Beiträge von Petra

    Zum Abschluss habe ich noch ein paar Fotos, die wir mit dem 200er aufgenommen haben.
    Bild 2: ist der Parinacota
    Bild 3: zeigt die Spitze des noch aktiven Vulkans Guallatiri 6.071 m

    Das war´s mal wieder. nachdem wir wieder im Hostal waren, habe ich mich sofort hingelegt. Am nächsten Tag ging es mir schon wieder besser, ich habe aber dennoch einen Ruhetag eingelegt und das war auch gut so. Friedrich ist alleine auf Tour gegangen. doch davon ein anderes Mal.

    Viele Grüße
    Petra
    Über Kommentare freuen wir uns immer, diese bitte hier hinschreiben!

    Nun haben wir auch wieder unser Auto erreicht und ich bin ziemlich geschafft. Kopfschmerzen übermannen mich, bei dem nächsten Stop bleibe ich im Auto sitzen. Friedrich macht ein paar Fotos.

    Wir haben dann kurz vor der Grenze zu Bolivien noch einen Lunch-Stop, aber ich kann auch nichts essen, denn mir ist auch schlecht.

    Weiter geht die Fahrt. Nach wenigen Kilometern haben wir den Anfang des Lago Chungara erreicht. Wir steigen aus, und gehen fast hinunter bis zum See, wieder über Stock und Stein.

    Uns erwartet eine traumhafte Landschaft. Die Spiegelung des Vulkans Parinacotas im See ist schon beeindruckend. Da ist dann schnell alle Mühe vergessen.

    Auf dem letzten Bild sieht man den Vulkan Sajama. Das ist Boliviens höchter Vulkam mit 6.542 m.

    Dann gibt es noch die Lamas und die Alpakas. Ich kann sie nicht unterscheiden, wie die Guanakos und Vicuñas stammen ja alle vom Kamel ab.

    Man sagt das Lama sei größer als das Alpaka und das Alpaka ist kompakter und hat längeres Fell. Das Lamas sollen vom Guanako und das Alpaka vom Vicuña abstammen, aber es gibt auch Kreuzungen zwischen Lama und Alpaka... {a

    Hier ein paar Bilder:

    Die Fahrt geht weiter auf staubiger Straße. Das Schöne an dieser Tour ist, der Tourguide hält an, wenn einer von uns meint, wir wollen ein Bild machen und die Landschaft bestaunen. Das haben wir in San Pedro nicht so erlebt.

    Immer wieder sehen wir die beiden Berge vor uns. der rechte ist der erloschene Schichtvulkan Pomerape (6.222 m) und der linke auch ein Schichtvulkan und zwar der Parinacota (6.348 m) Beide Vulkane liegen im Grenzgebiet zwischen Chile und Bolivien.

    Nun fahren wir auf der 11, das ist die Straße von Arica nach La Paz, eine sehr viel von Lastwagen befahrene teilweise sehr schlechte Piste mit einigen Kontrollen unterwegs. Bolivien verschickt von Arica Güter per Schiff, daher die vielen Lkws. Ansonsten sehen wir nicht allzu viele PKWs.

    Nun haben wir den Parque Nacional Lauca erreicht. Zu unserem Erstaunen erhebt man keine Gebühr! Der nächste Stop ist bei dem Sector La Cueves. Hier gibt es einen 1.5 km langen Rundgang, den wir abgehen. Wir sind schon auf 4.300 m. Unter anderem sehen wir viele Vizcachas, Höhlen, Berge...

    Für gestern hatten wir eine Tour zum Lago Chungara gebucht. Wir hatten Glück, es kamen noch 5 Personen hinzu, Didier kam aus Frankreich, Daniel studiert Chemie in Santiago und ist mit seiner Freundin unterwegs, beide aus München und Marcel und Laura aus Stuttgart, die wir schon im Bus getroffen haben. Sie kamen aus Peru und wollen von hier aus weiter nach Bolivien, insgesamt eine nette Truppe.

    Unser Sprachkauderwelsch war einmalig. Unser Tourguide ist ein Einheimischer und spricht nur spanisch, aber man konnte ihn verstehen.

    Ich hatte zum Frühstück schon 2 Tassen Coca-Tee getrunken und wir hatten genügend Wasserflaschen mit.

    Von Putre aus nahm unser Tourguide gleich eine Abkürzung, am besten man schaut nirgendwohin, aber kurze Zeit später machten wir schon den ersten Halt, Didier hatte zwei Guanakos entdeckt. Als sie uns sahen, flohen sie natürlich davon, aber ich konnte noch ein schnelles Bild machen.

    Dann gab es eine tolle Zermonie. Unser Tourguide gab uns allen ein paar Coca-Blätter, Pachamama (Mutter Erde) soll diese zur Besänftigung haben, denn sie ist auch für Erdbeben zuständig und die Vermittlerin zwischen Himmel und Erde. Auch Tyata Inti (Vater Sonne) soll uns gut bewogen sein und daher wurden die Coca-Blätter geopfert. Auch das Auto bekam ein paar ab, denn es soll uns sicher durch den Tag bringen und wir wurden auch mit Coca-Blättern bestreut.

    Dann ging die Fahrt richtig los.

    Guten Morgen aus Putre, hier scheint die Sonne richtig heiß vom Himmel. In der Nacht ist es bitterkalt. Ich lege heute einen Ruhetag ein, der Ausflug gestern zum Chungara See hat mich etwas geschafft. 4.500 m und dann noch wandern, das ist schon eine Hausnummer.
    Friedrich macht eine kleine Tour in den Norden, es geht wieder auf die Höhe. Da ich morgen unbedingt zum Salar de Surire will, werde ich heute hier in Putre bleiben.
    Ich mal mal ein Handyfoto von hier. Handy-Fotos, denn Friedrich hat meinen Fotoapparat mit. So habe ich auch Zeit, die Bilder zu sichten und den Bericht zu schreiben. Gestern kam ich zu nichts mehr.
    Heute geht es mir aber wieder besser.

    Bild 1: Die 5 Zimmer mit Bad, wir haben das mittlere
    Bild 2: Rezeption und Frühstücksraum
    Bild 3: Gartenhütte, da sitze ich gerade
    Bild 4: Blick auf die Berge, da oben geht die Straße nach Bolivien lang

    Langsam machten wir uns auf den Weg zurück, heute wollen wir uns nicht groß anstrengen. Wir trafen die beiden Deutschen, die uns freudig mitteilten, dass sie in unserer Unterkunft waren und auch die Touren gebucht haben. Super!

    Ja, mehr ist im Moment nicht zu erzählen.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Schaut Euch mal den Schatten an! Fast keiner zu sehen. Hier noch ein paar Eindrücke von dem Ort.
    Es gibt ein paar kleine Läden, hier kauften wir eine 2,5 l Flasche Wasser, die wir dann immer wieder befüllen konnten, ein paar Kekse, Bananen und Nüsse.

    Patrizia hatte uns erzählt, dass sie jede Woche zum Einkaufen nach Arica fahren müssen, denn viel gibt es hier nicht!

    Hunger! Wir hatten wirklich Hunger und suchten ein Lokal, das war nicht gaz so einfach, aber wir fanden eins. (Bild 1)
    Draußen - wie immer - eine Tafel mit dem Menü, was es heute gibt, natürlich Pollo.

    Auf Nachfrage kam immer nur ein Kopfschütteln, Papas Fritas? Si, Huevos fritos? Si, agua sin gas und Mate-Tee.
    Das war dann unser Frühstücks-Mittag- und Abendessen! Immerhin wir haben was bekommen und sind satt geworden. In dieses Lokal kamen dann auch noch ein paar Gruppen, die Tagesausflüge in diese Gegend gemacht haben. Da hatte die Bedienung ganz schon was zu tun. Wie gut, dass wir vorher da waren und dass wir mehr Zeit hatten. Zum Schluss gab es noch ein Schälchen mit Obst (Macedoniade frutas)

    Zum Schluss tranken wir noch einen Mate-Tee, das kann ja nicht schaden.

    Putre liegt über 3.500 m hoch und ist ungefähr 150 km von Arica entfernt. Hier leben nur wenige Menschen die meisten sind Aymara. Tja, das ist hier nun der krasse Gegensatz zu San Pedro de Atacama, wo das Touristenleben nur so tobte.

    Wir suchten nun unsere Unterkunft Terrace Lodge, fragten ein paar Mal und zogen über staubige Wege den Koffer. Auch hier liegen überall friedliche Hunde am Straßenrand. Leider pinkelte ein Schäferhund an meinen Koffer, erst von der einen Seite, dann von der anderen. :mmad Ich hatte den Koffer abgestellt, weil wir wieder nach dem Weg fragen mussten.

    Die Anlage, wo wir untergekommen sind, ist sehr schön. Sie wird von Patrizia und Flavio, zwei Italiener geführt. Wir checkten ein und dann wurden wir zum Zimmer gebracht, ein nettes Zimmer mit zwei Betten und genügend Platz. Das Bad hat fließend warmes Wasser und es gibt sogar einen Fön. Das Wasser ist trinkbar, prima, da können wir unsere Wasserflaschen immer auffüllen. Es gibt nur 7 Zimmer und alle sind belegt. Von der Anlage mache ich irgendwann noch einmal Bilder, heute habe ich nur das Zimmer fotografiert.

    Nachdem wir uns erfrischt haben, brauchte ich erst einmal einen Cappuccino. Es gibt einen netten kleinen Aufenthaltsraum, dort wird auch gefrühstückt. Laptop habe ich gleich mitgenommen.

    Die Luft ist hier ganz schön dünn! Daran muss ich mich erst einmal gewöhnen. Flavio erzählte uns, dass es noch jemanden gibt, der auch eventuell die Touren mit uns mitmachen will. Wir hatten für die nächsten 3 Tage jeweils eine Tour gebucht, denn wir wollen ja auch was sehen.

    Kaum hatte er das gesagt, kam auch schon Didier rein und bestätigte, dass er alle 3 Touren mitmachen will. Prima, so wird das doch um einiges günstiger.

    Da aber der Tourguide nur spanisch spricht, erklärte Flavio uns schon vorab die Tour. Es geht zum Lago Chungara, wir bekommen ein Lunchpaket mit. Tourstart ist gegen 9:15 - 9:30h , prima, so können wir endlich mal wieder frühstücken!

    Bild 1: unser Zimmer
    Bilder 2-4: der erste Eindruck von Putre

    Mit dem Bus von Arica nach Putre

    Schon wieder bekamen wir kein Frühstück, aber man gewöhnt sich an alles. Wir hatten noch jeder 1/2 trockenes Brötchen und ein paar Kekse, sowie Wasser.

    Den Nachtportier weckten wir gegen 6 Uhr, denn er schlief auf der Couch. Er bestellte uns ein Taxi, das auch nach einigen Minuten kam. Manchmal ist die Verständigung nicht so einfach, denn er glaubte, er müsse uns nach putre fahren, nein wir wollten nur zum Bus-Terminal, dort wo der Bus nach Putre abfährt. Nach einigen Palavern hin und her, brachte er uns dann auch dorthin.

    Wir waren zu aufgeregt
    , als dass wir uns dort an dem Kiosk etwas bestellten. Es fährt ja nur ein Bus täglich und den wollten wir auch bekommen. Am La Paloma-Schalter, der genau eine Viertel-Stunde vor Abfahrt öffnete, sagte man mir, dass ich zu einem anderen Schalter gehen muss und ein "Derecho de Embarque" bezahlen muss, pro Person 200 Peso, das ist quasi eine Abfahrtssteuer. Der Schalter hatte noch nicht geöffnet, also stellte ich mich an.

    Das kam mir dann doch komisch vor und ich ging auf die andere Seite des Terminals und siehe da, dort war ein Schalter geöffnet. Ich zückte schon wieder 10.000 Peso, bemerkte dann aber, dass ja auch 1.000 ausreichen würden. Friedrich passte derweil auf das Gepäck auf.

    Ich ging noch einmal zum La Paloma Schalter und fragte die Dame, ob sie wüsste, wo die Colectivos-Taxis nach Tacna abfahren würden, denn das Problem lag mir noch ein wenig im Magen. Sie zeigte nach hinten und sagte mir in dem anderen Gebäude. Dann fragte ich noch, ab wann die Taxis fahren würden, sie meinte 24 Stunden lang. Prima, dann dürfte es ja kein Problem sein. Gleich nach der Abfahrt des Busses sahen wir auch schon das Schild. (Bild 1)

    Bevor wir in den Bus steigen durften, wurde der Beleg (Derecho de Embarque) eingesammelt, dann gaben wir unser Gepäck ab und kurze Zeit später ging die Fahrt schon los. Als wir abfuhren, saßen außer uns noch ca. 9 Personen im Bus, davon noch zwei Touristen. Der Bus sammelte aber noch diverse Menschen ein, die mit viel Gepäck mitfuhren. Es waren alles Einheimische, die unterwegs irgendwo in den Bergen wieder ausstiegen.

    Für die Fahrt brauchten wir ungefähr 3 Stunden, dann stiegen wir aus. Mit uns auch die jungen Deutschen. Wir kamen kurz ins Gespräch, sie hatten noch keine Unterkunft und blieben auch ein paar Tage. Ebenso wollten sie schauen, dass sie ein paar Touren machen, wenn es nicht zu teuer ist. Wir erzählten, dass wir schon Touren gebucht haben und dass sie sich gerne anschließen können, denn dann wird es ja günstiger. Wir sagten noch, wo wir untergebracht sind und dann ging jeder seines Weges.

    Viel zu sehen gab es nicht, wir gingen noch ans Meer, aber es war nicht so richtig einladend.

    Da wir am nächsten Morgen schon wieder früh und schon wieder ohne Frühstück aus dem Haus mussten, gingen wir recht früh schlafen.

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Ab morgen gibt es wohl wieder mehr zu berichten. :)

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