Beiträge von Petra

    Ein Teil des Buchenwalds des Nationalparks Jasmund gehört zum UNESCO-Welterbe.

    Scheinbar ist die Hauptsaison vorbei, denn wir treffen kaum andere Wanderer. Zwischendurch folgen wir einem Hinweisschild zu einem alten Hügelgrab und wandern dort einen Kilometer hin, aber wie das so manchmal ist, es ist nichts zu sehen und es gibt auch kein anderes Hinweisschild.

    Viele schwärmen immer wieder von Rügen und ich war wirklich gespannt, wie es auf dieser Insel aussieht. Da das Wetter im Moment unbeständig ist, haben wir gleich für den ersten Tag eine Wanderung geplant. Wir wollten zum Kreidefelsen, zum Buchenwald und zum Königsstuhl, alles liegt im Nationalpark Jasmund auf der Halbinsel Jasmund.

    Gegen 9 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht, wir kauften noch unterwegs Proviant für den Tag ein, wichtig ist natürlich auch, dass man genügend Wasser mitnimmt und natürlich den Fotoapparat mit genügend Speicherkarten und aufgeladenen Akkus.

    Es gibt viele Wanderwege und so recht wussten wir nicht, welchen wir nehmen sollten. Von Sassnitz kann kam bis zum Königsstuhl wandern, entweder am Strand entlang oder oder auf der Hochebene. Der Weg ist jedoch 8 Kilometer lang. Das war uns dann doch zuviel, wenn man bedachte, dass man ja auch noch zurück musste. Es gibt aber Busse, die die Wanderer zurückfahren.

    Wir sind jedoch bis zum Parkplatz Hagen gefahren und haben dort das Auto abgestellt. Von hier aus gibt es viele Möglichkeiten zum Königsstuhl zu wandern. Wir haben uns für einen Weg entschieden. Ungefähr 3 Kilometer sind wir durch den Buchenwald gewandert. Ja, das war schon ein Erlebnis!

    Auf einer Brücke zum See stehen die Angler werfen ihre Angelschnur aus. Wir beobachten, wie sie Hechte fangen, sie sind um die 1 Meter lang. Da muss der Angler ganz schön kämpfen, ehe er den Fisch an Land gezogen hat. Mit Schrecken sehe ich dann noch, wie der Fisch dann mit einem Knüppel tot geschlagen wird. Aber so ist das nun mal. Ein kleiner Junge schleppt sich mit zwei solch großen Hechten ab. Er kann sie nicht halten und der Hecht packt noch einmal kräftig zu. Die Hand blutet und der Junge weint...

    Die Sonne geht unter und wir gehen zurück in die Pension. Wir haben einen Tisch für das Abendessen bestellt (ist zu empfehlen, da immer voll!) und genießen das leckere Mahl.

    Schon immer wollte ich einmal nach Rügen. Da ich ohnehin in der Gegend war, haben wir uns überlegt, dass Friedrich nachkommt und wir dann noch gemeinsam nach Rügen fahren. Immerhin ist Rügen Deutschlands größte Insel.

    Der Strelasund, ein Ostseearm trennt Rügen vom Festland. Wir fahren über die neue moderne Brücke auf die Insel.

    Unsere Unterkunft liegt in Neuensien. Wir haben die Pension Seeblick gebucht, malerisch am Neuensiener See gelegen. Weitab von den trubeligen Städtchen und Feriensiedlungen wollen wir die Ruhe genießen.

    Wir nehmen die Nebenstraßen zu unserer Unterkunft und fahren immer wieder durch schöne Baumalleen.

    Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, setzen wir uns auf die Terrasse und genießen ein einheimisches Bier.

    Als nächstes fuhren wir mit der Bimmelbahn, 9 Euro pro Person kostet der Spaß und man bekommt allerlei Informationen über die Stadt. An und zu gab es einen Fotostop und wenn die Glocke ertönt, sollte man möglichst schnell wieder an Board gehen, denn dann geht die Fahrt weiter.

    Am Hafen von Stralsund liegt die Gorch Fock I. Man kann sie besichtigen, wir haben es nicht gemacht.

    Nach den 212 Stufen musste man dann über Holzleitern weiter nach oben klettern.
    Aber wie man sieht, hatten wir eine fantastische Aussicht. Übrigens die Kirche wurde mit Backsteinen gebaut.

    Innen ist sie doch sehr renovierungsbedürftig, aber die ersten Maßnahmen sind getroffen, es finden schon Innenarbeiten statt.

    Auf dem 2. Bild sieht man die Brücke nach Rügen.

    Auf unserem Weg nach Rügen, kamen wir zwangsläufig an Stralsund vorbei. Daher nutzten wir die Gelegenheit, uns ein wenig in der alten Hansestadt umzuschauen.

    Wir stellten unser Auto vor den Toren der Altstadt ab und gingen zu Fuß weiter. Die Marienkirche wurde schon 1298 auf mächtigen Pfählen errichtet, denn der Untergrund war sumpfig.

    Da das Wetter gut war, stiefelten wir 360 Stufen hoch, um die Sicht von dem Kirchturm auf Stralsund und Rügen zu genießen.

    Der Eintritt kostet nur 4 € und die ersten 212 Stufen (ja, ich habe mitgezählt) gingen über eine enge Steinwendeltreppe nach oben.

    In den letzten Tagen habe ich wieder an einem Fotoworkshop teilgenommen. 3 Tage volles Program, Landschafts- und Makrofotografie waren die Hauptthemen, ein paar Kraniche und Hirsche gab es aber auch.

    Wie immer habe ich viel gelernt und mitnehmen können. Die Teilnehmer waren alle nett und der Austausch unter Fotobegeisterten ist natürlich viel wert.

    In meinem Blog habe ich etwas über diese Tage geschrieben und natürlich habe ich auch die schönsten Bilder herausgesucht.

    Fotoworkshop auf dem Darß

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Morgens ist es nicht nur windig, sondern auch recht frisch, wenn man stundenlang auf die Kraniche wartet. ;)

    Einen Kurzbericht über diese Reise findet Ihr hier:
    Ostsee 2014 - Darss - Stralsund - Rügen

    Super, da bin ich gespannt. ;D Ich nehme das "Ding" jetzt auch mit, es nimmt ja kaum Platz weg, vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit, was auszuprobieren.

    Erhard, Du wirst aber manuell alles einstellen müssen, auch die Schärfe, das ist bei mir mit meinen Augen immer ein kleines Problem, aber Übung macht den Meister.

    Und einen Tipp hätte ich, Spinnen können stundelang an einer Stelle verweilen. :ssschmunzeln

    Ich weiß jetzt nicht, ob Du den Bericht bei Traumflieger insgesamt gelesen hast, da war ein guter Tipp dabei, wie man es macht, dass man auch eine andere Blende einstellen kann, wenn man kein vorsintflutliches Objektiv hat, wo man am Objektiv die Blende einstellen kann. Meine alten Objektive, womit das gehen würde, passen nicht an die 7D :mmad
    -> zum Artikel

    Zum Schluss noch eins. ich bekam den Ring nicht vom Fotoapparat, wie auch viele in den Kommentaren und Bewertungen geschrieben haben. Bei mir ging das dann ganz einfach, als ich die Entriegelungstaste gedrückt und dann gedreht habe. :KKopffass2 Du hast ja auch Canon und da wird es genauso sein.

    Viel Spaß und wie gesagt, ich bin gespannt auf das erste Bild!

    Viele Grüße
    Petra

    Wenn wir in Macchu Picchu sind, war ich mindestens 2 Wochen schon auf Höhen um die 4.000 m. Der Huayna Picchu ist "nur" 2.720 m hoch, da habe ich absolut keine Bedenken wegen einer Höhenkrankheit.

    Nein, ich habe keine Angst, dass ich die Höhenkrankheit bekommen werde, aber ich habe mich schon erkundigt, was man alles machen sollte und wie es anderen ergangen ist. So werde ich in keinem Fall sofort auf eine Höhe von über 3.000 m fahren, sondern mache erst eine Höhenakklimatisation und bleibe 6 Tage in San Pedro auf 2.450, um mich anzupassen. Ich seh das ganz locker. Wenn ich die Höhe nicht vertragen werde, dann stelle ich es schon einen Monat vorher fest und dann wird umgeplant. Aber ich glaube es nicht... :,.)

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