Heute geht es nach Ausschwitz. Wir haben bei get your guide eine Tour mit deutscher Sprache gebucht für 41 Euro die 7 Stunden alles in allem dauern soll und um 10.30 losgeht. Bis zum Treffpunkt laufen wir ca 20 Minuten. Wir haben einen netten, sehr gut Sprechenden Guide für Busfahrt und Organisation. Im Bus sammeln sich Spanier und Deutsche, die dann vor Ort jeweils einen eigenen Guide bekommen. Die Fahrt dauert ca eine Stunde.
Angekommen sieht man, dass es echt voll ist. Und das im November
Alleine 2017 gab es über 2 Millionen Besucher
Wir müssen etwas warten, bis wir durch die Sicherheitskontrolle gehen können, Es weht ein schneidend kalter WInd. Die Rucksäcke darf man nicht mitnehmen. Auch nichts zu essen oder heiße Getränke
Ich stelle gerade fest, dass meine Dateien alle riesig sind - also habe ich sie mal vorweg verkleinert, damit das Hochladen schneller geht
Wir nutzten die Wartezeit für einen Blick in den Bookshop und diese Tafeln, auf denen Fotos von noch 2017 lebenden Überlebenden mit kurzer Info dargestesllt sind - und auch wieviele sie haben, Enkelkinder, Urenkel oder gar Ururenkel. Die meisten sind über 90 - und man glaubt es nicht, haben riesige Familien produziert. Einer hat sage und schreibe 90 Enkelkinder
Es ist vor allem die Kindergeneration, die auffallend viele Kinder bekommen haben, so, als würden sie zeugen, dass man so der Vernichtung trotzt.
Dann ist unsere Gruppe dran und wir gehen durch die Sicherheitskontrolle ins Lager. Dahinter erhalten wir Sender und Kopfhörer und können so unsere Reiseführerin immer und sehr gut verstehen. Sie spricht sehr gut Deutsch und macht eine tolle Führung.
WIr kommen zum berühmten Tor
Die Häuser, die hier zu sehen sind, waren zunächst der Bereich der Frauen. Bis zu 2000 MEnschen wurden in so einem Gebäude untergebracht
Die Häuser sind Original, aber die früheren Unterkünfte innen gibt es so nicht mehr. Stattdessen sind in einigen verschiedene Austellungen