?wo ist das Häkchen, mit dem ich das doppelte Bild entfernen kann?
Das war mitten in der Nacht, durch Wolken und Wind wirkt es sogar dunkel!
Beiträge von angelika
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Mehrere GPS-Geräte und das Tuten des Nebelhorns zeigen optisch und akustisch den Pol an!
Das Schiff stoppt einfach die Turbinen und bleibt stehen.
Alle sind auf dem Bugdeck und prosten sich zu, egal aus welcher Nation.
Entsprechend formulieren der Kapitän und der Expeditionsleiter ihre Reden: Ein friedliches Miteinander und Füreinander wie gerade in diesem Augenblick soll es nachhaltig auf der Welt geben.
Die Chinesen entrollen Flaggen und starten Foto-Sessions.
Bei bester Stimmung vergehen etliche Stunden - und am nächsten Morgen dürfen wir alle aufs Eis.Für uns hieß das eigentlich gleich anschließend, denn erstmals überhaupt ist ein Heißluftballon mit an Bord, samt zwei australischen Flugkapitänen, einer davon gebürtiger Russe, sonst wäre das nicht genehmigt worden.
Nur 50 Gäste haben dieses Privileg und die Warteliste dafür ist genauso lang.
Gegen 1:30 ins Bett gegangen, mit ein paar Gläschen Sekt im Kopf, kommt kurz darauf die Durchsage, dass der Ballon bereit sei.
Also schnell (so schnell wie möglich in schlaftrunkenem Zustand) in alle Zwiebelschichten hinein, raus aufs Eis, um das Schiff gelaufen, den Ballon halb geöffnet gesehen und die Meldung bekommen: Der Wind ist zu stark, geht wieder schlafen!Aber wenigstens ein Privileg: Wir waren neben der Balloncrew und einem Besatzungsmitglied die ersten Menschen 2012, die den Nordpol betreten haben, gääähhhnnnn
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-sson-Bartholdy (na?)
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Dank der 75.000 PS schafft sich unser Schiff durch die Eismassen, was nicht ohne Getöse von statten geht. Aber man gewöhnt sich so schnell an das Krachen, dass es fehlt sobald das Schiff stoppt, um weitere Tierbeobachtungen zu ermöglichen.
Beim Dinner gibt der Kapitän bekannt, dass der Pol in wenigen Stunden erreicht werden wird und eine große Party auf dem Bug vorbereitet wird.
Bilder; Eislandschaft, Eisbrecher in Fahrt, Packeis
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Wir sind bei ca. 80° Nord und passieren Franz-Josel-Land, wo wir auf der Rückfahrt Exkursionen unternehmen werden.
FJL wurde bei der großen Polarexpedition des K-und-K-Österreichs entdeckt, die Forscher haben das leider nicht überlebt und so ist eine andere Nation als erste zum Pol vorgestoßen, der nochmals ca. 900 km weiter nördlich liegt.
Unsere Helikopterinstruktionen haben wir erhalten und nach dem Dinner musste Neptun um Erlaubnis gefragt werden, dass das Schiff weiterfahren darf. Mithilfe von Wodka wurde die Bitte erfolgreich beschieden.
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Jupp
Es gibt immer eine Verhandlungsbasis, bei TUI-Wolters hätte ich 3.700 EUR pro Person (Listenpreis) mehr bezahlt.
Vom gesparten GEld kann ich die beiden nächsten Urlaubsreisen finanzieren
Sonja,
schöööön - und ein bißchen habe ich mich wiedergefunden!Petra: Unsere Kabine war 11qm groß, dazu 2,3 qm Nasszelle.
Ein Kastenbett, 80cm breit inkl. Rahmen, drunter Schubfächer für die Kleidung.
Mein Mann schlief auf dem Sofa-Bett, tagsüber als Sitzplatz genutzt, immerhin 90cm breit.
Dann gabs noch einen Stuhl und ein kleinen Schreibtisch, darüber einen Hochschrank, einen schmaler Kleiderschrank. Zu zweit sich gleichzeitig zu bewegen war schwierig. Und der Charme von Möbeln unserer 60er Jahre. Braungemustertes Sofa, sehr kleines Waschbecken....Aber natürlich gab es Suiten verschiedener Größe, unsere japanischen Freunde hatten die größte und pro Person 29.999 US bezahlt, dazu noch eine kleinere für den Sohn. Das waren knapp 30qm, eigener Kühlschrank (brauch ich am Nordpol nicht wirklich) und tägllich ein Obstkorb (stand auch immer im Speisesaal).
Unser Ziel war eh, die Natur nicht vom Zimmer aus anzugucken, zum Schlafen hat es voll gereicht, mein Bett war wirklich bequem, die Matratze schön hart.
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Noch ein paar wichtige Angaben zum Schiff, die ich vor lauter Begeisterung vergessen habe!
Die 50 Years of Victory wurde nach 20 Jahren Bauzeit 2006 fertiggestellt, sie ist der neueste und leistungsstärkste Atomeisbrecher weltweit.
Sie dient - ausser in den Sommermonaten Juni und Juli - als Arbeitsschiff in der Nord-Ost-Passage.Von der Möglichkeit, mit ihr den Nordpol zu bereisen, habe ich 2010 gelesen, von meinem Gatten nach einigen Monaten Diskussion die Buchungserlaubnis eingeholt und täglich das erste mögliche Buchungsdatum überprüft. Die beste Kabine der preiswertesten Kategorie habe ich leider nicht bekommen, aber die zweitbeste! Juchu - Danke, Herr Grahl von Leguan-Reisen!!!
Bald hatten wir die Grenze zum Packeis erreicht, Robben und mehrfach Eisbären, laufend, liegend, stehend und springend auf dem Eis und auch schwimmend im Wasser beobachten können.
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Klasse, Angela, das ist doch mal eine Vorfreude fürs Jahr 2013!!!
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Das mache ich seit 6 Jahren! Rasen weg, Beete her. Und Gewächshaus zum Vor-Ziehen.
Verlacht von Nachbarn und Freunden: Arbeitsbeschaffung! Hast Du nix besseres zu tun?
Der Aufwand rentiert sich doch nicht.Doch, und selbst wenn nur mental. Ich muss von März bis Dezember weder Salat noch Gemüse noch Obst kaufen.
Zum Glück kann ich mir es zeitlich erlauben, bis auf Kartoffeln alles selbst anzubauen, meine Patienten kommen erst ab Nachmittag und die Praxis ist im Haus.
Aber mit 30 hätte ich das für unvorstellbar gehalten - ich und Gemüseanbau, niemals!

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Heike,
Grönland-Island-Spitzbergen, das reizt mich jetzt auch! Quark macht diese Fahrt auf einem Schiff, das nicht von normalen Kreuzfahrern gebucht wird (Toilette und Dusche im Gang).
Vielleicht 2015...Sonja:
Ich bin bei Dir - Wunder erleben hat nichts mit Größe oder Wert zu tun. Meine Wunder finde ich da, wo andere nicht hinschauen
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Hallo Beate,
ja, sei froh über die Diagnose!
Eine Kollegin mit Zöliakie hat strenge Diät gehalten und vor ca. 10 Jahren die Hashi-Diagnose dazu bekommen.
Seitdem geht es ihr wesentlich und konstant besser! -
Zum Glück gibts für Bier noch das deutsche Reinheitsgebot!
Das meine ich absolut ernst, denn ob Sprossen (EHEC), Rindfleisch (BSE) oder Hühner (Vogelgrippe): Irgendwann wird irgendwas gefunden.
Trotzdem: Lieber Bio
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Bild: Brücke
Da waren wir jederzeit willkommen und unsere Fragen wurden geduldig beantwortet.
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Das Frühstücksbuffet war opulent, ebenso alle anderen Mahlzeiten.
Immer beste Qualität, Riesenauswahl, alles hübsch hergerichtet und freundlich serviert. Dazu Bier und Hauswein kostenlos.
Kaviar, Hummer, Lammrücken, Steaks, Edelfische, Krustentiere etc., und ein großes Angebot vegetarischer Gerichte.Einige der chinesischen Gäste haben jedoch die mitgebrachten Instant-Noodels vorgezogen und sich daneben mit Obst versorgt.
Am ersten richtigen See-Tag wurden die Expeditions-Parka ausgeteilt, die Gummistiefel anprobiert und die Seenotübung durchgeführt. Wie sich im Ernstfall 60 Personen mehr als 60 Minuten in einem dieser Rettungsboote aufhalten sollen, will ich besser nicht wissen!
Aber für Disziplin wird sicherlich gesorgt; es sind russische Sicherheitsoffizieren an Bord.
Lektorenvorträge und ein Begrüßungssekt des Kapitäns haben den Tag abgerundet.
Müde genug sind wir ins Bett, gespannt auf den nächsten Tag. Denn die 50 Years of Victory läuft mit 20 Knoten und so sollte die Eisgrenze bald erreicht werden! -
Sonja und Maxi,
ich habe mich am Pol schon als was Besonderes gefühlt (normalerweise lasse ich mich nicht über alle Backen grinsend fotografieren; ich habe auch als einzige vor Freude getanzt)!
Und Anfang 2011 kräftig mit meinem Mann über die Reise diskutiert; für uns ist das im Gegensatz zu den "Reichen" nicht Geld, was einfach übrig ist: Ich hoffe, mein 12jähriges Auto hält noch ein paar Jahre.
Ich bin der Ansicht, dass wir solche Reisen jetzt machen müssen, wo es uns körperlich noch möglich ist UND wir auch etwas davon haben.Sonja, in gewisser Weise hast Du recht, denn ich habe ja die Leute gefragt, warum sie zum Nordpol wollen.
Das deutsche Ehepaar, weil sie vorletztes Jahr schonmal dort waren und es sehr nett war, einige andere waren bereits mit Quark Expeditions anderweitig unterwegs und sind als Stammkunden mit, ohne sich groß vorzubereiten.
Das alte Ehepaar (um die 90) hat sich die Vorträge angehört und gut gegessen, war aber kaum in der Lage, an Deck zu gehen.Wenn die Meldung von der Brücke kam, dass Wale etc. gesichtet wurden, sind fast alle an Deck gerannt um zu fotografieren.
Ich auch, aber meistens von der Rückseite des Schiffs, weil ich die Stille außer beim Durchbrechen des Eises, die Luft, Sonne und Wolken
stundenlang alleine genießen konnte.
Wirklich die Krümmung der Achse rund um den Horizont zu sehen, war für mich das größte Erlebnis. -
Mmmmm, Mohnnudeln....da muss ich an meine Oma denken.
Maxi, da fällt mir noch was ein: Der österreichische Bartender wusste nicht, was Quitten sind und hat vermutet, dass die nur in Deutschland so heißen?
Wir haben nämlich Marmeladenrezepte ausgetauscht. -
Freu Dich doch schon mal auf das Gesicht Deiner Schwester, wenn Du ihr von den neuen Hausbewohnern erzählst!
Erdmännchen und Nasenbären sind soziale Tiere, da müsst ihr mindestens 5 besorgen.Ich gehe doch davon aus, dass Du dem Kinde erklärt hast, es muss sich selbst DAHEIM um die Tiere kümmern!

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Nach weiteren Kontrollen und Passieren des schwerbewachten Hafenzugangs durften wir endlich aufs Schiff, wo uns seit fast 5 Stunden der Lunch erwartete.
Seit dem Frühstück um 4Uhr morgens hatten wir nichts gegessen, also nur die Koffer auf die Betten geworfen, Hände gewaschen und auf zum Buffet!
Typisch russische Küche war es nicht, es gab ungarisches Gulasch mit schwäbischen Spätzle, eine große Salatbar, Braten, Frühlingsrollen und einiges mehr.
Die Service-Mannschaft bestand aus drei österreichischen StudentInnen und einigen Frauen aus Murmansk.
Das Dinner war gleich anschließend, denn ab 21 Uhr wurde aus zolltechnischen Gründen alles verschlossen.Die Zeremonie zum Ablegen dauerte eine gute Stunde, samt ohrenbetäubendem Tuten des Nebelhorn unter Abspielens von Militärmusik.
(Danach waren wir müde genug, haben schnell ausgepackt und sind ins Bett.)
Das Schiff lief gegen 22h aus, musste allerdings nachts nochmals in Murmansk einlaufen. Ich habe nicht genau mitbekommen warum, aber es hatte auch mit dem Zoll zu tun.
Gegen 3Uhr morgens ging die Reise dann richtig los.Am zweiten Tag um 7:30 Uhr kam der Weckruf für das Frühstück um 8 Uhr.
Zum Essen mehr im nächsten Beitrag...
Im Bild: Denkmal des unbekannten Soldaten, Murmansk (Aljoscha genannt)
Einer der zahllosen grauen Plattenbauten in Murmansk -
Hihi, super!

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