Beiträge von Heike
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Heute ist ein Markt mit Kunsthandwerkersachen wie Schmuck, gestrickte MÜtzen, was Getöpfertes... ich erstehe "meinen" argentinischen Ohrring und eine getöpferte Tasse
Ansonsten ist die Architektur hier etwas eigen - irgendwo habe ich gelesen, es habe etwas österreichisches
Parallel zum Wasser verläuft eine Einkaufsstraße mit Schokoladenläden, Andenkenläden etc.
Und wo Schokolade ist darf diese Marke nicht fehlen
Wir kommen zur KathedraleSie hat einen 69 Meter hohen Turm und ist neugotisch, aber erst von 1946 - deshalb findet sich dann im Inneren auch Waschbeton an den Säulen
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HIer zum Abschluss noch ein Flamingobild von Okke
Sie wollten einfach nicht ihre Köpfe nach oben strecken...
Und hier mein Schlafplatz auf dem Boden...
03.03.
WIr haben für 10.30 Uhr ein Taxi zum FLughafen geordert. Zunächst wird gefrühstückt, dann bringen Jan und ich das Auto zurück. Tanken konnten wir in bar bezahlen. Und mit dem Auto war auch alles ok. Nun schnell zurückgelaufen zum Hostel, 20 Minuten, und dann die Sachen in die Taschen geschmissen...
Der Taxisfahrer war 10 MInuten früher da und für 450 Pesos geht es zum Flughafen
Das ist die Maschine, mit der wir fliegen
Wir sitzen vor dem Notausstieg in Reihe 14 und haben viel Platz. Jan und Okke sitzen rechts, ich links in der Mitte. Jeweils am Gang sitzen neben mir und Jan zwei junge Männer, die den ganzen Flug nur schnauben und husten - hoffentlich stecken wir uns nicht an.
Der Flug ist kurz, 1 Stunde 35 MInuten. Es gibt sogar ein Getränk.
Am Flughafen nehmen wir ein Taxi zum Hostel, Marcopolo Inn, für 400 Pesos.
Das Hostel ist schlicht, Zimmer ebenso. Jan legt sich aufs Bett und sackt durch.... aber er bekommt ein neues Bett. Das Personal lästert was von "die großen schweren Deutschen, war aber freundlich gemeint.
Im ersten Stock des Hostels gibt es das Frühstück und abends ist da auch ein Restaurant, aber auch eine Gästeküche, in der man sich selber etwas zubereiten kann.
Jan und ich machen noch einen kleinen Gang in den Ort.
Es ist hier sehr touristisch. Es gibt viele junge Leute. Jede Menge Läden mit Schokolade
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Ich glaube schlichtweg ein kommerzieller. Im ersten Stock des Hostels gibt es Bier und Wein zu kaufen, da ist ein "Restaurant".
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So, ich habe den Gletscherbericht fertig. Und wir genießen gerade den Argentinischen Wein. Hier in der Unterkunft heißt es, man dürfe keinen Alkohol außerhalb des Restaurants vom Hotel trinken, also auf den Zimmern - ach nee, das haben wir gerade getan. Ok. wir schmuggeln dann morgen die Flaschen raus. DIe nächsten 2 Tage haben wir ein MIetauto - mal schauen was wir erleben. Ein kleiner Rundgang durch Bariloche ist gemacht. Hier gibt es echt viele Touristen, viele Schokoladenläden, viel See
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Ja, das ist durchaus auch ein Ziel, über da wir schon einmal nachgedacht haben. Und Dein Reisebericht hat sicherlich da auch positiv beigetragen - allerdings glaube ich, das andere Ziele vorher drankommen.
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Nein, das ist nicht so. Der ist verletzt. Er saß dort als wir 5 Stunden vorher hinfuhren - und als wir ihm näher kamen, versuchte er zu fliehen, das war offensichtlich, konnte es aber nicht. Mühevoll ist er ein Stück den Abhang nach oben gekommen
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Der Blick zurück zeigt mächtige Wolken über dem Gletscher
Hier hingegen strahlender Himmel
Auf der Hinfahrt hatte ich doch einen großen Vogel am Straßenrand entdeckt, aber wir wollte schnell zum Gletscher und haben nicht gehalten. Jetzt sehe ich ihn wieder!
Er sitzt an der gleichen Stelle, Stunden später. Das ist eigenartig. Es ist eine Bussardart, Aguila Mora, Blaubussard.
Wir steigen aus und gehen in seine Richtung - er fliegt nicht weg. Ich glaube, er ist verletzt.
Zuhause hätte ich bei irgendeinem Tierschutzding angerufen, damit ihm geholfen wird, Aber hier geht das nicht...
wir fahren am Rande von El Calafate mit dem AUto den See entlang und sind überrascht, was für eine Idylle wir finden
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Die Wege sind wir auch gegangen und haben etliche Abbrüche erlebt. Bei Gelegenheit such ich mal ein paar Bilder aus, die von ähnlichen Standorten sind, angeblich wächst der Moreno ja und der untere Teil der Wege soll bald vom Eis bedeckt sein - vielleicht finden wir Unterschiede.
Und Calafate haben wir als sehr quirlig erlebt, Pubs mit offenen Kamingrills wo halbe Lämmer zubereitet wurden (wer hats gegessen? Ich nicht.)
Am nächsten Tag waren wir mit dem Schiff nochmal dort - kein Vergleich; das habt ihr gut gewählt!
Es wird nicht passieren, dass die Wege mit Eis bedeckt werden, da es durch die regelmäßigen Abbrüche immer wieder dazu kommt, dass das Wasser quer dadurch geht und alles wegräumt an Eis. Und wir haben uns schon gedacht, dass es überhaupt nichts bringt alles vom Boot zu sehen. Die Boote waren viel weiter weg als wir
Unsere Unterkunft lag sehr am Rand und wir waren abends echt ko - wir hatten keine Lust auf Pubs, auch wenn wir die halben Lämmer gegessen hätten
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Jetzt regnet es richtig und Okke und ich laufen schnellen Schrittes auch zum Auto.
Ca. 3 km vor der Ausfahrt des Nationalparks regnet es nicht mehr. Hier kann man aufs Klo und wir essen auch unsere mitgebrachten Brote
Das ist unser Auto
Es ist fazinierend wie anders die Landschaft nach nur 20 km ist, und ebenso das Wetter
DIes ist der Arm des Lago Argentino , der dann voll läuft und den Gletscher irgendwann zum Abbruch bringt, so dass das Wasser aus diesem in den Hauptsee abläuft
Wir verlassen den Nationalpark und fahren zurück Richtung El Calafate
Ein klein wenig erinnert mich die Landschaft hier auch an Namibia, nur statt Zebras laufen hier Kühe und Schafe rum
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Wir gehen weiter. Leider beginnt es jetzt zuzuziehen. Okke hatte gelesen, dass das oft der Fall ist, das Wetter also ab Mittag schlechter wird
Dann gelingt es mir doch noch ein wenig Abbruch zu fotografieren. Hier kracht gerade etwas runter
Es beginnt zu nieseln. Ich hatte mir überlegt, was ich für die Gletschertour an Jacke mitnehme. Irgendwie fehlte mir mal wieder das richtige Teil. Ich habe mich dann für eine Fliesjacke und eine Regenjacke drüber entschieden und das erweist sich jetzt als genau richtig.
Es ist nicht wirklich kalt, aber wird immer feuchter
Wir sind jetzt auf dem blauen Weg, der zum Parkplatz führt und 1100m lang ist. Auch hier gibt es noch Balkone, aber Jan reicht es, denn es wird immer nasser von oben, Er macht sich auf Richtung Auto. Okke und ich harren noch auf einem Balkon aus, denn an der langen Wand war schon einmal was runtergekommen und irgendwie sah es so aus, als würde da noch mehr runterkommen
Und wir werden, mittlerweile leicht nass, belohnt. Okke hatte gerade das große Objektiv drauf und dann krachte er ordentlich runter
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Noch hat es sich nicht ausgegletschert. Wir sitzen in der Sonne auf einem der Balkone und warten auf einen größeren Abbruch. Aber es will einfach nichts Größeres abbrechen.
Okke gibt mir sein Monsterobjektiv - bis 400mm und ich versuche mal dem Gletscher etwas näherzurücken
Ich entdecke immer neue Kleinigkeiten
Es ist wirklich sehr spannend wie unterschiedlich die einzelnen Bereiche sind. Schwärzliche ereiche führen einfach Erdreich mit sich und die blauen sind die, wo das Eis quasi am reinsten ist
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Jetzt sind wir in Bariloche, bzw. bereits in der Unterkunft. Schlicht und einfach, aber ok. Heute morgen hat es in El Calafate geregnet, hier scheint die Sonne und es weht mal wieder ein frischer Wind. Das Internet ist nicht so gut, weil das Zimmer ganz am Rand liegt
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So, gleich geht es zum Frühstück --- ich habe mal vorher noch weitere Gletscherfotos eingestellt.. es folgen noch welche, ich hoffe, es wird nich zu viel - aber das ist nur eine kleine Auswahl. Und wer davon genug hat kann ja weiterblättern... ich versuche mich z begrenzen

Unsere Hotelwahl ist ja immer einfach. Wir wollen nicht viel Geld für ein Zimmer ausgeben, in dem wir ja doch nur schlafen... Um so schöner, wenn es groß und bequem ist. Und ok, wenn es so ist wie dieses. Ich habe heute morgen mal ein Foto vom heutigen Schlafplatz gemacht... stelle ich heute abend ein. Aber ich habe gut auf dem Boden geschlafen
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Unser Weg geht jetzt weiter nach unten
Dadurch kommt man irgendwie dem Gletscher noch näher bzw. spürt wie gewaltig er ist
Schilder warnen davor, die Weg zu verlassen. Menschen wurden schon von herabstürzenden Eismengenen erschlagen
Gerade jetzt strahtl die Sonne herrlich auf uns. Auf einem Balkon mit Bänken lassen wir uns nieder
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Beim Eintritt in den Park haben wir eine englische Information erhalten. In dieser findet sich auch eine Warnung: Vor der Deutschen Wespe!
Immer wieder brechen kleine Teile des Gletschers ab - manchmal hört man es nur ein wenig Krachen und kann gar nicht ausmachen, wo etwas heruntergefallen ist, manchmal sieht man auch mehr
>Mit dem Teleobjektiv dringe ich mal ein wenig in den Gletscher
Es ist einfach wunderbar hier zu sitzen und sich dieses tolle Naturschauspiel anzuschauen
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Bis ich glaube 1917 hieß der Perito-Moreno- Gletscher übrigens Bismarck-Gletscher.
Seine im Largo Argentino endende Gletscherunge sperrt den südlichen Arm des Sees ab und staut diesen auf. DIesr Absperrung bricht in größeren Zeiteinheiten, zuletzt 2016, ab und führt dann zu einer Entleerung.
Uns wurde erzählt, dass das ein Riesenspektakel ist und stets von zahlreichen Beobachtern erwartet wird. Scheinbar kündigt es sich an. 2016 geschah es allerdings dann nachts
Auf den Schautafeln wird angezeigt, dass die Höhe vorne 70 m beträgt
WIr laufen den roten und den gelben Weg und bekommen sehr veschiedene Ansichten vom Gletscher
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ALs wir zum Auto gehen, gibt es einen weiteren Vogel dort
Kurz vor dem Gletscher wird man zum Parkplatz geleitet. Von dort aus kann man ca. 1100 m auf Stegen und Treppen zum Gletscher gehen, oder mit einem Busshuttle fahen. Wir fahren mit dem Bus - und aufpassen: Bloß brav in Reihe anstellen
Vor Ort finden wir ein umfangreiches Stegesystem vor - es gibt verschiedene Rundwege mit Treppen und Aussichtsterrassen.
Von diesen hat man sehr unterschiedliche Aussichten auf den Gletscher
DIe Besuchermengen halten sich in Grenzen und sind nicht unangenehm
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