Beiträge von Petra
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Die Zeit flog uns nur so davon. Wir bummelten noch ein wenig durch die Straßen. Der Verkehr ist eine Wahnsinn. Die Taxis fahren pausenlos durch die Straßen, in der Hoffnung auf Kundschaft. Mit bekommt diese Luft voll mit Abgasen nicht so gut. Das bin ich nicht gewohnt.
Wir gingen noch durch die Anlage des Jesuitenklosters und schauten in die Ignatius Kapelle (4 Soles Eintritt) hinein. In dieser Kapelle fimdet man wunderschöne Freskenmalereien, die man aber nicht fotografieren durfte.
Zum Schluss, der Tag näherte sich dem Ende, setzten wir uns in eines der vielen Restaurants in dem ersten Stock der Arkadengänge und ließen den Tag ausklingen. Man konnte draußen sitzen und hatte wieder den Blick auf die Kathedrale und den Plaza de Armas.
Das war Arequipa, die Stadt, die uns wirklich gut gefallen hat.
Bild 1: Blick auf die Kathedrale
Bild 2+3: im Jesuitenkloster -
Ein steile Treppe führte auf ein Dach der Klosteranlage und von dort aus hatte man einen wunderschönen Ausblick.
Hier hätten wir gerne noch länger verweilt und den vielen Geschichten über die Vergangenheit zugehört. Es ist ja nicht allzu viel an die Öffentlichkeit gelangt. Die Nonnen lebten über 300 Jahre vollkommen für sich. Es waren meist Töchter, die Zweitgeborenen) reicher Spanier. Die Eltern gaben nicht nur eine Mitgift mit, sondern kamen auch für den Lebensunterhalt nach Einzug ins Kloster auf. So hatten die Nonnen Bedienstete und die einzelnen Wohnungen waren zwar karg aber dennoch großzügig mit einer separaten Kochstelle ausgestattet.
Nur nach draußen durften sie nicht. Einmal im Monat konnten sie Besuch empfangen, aber das geschah hinter Gittern, so dass man sich nicht sehen konnte. Andere überwachten die Gespräche und die Geschenke, die durch eine Drehvorrichtung nach innen gebracht wurden.
In der Novizinnenzeit, die bis zu 4 Jahre dauern konnte, durften die Novizinnen keinerlei Kontakt mit irgendjemanden haben und lebten in einem abgesonderten Teil. Sie bekamen Wasser, Essen, Kleidung, und Bücher, mehr nicht, eine harte Zeit.
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Dann gingen wir in das Kloster Santa Catalina. Ein unbedingtes Muss, wenn man in Arequipa weilt.
Die Klosteranlage ist von einer hohen Mauer umgeben und ist praktisch eine Stadt in der Stadt. Schon im 16. Jahrhundert wurde dieses Kloster gebaut, aber erst 1970 öffneten sich die Tore für die Öffentlichkeit.
Wir haben eine private Führung durch das Kloster gemacht. Veronica hat die deutsche Schule in Arequipa besucht und sprach perfektes deutsch. Sie hat uns viel über die Gepflogenheiten erzählt. Da haben sich die 20 Soles für die Führung zusätzlich zu dem Eintritt gelohnt.
Ich habe auch hier nur ein paar Fotos herausgesucht. Auch über das Kloster werde ich noch mehr berichten. Das hat uns schon beeindruckt. Eine der Nonnen Ana Los Angeles Monteagudo wurde später selig gesprochen und an 10 Januar jährte sich der Todestag, welcher mit großen Festlichkeiten und am Abend mit einem Feuerwerk gefeiert wurde.
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Spaziergang durch Arequipa
Nun machten wir uns auf den Weg, als erstes gingen wir wieder zum Plaza de Armas, wir wollten die Kathedrale besichtigen. Das ging nicht, zu dieser Zeit konnten wir nur das Museum besichtigen, mit Führung. Das wollten wir nicht.
So stiegen wir neben der Kathedrale auf ein kleines Wohnhaus in den obersten Stock, dort war ein Dachgartencafé. Wir tranken eine Cola und hatten einen schönen Blick auf die Kathedrale und auf den Platz.
Von dort aus gingen wir zum Mercado San Camilo. Das ist eine riesige alte Markthalle und hier war ordentlich was los. Was wurde nicht alles angeboten, aber immer schön alles in Sektionen geteilt, hier eine Abteilung für Kartoffeln, dahinter eine für Obst und Gemüse, dann die Fleischabteilung, die Fischabteilung, Käse, Oliven boah, hier könnte man stundenlang durchgehen.
Dann gibt es noch ein 2. Stockwerk und sogar ein 3. Stockwerk, da werden dann die lebenden Tiere angeboten.
Ich habe jetzt mal 4 Bilder rausgesucht, aer ich habe Unmengen gemacht. Wenn ich wieder zu Hause bin, dann gibt es noch über diesen Markt einen Blogeintrag.
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Das Frühstück am nächsten Tag wurde im oberen Stockwerk serviert. Endlich mal wieder ein leckeres Frühstück mit allem "Drum und Dran". Als Müsli gab es Canihua, Quinoa und Kiwicha, Friedrich probierte alles aus. <$§$ , dann frische Avocadocreme, Eier nach Wunsch, Käse, Brötchen, Butter, Marmelade, alle möglichen Teesorten, Kaffe, frische unverdünnte Säfte, Obst das war ein guter Start und der Blick aus dem Fenster war auch nicht schlecht.
Nachdem wir so fürstlich gespeist haben, gingen wir noch einmal zu Lollo, auch sie bekam eine Banane, die ihr sichtlich mundete.
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Das hatten wir auch mit dem Taxifahrer. Der erste verlangte auch 10 und ich zeigte auf das Schild und sagte nein, dann gingen wir auch zu einer anderen Stelle und der verlangte sogar 13. Als ich nach Luft schnappte und Friedrich abwinkte und auf das Schild zeigte, sagte er jaaaa Plaza de Armas, aber wir wollten ja zum Hotel Las Torres und zählte die zwei Straßen auf, die dazwischen lagen. Wir hatten keinen Bock auf eine weitere Diskussion und nahmen den Preis von 10 an.
Die schlechte Luft merke ich auch, Der Innenstadtverkehr ist heftig. Gestern haben wir noch einen tollen Spaziergang gemacht. Wenn wir nachher auf den Bus warten, dann lade ich noch ein paar hoch, denn die Innenstadt ist wirklich schön.
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Gut gesättigt drehten wir noch ein paar Runden. Es gibt hier am Platz einen Supermarkt, der sehr gut sortiert ist. Dort kauften wir ein paar Kleinigkeiten ein.
Mittlerweile war die Sonne schon untergegangen und wir machten uns langsam wieder auf den Heimweg.
Bild 2: unten sind die Geschäfte und oben Restaurant, so dass man immer einen Blick auf den Platz hat
Bild 3: die Kathedrale, man hat immer irgendeinen Busch oder eine Lampe davor, wenn man sie in voller Breite fotografieren will
Viele Grüße
PetraWir freuen uns immer über Kommentare, diese bitte hier hinschreiben!
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Nachdem wir uns ein wenig von der anstrengenden Fahrt regeneriert haben, machten wir einen ersten Rundgang durch Arequipa.
Die Stadt liegt auf 2353 m Höhe und ist eingerahmt von Vulkanen und Bergen, außerdem ist es die zweitgrößte Stadt Perus.
Vom Hotel haben wir einen kleinen Stadtplan bekommen und man hat uns auch gleich erzählt, was man sich alles anschauen sollte. Wir wurden richtig nett hier empfangen.
Als erstes wollten wir zum Plaza de Armas gehen. Wie gesagt, es sind nur wenige Gehminuten. Als wir zum Platz kamen, waren wir überrascht. Ein großer Platz mit Arkadengängen, kleinen Geschäften, in der oberen Etage kleine Restaurants, an einer Seite protzig die weiße Kathedrale mit 2 Kirchtürmen und in der Mitte des Platzes ein Springbrunnen inmitten einer Grünanlage mit vielen Bänken, Palmen und anderen Bäumen.
Wir suchten uns als erstes ein Lokal, denn wir hatten seit dem Frühstück nichts gegessen. Mit Glück fanden wir eins, das sogar einige vegetarische Gerichte auf der Speisekarte hatte, super, das war doch was für mich. Dazu gab es dann das erste peruanische Bier!
Vorher hatten wir unsere restlichen Pesos aus Chile in Soles eingetauscht. Der Kurs, den wir bekommen haben, war ok.
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Das Bus-Terminal liegt etwa außerhalb der Stadt. Wir müssen uns ein Taxi nehmen, nur wir haben ja immer noch kein peruanisches Geld. Daher fragen wir im Terminal nach, ob man hier tauschen kann. Nein, wir müssen zum Hauptterminal.
So schleppten wir uns mit unserem Gepäck ins Hauptterminal. Hier war irre was los. Wir fanden einen kleinen Kiosk und sie tauschten uns tatsächlich 20 Dollar. Das sollte erst einmal für ein Taxi in die Stadt reichen. Wir bezahlten auch nur 10 Soles, das sind ungefähr 2,50 €.
Wir haben das Hostal Las Torres de Ugarte gebucht. Es liegt im Zentrum, in wenigen Minuten ist man am Plaza de Armas. Das Zimmer liegt wunderbar im ersten Stock. Es gibt einen Garten mit Sitzgelegenheit, auch im oberen Stockwerk und ganz oben sogar eine Dachterrasse.
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Hier waren wir heute in der großen Markthalle, da konnte man lebende Tiere kaufen, die saßen in engen Käfigen, Hühner, Enten, Meerschweinchen, Kaninchen, eine Etage tiefer waren kleine Lokale und alle aßen Fleisch, nicht nur die Einheimischen.
Arequipa ist wunderschön, wir machen gerade eine Mittagspause, dann geht es ins Kloster und danach in die Kathedrale, die macht erst gegen 17 Uhr auf. Wir sitzen am Plaza de Armas und schauen auf die Kathedrale. Ein Pan-Flöten-Spieler macht Musik... -
Kurz vor acht kommen wir im Internationalen Terminal von Tacna an. Sobald wir mit unseren Klamotten das Taxi verlassen haben, stürmen sie alle auf uns ein, Taxi, Hotel etc. Nö Bus nach Arequipa.
Da sagt der Schlepper doch tatsächlich, es gäbe kein Bus nur Taxis. Wir ließen ihn einfach links stehen und gingen ins Terminal gegenüber, denn da fahren die nationalen Busse ab. Ich stellte mich beim Cruz del Sur-Schalter an, da Silke ja mit denen erst vor Kurzem gute Erfahrung gemacht hat. Friedrich wollte an den anderen Schaltern schauen, ob es Busse nach Arequipa gibt.
Cruz del Sur fährt leider nicht dahin, aber Friedrich kam auch zurück und meinte um 8:10 fährt einer. Wir hatten aber schon 8:02 und noch kein Geld getauscht. Zum Tauschen war keine Zeit mehr, also sprinteten wir zum Schalter und Gott sei Dank, wir konnten mit Visa (nur mit Visa!) bezahlen.
Ich buchte die bequeme Cama-Version zu 50 Soles für uns beide. Ich weiß noch nicht einmal wie lange die Fahrt nun dauert. Alle machten Druck, denn die Zeit lief davon. Wir mussten aber noch 1 Soles für die Boletos bezahlen. No tengo Soles! Wir haben kein peruanisches Geld, Alles schaute ungläubig, nicht einen einzigen Soles?Nein, dann einen Dollar, aber den hatten wir auch nicht parat, solo Pesos. Wieder rissen sie die Augen auf, na gut, dann 1.000 Pesos und wir hatten die beiden Boletos. Die Visa-Karte war nun auch durchgezogen, eine Unterschrift und schon schob man uns zum Bus. Vorher die Boletos abgeben und dann saßen wir endlich drinnen.
Was für ein hektischer Anfang.Nach einer knappen Stunde kamen wir an eine spezielle Zollgrenze. Etliche Grenzer durchsuchten das Gepäck und natürlich fischten sie meinen großen Koffer raus, neben noch 3 anderen großen Gepäckstücken. Diese wurde ausgeladen und die Besitzer mussten raus. Ich durfte den Koffer öffnen und dann wühlte er ein wenig rum.
Ob er wirklich dachte, dass ich dort Drogen, Bananen, Obst oder Fleisch versteckt hatte? Ich glaube, er wollte nur mal schauen, was so alles in solch einem Koffer ist. Ich durfte ihn wieder zumachen, er half mir sogar dabei und dann wurde der Koffer wieder in den Bus geladen.
Nun gingen sie durch den Bus und schauten genau überall hin. Ok, sie tun nur ihre Pflicht.
Die Straße ist gut in Schuss, das Wetter ist bewölkt und auch hier sehen wir nicht viel außer Sand und ab und zu ein paar Berge. Entweder ist Militärgebiet (Fotografien sind verboten) oder es stehen Schilder mit Propiedad privada, also Privatbesitz.
Die Anfahrt auf Arequipa ist spannend, denn wir müssen ein paar Schluchten überwinden. Unser Busfahrer fährt forsch und einmal haben wir riesiges Glück gehabt, dass er den Überholvorgang gerade eben so noch beenden kann, bevor der Kleinbus von vorne laut hupend vorbeirast.
Diese Busfahrt dauerte insgesamt über 7 Stunden, die Klimaanlage funktioniert nicht richtig und es ist einfach zu warm im Bus, aber letzten Endes haben wir es überlebt.
Viele Grüße
PetraFortsetzung folgt!
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Von Chile nach Peru – Arica – Tacna
Nun sitze ich im Bus der Gesellschaft Flores und wir fahren nach Arequipa. Wie lange diese Busfahrt dauert, ich weiß es nicht, denn es war alles ein wenig hektisch. Die beiden Teile unserer vorherigen Reise von Rio de Janeiro und Chile findet Ihr hier:
Live aus Südamerika - 1. Teil - Rio de Janeiro
Live aus Südamerika - 2. Teil - ChileAber mal von Anfang an erzählt.
Um 7 Uhr heute morgen klingelte der Wecker, früher wollten wir nicht aufstehen, denn es gab erst ab 7:30 Frühstück. Da wir nur eine Nacht in Arica verbrachten, haben wir das große Gepäck gar nicht geöffnet, das was wir brauchten, war im Handgepäck. Während Friedrich unter der Dusche stand, setzte ich noch schnell einen kurzen Bericht in Erhards Forum rein.
Pünktlich um halb acht gingen wir zum Frühstück, typisch südamerikanisch, weiße runde Brötchen, bissel, Butter und Marmelade, eine Sorte Käse und Jamon, zwei verschiedene Sorten süße Küchlein und natürlich Nescafe und Tee.
Ich nahm mir einen Teebeutel, dieses Mal schwarzen Tee, denn wir sind ja wieder auf Meereshöhe und füllte mir heißes Wasser dazu, dachte ich. In der Thermoskanne befand sich jedoch heiße Milch. Nee, das mag ich ja gar nicht., also ein neuer Versuch, dieses Mal erwischte ich dann auch das heiße Wasser.
Gegen 8 Uhr bestellten wir uns ein Taxi zum Internationalen Busterminal, das kam dann auch bald. Als der Taxifahrer hörte, wo wir schon überall gewesen sind, freute er sich riesig. Meine mageren Spanisch-Kenntnisse reichen jedenfalls für solch eine einfache Konversation aus. Wir bezahlten dieses Mal nur 2.000 Peso.
Am Internationalen Terminal war vielleicht was los. Hier fahren die Colectivos nach Tacna ab. Tacna ist die nächstgelegene Grenzstadt in Peru. Das sind die Taxen, die erst losfahren, wenn sie voll sind.
Wir hatten Glück, denn es wartete schon ein Taxi auf weitere 2 Personen. Zunächst gaben wir den Pass ab, das Gepäck wurde im Kofferraum verstaut und der Fahrer fragte nach den Boletos. Boletos? Nö hatte ich nicht, ich wusste auch nicht wofür und welche.
Dann zeigte er mir den Schalter, ich solle 2 Stück a 300 Peso kaufen. Aha, also wieder diese komische Gebühr. Ich reihte mich in die lange Schlange ein. Hinter mir ein junger Kolumbianer, der auch nicht wusste, was er machen sollte, er wollte auch nach Tacna. Egal, meinte ich, er könne erst das Boleto kaufen oder sich erst um ein Taxi bemühen, das ist vollkommen egal. Während er jedenfalls hinter mir stand, kam schon ein Taxifahrer und sie wurden sich einig. Er gab den Ausweis ab.
Ich bekam meine beiden Boletos und damit ging ich zum wartenden Auto. Der Taxifahrer gab uns die Pässe zurück, er bekam die Tickets und schon ging die Fahrt los. Im Pass hatten wir schon den mit Schreibmaschine ausgefüllten Einreiseschein. Klasse, ein toller Service.
Die Grenze Chile/Peru ist nur 9 Kilometer von Arica entfernt. Zuerst kamen wir an die chilenische. Wir mussten aussteigen, das Gepäck blieb im Auto. Wir bekamen unseren Ausreisestempel, das ging alles flott.
Wieder stiegen wir ins Taxi und nun fuhren wir zur Grenzstation von Peru. Aussteigen, das komplette Gepäck mitnehmen und zunächst zur Passkontrolle, bekamen recht schnell unseren Einreisestempel für 90 Tage. Dann mussten wir das gesamte Gepäck auf ein Förderband stellen, es wurde durchleuchtet, aber wir wurden nicht weiter kontrolliert.
Nun waren wir eingereist.
Willkommen Peru!
Kurze Zeit später waren wir alle durch, wir waren insgesamt 5 Passagiere. Einer kam aus Ecuador, die beiden, die neben dem Fahrer saßen aus Chile.
Die Fahrt nach Tacna dauerte nicht lange, denn es liegt nur knapp 40 Kilometer von der Grenze entfernt. Die Gegend ist so gut wie unbewohnt und wir fahren durch eine triste Sandwüste.
Am Flughafen von Tacna halten wir an, denn der Ecudorianer fliegt von hier aus zurück in die Heimat. Das ist billiger als von Chile. Ha, und nun stellen wir fest, es ist erst halb acht. Hier in Peru gibt es einen Zeitunterschied von 2 Stunden zu Chile. Prima, dann wird es wohl mit dem Bus nach Arequipa heute noch klappen. -
Ja allen Unkenrufen zum Trotz hatten wir hier in den letzten 30 Tagen keinen Regen, obwohl es uns fast jeder vorhergesagt hat. <$§$
Wir sind wohl auf der richtigen Seite der Anden. :,.) Und nun "klopf ich mal auf Holz", damit es auch so bleibt!
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Wir gingen nun zum Taxistand, das wussten wir ja noch von unserer Ankunft als wir aus Iquique kamen und für 2.500 Peso wurden wir in das Hotel Las Palmas gefahren.
Da wir noch zu viele Pesos übrig hatten, bezahlten wir das Hotel dieses Mal bar. Wir bekamen ein Zimmer im ersten Stock, es war heiß und es gab nur einen lauten kleinen Ventilator, den wir gleich anstellten. Vor dem Zimmer gab es eine kleine Sitzecke im Freien, da hielt man es aus.
Nachdem wir uns etwas erholt hatten, gingen wir zur Fußgängerzone. Es gibt eigentlich nur eine Hauptstraße im Zentrum, wo sich Touristen tummeln. Ich wollte nur was Vernünftiges essen, denn außer Frühstück und Keksen unterwegs, haben wir noch nichts gehabt. In keinem Fall wollte ich Reis, Pommes und Eier haben.

Hier auf der „Haupt-Füßgänger-Straße“ war wieder allerhand los. Wir setzten uns draußen hin und studierten die Karte. Wie immer gibt es alles nur mit Fleisch, oder eine Pizza Vegetaria, mit Zwiebeln, Tomaten, Käse und Oliven. Diese bestellte sich Friedrich. Das ist aber keine Pizza, wie wir sie von uns in D kennen.
Ich fragte nach, ob ich nur ein „Tostado“ mit Tomaten und Käse bekommen kann. Si, si... Während wir auf unser Essen warteten, kam Didier vorbei, ha, ha, man kann sich einfach nicht aus dem Wege laufen. Eigentlich wollte er Ceviche essen gehen, das ist irgendwie roher Fisch mit Zutrone, aber er setzte sich zunächst zu uns. Wir bestellten uns ein Bier und tauschten Reiseerlebnisse aus.Unser Essen kam, ich muss sagen mein Toast war superlecker, ich hätte am liebsten „una mas“ bestellt, also noch einen, ließ es aber sein.
Gegen 20 Uhr verabschiedeten wir uns nun zum dritten Mal von Didier, er fährt morgen mit dem Nachtbus nach La Paz. Auf dieser Reise werden wir ihn wohl nicht mehr sehen.
Wir gingen nun ins Hotel zurück. An der Ecke, gegenüber vom Hotel ist eine Boutilleria (daneben, wir kauften uns noch 2 Dosen Bier. Der Ladenbesitzer erinnerte sich, dass wir ja auch schon vor ein paar Tagen da waren. Genau!
Zum Schlafen war es viel zu heiß und auch viel zu früh. So setzten wir uns draußen vor dem Zimmer. Friedrich las und ich schrieb ein wenig Bericht.
Chile hat uns sehr gut gefallen. Die Gegend um Putre war für mich der Höhepunkt dieser Reise, so schöne Landschaften, das hat mir wirklich gut gefallen. Wobei natürlich auch die anderen Stationen, die wir gemacht haben, sehenswert waren.
Nun sind wir gespannt auf Peru.
Dafür habe ich einen neuen Thread aufgemacht.
Die anderen Berichte zu unserer Reise:
Live aus Südamerika - 3. Teil - PeruDen ersten Teil unserer Reise findet Ihr hier:
Live aus Südamerika - 1. Teil - Rio de JaneiroViele Grüße
Petra
Wir freuen uns immer über Kommentare, diese bitte hier hinschreiben! -
Arica liegt nur um die 160 Kilometer von Putre entfernt, aber es sind fast 4.000 Höhenmeter zu überwinden.
Zwischendurch gab es viele Baustellen und die Fahrt zog sich dahin. Ich habe ab und zu mal durch die Fensterscheibe fotografiert.
Gegen 17 Uhr erreichten wir Arica. Als erstes gingen wir zum Internationalen Bus-Terminal, das gleich neben dem Nationalen liegt. Wir wollten uns schalu machen, wie wir am nächsten Tag nach Peru kommen. Es hört sich jedenfalls ganz einfach an. Die Fahrt kostet 4.000 Peso pro Person und ein Taxi fährt los, wenn genügend Passagiere zusammen sind.
Na gut, das ist ja wirklich einfach.
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Busfahrt von Putre nach Arica
Gegen 11 Uhr mussten wir unser Zimmer in Putre räumen. Eigentlich hatten wir vorgehabt, dann noch einen richtig leckeren Cappuccino bei Patrizia und Flavio zu trinken. Als Italiener wissen sie nämlich, wie man diesen macht. Leider war die Maschine kaputt und somit gab es keinen Cappuccino.
Daher beschlossen wir nun doch schon mit dem gesamten Gepäck in die Nähe der Busstation in Putre zu gehen. Wir hatten ja auch noch keine Fahrkarten. Diese kauften wir zuerst und bezahlten 4.000 pro Person. Das Gepäck konnten wir dort unterstellen. Wir machten noch einen kleinen Rundgang durch Putre, dann sahen wir ein Schild, worauf stand: Cappuccino.
Da gingen wir hinein und bestellten uns 2. Nach einer Weile kam die Bedienung an und meinte, es gäbe nur Trockenmilch. Na gut... dann kam die Überraschung, man baute uns einen Turm auf unseren Tisch. Unten stand die Dose mit Milchpulver, darauf die Kaffeedose, wir bakamen noch eine Thermoskanne heißes Wasser, flüssigen Süßstoff und eine Zuckerdose.Wie dieser Cappuccino geschmeckt hat, muss ich wohl nicht verraten. Wir bestellten uns danach noch eine Cola, damit wir wieder einen etwas anderen Geschmack bekamen.
Da wir vorhatten, die Wartezeit bis er Bus abfuhr in diesem Lokal zu verbringen, holte ich mein Laptop raus und suchte ein paar Bilder raus, die ich von Didier gemacht hatte. Ich hatte ihm versprochen, dass ich sie ihm zuschicke. Kaum hatte ich die Bilder zusammengesucht, kam er vorbeispaziert. Er wollte auch mit dem Bus nach Arica fahren. So konnte ich ihm die Bilder auf seine Speicherkarte übertragen.Nun erzählte er von seiner Tour, denn er war schon 7 Monate unterwegs und hatte noch 2 vor sich.
Wir erfuhren von einer Insel in Indonesien, wo wir gleich sagten, da MÜSSEN wir hin. Eine kleine Insel, etwas schwierig hinzukommen, aber superb, natürlich geführt von Franzosen, Als er uns dann die Bilder zeigte, warklar, das kommt auf unsere MUST-SEE-Liste. Noch will ich aber nichts verraten.
So ging die Zeit schnell dahin und auf einmal war es soweit. Wir stiegen in den Bus und fuhren pünktlich ab. Der Bus war recht voll und wie immer gab es Palaver wegen der Sitzplätze

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Hallo in die Runde,
am 13.01.2016, zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr findet eine Wartung statt. Es kann sein, dass das Forum in diesem Zeitraum mal nicht erreichbar ist.
Viele Grüße
Petra -
Die Schildkröte hat an Friedrichs Schuhe einen Haufen gemacht, außerdem kämpft sie permanent. Sie heißt Lollo und ist 30 Jahre alt.
Ich habe noch mehr Bilder mit der Fujifilm gemacht . Morgen nehme ich mal das 200er. Arequipa ist eine tolle Stadt und ich bin richtig gut satt geworden. Es gab vegetarisch chinesisch, klasse...
Es gibt viele Apps für die Collagen. Ich habe mir die App Photo Art geholt. Das geht einfach und schnell. Ich kann sie ja mal vorstellen, wenn ich wieder da bin.
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