Beiträge von Petra

    Wir legten auf einer weiteren Insel an, hier gab es ein Restaurant, einen Souvenirladen und einen Laden, wo man Getränke und Kleinigkeiten kaufen konnte. Wir kauften uns eine Flasche Wasser und eine Tüte Kartoffelchips.

    Mittlerweile war auch unser Touristenboot hier hergekommen.

    Nun bekamen wir das Angebot mit den typischem Booten aus Totora (Schilf) eine Runde zu drehen. Klar, das gehört alles zu dem Programm. Weitere 15 Soles wurden fällig. Man konnte oben oder auch unten sitzen. Ich blieb lieber unten, denn das Klettern ist noch nicht so meine Stärke. ;)

    Nun bekamen wir noch ein Abschiedliedchen gesungen. Für die Peruaner eines auf spanisch und für uns beide, sangen sie auf deutsch:
    Alle meine Entchen... {a Eine lustige Sache, danach dann noch Alouette auf französich, obwohl kein Franzose an Board war.

    Wir ließen uns einmal fotografieren... und dann ging die Fahrt durch die Inselwelt los.

    Die Fahrt zu den Uroinseln dauert nur ungefär 30 Minuten. Wir haben draußen gesessen, fuhren durch das Schilf, welches immer noch als Baumaterial dient. Wir sahen viele Wasservögeln, die oft lauthals meckerten, weil das Boot zu nahe kam und sie sich gestört fühlten.

    Dann kamen wir bei den Uro-Inseln an. Wie viele es davon gibt, ich habe es vergessen. (ich glaube es waren ca. 20)

    Bei einer legten wir an und wurden freudig begrüßt. Das Laufen auf dem Schilf war schon etwas seltsam. Wir setzten uns alle im Kreis auf eine Schilfrolle und bekamen einige Informationen über das Leben der Uros, den Titicacasee und natürlich die Boote, die Fauna und Flora.

    Dann fragte er alle Besucher, woher sie kommen, es waren alles Peruaner, sie kamen aus Tacna, Arequipa und andere Orte. Für uns erzählte er manches auch in englisch.

    Wir wurden in 4er- Gruppen eingeteilt und jede Gruppe durfte eine Hütte besichtigen. Amanda wohnte in der Hütte, die wir besichtigten. Die Hütte war einfach mit einer Schlafstelle. Ihre Kleider hingen über Stangen, aber es gab auch elektrisches Licht. Nachdem wir die Hütte besichtigt haben, zeigte sie uns ihren Souvenirstand. Hier konnte man viele schöne typische Sachen erwerben.

    Wir haben aber nur für alle Enkelkinder eine Kleinigkeit erstanden. Friedrich liebäugelte mit einer gewebten Decke, aber wir haben sie dann doch nicht gekauft.

    Titicacasee - Fahrt zu den Uro-Inseln

    Wenn man schon in Puno ist, dann gehört eine Fahrt auf dem Titicacasee unbedingt dazu (finde ich!). Der Titicacasee ist riesengroß, ein Teil gehört zu Bolivien und der größere Teil zu Peru. Der Titicacasee ist ca. 8.559 km² groß und die tiefste Stelle beträgt „nur“ 283 m.

    Wir sind am späten Vormittag erst ein Stück zu Fuß in Richtung Hafen gegangen, haben uns eine Empanada mit Käse gekauft und uns auf dem Platz (den Namen weiß ich im Moment nicht) hingesetzt und gegessen.

    Von dort haben wir eine Fahrradrikscha zum Hafen genommen. Na ja, auch dieser hat uns ein wenig abgezockt, erst meinte er 3 Soles, als wir dann da waren, sagte er 3 Soles pro Person. Ha, ha... dafür hat er uns aber direkt bis zum Pier gefahren.

    Die Tickets kosteten 10 Soles pro Person für die Hin- und Rückfahrt, sowie 5 Soles Eintritt, ein günstiges Vergnügen.

    Das nächste Boot fuhr sofort ab, wir waren die letzten Personen, die noch fehlten. Die Boote fahren nämlich immer nur dann ab, wenn auch genügend zahlende Kundschaft vorhanden ist.

    Bild 2: unser Skipper

    Wir hatten schon genug Wasser mit, es ging mehr darum, dass man sich nicht gemütlich am See hinsetzen konnte, Friedrich hätte gerne einen Cappuccino/Kaffee oder so getrunken. Wir haben hier ein Straßencafé am See vermisst. ;)

    So, wir machen uns jetzt auf den Weg. >""§

    Während ich hier den Bericht geschrieben habe, hat Friedrich den Hausberg erklommen. Leider hat er keinen Fotoapparat mitgenommen.

    Am Abend gehen wir noch einmal hinaus ins Zentrum und entdecken die Fußgängerzone. Die Straßen sind voll und es herrscht eine gute Stimmung mit Musik. Hier sehen wir auch die vielen Lokale und Agenturen. Wir gehen die Straße einmal rauf und runter, gehen dann aber in eine Seitenstraße und finden das kleine Lokal El Tumi. (Bild 1)

    Wir blicken hinein, der Pizzaofen brennt und es gibt zwei kleine Tische. Ja, das ist was für uns, wir gehen hinein und bestellen uns eine vegetarische Pizza, die wir uns teilen. Hier habe ich auch WIFI und mache ein paar Bilder mit dem Handy, welche ich gleich einmal in die Welt hinaus schicke...

    Drei meiner Geschwister antworten postwendend, aus Deutschland, aus Frankreich und aus den USA, die Welt ist dank Technik klein geworden. (Hier in die Kommentare habe ich das Bild ja auch hochgeladen ;-))

    Nachdem wir gemütlich gegessen haben, schlendern wir langsam wieder zum Hotel zurück.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!





    Nun haben wir keine Lust mehr, wir sind ganz einfach geschafft. Die Höhe macht uns zwar nicht viel aus, aber es geht alles sehr viel langsamer. Man merkt es doch, dass man sich nicht auf Meereshöhe bewegt.

    Zurück zum Hotel nehmen wir ein TukTuk. Es kostet 5 Soles und wir sind froh, dass wir nicht wieder alles laufen müssen.

    Gerne hätten wir hier irgendwo eine Kleinigkeit getrunken, aber diese Möglichkeit gab es nicht. So laufen wir den Pier hinunter und setzen uns auf eine Treppe und schauen dem Treiben zu. Ein paar Boote kommen von den Touren zurück, aber die meisten Bootsführer stehen auf dem Pier und vertreiben sich die Zeit mit Nichtstun.

    Ein ganz kleiner Teil des Sees ist abgetrennt, hier kann man Tretboot fahren (Bild 4), ein Weg führt zwischen beiden Teilen hindurch (Bild 1). Wir sind ein Stück entlanggegangen und haben uns auf eine der vielen Bänke gesetzt und die Aussicht genossen.

    Mittlerweile haben sich die meisten Wolken verzogen und es ist heiß geworden. Also zogen wir unsere warmen Sachen aus. Der Weg zum Titicacasee zog sich ganz schön hin.

    Wir kamen am Hafen an und sahen dort eine Information. Fernando saß in dem kleinen Häuschen und wir fragten nach Touren. Ja, 10 Soles kostet eine Fahrt zur Insel Uros und zurück, eine halbe Stunde Fahrt, anderthalb Stunden Aufenthalt auf der Insel und dann wieder zurück. Das hört sich doch gut an, sagten wir uns. Dafür brauchen wir keine Tour von einer Reiseagentur. Aber wir beschlossen, dass wir das erst am nächsten Tag machen wollten, wir haben ja genügend Zeit. Es gibt auch Turem zu den beiden großen Inseln mit einer Übernachtung in Amantani, aber das wollten wir nicht, passte auch nicht in unseren Zeitplan.

    Um zum See zu kommen, mussten wir an einer Ladenzeile vorbeigehen. Viele kleine Stände rechts und links des Weges boten Souvenirs, Mützen, Jacken, Umhänge und vieles mehr an. Meist Frauen sitzen davor und stricken oder häkeln, kleine Kinder turnen herum, sie leben alle hier.

    Weiter ging unser Spaziergang. Auf dem Bild 1 sahen wir eine Traube von Menschen und schauten näher hin. Hier war eine riesige Wand mit Zetteln von Angeboten und Gesuchen angeschlagen.

    Immer wieder haben wir nach kleinen Reiseagenturen Ausschau gehalten, die wir aber nicht gefunden haben. Das lag daran, dass wir den extra angelegten Fußgängerweg zwischen dem Parque Pino und dem Plaza de Armas verfehlt haben. Den haben wir erst am Abend gefunden, wie gut! ;)

    So nahmen wir uns vor in Richtung Titicacasee zu gehen.

    Vom Plaza de Armas gingen wir weiter. In einer kleinen Straße sahen wir ein kleines Lokal, da es Mittagszeit war, kehrten wir ein. Hier wurden komplette Menüs für die Einheimischen angeboten, die auch sehr günstig angeboten werden. Ein ganzes Menü wollten wir nicht, außerdem gibt es da immer nur mit Fleisch, so bestellten wir uns einmal eine Quinoasuppe mit Gemüse und einmal Crema de Quinoa mit Käse. Beides sehr einfache Gerichte, die als Vorspeisen angeboten werden. Als Getränk habe ich mir eine Mate de Coca betellt, ich bekam die Coca-Blätter mit heißem Wasser. Dieser schmeckt besser als die Teebeutel, die man natürlich auch bekommt. :mrgreen

    Sie haben uns prima geschmeckt und sie waren vegetarisch. Der Preis, klar, der war auch ok. <$§$

    Das Essen in diesen Lokalen sieht nie appetitlich aus, es soll satt machen und darf nicht viel kosten. Es gibt natürlich auch ganz viele Lokale, die Touristenmenüs anbieten, das ist dann eher für den Gaumengeschmack der Besucher gedacht. Das Ambiente stimmt dann auch und natürlich auch der Preis.

    Vom Bahnhof schlenderten wir durch viel kleine Straßen und machten am Plaza de Armas wieder einen Stop. Hier steht die Kathedrale (1754). Es fand gerade eine heilige Messe statt, daher gingen wir nicht hinein.

    Wir setzten uns ein Weilchen in die Sonne, die uns erwärmte und beobachteten die Menschen um uns herum. Die Frauen hatten alle ihren farbenfrohen Röcke an, ich habe mich aber nicht getraut, sie einfach heimlich zu fotografieren. Irgendwie passte es nicht so.

    Nun bogen wir in Richtung Bahnhof ab und gingen durch eine kleine Markthalle. Oh, oh, da ist wohl gerade ein Rind geschlachtet worden, der blutende Kopf lag recht dekorativ auf dem Thresen. Als wir näher hinschauten, sahen wir noch andere Köpfe rumliegen. Hmm, das ist nicht gerade das, was man nach einem guten Frühstück sehen möchte...

    Auch hier war die Halle in Sektionen aufgeteilt, Obst, Gemüse, Kartoffeln und Körner konnte man hier kaufen.

    Nach einer Weile haben wir wir den Bahnhof und das Büro von Perurail erreicht. Ich hatte unsere Zugfahrten schon online vorgebucht und man muss diese mindetens 4 Stunden vor Abfahrt gegen richtige Tickets eintauschen.

    Ein Mitarbeiter war vor Ort, Passkopien, die Kreditkarte mit der man die Züge gebucht hat und die ID-Nummer, die man bei der Buchung bekommen hat, mussten vorgelegt werden.

    Dann bekamen wir die Unterlagen mit den Zeiten und einem Plan von Cusco. Wir hatten nun doch von Puno nach Cusco den Andean Explorer gebucht. Es passte gerade mit unserer Planung, denn der Zug fährt nicht jeden Tag.

    Bus sind wir ja nun wahrhaftig genug gefahren. Dann haben wir auch gleich unsere Fahrkarten von Cusco nach Machu Picchu bekommen. Zwischen Januar und April gibt es einen Bustransfer von Poroy nach Pachar und erst ab Pachar steigen wir in den Zug ein. Da wir schon im November gebucht hatten, ist dieser Bustranfer inbegriffen.

    Den Regen haben wir unterwegs in den Bergen gelassen. Gestern am 11. Januar wachten wir schon früh auf und die Sonne lachte schon durh die Wolken hindurch. Es ist noch recht kühl, wir befinden uns ja schließlich auch auf 3.830 m. In der Nacht fallen die Temperaturen häufig unter 0 Grad. Wir haben zwar einen Elektro-Heizkörper im Zimmer, aber wir schlafen lieber kühl.

    Drei Nächte sind wir hier in Puno, viele haben uns abgeraten, das sei zu lang, doch es tut auch gut, mal einfach in Ruhe alles anzuschauen und den Tag nicht so vollzupacken.

    Für den ersten Tag haben wir uns vorgenommen die Innenstadt zu erkunden, außerdem mussten wir uns um unsere Zugfahrten bei Perurail kümmern.

    Vom Hotel haben wir einen kleinen Stadtplan bekommen mit ein paar Informationen. So gingen wir als erstes zum Parque Pino mit seinen bunten Häusern und dem Denkmal in der Mitte.

    Hier fahren noch viele kleine "TukTuks" sowie Fahrradrikschas.

    Das glaube ich Dir Maxi, ;) wir gehen aber gerne in die Lokale für die Einheimischen, da gibt es halt kein Steak, Hamburger oder Pizza. Es gibt auch schwarzen Mais. Eben haben wir von de
    M Saft probiert, nicht schlecht. Jugo de Maiz Morado.
    Hier in Puno war das Wetter bisher immer sonnig und gut, nur unterwegs auf der Busfahrt von Arequipa hierher hat es tüchtig geregnet.
    Gestern haben wir uns Puno angeschaut und sind bis zum Titicacasee gelaufen.
    Heute fahren wir zur Insel, ich bin gespannt.
    Ich werde gleich nach dem Frühstück noch ein wenig neuen Bericht hochladen.

    Pünktlich un 12:45 h wurden wir im Hotel abgeholt. Ich hatte die Fahrt nach Puno mit der Busgesellschaft 4M gebucht. Das ist ein reiner Touristenbus, der unterwegs 2 x hält. Man bekommt ein Sandwich, eine Flasche Wasser, einen heißen Coca-Tee und hat einen englisch sprechenden Tourguide. Ob man dafür den Aufpreis zahlen will, muss jeder selber wissen. ;)

    Wir haben diesen Bus nur gebucht, weil wir bei dieser Gesellschaft im letzten Jahr keinen Refund für unsere gebuchte Tour bekommen haben, die ich ja wegen des Fußbruchs absagen musste. Ich konnte aber umsonst neu buchen, daher haben wir das gemacht.

    Nach dem heutigen Stand würde ich ruhig einen "normalen" Bus nach Puno nehmen.

    Hier ein paar Bilder von unterwegs. Das Wetter hat sich geändert, es hat geregnet und die Wolken hingen sehr tief.
    Wir sahen aber wieder Vicunas und viele Lamas. Als wir Puno erreichten war es dunkel und wir sahen von oben auf die vielen Lichter der Stadt hinab.

    Dass Puno so groß ist, hätten wir nicht gedacht.

    Vom Bus-Terminal nahmen wir uns für 6 Soles ein Taxi zum Hotel. Hier ist es wesentlich kälter.

    Das war es mal wieder für heute. Jetzt werden wir in die Stadt Puno gehen. Unser Hotel Qelqetani liegt recht zentral.

    Fortsetzung folgt!

    Viele Grüße
    Petra

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