Noch ein paar Eindrücke: Auch ein Mönchsleben fängt klein an: Aufwischen im Tempel, kehren vor dem Tempel.
Beiträge von angelika
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Das Kloster erinnert uns sehr an Griechenland: Das könnte auch auf den Kykladen sein!
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Wir sind nun in Shigatse und besichtigen nach einer angenehmen Nacht das dortige große Kloster.
Von unten sieht es harmlos aus, aber die Gebetsmühlen verteilen sich fast über den ganzen Berg! -
Was für schöne Bilder von Euch beiden!

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Auf gut bayrisch: So ein Gschies!
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Ich hab auch Fotos von den diversen "Toiletten".
Und Haarewaschen funktioniert so:
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Sonntag - Hochzeitstag!
Lasst es Euch gutgehen und genießt diesen für Euch speziellen Tag in aller Ruhe!
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Wenn ich Dich so schuften sehe - was bin ich froh, die Anlage und Pflege der Teiche meinen Nachbarn überlassen zu haben!
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Inzwischen habe ich das bisherige überarbeitet und neue Bilder dazu eingestellt.
Vielleicht schaut Ihr nochmal rein, ich würde mich freuen! >""§ -
Dem eisigen Wind können wir Stand halten

T-Shirt, Sweatshirt, Weste und Anorak, dazu Schal und Mütze.
Die Yaks sind auch Zeichen des Wohlstands, werden geliebt und geschmückt, auch bei der mühseligen Feldarbeit.
Aber die Bauern dürfen anbauen, was sie möchten und auch frei verkaufen.So ein Hundi ist ganz lieb und bringt Glück und Wohlstand.
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Nach so vielen Besichtigungen freuen wir uns auf die Landschaft.
Unsere Erwartungen werden bei Weitem übertroffen: Wir sind beide glücklich, das erleben zu dürfen! -
Gegen Gebühr darf man auch in der Küche und im Gebetsraum fotografieren.
Und das Drehen der Gebetsmühlen gehört auch dann dazu, wenn der Wohnort einige Kilometer bergab liegt. -
In und um Lhasa keuchen wir bergauf, aber auch bergab. Slowly, slowly, sagt unser Guide immer wieder.
Aber dann geht es auf die große Fahrt nach Nepal über den Friendship-Highway, zusammen mit unserem netten Guide und dem genauso netten Fahrer, der allerdings so viel englisch kann wie wir seine Sprache. Und die unterscheidet sich von der chinesischen, so dass meine 4 Wörter auch nicht hilfreich sind.Auf der Fahrt besichtigen wir wieder einige Klöster, die sich im Inneren sehr ähnlich sind. Und überall riecht es nach den Yakbutter-Lampen.
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Lhasa ist eine schöne Stadt inmitten einer sehr unwirtlichen, felsigen Gegend. So ist es auch nicht erstaunlich, dass die zu besichtigenden Klöster wieder Anforderungen an die nicht vorhandene Kondition stellen, diese Klöster sind auch wieder eher im 4000er Bereich.
Sera und Drepung:
Sera ist eher touristisch, die Mönche veranstalten die Dispute für die Besucher.
Drepung: Fantastisch!Bilder: Beliebte Treffpunkt sind vor und nach dem Drehen der Gebetsmühlen die Tempelvorplätze. Es ist sehr gemütlich dort, alle sind gutgelaunt, man kann sich gerne auch dazusetzen und wird sogar in den Arm genommen!
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Da waren wir schon am Potala-Palast. Es ist ein ziemliches Gedränge am Eingang - klar, wer nach Lhasa reist, will auch den Palast sehen.
Danach wird es ruhiger, die, wenn ich mich recht erinnere, 962 Stufen, dazu stufenlose Schrägen, sorgen für Verlangsamung.
Der Palast ist auch wieder im doppelten Sinne atemberaubend, ein Meisterbauwerk ohne Architekten, Statiker und moderne Baustoffe.
Unser erfahrener Guide lässt uns alle Zeit, die wir möchten, denn es gibt eigentlich eine vorgeschriebene Aufenthaltsbegrenzung. Und so können wir in aller Ruhe Zimmer um Zimmer, Etage um Etage besichtigen.Bilder: In Lhasa geht es gemächlich zu, alle sind freundlich, alle haben Zeit.
Und Hochzeitspaare lassen sich gerne vor dem Potala-Palast fotografieren - siehe Bild oben.
Der Potala-Palast von der Innenstadt fotografiert.
Und allgegenwärtig sind die Verbeugungen vor Buddha, d.h. Hände über dem Kopf falten, dann auf Stirn und Brust, hinknien und flach hinlegen. Kurz verharren, wieder aufrichten und dann erneut....
100.000 Mal ist Minimalziel und gezählt wird mit der Gebetskette. -
Noch ziemlich wirr im Kopf stolpere ich aus dem Bahnhof zur Visumkontrolle und danach Richtung Busbahnhof, dort steht unser Auto bereit. Mit weißen Schals werden wir willkommen geheißen und fahren ins Hotel, wo sich nur die Frage stellt: Gleich schlafen oder gehen wir doch noch etwas essen?
Nachdem wir 28 Stunden mit Erdnüssen und Kartoffelchips verbracht haben, haben wir uns nochmal aufgerafft. Als einzige Gäste in einem kalten Restaurant mit einer sehr dezimierten Auswahl an Speisen. Also schnell wieder zum Zimmer mit großer Vorfreude auf den morgigen Tag!Bildererklärung im nächsten Text.
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Die Landschaft gleicht im Nachhinein alle Beschwernisse aus!
Aber:
Wer diese Zugfahrt machen will, sollte sich tatsächlich eine Art von Nachttopf mitnehmen. Und genügend Proviant. Und auch Sauerstoff!
Und darauf vorbereitet sein, dass Türen offen sind und Besucher kommen, vor allem wenn Langnasen unterwegs sind!
Besucher sind sehr nette Eltern mit sehr netten Kindern bzw. sehr nette Großeltern mit sehr netten Enkeln, die alle die Hand geben möchten.Die mitreisenden Chinesen waren besser vorbereitet.
Anders als wir hatten sie entsprechende Gefäße dabei, hatten Instantnudeln (einen Samowar gibt es) und atmeten Sauerstoff über Schläuche ein, die in irgendwelchen Westentaschen mündeten.Naja, ich wurde höhenkrank. Die Krankheit hat wohl als einzig Gutes, dass man keinen Appetit und keinen Durst hat.
Aber nach der im wahrsten Sinn des Wortes atemberaubenden Fahrt waren wir schließlich in Lhasa!
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Wir waren vorgewarnt: Im Zug fehlt es an funktionierenden Toiletten sowie an Verpflegung.
Die offizielle Beschreibung führt in jedem Waggon eine europäische und eine asiatische Toilette auf, sowie einen gut ausgestatteten Speisewagen.
Die inoffizielle Variante hat es eher getroffen. -
Am nächsten Tag sind wir nach Xining geflogen, dort ist das größte Kloster mit tibetischen Mönchen außerhalb Tibets. Inzwischen knapp auf 3000m ging uns schnell die Luft aus und wir haben uns in dieser großen Anlage bis nach oben im Schneckentempo fortbewegt.
Die Gläubigen steigen fast jeden Tag von ihren Dörfern aus hoch, um die riesigen Gebetsmühlen zu drehen und dabei das Mantra zu sagen: O mane padme um.Danach gings zum Bahnhof und wir haben unser Abteil im Zug nach Lhasa bestiegen.
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In Xi'an haben wir nach einem langen Spaziergang durch die Altstadt, wo sehr viel appetitlichere Sachen als in Peking angeboten wurden, die Moschee besucht und ich fand es schon witzig, dass in China in einer Moschee eine Reisegruppe aus Israel zur Besichtigung war. In der Moschee gibt es auch viele riesige Steinschildkröten.
Dinner hatten wir in einem Spezialitäten Restaurant: Dumplings / Momos / Maultaschen.
Leider ohne Guide, der durfte wohl nicht mit hinein, und ohne Wörterbuch. Englisch: Fehlanzeige.
Mein altbewährtes Konzept, auf einen kleinen Notizblock Tiere aufzumalen, erst auf das Essen und dann auf die Zeichnung zu deuten, hat halbwegs funktioniert.
Es gab eine Vorspeise, leicht zu identifizieren: Salat aus Gurke, Karotte, Kraut, Tomate, Wasserspinat und Garnelen.
Dann kam ein dampfender Suppentopf mit Hühnerbrühe und bunten Teigtaschen.
Aber man kann ja auch alles einfach stehen lassen.
Es folgten 18 Sorten mit verschieden gefüllter Taschen, teils süß, teils scharf, gut die Hälfte vegetarisch. Interessant, nach einer Maultasche mit Knoblauch und Tofu plötzlich eine mit Schokolade zu versuchen.
Zum Glück haben wir auf ein Transportmittel verzichtet und sind entlang der beleuchteten Stadtmauer zum Hotel marschiert.
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