Geschafft aber glücklich gingen wir wieder zu unserem Pickup, Tom hat auf uns gewartet und nun hieß es auf zu den Wasserfällen.
Wir sehen das Schild vom Nationalpark Vicente Pérez Rosales und halten an. Ein kleines Foto ist fällig.
Es ist der älteste Nationalpark in Chile. Auch in dieser Gegend wachsen viele Südbuchen und Alercen.
Hier in dieser Gegend wollten wir eine kleine Wanderung unternehmen. Das mussten wir jedoch nun aus Zeitgründen streichen. So fuhren wir direkt zum Eingang zu den Wasserfällen – Saltos de Petrohue und gingen den kurzen Rundweg dorthin.
Begleitet wurden wir von dicken Brummern, den colihuachos (Pferdefliegen) Sie treten im Januar gehäuft auf und stechen auch, allerdings sind die Stiche ungefährlich, wie uns Tom erzählte. Diese Brummer lassen sich gut fangen, was er auch gemacht hat. Danach wurde er aber wieder in die Freiheit entlassen. Im Reiseführer las ich dann, dass helle Kleidung hilft. Ludger hatte dunkelblau an und das zog die Viecher magisch an.
Von hier aus fuhren wir zurück, immer an dem großen Llanquihue-See entlang. In Puerto Varas angekommen machte Tom mit uns noch eine kleine Stadtrundfahrt. Ein nettes Städtchen mit ca. 30.000 Einwohnern. Viele Deutsche wohnen hier, davon zeugen auch die Schilder am Straßenrand auf denen zum Beispiel Kuchen und Blumenhaus steht. Wie ich vorher schon erwähnt habe, wurde Puerto Varas im 19. Jahrhundert von Deutschen Siedlern gegründet.