Beiträge von Petra

    Heute war strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen zu sehen, aber windig und heiß. Heute Nacht bzw. morgen früh schaun wir in den Himmel.

    Die Karten für Macht Picchu konnte ich immer noch nicht buchen. ;(

    Nachtrag, es ist furchtbar, was das Smartphone immer schreibt, sorry dafür. Wenn ich das dann am Laptop sehe, verbessere ich es.

    Der Himmel ist toll hier. Viele der Radioteleskopstationen sind über Weihnachten geschlossen und die Wartezeit beträgt teilweise mehrere Monate, da ist nix mit kurz vorher anfragen. Wir sind an einigen vorbeigefahren. Hier gibt es ja eine der größten, da ist auch die EU mitgeteiligt. Das Basisstation liegt nicht weit von hier entfernt.
    Ja wir hatten auch Vollmond hier, abet leider nur tagsüber also nichts Spektakuläres.

    Ja, wir haben es geschafft und einen Ruhetag eingelegt. Erst gegen 15:30h sind wir in den Ort gegangen und haben die Tour zu den Geysiren gebucht. Wir haben einen Rabatt von 5.000 Pest bekommen, das sind immerhin 25%. Was uns dann beim Bezahlen passierte, dürfte ich nicht erzählen. Wir legen 300.000 Peso hin, das sind knapp 400 Euro. :KKopffass2 :question :KKopffass2
    Aber wir wurden freundlich daraufhingewiesen, dass wir aufpassen müssen, die 2.000 er Scheine sehen anders aus. Und wir hatten schon gedacht, dass wir zuviel Geld ausgegeben hätten. Das war ein total netter Pole, der uns beraten hat, das hätte auch anders ausgehen können. Friedrich meinte nur, jetzt braucht er was zur Beruhigung und so gingen wir in das nette Platz und sitzen nun draußen und genießen das Faulsein.
    Morgen werden wir um 4:30 abgeholt, nicht gerade meine Zeit.

    Gott sei Dank sehen wir unterwegs das Taxi, welches uns schon vom Busbahnhof zum Hostal gefahren hat. 4.000 Peso wollte er haben, Friedrich sagte 3.000, ich hätte jeden Preis bezahlt. Er willigte ein und so ersparte ich mir den langen Rückweg von über 3 Kilometern.

    Wir ließen uns in der Nähe der Plaza absetzen und gingen in ein Lokal, wir hatten uns ein Abendessen verdient.

    Ein schöner Tag, wenn es auch kein Ruhetag wie geplant war. :D Als wir wieder im Zimmer waren, lag eine kleine Weihnachtsüberraschung auf dem Bett.

    Viele Grüße
    Petra

    Nun etwas Geschichte hierzu:
    In diesem Gebiet um San Pedro lebten die Atacameños, die den Ort Quitor um 900 n. Chr. gründeten. Im 12. Jh. eroberten Inkas diese Gegend und bauten Quitor als befestigte Burganlage aus: Pukara de Quitor.

    Von hier aus kontrollierten die Inkas die Handelswege. Die Anlage war aus Stein gebaut, aber als im 16. Jahrhundert die Spanier mit Pferden, Brustpanzern und Gewehren angeritten kamen, hatten die Inkas keine Chance, sie kannten weder Pferde noch Gewehre. Die Burganlage mit ihren 164 Gebäuden wurde geschleift, die Köpfe der "Häuptlinge" auf Stangen gespießt und rund um die Anlage aufgestellt. Daher auch der Name Castle of Heads.

    Die Anlage besteht aus zwei Hügeln, einmal die archäologische Seite und dann der andere Hügel mit dem Mirador (Aussichtspunkt). Wir sind zunächst nur auf den 2. Hügel geklettert. Dort oben steht ein Kreuz, welches aus 4 Kreuzen besteht. Auf jedem steht dieselbe Inschrift, jedoch in verschiedenen Sprachen. Es ist aus aus Matthäus 27,46:

    Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen

    Taita, Dios Yaya, Imarayku Sage Wargankichu = Quechuan/Inka

    Elohi, Elohi. Lenah sevaqtani = das ist vermutlich häbräisch ?

    Dios mio por que me has abandonado? = spanisch

    Oh senhor meu Deus por que me abandonastes? = portugiesisch

    Den archäologischen Teil werden wir uns auch noch ansehen. Er wurde 1981 restauriert und 1982 als Nationalmonument deklariert.

    Das Ziel war in die Nähe gerückt, wie sahen schon einen Torbogen. Innerlich jubelte ich, es war erreicht.
    Als wir oben ankamen, kam die Ernüchterung, es war immer noch nicht das Ziel. Nun sprach Friedrich ein Machtwort, wir kehren um, denn wir müssen ja auch wieder zurück und es war schon später Nachmittag als wir losgegangen sind.

    Never give up! Das war meine Antwort!

    Zurück zum Hostal wollten wir noch nicht. Friedrich kam auf die Idee. Wir hatten tags zuvor etwas im Reiseführer gelesen. Da waren Spaziergänge in der näheren Umgebung aufgeführt. Bei dem einen hatte ich abgewunken, denn es sollten knapp 8 Kilometer sein, die man laufen musste und dann auch noch auf einen hohen steilen Berg klettern. Nö, ich nicht mit meinem Fuß. Aber es war auch noch was anderes aufgeführt so ungafähr in 1,9 Kilometern. Das würde ich ja noch machen, sagte ich.

    Das Dumme nur war, wir hatten keine Ahnung, was es alles war, nur es sollte malerisch an einem Flusslauf entlang gehen. Der Reiseführer lag gut auf dem Nachtboard in unserem Zimmer. :rolleyes

    Also tigerten wir los, erst einmal einen Kilometer aus dem Ort heraus, dann war nix mit malerischem Weg am Fluss entlang. Dieser war ausgetrocknet und es war eine staubige Straße. Friedrich zeigte auf die "Burg" hoch oben in der Ferne, ich schüttelte mit dem Kopf: niemals.

    Umkehren wollte ich aber auch nicht, denn es sollte ja was in der Nähe geben.

    Dann trafen wir 2 Mädels, die uns entgegenkamen, ja es gibt einen Mirador, der ist nicht sehr schwer. Sie waren nicht ganz oben keine Zeit etc. In ca. 10 Minuten wären wir da und es lohnt sich in jedem Fall.

    Also gingen wir weiter und kamen nach 3 weiteren Kilometern endlich an ein Häuschen. Wir mussten 3.000 Peso bezahlen (pro Person) und er meinte noch, es gäbe einen nicht so schwierigen Weg und wenn ich nicht alles schaffe, dann könne ich am nächsten wiederkommen. (er sah ja, dass ich mit Stock ging)

    Prima, wenn das alles so einfach ist, dann machen wir es auch. es sah auch nicht sehr schlimm aus und wir wollten ja nicht zur "Burg", sondern nur zum Mirador.

    Danach gingen wir noch ein wenig durch die Straßen, es gibt hier ein Museum, aber dazu hatte ich keine Lust, das machen wir später einmal. Auf dem Platz war ein große Krippe aufgebaut und wir schauten uns noch ein schönes Gatter aus Kakteenholz an. Die einzelnen Hölzer wurden mit Leder verbunden und nicht genagelt.

    Unser 1. Weihnachtstag fing prima an, es sollte ja ein Ruhetag werden. :mrgreen
    Wir frühstückten lange, besonders lecker war der selbstgepresste Kiwi-Saft, dazu gab es Tee, Kaffe, Eier nach Wunsch, getoastete Brötchen, Käse und Marmelade. Für uns genau das, was wir gerne frühstücken.

    Danach schrieb ich ein wenig Bericht und beschäftigte mich mit meinen Bildern, das braucht ja auch immer seine Zeit. Gegen 14 Uhr gingen wir in Zentrum und kehrten in ein der vielen kleinen Restaurants ein. Ich wollte gerne ein Tonic Wasser trinken, das schmeckt hier immer ausgezeichnet. Friedrich hält sich lieber an Cola. Richtig großen Hunger hatten wir nicht, aber eine Kleinigkeit sollte es schon sein. Schade, sie hatten keine Empanadas.

    Dafür empfahlen sie uns Sopaipillas, das ist eine Teigspezialität aus Südamerika. Sie bestehen aus Kürbis, dieser wir in kleinen Stückchen weichgekocht und dann mit Mehl und Öl vermengt und ausgebacken. Dazu reichte man uns eine höllisch scharfe Salsa.
    Ich bestellte mir noch einen Chilenischen Salat. Der besteht nur aus geschälten Tomaten und Unmengen von Zwiebeln. Hatte ich schon erwähnt, dass man hier in Chile immer die Tomaten schält?

    Die Sopaipillas waren mir ein wenig zu trocken und die Salsa viel zu scharf. Friedrich haben sie geschmeckt!

    Ja, so ist es im Moment, überall auf der Welt spielt zur Zeit das Wetter verrückt. Ich habe gehört auch im Süden Chiles, wo es normalerweise Schnee gibt, ist es viel zu warm.
    Danke für den Bericht :ppeace
    Viele Grüße
    Petra
    PS. Friedrich freut sich schon auf Iquique, wo wir Silvester verbringen, da sind es nur 18 - 20°.

    Kurzatmig bin ich überhaupt nicht, ich merke halt nur, dass mein Puls erhöht ist. Und in der Nacht schlafe ich immer ausgezeichnet! ::scnhlafen

    Ich trinke sehr viel, wir kaufen immer 6-l Kanister Wasser und unser Keks-Verbrauch ist immens, wir essen die leckeren Triton meist Schokoladenkekse. Schokolade schmilzt hier zu schnell. :tt+r (Ich will nicht wissen, wieviel ich an mehr auf die Hüften bekomme :wweinen )

    Eben waren wir bei "unserem" Touranbieter und haben für heute 16 Uhr die Tour ins Valle da la Luna und Valle da La Muerte gebucht. Hoffentlich gibt es einen schönen Sonnenuntergang.

    Guten Morgen, hier in San Pedro ist es tagsüber 28 - 30° warm. An der Laguna Chaxa, wo die Flamingos waren, war es unerträglich heiß, Friedrich meint, weit über 40°. Diese Lagune liegt aber nur 2.500 m hoch. Als wir hoch oben waren, haben wir eine Jacke angezogen, da war es teilweise recht windig und kühl, aber immer sonnig..

    Wir werden jetzt erst einmal frühstücken gehen. >""§

    Wir sind gerade zurückgekommen, es war ein superschöner Tag. Wir haben viel gesehen und sind ca. 375 Kilometer durch das Altiplano gefahren. 4260 m war die höchste Stelle an der wir waren. Es war heiß, anstrengend und windig, denn wir sind auch immer einiges gelaufen. Trotz Coca-Tee hatte ein wenig Kopfschmerzen, aber kein Nasenbluten, denn ich trompete einfach nicht mehr ins Taschentuch, sondern mache es nun immer ganz damenhaft. :ssschmunzeln
    Nasenbluten habe ich zu Hause auch ganz oft. Ich denke, ich komme ganz gut mit der Höhe klar. Die Kopfschmerzen führe ich weniger auf die Höhe zurück, mehr auf die Anstrengung in Verbindung mit der Hitze, da habe ich auch in geringeren Höhe manchmal Probleme. Wir sind ja noch 3 Tage hier und am letzten Tag geht es erst wieder auf 4.300 Meter.

    Morgen werden wir nun wirklich einen Ruhetag einlegen. :ttwisted

    Viele Grüße
    Petra

    Hier schon mal ein paar Bilder
    Flamingo an der Laguna de Chaxa
    Vicunas in ihrer natürlichen Umgebung

    In einem der vielen Läden von den Touranbietern, schauten wir rein. Wir bekamen eine so gute Beratung, dass wir sofort die esrte Tour für den übernächsten Tag buchten.

    Übrigens habe ich leichte Kopfschmerzen und ab und an Nasenbluten, wenn ich stark schnaube. Ich merke also etwas die Höhe. Daher beschließen wir, dass wir ab sofort Unmengen trinken werden, natürlich hauptsächlich Wasser.

    Am Abend mache ich ein wenig Wäsche, das meiste geben wir jedoch ab. Hier im Hostal gibt es einen Waschdienst, 1 KG kostet 2.500 Pesos.

    Morgen wollen wir einen Ruhetag einlegen.

    Viele Grüße
    Petra

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