Beiträge von Petra
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Übrigens man sprciht hier kein englisch, weder der Taxifahrer, noch im Hotel geschweige denn im Restaurant. Als ich meine vegetarischen Wünsche geäußert habe (no carne no pescade), schlug er mir pollo (=Huhn) vor. Als ich energisch den Kopf schüttelte, holte er seine Frau und wir wurden uns einig: lechuga, maiz, arroz, tomate, pepino, papa, no zanahoria
und das bekamen wir dann auch...
Satt sind wir jedenfalls geworden, die Portion war ja groß genug und günstig war es auch. :,.)
Die anderen Gäste freuten sich mit uns und von den beiden wurden wir mit Handsclag verabschiedet.
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Nachdem wir uns etwas erholt haben, gingen wir ins Städtchen. Ich hatte mir Arica viel kleiner vorgestellt.
Arica gehörte einst zu Peru, bis zum Salpeterkrieg.
Da wir noch nichts gegessen hatten, suchten wir uns ein Lokal und wir fanden ein typisch chilenisches. Es gibt keine Speisekarte, die Gerichte werden auf Tafeln vor der Türe aufgeschrieben. So wie ich gesehen habe, alles mit Fleisch. Wir gingen dennoch hinein.
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Beim Checkin in Iquique sagte man uns, dass wir ab 5 Uhr schon Frühstück bekämen, man vergaß aber uns mitzuteilen, dass dies nur während der Woche so ist. Am Wochenende gibt es erst ab 7 Uhr Frühstück.
So standen wir um halb sieben unten und schauten ganz schön betröppelt drein, als der Nachtportier uns erklärte, dass wir kein Frühstück bekämen.
Zumindest war das Wasser schon heiß und wir machten uns einen Tee bzw. Kaffee. Dann sah ich das Gefäß mit den Kräckerstehen und auch kleine Portionspackungen mit Marmelade. Nicht schlecht, so hatten wir doch ein kleines Frühstück. Besser als nichts.
Wir holten unsere Gepäck vom Zimmer und dann war auch schon das Taxi da. Als wir einstiegen, kam der Nachtportier und brachte für jeden von uns einen warmen Grilled-Cheese-Oliven-Toast. Toll, das war super nett.
Die Busfahrt war wie immer, lang und uninteressant, wir fuhren durch Wüste und an hohen Bergen vorbei. Dieses Mal hatten wir Liegesitze im unteren Abteil und auch dieses Mal waren unsere gebuchten Plätze belegt. Aber das chilenische Pärchen stand sofort auf und ging dann nach oben, nachdem sie merkten, dass sie auf unseren Plätzen saßen. Sie ließen sich aber auch die Tickets zeigen.
Wir bekamen Kopfkissen und eine Decke, es gab auch ein paar Kräcker und ein Orangensaftgetränk. Die Fahrt dauerte ungefähr 4-5 Stunden, dann erreichten wir Arica.
Am Bus-Terminal besorgten wir uns als erstes die Tickets für die Fahrt nach Putre. Der Bus fährt auch hier in diesem Terminal um 7 Uhr am nächsten Morgen ab und koste 2.000 Peso, das sind umgercehnet 3 Euro.
Mit dem Taxi ließen wir uns zum Hotel Las Palmas bringen, das kostete auch nur 2.000 Peso. Das Zimmer ist für eine Nacht ok.
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Hallo aus Putre, die Luft ist hier etwas dünner bei 3.550 m. Im Gegensatz zu San Pedro ist es hier wie ausgestorben.
Die Unterkunft ist prima, die Besitzer sind super nett, es gibt hier nur 5 Zimmer. Für morgen haben wir unsere erste Tour geplant. Ich bin gespannt.
Jetzt werde ich ein wenig Bericht von gestern nachtragen und dann gehen wir in den Ort und schauen, ob wir was zu essen bekommen. Außer 1/2 trockenen Brötchen und ein paar Keksen, gab es noch nichts... -
Wer weiß, wer weiß...
Guten Morgen, wir sitzen mit dem Gepäck in der Lobby und warten auf das Taxi.
Bis später dann von Putre. >""§ -
Ich wäre mit hineingegangen, bin doch ein Gringo...

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kiki, das konnten wir ja nicht herausfinden.

Günter aus Vino de Mar hatte uns nur erzählt, dass es 3 verschiedene Cafés gibt, das ganz normale, dann das Café für Herren, da bedienen leicht bekleidete junge hübsche Mädchen, da darf "Mann" aber nur gucken und im 3. gibt es dann noch die Separées.
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Es langte uns, wir nahmen wieder ein Taxi zurück zum Hotel. Zum Silvesterdinner (Schicky-Micky mit Band) hatten wir keine Lust, wir gingen aber zum Feuerwerk nach unten.

Schon wieder ist ein Jahr vorbei!
Den nächsten Tag machten wir es uns richtig bequem und waren einfach nur faul, dafür sind wir jetzt aber auch gut erholt. (wie man hoffentlich an dem Selfie [-> mit Handy!!!] sehen kann!) Wir haben ja schließlich noch einiges vor!
Viele Grüße
Petra -
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Dieser alte Käfer mit Plattfuß hat es Friedrich angetan. Es ist aber keiner aus Brasilien, sondern er hat das Wolfsburger Emblem. (Bild 2)
Wir kamen ins Gewühle der Fußgängerzone. Hier wurde ich sofort angesprochen, ich möchte nicht "so" mit der Kamera in der Hand durchlaufen. Ich solle sie mindestens dreimal um die Hand und um den Rucksack schlingen. Vor lauter Schreck habe ich sie erst einmal weggesteckt. Eigentlich wollte ich nochmal die gelbe Unterwäsche fotografieren und außerdem hatte ich überlegt, ob ich nicht Jenni eine schenken soll. Aber das habe ich dann auch gelassen.
Man soll sein Glück ja nicht herausfordern.
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Nun bummelten wir weiter durch die Straßen. Irre, wie hier die Leitungen verlegt wurden. (Bild 1) Dann sahen wir auch wieder ein Café für Gentlemen, es hatte aber geschlossen.

In die Kathedrale gingen wir nicht hinein. Iquique ist ein Bistum und hat einen Bischof und untersteht dem Erzbistum von Antofagasta.
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Übrigens, wir haben hier gut Geld tauschen können, bekamen auch eine prima Rate für Euros. Allerdings erst im 3. Laden. Wir kennen ja so ungefähr den Wechselkurs, daher lassen wir uns nicht übers Ohr hauen. Noch nicht einmal Kommission mussten wir bezahlen, prima. Nun sollten die Peso ausreichen, die wir haben. (Im Hotel hätten sie nur Dollar gestauscht, aber keine Euros)
Auf dem Platz werden Fahrgeschäfte für Kinder angeboten, Roller, Fahrräder, Bobbycar und vieles mehr, sogar Pferdchen in allen Größen waren dabei, die auf vier Rollen liefen.
Ja, hier gefiel es uns. Wir setzten uns in ein Straßencafé und bestellten ein Sandwich. Wie immer ging man auf meine vegetarischen Wünsche ein. <$§$
Zu dem Sandwich gab es dann 5 verschiedene Salsas, von leicht bekömmlich bis unheimlich scharf.
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Gegen 9 Uhr am nächsten Tag gingen wir zum Frühstück und hatten schon wieder eine tolle Sicht auf den Pazifik.
Für umgerechnet 4 Euro nahmen wir uns dann ein Taxi ins Zentrum. Es gibt keine Busse und zu Fuß ist es viel zu weit. Das haben wir aber bei der Buchung schon gewusst und uns dieses Mal für die Lage und den Komfort entschieden.
Am Plaza Prat stiegen wir aus. Diese Ecke wurde restauriert und sieht wirklich sehr hübsch aus. In der Mitte steht der alte Uhrturm von 1877.
Friedrich probierte den Schuhputzsitz aus, ein Harfenspieler spielte bekannte Melodien.
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Ja, wir sind jetzt in Arica, eine lange, langweilige Fahrt, immer nur Wüste und Berge

Total nett war von dem Receptionisten in Iquique, dass er uns am Taxi noch zwei warme Grilled-Chesse-Toasts mit Oliven, eingepackt in Alufolie und dazu eine weiße Stoffserviette, gegeben hat. Sozusagen als kleines Frühstück unterwegs.
Turbus hat in Iquique ein extra Terminal, die Taxifahrerin machte tolle Mucke am frühen Morgen und war super gut drauf, das färbt ab.
Hier in Arica gibt es ein Terminal für alle Busse und somit konnten wir gleich nach Ankunft unsere Tickets für morgen nach Putre (bei La Paloma) kaufen. Sie kosten 4.000 Peso pro Person. Es sind erst 3 Personen auf der Liste. Hier wird alles noch händisch gebucht.
Mit dem Taxi sind wir dann zum Hotel Las Palmas gefahren (2,50 Euro!) Für eine Nacht haben wir ein einfaches Zimmer mit Bad, das ist ausreichend.
Jetzt werden wir uns Arica ansehen und versuchen herauszubekommen, wie wir am 8. nach Tacna (Peru) kommen.
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Guten Morgen, es ist halb sieben und wir waren gerade im Frühstücksraum, aber der hatte nicht auf... Es ist Wochenende und da gibt es erst ab 7 Uhr Frühstück. Wie gut, dass wir wenigstens einen Tee, Kaffee und trockene Kräcker bekommen haben.
Jetzt geht es mit dem Taxi zum Busbahnhof..
Tschüss >""§ -
Wir lassem den Abend mit einem Pisco sour ausklingen, den wir vom Hotel spendiert bekommen haben. Mhmm ja, der schmeckt wirklich gut!

Am nächsten Tag ist Silvester, wir haben vor, mit dem Taxi in die Stadt zu fahren. Wir wollen Geld umtauschen, ein paar Kleinigkeiten besorgen und uns das Zentrum anschauen.
Viele Grüße
Petra
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