Beiträge von Heike

    Und dann sind wir in Trondheim. Da legt das Schiff an. Aufenthalt ist 9.45 - 12.45. Wir sind etwas später

    Bis wir ausgestiegen sind ist es nach 10 Uhr. Das Problem ist, bis zum Dom sind es 2 km und Jan hat sich in Bergen vertreten und einen dicken Fuß. Er hat große Schwierigkeiten zu laufen. Nach Trollen suchen geht hier nicht mehr

    Uff, 10.50 Uhr geschafft, da ist der Dom

    Und hier die prachtvolle Vorderseite - leider total im Schatten

    An so einem Gebäude ist immer etwas zu arbeiten. Figuren verwittern auch im Laufe der Zeit. Uns wurde gestern erzählt, dass man beim Ersatz oder Neugestaltung von Gesichtern auch bekannte Gesichter genommen hat, wie die Gesichert von bekannten norwegischen Architekten oder das Gericht des Erzengels Michael auf dem Westpunkt ist das von Bob Dylon. Und uns wurde auch erzählt, dass es eine Sage gibt, wonach, wenn der Dom endültig fertig gestellt ist, Trondheim untergeht. Und damit das nie passiert gibt es eine Figur eine Bauarbeiters, der den letzuten Stein in der Hand hält, der also nich in der Mauer ist - wir haben ihn leider nicht entdeckt. Er soll irgendwo oben sein...

    Im DOm waren wir nicht, dazu fehlte die Zeit und die braucht man bei einem EIntritt von 120 NOK

    Kiki, Räucherecke ist beschrieben.

    Und klar, die Kabine wird beheizt, aber irgendwie war die EInstellung scheinbar nicht richtig.

    Vor Trondheim liegt die Insel Munkholmen und das ist jetzt so ein Punkt von Interesse, der, während wir daran vorbeifahren, auf dem Deck 7 beschrieben wird.

    Ich versuche mich mal zu erinnern: Trondheim hieß früher anders, nämlich Nidaros. Der Name findet sich heute beim Dom auch noch. Und diese Insel trug den Namen Nidarholm.Schon die WIkinger nutzen die Insel für Hinrichtungen, wurde uns erzählt. DIe Köpfe der hingerichteten schauten zur Abschreckung nach Trondheim. Irgendwie um 1000 kamen katholische Mönche dorthin - daher der jetzige Namen Munk= Mönch

    Uns wurde erzählt, dass die da Bier brauten und so laute Feste feierte, dass die Trondheimer sie immer wieder um mehr Ruhe baten.

    Dann kam die Reformation die Mönche wurden vertrieben

    Danach diente die Insel für verschiedene Herscher als Staatsgefängnis

    Während der napoleonischen Kriege wurde das Ding Zur Festung ausgebaut und zu guter Letzt kommen wir Deutschen das DIng im 2. Weltkrieg genutzt - so in etwas die Kurzversion.Im Sommer ist es eine Touristenattraktion und ich denke, das wird da dann brechendvoll sein

    Gebau hier treffen wir auf das Schwesterschiff Polarlys, das für uns gerade den Liegeplatz in Trondheim freigemacht hat und nach Bergen fährt. Das gibt ein großes Gehupe

    Im Schiff gibt es verschiedene Bereich, wo man sitzen kann - z.B. hier auf dem 4. Deck auf dem Weg zum Restaurant


    DAs Frühstücksbuffet ist wirklich fantastisch - da bleiben keine Wünsche offen . Hier mal ein paar Eindrücke


    Und dann gibt es Obst, Grünzeug, Kuchen, Jogurt etc.

    Zu trinken gibt es normalen Kaffee und Tee, Milch, Orangensaft und Apfelsaft

    Jeden Tag gibt es auf den Decks solche Übersicherstafeln, wo man die Strecke sieht, die Häfen, besondere Informationszeiten oder Punkte des besonderen Interesses, bis wann man Ausflüge für den nächsten Tag buchen kann und immer um 17 Uhr ist für ca 45 Minuten eine Information in Deutsch über das Reisegebiet des nächsten Tages. Das ist wirklich sehr interessant, aber auch lustig gemacht und wir nehmen dieses Angebot gerne wahr

    Auf Deck 7 sind weitere Aufenthaltsräume und hinten ein offenes Deck. Dort finden dann auch die Infos zu besonderen Punkte statt, an denen wir vorbeikommen. In Deck fünf, wo auch unsere Kabine liegt, gibt es einen Außenrundgang einmal um das Schiff herum. Jeden Morgen absolviert da eine Dame ihre Laufeinheit...

    Dieser Bereich ist sehr windgeschützt und teilweise überdacht, so dass man da auch bei den aktuellen Temperaturen draußen sitzen kann. Auf der anderen Seite ist das Gleiche noch einmal für Raucher

    Ganz vorne auf Decke 7 ist innen ein Panoramaraum - da fehlt noch ein Bild. Da haben wir heute eine zeitlang gesessen, als es mir dann doch draußen zu kalt wurde.

    Um 17 Uhr hören wir einen netten Vortrag über die Gegend, in die wir nun fahren, um Trondheim herum.

    WIr erfahren auch, dass 1/4 de Gäste Deutsche sind, viele Norweger reisen, ansonsten Franzosen, Holländer, AMerikaner und Engländer und eine Gruppe aus AUstralien - da kümmert sich jemand speziell drum, das soll wohl ausgebaut werden.

    Und wir lernen norwegisch: tussen takk - tausend Dank.

    Heute gibt es Essen a la Cart: Ich hatte eine Vorspeise, wo ich nicht mehr weiß was es war, Lamm und APfel mit Brösel und EIs


    Jan hatte Suppe, Fisch und Eis

    20 Uhr ist Abfahrt

    Ich stehe vorne beim Schiff auf dem Deck 5, wo wir auch unsere Kabine haben . Wenn die Ankerkette runterrollt macht das einen Höllenlärm und Rost spritzt nur so um sich

    Alesund ist 1904 vollständig abgebrannt und wurde dann im Jugendstil wieder aufgebaut. Das ist einmalig- Wir waren hier schon ausgiebig 2018 im Sommer - das brodelte die Stadt, heute ist es echt leer

    Jetzt bin ich wohl in etwa da, wo es weiter oben losging in Sachen Hurtigrute heute...

    Nach dem Abendessen gab es eine kurze Einweisung in das Schiff. Wir haben erfahren, dass aktuell ca 200 Leute auf dem Schiff reisen statt der ansonsten, mit Besatzung, über 500. Das ist ja ganz gut so. Wir haben auch gehört, dass es vielleicht noch Nordlicht geben könnte, aber die Zeit davonrennt. Je mehr wir in den Norden kommen, um so länger werden die Tage - es wird zu hell. Nun gut, wir werden sehen.

    Um 20.30 Uhr legt das Schiff ab

    Gebaut ist es übrigens in Deutschland

    Tschüss Bergen

    Wir stehen vorne und verpassen so den kostenlosen Chamanger zur Abfahrt...

    Unseren Kabinennachbarn ist übrigens das Gepäck in Oslo abhanden gekommen... bis zur EInführung um 20 Uhr war es noch nicht da....Ob es noch bis zur Abfahrt um 20.30 gekommen ist, werden wir vielleicht morgen hören. Da haben wir ja noch einmal Glück gehabt.

    Jan sagt gerade Nordnes heißt die Halbinsel, auf der wir gewohnt haben und wo ich heute unterwegs war.

    Das soll dann auch mal reichen von Bergen...

    Von unserer Unterkunft ist es wirklich nicht weit bis zum Terminial der Hurtigrute. Das ist prima.

    Wir sind gegen 12.20 da und müssen bis 13 Uhr warten, bis wir die Taschen abgegeben können. AUsweise gezeigt, Tasche weg - da kann doch nichts mehr schief gehen... niemand will sonst irgendetwas sehen. Noch nicht einmal einen Impfnachweis, so, als würde es Corona nicht geben. Hier trägt jetzt auch so gut wie niemand eine Maske und wir auch nicht. Halten aber etwas Abstand.

    Dann dürfen wir in die Lounge der Hurtigruten, wo es kostenloses Getränke, Küchen und ein Süppchen gibt.

    Um 14.45 Uhr soll das Schiff kommen . Und da ist es

    Jan redet seit 30 Jahren davon, dass er mal mit dem Postschiff fahren will, und jetzt haben wir es geschafft.

    Es ist die Nordlys - sehr passend, denn NOrdlicht steht ja auch noch auf unserer to do Liste - weiterhin, nachdem es in Island nicht geklappt hat

    Es wird Zeit zurückzugehen, um 12 muss das Zimmer geräumt sein. DIese Straße erinnert ein wenig an San Francisco - kurvig geht es bergauf

    Ich entdecke eine Marionettenpuppenwerkstatt rechts

    Und so eines Marionette hätte ich auch gerne

    Jetzt bin ich wieder in dem Viertel, in dem wir wohnen. Ich finde es immer wieder fazinierend, wie verschachtelt hier gebaut wurde und wie eng manche Wege sind

    Völlig überraschend finden wir ein verschneites Bergen heute morgen vor. Es brauchte einige Zeit, bis diese Situation bei mir im Kopf angekommen war. Da Jan Probleme im Fuß hat, mache ich mich alleine auf einmal bis zur Spitze der Landzunge und auf der anderen Seit wieder zurück zu laufen.

    Es geht an modernen mehrstöckigen Wohnhäusern vorbei direkt am Wasser - und dann eine böse hohe Treppe rauf. Oh Mann, ich habe zu viel zum Frühstücl gegessen und jetzt diese Anstrengung...Ehrlich, ich fühle mich als hätte ich daran teilgenommen

    Jetzt bin ich in einem Park und entdecke dies

    Das Becken hat 25 Grad, steht da, und es schwimmen etliche ihre Bahnen. Daneben seht ihr im Wasser so etwa gelbes umrandet - das ist im Fjord, und während ich es mir ansehe, gehen da tatsächlich zwei Schwimmer rein - sie waren aber auch sofort wieder draußen

    Hier hört die Landzunge auf und es geht wieder in die ander Richtung

    DIrekt am Wasser kommt man nicht weiter, da stehen Häuser, also paralell dazu auf der Straße

    Da waren wir gestern auch schon, aber ohne Schnee

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