Beiträge von Petra

    Kommen wir nun zu der gelben Unterwäsche, die im Moment überall angeboten wird, nicht nur für Frauen, auch für Männer!
    Man soll diese zu Silvester tragen, denn das bringt Glück, allerdings darf man sich die Wäsche nicht selber kaufen. Vielleicht sollte ich noch eine gelbe Unterhose für Friedrich besorgen? :mrgreen

    Wir gingen über den Fischmarkt. Mhmm die Bilder sind mir nicht so gelungen, daher gibt es nur eins. Woher der Fisch kommt, weiß ich nicht, denn Santiago liegt ja nicht am Meer,

    Wieder nahmen wir die Metro und fuhren nun zum Plaza de Armas. Hier war schon ein wenig Weihnachtsfeeling zu spüren. Es standen einige Weihnachtsbäume auf dem Platz, allerdings waren es ganz besondere:
    ein Baum mit Puppen
    ein Baum aus Stühlen
    ein Baum aus Fahrrädern
    ein Baum aus Schuhen

    Und wieder schmiss sich ein Chilene in Pose :)

    Günter empfahl uns das Nationalgetränk von Chiles: Mote con huesillos
    Wir waren erst skeptisch, denn es sah irgendwie nicht wie ein Erfrischungsgetränk aus. Aber, wir wollten natürlich davon probieren und bestellten ein Getränk.

    Es besteht aus Pfirsichen, Weizengraupen, Zucker und Zimt.

    Getrocknete Pfirsiche werden mit kochendem Wasser übergossen und man lässt sie eine Nacht lang quellen. Dann werden sie mit Zucker und Zimt aufgekocht.

    Die Weizengraupen werden gekocht, alles erkalten lassen. Nun füllt man erst die Graupen in ein Trinkgefäß, dann Pfirsiche hinzu und zum Schluss mit der kalten Flüssigkeit auffüllen.

    Man trinkt und löffelt dann dieses köstliche Getränk. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut schmeckt!

    Man kann auch zu Fuß nach oben gehen, das ist natürlich etwas beschwerlicher. Die Temperatur beträgt 30° C, ganz schön heiß.

    Wir müssen noch einige Treppen steigen. Es gibt eine kleine Kirche, die wir besichtigen.
    Die beiden Studenten auf dem Bild 3, sprechen mich an, sie wollen wissen, woher wir kommen, ob uns Chile gefällt, wie lange wir bleiben. Das erleben wir immer wieder. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen.

    Von der Metro-Station mussten wir eine Viertelstunde laufen, dann überquerten wir den Rio Mapuche. Der Fluss hat zur Zeit nicht so viel Wasser.

    Dann stehen wir vor der funicular (Standseilbahn), die uns auf den Hausberg Cerro San Cristobal bringen soll. Wieder haben wir Glück, es gibt keine Wartezeit. Der Hausberg von Santiago ist knapp 880 Meter hoch.

    Wir fahren nach oben und haben einen fantastischen Blick über Santiago.

    Eine kleine Kaffeepause war fällig und dann fuhren wir wieder mit der Metro. Dieses Mal erwischten wir sogar Sitzplätze. Witzig war, dass wir ein paar Deutsche trafen, die schon länger in Chile wohnten. Deutsche sind im Übrigen in Chile sehr willkommen. Als wir heute im Park spazieren gingen, sprach uns ein Junge an, er fragte uns von aus welchem Land wir kommen, wie die nächst größere Stadt heißt. Als wir ihm sagten, dass wir aus Deutschland kommen, sang er unsere Nationalhymne, natürlich auf deutsch!

    Die Lage unseres Hotels ist gut, vor dem Hotel ist die Bushaltestation, ein paar Schritte weiter die Metro-Station Santa Lucia.

    Um 10 Uhr werden wir von Günter abgeholt. Er wohnt schon seit ca. elf Jahren in Chile und kennt sich gut aus. Mit Günter haben wir auch schon Anfang des Jahres Valparaiso erkundet.

    Mit der U-Bahn, die proppenvoll ist, fahren wir bis zur Endstation Los Dominicos. Hier gibt es ein Dominikanerkloster, in der Nähe steht auch das Haus von Pablo Neruda; ein chilenischer Dichter und Schriftsteller, der gegen den Faschismus kämpfte. Wir schauen uns das Haus nur von außen an. Unser Ziel lag ganz in der Nähe, wir gingen in das Künstlerdorf Centro Artesanal Pueblito Los Dominicos. Es ist eine nette Anlage mit kleinen Holzhäusern, wo die Künstler ihre Waren anbieten. Es ist eine bessere Qualität als der Ramsch, der auch der Straße angeboten wird.

    Hier kann man wunderschöne Souvenirs erwerben, Schmuck mit Lapislazuli, Bilder, Holzwaren, Bonsais.

    Bild 1: das Dominikanerkloster
    Bild 2: Spazierstöcke aus Holz - ich war schon versucht einen zu kaufen
    Bild 3: eine chilenische Tracht

    Wir sind gerade wieder zurück, ein schöner Tag. Wir waren auf dem Cerro Santa Lucia und hatten eine wunderschöne Ausicht.
    ha, ha Erhard, nö. ;D

    Eben musste ich mich mal beschweren. Gestern wurde unser Zimmer nicht gemacht. Nun gut, das kann mal passieren, so habe ich nur nach frischen Handtüchern verlangt.
    Heute war wieder nichts gemacht, das kann nicht sein. Ich habe jetzt das House-Keeping angefordert und sie sind gerade da und machen sauber. Ärgerlich!

    Angela, ja, Mercure, Novotel und Sofitel gehören zur Accor-Kette. Wir sind öfter in diesen Hotels. Wenn man Glück hat, bekommt man auch ganz gute Preise.

    Den Bericht von gestern habe ich noch nicht geschafft, aber die Bilder dazu sind fast fertig. heute Abend stelle ich sie online. Wir haben einen schönen Spaziergang durch Santiago gemacht, waren 9 Stunden unterwegs und unsere Füße qualmten am Abend.

    Günter hat uns viele Geschichten erzählt. Es gibt zum Beispiel 3 Arten von Cafés:
    1. das normale Café, da können Männlein wie Weiblein rein
    2. ein Café, da gehen nur die Männer rein, es stehen junge Mädels in knapper Bekleidung hinter einem langen Thresen und unterhalten die Männer und sorgen für Umsatz
    3. ein Café auch nur für Männer und sind noch knapper bekleidete Frauen mit denen kann man in ein Separé verschwinden.

    Warum gibt es kaum Briefkästen? Weil sie in der Nacht geklaut werden, um an die Briefmarken zu kommen.

    Dann noch ein Rätsel: Wir haben Unterwäsche in gelber Farbe gesehen. Was hat das zu bedeuten?

    Viele Grüße
    Petra

    Zurück im Hotel lasen wir im Fahrstuhl, dass es im 5. Stock eine Terrassen-Lounge mit Bar, Fitnessraum und Swimingpool gibt. Da fuhren wir doch mal kurz hin und schauten es uns an. Toll sagen ich nur, das sieht doch recht nett aus.

    Dann standen wir vor unserem Zimmer und kamen nicht rein, wir dachten, wir hätten eins im 12. Stock, nein es ist im 13. {a

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

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    Untergebracht sind wir im Hotel Mercure in der Innenstadt. Wir sind zufrieden aber hungrig. Daher checken wir schnell ein und dann gehen wir auf´s Sträßchen. es ist mittlerweile dunkel geworden, in den Strraßen ist viel los. Wir merken, wir sind in einer Großstadt.

    Wir essen eine Pizza, denn wir waren recht hungrig. Dann gingen wir wieder zurück zum Hotel.

    Ich habe ein paar Bilder gemacht, habe aber mein Stativ vergessen. :KKopffass2

    Hallo aus Santiago de Chile,
    damit der Reisebericht übersichtlich bleibt, fange ich für Chile einen neuen Thread an.
    Die anderen Berichte zu unserer Reise:

    Live aus Südamerika - 1. Teil - Rio de Janeiro
    Live aus Südamerika - 3. Teil - Peru

    Gestern sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Mit dem ganzen Gepäck war es am bequemsten. Mit der TAM flogen wir zunächst nach Sao Paulo, ein Flug von nur einer Stunde. Die Kontrollen sind lasch, wie dürfen Wasser mitnehmen, das Gepäck wird aber gescannt. Es gibt überall extra Zugänge für Familien mit Klein-Kindern und Menschen mit Behinderungen. Da ich immer noch nicht richtig laufen kann (siehe hier: Unfall auf der Osterinsel), erspare ich uns so viele längere Wege und wir haben auch kaum Wartezeiten. Das betrifft auch die Passkontrollen und das Einsteigen an Board. Manchmal hat man doch ein paar Vorteile. <$§$

    Über eine Stunde sitzen wir in der Maschine und warten auf den Abflug
    . Durch diese Verspätung haben wir nur noch wenig Umsteigezeit in Sao Paulo. Wir schaffen es nur knapp und es ist sehr stressig. Die Wege sind lang, schlecht ausgeschildert und die Kontrollen intensiv. So müssen wir unsere Flaschen Wasser abgeben und auch das Feuerzeug von Friedrich finden sie, das er im Rucksack hatte.

    Wir fliegen mit einem Dreamliner von LAN nach Santiago. Es gibt ein nettes Boardprogramm und ich vertreibe mir die Zeit mit dem Film Mission Impossible. Mit dem vegetarischen Essen hat nicht geklappt. Es gab auch keine Alterrnative, so benügte ich mich mich 2 kleinen süßen Brötchen und Butter. :rolleyes

    Die Einreise ging schnell, die Koffer kamen an und dann wurden wir Typen "überfallen", die uns ihre Fahrdienste feilboten. Die ersten haben wir noch abgeschüttelt, denn wir lasen überall die Hinweisschilder, dass wir nur die offiziellen Taxis nehmen sollten.

    Dann sprach uns der "Hunderste" an, erzählte uns, dass er von der offizieellen Company XYZ sei, zeigte uns den um den Hals baumelnden Ausweis und bot uns an mit dem Van (Hotelshuttlebus) für insgesamt ca. 15.600 oder so zum Hotel zu bringen. Da wir noch zum ATM wollten, zeigte er uns den Weg. Wohin er uns führte, das war schon etwas seltsam, nämlich in den 3. Stock, zur Abflugsebene. Geld aus der Maschine haben wir nicht bekommen, daher haben wir dann am Schalter getauscht.

    Ja wir waren genervt. Nun brachte er uns nicht mehr in die Ankunftshalle, sondern wir gingen nach draußen. Er faselte etwas in seinen Bart und dann kam auch schon ein normaler PKW. Er hievte meinen Koffer rein und murmelte, dass es mit dem Van ja viel zu umständlich sei. Nun wurde ich aber etwas lauter: wieviel das kostet: 24,000. Da platzte mir der Kragen, ich sagte zu Friedrich, es reicht, wir gehen wieder. Friedrich nahm den Koffer raus und alle standen recht verdutzt da, damit haben sie wohl nicht gerechnet. Ich auch nicht. Aber das ist halt ein typisches Lockangebot gewesen. :mmad

    Friedrich wollte noch verhandeln,aber ich nicht mehr. Der Vertrauensvorschusss war verbraucht, es war kein offizielles Taxi und übers Ohr wollten sie uns auch hauen.

    Wir nahmen den Fahrstuhl zurück in die Ankunftsebene und gingen an den Taxischalter, dort wo die Fahrten gekauft wurden. Selbst da wurden wir wieder von mindestens 3 Verkäufern vollgesabbelt. Am Schalter sagte die Dame uns, das sind alles keine offiziellen Taxifahrer. Nun gut, wir kauften nun die Fahrt und bezahlten nur 19.000, offiziell und sicher.

    Was für ein Start!




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