Hallo,
wir sind inzwischen auf Koh Phayam angekommen und genießen nun das schöne, leichte Strandleben!
Wir hatten den Nachtbus von BKK nach Ranong genommen (ca. 9 h Fahrt), was zwar etwas anstrengend, im Großen und Ganzen aber sehr ok war.
Der Southern Bus Terminal in BKK ist schon ein Riesending: 70 Bussteige und sobald einer losfährt, rückt auch schon der nächste nach. Es war etwas verwirrend, da mehrere Busse hintereinander nach Ranong fuhren und nicht immer auf dem Bussteig, an dem sie sollten. Ich hab wohl einige Leute etwas genervt mit meiner ewigen Fragerei, ob das jetzt unser Bus sei oder nicht … Aber wie soll man's sonst auch machen.
Im Bus sitzt man ganz bequem, bekommt zu trinken, einen Snack und eine (benutzte? - roch so...) Decke, die man auch braucht, sobald die AC voll zuschlägt und gefühlte 10 Grad im Bus herrschen.
Zwischendurch wurde auch eine 20minütige Pause an einem Busterminal eingelegt, wo man zu auch wieder was zu essen bekam (ebenfalls im Ticketpreis von ca. 440,- TB inbegriffen), in einem Supermarkt einkaufen konnte etc...
Kurz nach Sonnenaufgang erreichten wir Ranong und wir setzten uns mit Sack und Pack direkt auf zwei Motorradtaxis und liessen uns zum Bootsanleger fahren – war das schön mal wieder, sich mit dem Moped umherbrausen zu lassen. Am Pier hiess es dann leider lange warten, das erste Boot sollte um 9:30 h abfahren. Zum Glück gibt es ein sehr neu aussehendes, sehr gutes Café mit leckerem Capucchino und Frühstücksangebot – mmmh.
Leider wurden die Tickets für das Speedboat um 10 h irgendwie unter der Hand vertickt – erst hiess es, es gäbe noch keine zu kaufen, kurz darauf waren sie urplötzlich vergriffen, ganz seltsam war das. Also mussten wir mit der lahmen Gurke übersetzen, was letztendlich 3 Stunden dauerte (Speedboat angeblich 30-45 min.). War ja nicht schlimm, aber wir waren doch sehr, sehr müde und wren froh gewesen, früher auf der Insel anzukommen um nochmal ein Schläfchen einzulegen – was wir dann natürlich trotzdem noch taten, halt etwas später.
Koh Phayam macht einen sehr schönen Eindruck, die Straßen und Wege sind nur schmal und damit nicht autotauglich – prima! Wir sind im „Bamboo Bungalows“ untergekommen und haben einen „Quasi-Beachfront“ Bungalow bekommen – ein schöner Holzbungalow mit Terrasse und einem tollen open-air Bad! Elektrischen Strom gibt es hier nur von 10-14 h und von 18-22 h, aber das stört uns auch nicht. Das Licht im Zimmer funktioniert allerdings auch nachts (Solarstromanlage).
Hier ist es wirklich wunderbar ruhig und entspannt, der Sandstrand ist wunderbar, die Anlage sehr schön, alles ruhige Leute hier, durchmischtes Publikum (Pärchen, Familien, junge Leute, Thais, ... ).
Instinktiv haben wir am Abend am Strand auch direkt die passende Bar gefunden mit Reggaemusik und einigen sehr entspannten Leuten …
Wir verbrachten einen schönen unterhaltsamen Abend dort, auch wieder in einem interessanten Sammelsurium verschiedener Nationalitäten, vertreten waren Thailand, Canada, Schweden, England, Österreich und Deutschland.
So, hier wird jetzt als einfach mal entspannt - und jetzt geh ich ins Meer! 
Sonnige Grüße euch allen,
Silke