heute war vom "Quechua Tribe". Er sprach hervorragend englisch, meinte aber, dass deutsch sehr schwer sei für ihn.

    Heute Morgen war es hier sehr bedeckt und es hat zwischendurch geregnet, dann kam die Sonne hervor und es war sehr warm, heute Nachmittag zogen wieder Wolken auf. So haben wir das erste Mal nach 38 Tagen das Regencape herausgeholt.

    Mit Wolken zu fotografieren ist auch mal was anderes. ;D

    Jetzte werde ich weiter mit dem Bericht und den Bildern machen. >""§

    Wieder ist ein schöner Tag vorbei, danke für die Kommentare :)
    Heute haben wir eine Halbtagestour unternommen, im Programm standen folgende Plätze:

    Koricancha, Quengo, Sacsayhuaman, Tambomachay und Puca Pucara...

    wieder viel laufen und klettern, wir waren die einzigen englischsprachigen auf dieser Tour und bekamen jeweils private Erklärungen in englisch vorab. Der Rest der Gruppe kam aus Peru, Chile, Mexiko, Ecuador und Brasilien. So hatten wir immer viel Zeit um Fotos zu schießen oder schon mal den nächsten Hügel zu erklimmen, wenn die Erklärungen auf spanisch erfolgten.
    Es gab natürlich auch wieder ein Markt mit Möglichkeiten zum Kauf zu sehen und eine Silberschmiede...

    Nun machen wir morgen noch einmal eine Tour, es geht zu den Tipon Ruinen, nach Pikillaqta auch Ruinen und zur Andahuaylillas Kirche.

    Mal schauen, wann ich dazu komme, den Bericht weiterzuschreiben. :rolleyes

    Gegen 17 Uhr erreichen wir Urcos (3.121) und es ist Tea-Time. Dazu werden ein paar Cannapes gereicht. Noch immer fahren wir am Fluss entlang. Bei Pikillacta biegen wir nun in Richtung Cusco ab und verlassen die Flusslandchaft.

    Übrigens die Straße führt fast immer parallel zu den Gleisen, mal rechts und mal links davon.

    Mit etwas Verspätung erreichen wir Wanchaq, wo unsere Zugreise endet. Von hier aus nehmen wir uns ein Taxi zu unserem Hotel Qelqatani in Cusco.

    Diese Zugfahrt haben wir sehr genossen, ein Hauch von Luxus auf unserer Reise.

    Wir sind jetzt nur noch auf 3.400 m, eine sehr angenehme Höhe im Gegensatz zu Putre und Puno. Und sprachlich gesehen, gibt es hier überhaupt keine Probleme mehr, mit englisch kommt man super gut durch, fast jeder spricht ein paar Worte.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Die letzten beiden Bilder sind noch von San Sebastian, praktisch ein Vorort von Cusco.

    Der nächste Ort ist Marangani und schon sind wir wieder auf 3.677 m, es geht jetzt stetig niedriger.

    Im Zug gibt es nun eine Band aus Cusco, die Musik macht und natürlich auch wieder ein paar Tanzdarbietungen. Friedrich ist ein williges Opfer und zum Schluss lassen wir uns auch einmal fotografieren. :ttwisted

    Natürlich ist hier auch ein Markt aufgebaut, wie so überall, wo sich Touristen tummeln. Da wir nichts kaufen wollen, schauen wir uns auch nicht um. Wir haben schon so viele Märkte gesehen...
    Ein kleines Mädchen fällt mir auf, das etwas unter einer Treppe steht. Ich mache auch ein Bild mit der Sofortbild-Kamera und schenke es ihr. Sie kann es nicht fassen und läuft mit dem Bild zu ihren Sachen und versteckt es dort.

    Natürlich kommt die Mutter sofort angelaufen und ruft: Propina (Trinkgeld) Ds ist mir hier in in den letzten Tagen aufgefallen, alle wollen "Propina". Hier laufen die Einheimischen, auch die Kinder in Trachten niedlich gekleidet und mit irgendeinem Tier im Arm: (Hund, Hase, Lamm) und betteln um Bilder, die sie natürlich dann bezahlt haben wollen.

    Ebenso stehen überall meist Frauen mit Alpacas oder Lamas schön geschmückt mit Hüten auf dem Kopf der Tiere und warten auf Kundschaft.

    Wir müssen wieder in den Zug, kaum sind wir eingestiegen, fährt er auch schon los. Auf unserem Platz stehen ein paar süße Kekse.

    Dieser Pass ist einmal die Grenze zwischen dem Gebiet der Aymara und der Quechua und zum anderen auch eine Wasserscheide zwischen dem Atlantik und dem Pazifik. Es gibt in der Nähe die Quelle des Rio Vilcanota, der irgendwann in den Amazonas mündet, dabei aber mehrere Male noch den Namen wechselt.

    Man ermuntert uns auf die Lok zu steigen, was wir natürlich gerne einmal machen. :mrgreen Danach gehen wir zu der kleinen Kapelle und schauen dort einmal rein.

    Bei Santa Rosa (3.953 m) wird der Nachtisch serviert, wir sind rund 180 Kilometer gefahren. Bisher kam noch keine Langeweile auf. Gut ist, dass man sich im Zug frei bewegen kann. Wir sind immer wieder mal in den Panoramawagen gegangen.

    Außerdem haben wir sehr nette Bekannschaften im Zug gemacht. Engländer, Amerikaner, Brasilianer, Argentinier, es ist interessant zu hören, was sie bisher alles erlebt haben.

    Nach weiteren 28 Kilometern erreichen wir den Pass La Raya. (4.313 m) Das ist der höchste Punkt auf dieser Reise.Wir haben ein wenig Aufenthalt. Ich wollte unbedingt den Zug von vorne fotografieren und eilte dorthin.

    Pünktlich um 11:55 h bekommen wir unseren Aperetif serviert, wir hatten uns einen Pisco sour bestellt. :pprost
    (der war nicht im Preis inbegriffen) Er schmeckte himmlisch!

    Etwas später wurde die Vorspeise serviert. Für Friedirch gab es Geräucherter Trout mit Quinoa Blinis und Sour Cream auf Salat. Für mich wurde ganz unkompliziert ein Salat zubereitet, da ich ja weder Fisch noch Fleisch esse.

    Zum Essen wurde ein Merlot aus Chile und Wasser gereicht!

    In der Bar gibt es einen Begrüßungsdrink, eine Band spielt typische Lieder der Region, es sind Aymara und sie kommen aus Puno. Es macht Spaß, den Klängen zu lauschen, sie können perfekt mit Chanrango (Zupfinstrument), Quena (Flöte) und Zampona umgehen. Natürlich spielen sie auch bekannte Lieder wie El Condor pasa.

    Ab und zu kommen Tänzerinnen hinzu, sie tragen typische Trachten und tanzen spezielle Tänze. Wir fahren durch Calapuja, Nicasio, Laro, Tirapata, entlang des Pucara River. Kinder stehen oft am Straßenrand und winken dem Zug hinterher.

    Der Zug fährt durch Puno hindurch und dann eine Zeitlang am Titicacasee vorbei. Die ersten 50 Kilometer sind wir schon in der Gegenrichtung mit dem Bus gefahren. Mit dem Zug ist es jedoch ein ganz anderes Erlebnis. Der Zug fährt relativ langsam, mit dem Bus wäre man auch in 5 - 6 Stunden am Ziel.

    In Juliaca angekommen, fahren wir lange durch diese Stadt. Wir sind nun in das Panoramaabteil gegangen und schauen hinten aus dem Zug hinaus. Wir sind fast sprachlos. Rechts und links der Gleise sind Stände aufgebaut.

    Kaum ist der Zug vorbei, werden die Gleise wieder belegt. Das habe ich schon in einem Video über einen Markt in Bangkok gesehen. Nur hier geht der Markt viele Kilometer lang.

    Mit dem Zug von Puno nach Cusco

    Ich wollte immer schon mit dem Zug diese Strecke befahren, im letzten Jahr passte jedoch der Termin nicht in unsere Planung, denn der Zug fährt nur 3 x wöchentlich.

    Dieses Mal hatte ich Glück, unsere Abreise von Puno fiel genau auf einen Mittwoch und am Mittwoch fährt Perurail von Puno nach Cusco.

    Es gibt nur noch diese Touristenzüge, die nicht gerade günstig sind. Von vielen Seiten wurde ich auch auch gewarnt, dass es nur Toursitennepp ist, aber dieses Mal ließ ich mich nicht beeinflussen. Wie gut!

    Eine richtige Vorstellung, was uns auf dieser Fahrt erwartet, hatte ich nicht. Wir nahmen gegen 7:10 ein Taxi vom Hotel zum Bahnhof. Im Bahnhof gaben wir zunächst unser Gepäck auf. Dann wurde das Ticket kontrolliert und die Namen auf dem Ticket mit den Pässen und mit einer Liste kontrolliert. Dann war es so weit, wir durften in den Zug einsteigen.

    Hinten auf den Panoramawagen wurden noch schnell die Fenster geputzt. Wir bekamen unsere Plätze zugewiesen, wunderbar, wir hatten einen Einzeltisch mit Sitzen gegenüber. Eine Rose stand auf dem Tisch und es gab eine Speisekarte, denn ein Mittagessen und ein Nachmittagskaffee war im Preis inbegriffen.

    Das Fenster ließ sich öfnnen, so konnte ich ab und zu ein Foto vom Platz aus schießen.

    Das Personal im Zug war ausgesprochen serviceorientiert und sehr freundlich. Die Strecke beträgt 380 Kilometer, man sagte uns die Fahrt dauert 10 Stunden, wir waren aber 11 Stunden unterwegs.

    Gegen 8 Uhr ertönte das Pfeiffen der Lokomotive und die Fahrt ging los.

    Hi aus Cusco, wir sind gerade von unserem Tagesausflug zurück und sitzen im Beerhouse <%%
    Ich bin total geschafft, bin zu beiden Sonnentempeln hochgeklettert, einmal in Pisaq und dann in Ollantaytambo, Atem beraubend, im wahrsten Sinne. Dann waren wir noch in Urumba und und und.
    Ich werde noch berichten. Um 18 Uhr sollten wir wieder zurück sein, aber sie haben verlängert, so konnten wir noch ein Bild im Abendlicht machen: die mit Schnee bedeckten Andenkordilleren...
    Unsere Pizza ist fertig :ppeace

    Das war am La Raya-Pass auf 4.313 m (die Höhenangaben unterscheiden sich immer je nach Quelle ;-))

    Während alle zu den Verkaufsständen und der Kapelle strömten, bin ich nach vorne gelaufen und habe den Zug fotografiert. Friedrich tat dann so, als wolle er aufsteiegn und schon kam die Ermunterung, dass wir nach oben dürfen. Das haben wir dann auch gemacht. Als wir oben standen, meinte einer der Zugführer, er würde ein Bild von uns machen. Da habe ich schnell den Fotoapparat eingestellt und runtergereicht.

    Dann haben wir uns auch die Kapelle angeschaut und es wurde Zeit, der Zug wollte weiter...

    Ha, ha nein, ich glaube, da hätte ich nie im Leben reingepasst. Aber bei uns wurde das nicht angeboten, ich hätte dies auch nicht gemacht.

    Mittlerweile sind wir in Cusco. Es war eine wunderbare Fahrt mit dem Zug. Davon erzähle ich später. Wir haben viel Zeit und bleiben 5 Nächte hier. Die Sonne scheint heute morgen, es wird sicher wieder ein schöner Tag. Heute machen wir nicht viel. Wir schauen uns in der Stadt um und überlegen, was wir noch alles machen werden.

    Auf dem 2. Bild sieht man, wie man heutzutage die alten Boote bewegt. Es gibt ein kleines Motorboot ganz hinten und dieses schiebt das Schilfboot an. :ffffluestern

    Wir fuhren nun wieder zurück zum Hafen. Von dort nahmen wir un wieder ein TukTuk zum Plaza de Armas. Dort gingen wir in ein Lokal und aßen zu Abend. Friedrich probierte Trout, da hat ihm sehr gut geschmeckt.

    Mein Fazit zu dieser Tour: auch wenn es total auf Touristen abgestimmt ist, fanden wir es gut, dass wir diese Tour gemacht haben. So hat man doch einen kleinen, wenn auch nicht ganz echten Eindruck bekommen. Die Uros gibt es ja nicht mehr. es sind nur noch die Nachfahren. Außerdem einmal auf dem Titicacasee zu schippern, das ist doch auch was...

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

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