Noch ein paar Bilder...
Wiedehopf, Klipschliefer, Fuchs (auch selten zu sehen)
Noch ein paar Bilder...
Wiedehopf, Klipschliefer, Fuchs (auch selten zu sehen)
Die inzwischen sehr selten gewordenen Wildhunde hat Leyeyo auch für uns gefunden ![]()
Den Leoparden hab ich entdeckt ![]()
Nach dem ersten Abend mit irre vielen Gästen (9) haben wir die Lodge wieder für uns.
Es gibt 24 Chalets, die mindestens 3 Betten und 2 weitere Schlafmöglichkeiten haben.
Diese Chalets liegen auf 1km Länge verteilt direkt am Fluss, unsere Nachbarn waren ein Hippo samt Baby. Tagsüber im Wasser, nachts um das Chalet. Einige Agamen, ein Hörnchen und eine Affenfamilie.
Unser Guide ist ein Massai, der jeden Winkel kennt, so wie auch der Fahrer.
Im Park sehen wir höchstens mal ein Rangerauto, sonst niemanden.
Mit Knoblauch wurde ja nicht gespart ![]()
Ein Baobab wächst ca. 1-2 cm pro Jahr. Im Ruaha-Park gibt es ganze Wälder davon mit über 1000jährigen Riesen.
Fast alle sind durch Elefanten beschädigt, diese stoßen die Rinde durch um in der Trockenzeit an die Wasserspeicher zu gelangen. Der Baum erholt sich aber wieder.
Bei der ersten Pirschfahrt haben wir 8 Löwen um eine gerissene Giraffe gesehen. Die Geier saßen bereit, wurden aber verscheucht. Auch am nächsten Tag noch, am dritten waren nur noch ein paar Rippen und Hufe da samt Milliarden von Schmeißfliegen.
Die Lodge liegt auf 900m, der NP auf 700.
Der zweite NP liegt zwischen 900 und 1400m, in den Morgenstunden ist es ziemlich frisch.
Sehr nett: Unseren Piloten behalten wir auch hier ![]()
Inzwischen hab ich ein anderes Objektiv im Einsatz, das hätte ich schon viel eher nehmen sollen!
Leopard-Schildi und ein tausendjähriger Baum.
Insgesamt haben wir über 150 verschiedene Vogelarten gesehen, außer den üblichen wie Tauben und Spatzen.
Dass es vegetarische Geier gibt, hätte ich so lange nicht geglaubt, bis ich sie gesehen habe:
Sie lieben Getreide und Obst.
Die Trockenzeit hat sicher Vorteile, an den Flüssen drängt sich alles an Tieren samt Autos mit Touristen.
Wenn ich nur 14 Tage Zeit hätte und wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen werde, würde ich das auch so machen!
Aber mir ist die Regenzeit lieber.
Nix los, wir waren etliche Tage die einzigen Gäste in den Resorts, haben auf den Fahrten stundenlang kein anderes Auto gesehen.
Dafür steigt die Spannung: Was werden wir heute erleben?
Ein Einhorn!
Neugierige Elefanten, die ihren Rüssel ins Auto stecken.
Einen verwundeten Löwen, der mich beim Fotografieren anbrüllt.
Kämpfe zwischen alten Hippo-Bullen, Elefanten-Jungbullen und Impala-Junghirschen.
Wanderameisen wandern immerzu. Sie schlafen nie.
Ich hatte auf viele nachtaktive Tiere gehofft, aber außer Bushbabies keine gesehen.
Bin sogar einmal um 5h aufgestanden!
Aber dafür gab es genügend andere Tiere und Pflanzen/Bäume.
Das war das ursprüngliche Ziel, die angebotene Entschädigung hat da perfekt dazu gepasst ![]()
Es lässt sich gut leben...
Ein kurzes Nachlassen haben wir nutzen dürfen und sind gegen Mittag gestartet.
Überraschung!
Der Park-Shuttle hatte keine anderen Fluggäste, wobei eigentlich erst ab 4 Leuten geflogen wird.
Aber es haben nur noch 3 Lodges von "Foxes" überhaupt geöffnet.
D.h. unser Pilot hat die Maschine am Airstrip geparkt und mit uns die 4Ü in der ersten Lodge verbracht.
So nobel sind wir noch nie gereist ![]()
Und sehr nett war er zudem.
Bild 3369 zeigt einen lebendigen Grey Hornbill, die liegen so platt auf der Piste.
Am Anfang sind noch fast alle Tiere ein Bild wert ![]()
Das Hostel sieht nett aus!
Viel Erholung wünsch ich Euch
Nach der Seychellen-Segel-Woche sind wir von Mahe über Addis Abeba nach Dar es Salaam geflogen.
Es gab eine kurzfristige Flugänderung und wir sind erst kurz nach 2h morgens gelandet.
Ende 2018 hat Tansania ein online-Visum eingeführt, von dem wir leider nichts wussten. Parallel dazu wurde das Personal bei der Einreise drastisch verringert.
Wer ein online-Visum hatte, durfte gleich zum Zoll. Das waren ca. 20 Personen, aus unserem Flieger und dem großen von Emirates.
Wir anderen mussten alle an einem Polizisten vorbei, der seine Unterschrift auf das vor Ort ausgefüllte Einreiseformular gesetzt hat.
Dann anstehen an einem einzigen Schalter für Bild und Fingerabdrücke.
Danach zu einem der 4 Schalter für die Passkontrolle.
Weiter zu einem Schalter um die Gebühr zu zahlen. Dort wurde der Pass einbehalten.
Warten, bis ein weiterer Uniformierter die Pässe wieder ausgeteilt hat.
Statt nun zum Gepäckband gehen zu dürfen, erfolgte eine erneute Passkontrolle.
(Von den Formularen bis dahin waren es ungefähr 25 Meter voll mit Menschenmassen.)
Nach dieser Kontrolle ging es weitere 5 Meter bis zum Gepäckband, das inzwischen abgestellt war. Unsere Taschen standen aber daneben ![]()
Aber bevor wir hinaus durften, wurde das gesamte Gepäck überprüft.
Inzwischen war es 5 Uhr und unser armer Fahrer hatte seit kurz nach Mitternacht auf uns gewartet.
Eigentlich hatten wir keine Lust mehr, wegen 3 Stunden noch in die Stadt zum gebuchten Hotel zu fahren, aber am Flughafen hätten wir keine Sitzgelegenheit gehabt.
Nach 2 Stunden Bettruhe - der Fahrer blieb gleich im Auto sitzen - und einem Cappucchino ging es wieder zum Flughafen.
Zwischenzeitlich hatte ein Vorläufer der Regenzeit die Stadt erreicht, kein Strom, überflutete Straßen und starker Wind.
So kann unser kleiner Buschflieger nicht starten!
Nach Beendigung der 18-monatigen Urlaubssperre:
Im Frühherbst 2020 wollen wir mit 2 Freunden nach Papua-Neuguinea und zum Bismarck-Archipel.
Natürlich abhängig davon, wie es meiner Mutter geht.
Aber irgendeine Planung brauche ich in der Dürrezeit!
In eines der -stan Länder dann hoffentlich 2021.
Fazit dieser Woche:
Diese Entschädigung für die misslungene Aldabra-Reise war wirklich großzügig, die Honeymoon-Suite mit viel Platz zum Ausbreiten ebenso ![]()
Auch wenn wir mit Ausnahme von Aride überall schon mehrfach waren, ist es immer wieder interessant, die Veränderungen zu sehen.
Lange wird sich der Mythos von den weißen, unberührten Stränden auf den Inner Islands nicht mehr halten können.
Die Gemächlichkeit auf LaDigue ist schon Legende bei 35 Minuten Strand-Verweildauer der Kreuzfahrenden, die mit Autos oder auch mit Leihrad erst einmal dort hinkommen müssen.
Etliche Inseln sind inzwischen in Privatbesitz, d.h. ein Kurzaufenthalt muss bezahlt werden.
Zum Abschluss noch eine wahre Geschichte ![]()
Vor Jahren hat sich ein arabischer Prinz auf Mahe ein riesiges Luxusanwesen erstellen lassen.
Inkl. afrikanischen Großtieren wie Giraffe.
An Wochenenden kam er mit seinem Privatjet, Freunden und Escort-Ladies, durfte an den Einreisebehörden vorbeigehen, hat so viel Geld für den Ausbau der Infrastruktur gezahlt, dass er sogar den schönen Einreisestempel mit der Coco de Mere verbieten konnte - zu sexistisch.
Irgendwann wurde es ihm langweilig, das Anwesen steht jetzt leer, weithin sichtbar ziemlich am obersten Punkt von Mahe.
Und der Stempel wurde wieder geändert.
Unbekannter Fehler = keine Verbindung zum Server. Nächste Woche lass ich einen Experten ran.
Am letzten Tag haben wir auf Praslin das "Vallee de Mai" besucht.
Dort waren wir 1996 oder 1997, es gab noch keine richtigen Wege, kein Cafe, keine Shops.
Aber am Eingang stand die Lady, die uns damals geführt hat, ihre Haare sind inzwischen grau, aber sie hat noch immer das gleiche Lächeln.
Ich bin auf sie zugegangen und hab ihr das gesagt - sie hat mich umarmt, war zu Tränen gerührt und hat allen anderen zugerufen, dass hier jemand ist, der sich an sie erinnert.
Warum die hochgeladenen Bilder nicht erscheinen, weiß ich nicht. Ich probiers nochmal.
(Liegt an meinem miesen Internetzugang!)
Bild 4 sind endemische Hundertfüßler, sehr giftig und anscheinend haben sie weder Kopf noch Schwanz.
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