Hallo Petra und Friedrich,
für uns geht's morgen zurück - für euch geht's morgen los!
Wir wünschen euch eine tolle Reise und allzeit gute Fahrt! ![]()
LG,
Silke & Max
Hallo Petra und Friedrich,
für uns geht's morgen zurück - für euch geht's morgen los!
Wir wünschen euch eine tolle Reise und allzeit gute Fahrt! ![]()
LG,
Silke & Max
Deine Fotos sind super toll, hatte die Stadt gar nicht so schön im Kopf! ![]()
Also, da sollte ich dann wohl doch auch mal hin, sieht echt traumhaft schön aus!
Ich buche - wenn überhaupt vorab - meistens direkt bei der Unterkunft, das sind bei uns ja dann meist DZ in Hostels/Guesthouses/Hostals u.ä.
Vielleicht gibt es einige davon auch auf booking.com o.ä. Portalen, aber da schau ich meist erst gar nicht, extrem günstiger können die dann auch nicht sein.
Für einen Städtetrip buche ich aber meist schon auch über booking.com.
Ich lese vorab immer Bewertungen auf tripadvisor, sehe Bewertungsportale aber auch kritisch und versuche, mir aus den Bewertungen meinen eigenen Reim zu machen. Bis jetzt hat es immer gepasst.
Tolle Bilder Silke, gab es auch andere Besucher oder seid Ihr ganz alleine an den Orten gewesen? Richtig mystisch.
Wir hatten Glück, denn ausser uns war keiner unterwegs.
Allerdings machten zweimal Leute kehrt, als sie uns noch am Wegrand stehen sahen. Die haben bestimmt irgendwo gelauert, bis wir weg waren. Vielleicht waren es ja Geocacher.
Über die Türe mit dem roten "REDRUM"-Schriftzug (--> MURDER) drauf bin ich übrigens heute morgen erst gestolpert, weil ich zufälligerweise eine Info bez. des Films "Shining" gesucht habe - und da seh ich auf Wikipedia diese Türe, die ich erst gestern im "Waldhotel" gesehen hatte. Habe den Hinweis jetzt ergänzt.
Mehr vom "Waldhotel" - und noch mehr Bilder gibt es hier: Fotos Hotel "Zur Waldburg", Remagen
Die Tür aus "Shining" ... (Horror-Klassiker von Stanley Kubrick, 1980)
Ein weiteres ziel unseres heutigen Sonntagsausflugs war der Lost Place des Hotels zur Waldburg in Remagen.
Der Bau dieses ehemaligen Hotels begann 1998 (!), in den Folgejahren herrschte hier reger touristischer Betrieb, der anscheinend irgendwann nachliess, so dass das Hotel 1970 geschlossen wurde und seitdem vor sich hin verfällt.
Schade mal wieder um ein tolles Objekt in wunderbarer Lage mit Blick auf den Rhein.
Es gab zwar mal Pläne für ein Seniorenheim oder sogar für eine Klinik, doch alle scheiterten.
Die Ruine ist mittlerweile auch so baufällig, dass man hier nur noch abreissen kann - oder zumindest stehen lassen.
Interessanterweise ist das Gebäude nicht eingezäunt, sondern frei zugänglich - Aber Vorsicht, wohin man tritt, denn hier lauern schon ab und an mal klaffende Löcher.
Ein schöner Lost Place bei Bad Honnef ist die alte Wäscherei.
Hier bin ich vor Jahren erstmals gewesen, weil dort ein Geocache versteckt ist.
Damals hatte ich aber nur ein schlechtes Handybild gemacht, da ich auch keine Kamera dabei gehabt hatte. und dann hab ich diesen Ort auch irgendwie vergessen ... - bin aber jetzt wieder drauf gekommen und wir sind heute bei bestem Wetter hingefahren.
Irgendwie sieht es so aus, als würde der Ruine tatsächlich in Kürze der Garaus gemacht: Das Grundstück ist ziemlich gerodet worden und auch innen in der großen Halle liegen viele Säcke mit Schutt.
Das Zufahrtstor ist nach wie vor fest verschlossen, aber rechts daneben der Drahtzaun, naja ... also man kann ganz einfach hindurchgehen und Grundstück und Gebäude betreten.
Da wir zeitig dran waren, war noch niemand sonst unterwegs - sehr gut!
Schade, dass man dieses alte Gebäude so verfallen ließ und es jetzt womöglich völlig abreisst.
Meines Wissens ist das Buch (noch) nicht verfilmt worden - könnte man aber sehr gut was draus machen:
Diese Mischung aus Spannung, Krimi, dazu die oben beschriebenen tiefergehenden Fragen usw... bieten eine tolle Grundlage für ein Drehbuch, finde ich.
Da wir demnächst für eine Woche erstmals nach Israel reisen werden, habe ich gerade ein sehr gutes Buch erneut gelesen, das in Israel spielt und das ich hier gerne empfehlen möchte:
Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken
Ein Arzt überfährt eines Nachts aus Versehen einen illegalen Einwanderer aus Eritrea. Da es keine Zeugen zu geben scheint und der Mann wahrscheinlich ohnehin sterben wird, meldet Etan den Unfall nicht, um sich Ärger zu ersparen und seine ohnehin bereits angeknackste Karriere nicht endgültig aufs Spiel zu setzen. Doch am nächsten Tag klopft es an der Haustür und die Frau des Opfers steht vor ihm. Für ihr Schweigen verlangt sie eine Gegenleistung, die Etan dazu zwingt, fortan ein Doppelleben zu führen und seine Ehefrau Liat, die als Kripobeamtin mit dem Unfalltod des illegalen „Infiltranten“ betraut wird, von nun an zu belügen …
In der Folge entwickelt sich eine vielschichtige und spannende Handlung um Hass und Liebe, Schuld und Moral, die so einige Fragen aufwirft, wie z.B.
Was ist ein Menschenleben wert? Ist das Leben eines illegalen Flüchtlings weniger wert als das eigene? Wie lässt sich eine Tat büßen? War das Opfer zugleich auch Täter und wenn ja, was ändert das? Wie viele Lügen erträgt die Liebe bzw. erträgt man selbst?
Die Geschichte spielt in Be’er Scheva, einer Stadt im Süden Israels am Rande der Wüste Negev, könnte aber vom Prinzip her - und von einigen Besonderheiten abgesehen (z.B. der offiziell benutzten Bezeichnung „Infiltranten“ für Flüchtlinge aus Eritrea, Sudan etc., die mir beim Lesen immer wieder aufgestoßen ist) - genauso gut in Europa oder anderswo auf der Welt spielen.
Manche Rezensenten werfen der Autorin eine stellenweise „derbe Sprache“ und die Nutzung zu vieler Vergleiche vor.
Ich kann dazu nur sagen: Das Leben ist derb, die Sprache gibt dies lediglich wieder. Ich verstehe auch nicht ganz, wer sich heutzutage noch an einem „F“-Wort o.ä. stört. Willkommen im wahren Leben!
Und die bildhaften Vergleiche gefallen mir gerade, z.B. auf Seite 72: „… Er hätte sich schuldig fühlen müssen, aber seine Schuld welkte, gleich einer Blume, die nur einen Tag blühte, angesichts dieser dreisten Erpressung …“
Oder auf Seite 272: „..Die Lüge hatte sich, wie ein anfangs kratzender Wollpullover, eingetragen. Er fühlte sich wohl darin…“
Auch viele andere Formulierungen finde ich ausserdordentlich gelungen, auch ohne dass ich jetzt mit Zitaten um mich werfen möchte.
Obwohl ich das Buch erst wenige Jahre habe, habe ich es glaube ich jedes Jahr einmal gelesen, könnte also zum Dauerbrenner à la „Unter dem Tagmond“ für mich avancieren.
Auf jeden Fall eine wärmste Lese-Empfehlung meinerseits!
P.S.: oder was mir grad noch einfällt - evtl. ging es um ein ganz anders Tier, einen Maulwurf oder so, den man dann in den wald bringt oder so?
Was ist denn das für ein Spinner!!!???
Das frage ich mich allerdings auch - was wollte er mit der gefangenen Katze anstellen?
Ich denke aber am ehesten, dass ihm eine Tötungs- oder Verletzungsfalle zu heikel war.
Trotzdem - was wollte er dann mit dem armen Tier - es irgendwohin wegfahren??
Unglaublich. Da wäre ich direkt auf 200 und würde ihn zur Rede stellen. Wenn ich mal wegen etwas wirklich wütend werde, bin ich schwer zu bremsen. ![]()
Sehr schöne Bilder, Heike!
Ich sag's ja - Frankreich geht immer. ![]()
Die Wasserspeier gefallen uns auch immer!
Dann weiterhin eine tolle Zeit mit schönen Eindrücken!
Oh, wie schön! ![]()
Wir sind auch Frankreich-Liebhaber und waren schon oft dort.
Es geht nichts über ein frisches, knuspriges Baguette mit Käse und einem guten Rotwein! Das Land hat so viel Schönes & Interessantes zu bieten, wir mögen das "Laissez-faire" und "savoir vivre", ich kann nur sagen: Vive la France!
Dann geniesst die Tage bei hoffentlich schönem Wetter! ![]()
Danke euch!
Ja, Neuseeland würde euch beiden bestimmt auch sehr gut gefallen, kann ich mir vorstellen.
Es gibt ja auch sehr viele Vögel, v.a. an den Küsten - da musste ich immer insbesondere an dich denken, Petra, dass das was für dich wäre.
Endlich habe ich es geschafft und der Reisebericht zur Nordinsel ist fertig und hier zu finden:
Neuseeland - Reisebericht Nordinsel mit Bildern
Im Wesentlichen umfasst er folgende Ziele:
Auckland
Bay of Islands
Cape Reinga
Coromandel
Bay of Plenty
Rotorua
Taupo
Tongariro NP
Forgotten World Highway
Taranaki
Wellington
Cape Palliser
Castlepoint
Und wieder mal fühle ich mich jetzt, als würde ich erneut gerade frisch aus Neuseeland zurückkehren … ![]()
Ich denke, ich muss an dieser Stelle nichts mehr dazu schreiben, ich hatte mich ja auch von unterwegs gemeldet und was noch fehlte, steht jetzt im Bericht mit vielen Bildern.
Ich hoffe, das Ganze kann etwas davon wiedergeben, wie sehr uns dieses Land mit seinen vielfältigen Landschaften gefallen hat!
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