Beiträge von Petra

    Gerade habe ich über Facebook einen Artikel geteilt, der mir sehr gut gefallen hat.
    Fußball ist Fußball und wenn man über Fußball jubelt dann hat man noch lange nicht alles Elend der Welt vergessen, aber vielleicht hat man es für eine kurze Zeit nur verdrängt.

    Ich konnte mich an der Weltmeisterschaft erfreuen und freue mich, dass "unsere" Jungs gewonnen haben. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass ich alles andere gutheiße, was auf der Welt passiert, weil auch ich mich über den Pokal freuen kann.

    Hier ist der Artikel, den ich voll und ganz unterschreiben kann:

    Kommentar: Die “Gaucho-Affäre” – Da ist er wieder, der hässliche Deutsche

    Viele Grüße
    Petra

    SeeStern, danke für den Link. Ich wusste gar nicht, dass es hier auch so etwas gibt. Von uns aus sind es aber immer noch knapp 3 Stunden zu fahren. Mal schauen, ob wir auf dem Weg nach Schweinfurt über Meissner fahren können und eine kurzen Stop dort einlegen. Ich denke aber für Ende Juli ist es zu spät für die Blüte.

    Ansonsten werde ich das mal in meine Langzeitplanung aufnehmen, denn es gibt auch noch andere schöne Dinge in dieser Ecke.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir haben vor vielen Jahren auch mal Jenni auf einer Schleusentour mitgenommen. Für kleine Kinder ist es sehr beängstigend. Sie hat nur geweint, weil es so tief runter ging.
    Ja, mit den Mühlen haben wir hier Glück und ich habe immer noch nicht alle gesehen. ;D
    Viele Grüße
    Petra

    Unser letzter Stop ist in Bückeburg im Minchen, die Szenekneipe im alten Bahnhof. Dort essen wir eine leckere Pizza. Wir hatten auch ordentlich Hunger.

    Am Abend sitzen wir dann noch lange draußen, erzählen und schauen das Spiel um den 3. Platz der WM.

    Ein schönes Wochenende!
    Das war´s, viele Grüße
    Petra

    PS. Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter, am Sonntagabend regnete es nur so vom Himmel.
    Ach, und den Mond habe ich in der Nacht vom Freitag auf Samstag aufgenommen.

    Nun liegt noch ein Cache vor uns und zwar an einem See in Dankersen. An diesem See treffen wir etliche Fernfahrer aus Ungarn und Litauen, die hier mit ihren großen LKWs parken und auf das Ende des Wochenendes warten. Sie grillen und schwimmen im Wasser.

    Wir aber suchen den Cache. Er soll sich an einem Baum in der Nähe vom Wasser befinden. Die Navis zeigen ja nie so ganz genau den Punkt an. Die Koordinaten haben wir ja, aber wir finden nix... ;(

    Irgendwann geben wir auf. Als Silke später ihre Logeinträge online macht, liest sie, dass auch die Vorgänger nichts gefunden haben. Na gut, wir habens probiert.

    Nun gehen wir noch ins Informationszentrum und erfahren so allerlei über den Mittellandkanal. Gerne wären wir auch noch zum Wasserstraßenkreuz gegangen, aber das müssen wir ein anderes Mal machen. So fahren wir nur unter der Brücke des Mittellandkanals hindurch. Ich zitiere aus Wikipedia:

    Zitat

    Das Wasserstraßenkreuz Minden ist eine Kreuzung von zwei Wasserstraßen im ostwestfälischen Minden. Hier wird der Mittellandkanal, seit 1915, in einer Trogbrücke über das Wesertal und die rund 13 m tiefer gelegene Weser geführt.

    Seit 1998 läuft der Schiffsverkehr über die parallel errichtete neue Brücke. Beide Kanalbrücken überbrücken mit 370 m beziehungsweise 398 m Länge den Fluss und die Weserwiesen. Dies ermöglicht 174 km freie Fahrt für die Schifffahrt auf dem Kanal, die ansonsten diesen Geländeeinschnitt mit Schleusen überwinden müsste.

    Übrigens der Eintritt zur Schachtschleuse kostet "nur" 1,50 € pro Person. Es ist wirklich interessant, einer Schleusung zuzuschauen. Es werden auch Fahrten angeboten, dann kann man die Schleusung selber erleben, aber wir haben das heute nicht eingeplant. Ich habe es aber schon ein paar Mal mitgemacht.

    Auf der anderen Seite sehen wir nach einer Weile, wie das Schiff nun das Weser-Niveau erreicht hat und davon fährt.

    Auf dem letzten Bild sieht man die riesige Baustelle, denn wie oben im Artikel erwähnt, wird es eine neue Schleuse geben.

    Nun brauchen wir eine Pause vom Geocachen und den Mühlen. Wir fahren nach Minden, denn wir wollen Silke und Max die Schachtschleuse zeigen. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

    Zitat

    Die Schachtschleuse Minden wurde von 1911 bis 1914 im Rahmen des Baus des Mittellandkanals am Wasserstraßenkreuz Minden als Nordabstieg zur Weser gebaut und stellt damit die kürzeste Verbindung zwischen Mittellandkanal und Weser her.

    Sie hat eine nutzbare Kammerlänge von 85 m Länge und 10 m Breite. Durch die seitlich angeordneten, in die Konstruktion integrierten, Sparbecken mit einem Füllungsvermögen von 7300 m³ (nur 4000 m³ werden in die Weser abgelassen) ist sie im Gegensatz zum Südabstieg über Ober- und Unterschleuse wassersparend und damit betriebswirtschaftlich zu der Bauzeit auf dem neusten Stand der Technik.

    Im Rahmen des Ausbaus der Mittelweser und des Mittellandkanals auf die neue Größenklasse Großmotorgüterschiff wird sie ab 2012 durch den Neubau Weserschleuse Minden ergänzt. Das Bauwerk gilt als technische Attraktion in Minden.

    Wir haben Glück und es fährt gerade ein Schiff in die Schleuse. Wir sehen, wie das Wasser in der Schleuse abgelassen wird und das Schiff immer tiefer sinkt.

    In 400 Meter Entfernung soll sich noch ein Cache befinden, da wir ohnehin bei diesem schönen Wetter etwas spazieren gehen wollen, nehmen wir diesen Cache auch noch mit. Ja und dann stehen wir an den Mülltonnen. Wo kann nur etwas versteckt sein. Uns fällt nur das Vogelhaus auf, aber es hängt an einem Baum auf einem Grundstück. Dürfen wir da ran? Sagen die Bewohner was? Ist es vielleicht doch ein echtes Vogelhaus? Fragen über Fragen.

    Friedrich traut sich und klettert rauf und klopft ans Häuschen, dann grinst er und macht die Türe auf. Richtig geraten, es ist doch ein Cache. ;D

    In Silkes Garmin werden in der Ecke noch andere Geocaches angezeigt, so gehen wir zu einer anderen Stelle. Es ist immer wieder spannend. :,.)

    Rudis Schatzkiste finden wir relativ schnell. Silke macht die Logbucheintragung und wir stecken das Kästchen wieder an den geheimen Ort.

    Noch befinden wir uns östlich der Weser am Wesergebirge, wir müssen aber auf die andere Seite der Weser, fahren über die Brücke und dann geht es am Wiehengebirge entlang, aber nur ein kleines Stück, denn schon bald erreichen wir die Windmühle Dützen.

    Hier soll es auch einen Cache geben, nur wir finden ihn nicht. Dabei haben wir wirklich jedes Eckchen abgesucht und 8 Augen sehen ganz schön viel. :mrgreen

    Vorweg muss ich noch sagen, dass wir selten mit Navi fahren. Wir lieben es, auf Karten zu schauen und noch eigene Wege zu finden. Hier in der Ecke kennen wir uns eigentlich aus.
    Allerdings hatten wir ein klein wenig Mühe, den nächsten Ort zu finden. Wir wollten nach Holzhausen und gurkten etwas herum. {a

    Diese Windmühle hat etwas Besonderes, denn man kann dort heiraten. Man nennt sie auch Maschmeyers Mühle. Schon 1740 soll hier an dieser Stelle eine königliche Wind- und Roßmühle gestanden haben. Früher, also vor dem 1. Weltkrieg war es eine Mühle mit Sägewerk, zunächst mit Dampf, dann mit Strom betrieben. Hier wurden die Kisten für die Glashütte Porta hergestellt.

    Ein nicht ganz leeres Sektglas, ein roter Herzballon im Feld, stumme Zeugen einer vorherigen Trauung.

    Natürlich gibt es auch ein paar Selfies, dank Selbstauslöser. Da diese Fotos ganz gut gelungen sind, zeige ich sie auch hier. <$§$

    Von Eisbergen fuhren wir zur Windmühle Veltheim. Es sind immer nur wenige Kilometer, die wir fahren müssen.

    Am selben Ort in Kleinenbremen befindet sich auch die Hartingsche Wassermühle.

    Weiter fuhren wir nun zur Röckemanns Mühle in Eisbergen, die ursprünglich 1855 erbaut wurde. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf das Weserbergland.

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