Beiträge von Silke

    Ja, Robert Burns wird im Buch ausdrücklich als Dichter genannt. Das sagte mir jedoch nichts.

    Aber witzig, dass ihr an seinen Orten gewesen seid!

    Klar, kann nicht jeder was anfangen mit dem Buch.

    :ffffluesternIch hatte mir damals sogar von einem Klassenkameraden für ein paar Tage eine rote Cap geliehen, weil ich mir vorstellte, dass sie der von Holden gliche. Tja, was soll man sazu sagen ... :ggrins:

    Kennst du es nicht, Petra?

    Ich dachte, das kennen hier alle, denn es ist ja immerhin schon sehr lange auf dem Markt und gilt als einer DER Roman-Klassiker schlechthin, war Pflichtlektüre an vielen Schulen usw.

    Ich hab übrigens noch ein bisschen im Internet dazu gelesen und es scheint, als tauge die neuere deutsche Übersetzung leider auch nicht viel.

    Mit der Sprache geht aber ein wesentlicher Aspekt verloren.

    Wenn man da nicht g'scheit übersetzt, fehlt dem Roman das Essentielle. - Aber ich kann sagen:
    Das umgangssprachliche, englische Original ist gar nicht schwer zu lesen und so ein paar Vokabeln hat man heutzutage ja schnell mal auf LEO nachgeschlagen.

    Auf der Suche nach einem Roman, der in New York spielt, kam ich in meiner Büchersammlung mal wieder auf einen der Buchklassiker überhaupt, einen New York-Klassiker, einen Jungendbuch-Klassiker:

    J.D. Salingers "Catcher in the Rye" (Der Fänger im Roggen).

    Und erstaunlich: Erstmals mit 14 Jahren gelesen, zählt der 1951 erschienene Fänger im Roggen nach wie vor zu meinen Lieblingsromanen.

    Es geht vor allem um drei Tage, die der sechzehnjährige Holden Caulfield allein in New York verbringt, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass er aufgrund schlechter schulischer Leistungen mal wieder von einem Internat fliegen wird.

    Es ist kalter Winter, drei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien. Genervt von seinen Mitschülern beschliesst er nach einem nächtlichen Streit mit seinem Zimmergenossen Stradlater, der früher am Abend Holdens einstigen Schwarm Jane Gallagher gedated hat, das Internat noch in derselben Nacht zu verlassen. Jedoch will er erst dann nach Hause zu seinen Eltern gehen, nachdem der Brief der Schule mit der Mitteilung über seien Rauswurf bei diesen angekommen sein wird und diese sich - so seine Hoffnung - bereits wieder etwas beruhigt haben werden.

    So mietet er sich in der Stadt für eine Nacht in einem billigen Hotel ein und streift auf der Suche nach menschlicher Nähe, Ehrlichkeit und Empathie durch Manhattan.

    Doch was ihm in den Straßen, Bars und Restaurants oder im Hotel begegnet, sind vor allem falsche, aufgesetzte Vertreter der Welt der Erwachsenen: Verständnislose Taxifahrer, desinteressierte Prostituierte, ein schmieriger Zuhälter, "perverse" Sonderlinge, oberflächliche Touristinnen, egozentrische Aufschneider und falsche Freunde, die ihn allesamt lediglich noch mehr deprimieren.

    Schliesslich gelingt es ihm, sich ohne Kenntnisnahme seiner Eltern heimlich mit seiner zehnjährigen Schwester Phoebe zu treffen - einer der ganz wenigen Menschen, die Holden nicht deprimieren, da sie nicht aufgesetzt und falsch sind, sondern zuhören, verstehen und mitfühlen können (wie u.a. auch sein verstorbener Bruder Allie, ein ehemaliger Lehrer oder Jane Gallagher).

    Dabei bringt ihn die kleine Phoebe dazu, sich selbst zu reflektieren, indem sie ihn fragt, ob es denn überhaupt etwas gäbe, was er wirklich gerne machen oder sein würde. - Und hier kommt der Buchtitel ins Spiel, denn Holden erinnert sich an ein Gedicht, welches er allerdings falsch in Erinnerung hat:

    „If a body meet a body coming through the rye“ („Wenn jemand jemanden trifft, der durch den Roggen kommt“) lautet in seiner Erinnerung

    „If a body catch a body coming through the rye“ („Wenn jemand jemanden fängt, der durch den Roggen kommt“).

    Und genau das möchte er sein: Der Fänger im Roggen, der in einem Roggenfeld spielende Kinder davor bewahrt, versehentlich den nahegelegenen Abbgrund hinabzustürzen, indem er sie vorher fängt. Im übertragenen Sinn also derjenige, der die Kinder davor bewahrt,

    ihre Unschuld zu verlieren und in die Falschheit und Verlogenheit der Erwachsenenwelt abzustürzen.

    In der Realität entscheidet er sich dann jedoch dafür, New York und seine Familie zu verlassen, um im Westen sein Glück zu suchen.

    Nicht aber wie sein älterer Bruder D.B., der sich in Hollywood als Drehbuchautor "prostituiert", wie Holden es nennt, sondern als vermeintlich Taubstummer in einer einsamen Waldhütte, damit er nie mehr an den heuchlerischen Konversationen seiner Mitmenschen teilhaben muss.

    Vorher möchte er sich aber noch von Phoebe verabschieden ...

    Ein tolles, empfehlenswertes (Jugend-) Buch - auch heute noch, vor allem in Bezug auf die unterschwellige Kritik an einer Gesellschaft,

    die vor allem oberflächlich, Ich-bezogen und verlogen ist.

    Ich besitze das Buch im englischen Original und war noch nie ein Fan der deutschen Übersetzung, muss aber hinzufügen, dass es inzwischen neuere geben soll, die möglicherweise besser sind als diejenige von Heinrich Böll, welche ich kenne.

    "Problem" ist der Sprachstil, der eine damalige, schnodderige und mit Fluchwörtern gespickte Umgangssprache wiedergibt, die zum einen damals nicht jedem passte und zum anderen nicht ganz einfach 1:1 in eine äquivalente deutsche Umgangssprache zu übersetzen war.

    Interessantes Detail am Rande: Ganz am Anfang liest Holden zum wiederholten Mal den Roman "Out of Africa" von Isak Dinesen (aka Tania Blixen), ein weiteres meiner persönlichen Lieblingsbücher.

    Hier der Link zu Buchempfehlungen New York & Kalifornien

    Ja, die Hotelpreise sind schon ein Ding. Wir haben ja jetzt das StayPineapple für 7 Nächte gebucht, ich schau mir die Rechnung gar nicht mehr an. :question

    Beim 1. Mal NY möchte ich aber schon gerne zentral untergebracht sein. Wenn es jetzt das x-te Mal wäre, wäre es mir auch egal. Drüben in New Jersey ist man ja so gesehen auch nicht so weit ab, sofern man gut mit der Metro angebunden ist. Aber ich möchte halt auch gerne mal abends zum Times Square ohne viel Fahrerei, einfach zu Fuß.

    Zu sehen gibt es ja so ungalaublich viel, es ist wahrscheinlich einfacher zu sagen, was man weglässt als andersrum.

    Also auf die Freiheitsstatue wollen wir nicht. Wir möchten stattdessen die Staten Island Ferry nehmen, da kommt man wohl relativ nah dran vorbei und hat auch einen guten Blick auf Manhattan.

    Und: Die Fahrt soll umsonst sein.

    Bei den Aussichtsterrassen der diversen Wolkenratzer sollte uns einer genügen und es wird wohl der "Top of The Rock" werden, nicht das Empire State Building (welches man dafür vom Top of the Rock aus sieht). Das sollte man wahrscheinlich vorher online buchen, um zu lange Wartezeiten zu vermeiden.

    Ich hoffe, das muss man nicht schon ewig im Voraus machen?

    Es soll nun doch klappen, dass wir noch dieses Jahr erstmals einen Städtetrip nach New York City machen werden, 1 Woche Ende September - yeah! :rrocken

    Schon krass - mit 14 wollte ich damals "um's Verrecken" nach New York, hab meine Eltern genervt und alles.

    Klappte natürlich nicht und geriet dann in Vergessenheit, da die Welt ja noch so groß und weit und schön ist.

    Aber in den letzten Jahren ploppte der Wunsch doch wieder nach oben und ja, nun soll doch was draus werden, ESTA haben wir und schon viele Ideen im Kopf, was wir dort alles gern sehen möchten.

    Darum mach ich diesen thread mal auf, denn ich hab ja schon einiges gelesen und recherchiert, aber trotzdem noch Fragen.

    Zunächst zum Beispiel:

    Wir werden in Newark landen/abfliegen.

    Taxis von/nach New Jersey sind ja ziemlich teuer, Fahrzeit ein Fragezeichen, wie immer im Straßenverkehr.

    Es gibt einen Flughafenbus - das wäre eine günstigere Option zum Taxi, der allerdings erst an der grand central in Manhattan hält, d.h. von dort müssten wir noch per Metro weiter nach Hell's Kitchen. Ansosnten gibt es noch einen Zug, aber mit Umsteigen und läppert sich auch vom Geld her.

    Ist mal jemand von Newark nach Manhattan mit Taxi oder Bus/Zug gefahren und wenn ja, wie bzw. hat einen Tipp?

    Beim Taxi kommt ja auch noch Brücken- oder Tunnelgebühr dazu, ggf. Rush-hour-Zuschlag und wie ich lese erwarten die Taxifahrer auch noch ein Trinkgeld von 15%? (und alle anderen Service-Leute dito, also auch in Restaurants/Kneipen/Bars auch)?


    Die Metrocard wäre für unseren Aufenthalt sehr gut geeignet, also die für 7 Tage gültig ist.

    Nun lese ich: Am Automaten "unlimited ride" auswählen und dann mit Karte bezahlen.

    Vielleicht ist es die Hitze gerade hier - aber wie merkt der Autmat denn dabei, dass ich eine für 7 Tage möchte, wenn man nur "unlimited" wählen kann?


    Vielleicht steh ich auch echt grad auf dem Schlauch... - aber das wären meine ersten Fragen.

    Zum Programm hab ich noch keine Frage, denn da hab ich schon genug auf der Liste, dass es hoffentlich in die vollen 6 Tage passt, ohne in Stress auszuarten, denn das soll nicht sien.

    Aber wenn noch jemand einen super neuen/geheimen/tollen/unbekannten Tipp hat - gerne!

    Ja, und so schnell war das verlängerte Wochenende leider auch wieder vorbei.

    Toll war's, vielseitig war's - einfach eine super Stadt!

    Ich hoffe, diesmal dauert es nicht wieder so lange, bis wir das nächste Mal dort sein werden.

    Die Berlin-Seiten sind nun aktualisiert und online - mehr Bilder und mehr Infos zu unseren Streifzügen durch die Stadt findet ihr hier:


    Streifzüge durch Berlin

    Zum Schluss noch die Gedenkstätter Berliner Mauer an der Bernauer Straße, die ich sehr empfehlen kann, da hier an Einzelschicksalen anschaulich vermittelt wird, was die Teilung Berlins durch die Mauer für die Menschen bedeutete. Sehr emotional mit Gänsehautfaktor.

    Und es unterstreicht:

    Es darf NIE, NIE, NIE wieder eine Mauer geben, die ein Land, eine Stadt oder Menschen trennt. Nirgendwo.







    Weiter ging's zum Tempelhofer Feld.

    Da wollte ich auch schon lang mal hin, denn wo kann man sonst auf einem ehemaligen Flughafengelände spazieren gehen?

    Sehr schön, dass diese Fläche bis dato bewahrt werden konnte, obwohl dieses Bauland "Gold wert" sein muss (wie auch der Spreepark Freizeitpark).






    Mal raus aus der City:

    Auf die Führung durch den ehemaligen Spreepark Freizeitpark war ich sehr gespannt, ist er doch schon so lange ein Lost Place. Man muss aber leider sagen, dass während dieser Zeit sehr viel zerstört oder gestohlen wurde und anderes bekommt man aus unbekannten Gründen nicht näher zu sehen, was sehr schade war.

    Fazit:

    Die Führung war wirklich interessant und war auch gut, mehr aber nicht.

    Wahrscheinlich ist dieser ehemalige Freizeitpark bedeutend interessanter für Menschen, die ihn noch aus früheren Zeiten kannten und Erinnerungen daran haben, wie es einst dort war.


    Das alte, 40 m hohe Riesenrad:


    Englisches Dorf:


    "Teacup Ride":


    Achterbahn:


    3-D-Kino:


    Schwanenfahrt:

    Einige Bilder hatte ich schon früher mal aufgenommen und wollte sie jetzt besser machen - leider war der Himmel nicht besser, was dann auf den Fotos echt blöd aussah ... So bleiben jetzt einfach auch alte Aufnahmen von 2008 stehen ... :rolleyes

    Zum Beispiel von Neptunbrunnen & Rotem Rathaus




    Auch immer wieder schön: Die Hackeschen Höfe



    Natürlich sind wir viele Kilometer zu Fuß durch die Stadt gegangen, hatten aber auch jeweils ein Tagesticket für den ÖPNV und mit der App klappte das häufige Umsteigen bestens.

    Wir waren an Orten, an denen wir bereits gewesen sind und an Orten, die wir noch nicht kannten,

    sahen große & kleine Sehenswürdigkeiten und liessen uns ohne Hektik einfach durch die Großstadt treiben.

    Erstmals haben wir auch die Glaskuppel des Reichstagsgebäudes besichtigt - die ist wirklich toll und ist sehr zu empfehelen!

    Von dort aus "der übliche" Gang;

    Brandenburger Tor - Holocaust-Mahnmal, Unter den Linden, Gendarmenmarkt, Berliner Dom - Neptunbrunnen - Rotes Rathaus - Alex - Hackesche Höfe - und zurück zum Rosenthaler Platz, wo wir diesmal unsere Unterkunft hatten.







    Mit Schrecken stellte ich vor einiger Zeit fest, dass unser letzter Berlin-Besuch (geschäftliche Besuche nicht berücksichtigt) mittlerweile über 10 Jahre zurück lag! :entsetzt:

    Das musste geändert werden!

    Und so verbrachten wir letztes Wochenende endlich mal wieder ein paar Tage in dieser tollen Stadt und ja - man kann nur sagen: Berlin rockt! :rrocken

    Einfach eine tolle Stadt mit so viel bewegender Geschichte, so international, multikulti, bunt und vielfältig!

    Nachdem wir bei unserem vorigen Aufenthalt ein Apartment mitten im SO36-Kiez hatten, wechselten wir jetzt mal die Lage und buchten ein Hotelzimmer am Rosenthaler Platz in Mitte.

    Unterschied: Im SO36 ergibt sich das Multi-Kulti-Flair eher aus Kiezbewohnern und alternativer Szene, in Mitte durch Besucher aus aller Welt, hier ist Englisch zweite Alltagssprache.

    Uns hat beides gefallen, vor allem, dass man nur aus dem Apartment bzw. Hotel gehen musste, um direkt eine große Auswahl an Kneipen, Cafés und Restaurants vor sich zu haben - optimal für den Abend nach einem Tag voller Streifzüge durch die Stadt.

    Ich hatte ja bereits ein paar Berlin-Webseiten von früheren Besuchen, die waren aber sehr rudimentär, darum kommt jetzt alles ganz neu online, ohne aber dabei auf frühere Bilder zu verzichten - was ja gerade bei Berlin oftmals sehr interessant ist, denn 1988 stand die Mauer noch, lag der Potsdamer Platz brach, war das Brandenburger Tor versperrt u.s.w.

    Also auf nach Berlin!



    Die Berlin-Seiten sind nun aktualisiert und online - mehr Bilder und mehr Infos zu unseren Streifzügen durch die Stadt findet ihr hier:

    Streifzüge durch Berlin


    Im Folgenden einige Bilder & Eindrücke:

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