In der Unterkunft wieder angekommen steht da natürlich der Rucksack ganz gemütlich auf dem Bett - wir hätten also ruhig weiterfahren können.
![]()
Wir sind noch ganz alleine in der Unterkunft. Fast in Fußnähe gibt es einen Supermarkt, wo wir noch einmal Gulasch, Sahne und Kartoffeln gekauft haben. Die werden jetzt zubereitet.
Dann werden die Taschen neu gepackt und alles gleichmäßg verteilt. Zwei Taschen packen wir bereits ins Auto. Außderdem schmiere ich Brote für morgen.
Am Abflugtag wollen wir um 5 Uhr aufstehen - sind aber schon früher wach. Es wird nur schnell ein Kaffee gekocht. Dann geht es los Richtung Flughafen. Wir laden Okke mit den Taschen ab. Der checkt uns dann schon mal ein, automatisch, während wir problemlos das Auto abgenem- Der Flughafen ist unglaublich voll, aber alles läuft sehr reibungslos und schnell ab. Unsere Maschine ist voll. Sie fliegt pünktlich um 7.50 los und landet pünklich Ortszeit 13.05 in Hamburg, wo wir von unserem Freund abgeholt werden.
Ja, das ist der Lifebericht - ich bitte aber hier noch nichts zu kommentieren, denn es folgen noch einige besondere Fotos, vor allem von Okke, und ich will ja auch noch eine Preisinfo geben.
Beiträge von Heike
-
-
Zur blauen Lagune muss man folgendes wissen:
Bis Mitte der 1980ziger Jahres soll die blaue Lagune niemanden interessiert haben, außer Bauarbeiter in der Gegend und Studenten, die darin badeten. Dann bemerkte einer, dass durch das Baden dort seine Schuppenflechte wegging und das war dann der Beginn des Kommerzes.1999 wurde zwei Kilometer weiter eine Badeanlage mit einem 5.000 m² großen Badesee eröffnet.
Die milchig blaue Farbe kommt von der Kieselerde.
Wir haben dort 2008 gebadet, ohne Anmeldung.Damals kostete der Eintritt 2300 Kronen.Das waren 18 Euro. Heute kostet der Eintritt 6100 Kronen, das sind 52 Euro. Das ist ein heftiger Preisanstieg. Hinzu kommen Berichte über unangenehme hygienische Folgen der deutlich mehr an Besucher. Auch soll man das Ticket nur noch im Voraus buchen können. Wir wissen nicht, ob Punkt 2 und 3 stimmen - aber der Preis, für drei Personen, lässt und schon im Voraus entscheiden, dass wir dieses Mal nicht in die blaue Lagune gehen, auch wenn es damals ein ganz tolles Badeerlebnis war.
Der Parkplatz hat sich verdoppelt, das fällt uns auf. Die Bilder, die Ihr hier seht, sind nicht die Badeanlage, sondern die Umgebung drum herum -
Gegenüber vom Leuchtturm ist ein großer Felsen. Dort brüten auch verschiedene Vögel - da es schon recht spät ist nehmen wir davon Abstand, dort nun hinaufzukraxeln. Papageientaucher gibt es hier nicht.
Mein Handy, mit dem ich auch immer Panoramabilder mache, ist alle. Aber ich habe ja einen exgternen Akku im Rucksack - Rucksack? Mir fällt das Herz in die Hose. Mein Rucksack ist weg! Er steht immer neben mir auf der Rücksitzbank. Ebenso der von Jan. Jans ist da , meiner nicht. Eigentlich waren wir immer in der Nähe des Autos. Bei der Brücke ein wenig weiter weg - hat Jan da das Auto zugemacht? Hat jemand meinen Rucksack aus dem vielleicht doch offenen Auto genommen? Oder habe ich ihn vielleicht in die Unterkunft mitgenommen? Ja, so muss es wohl sein - aber sicher bin ich mir nicht. Ich habe echt ein mulmiges Gefühl. Im Rucksack sind noch Objektive und wichtige Kleinigkeiten - wir haben jetzt ca. die Hälfte der Strecke geschafft. AUf der zweiten Hälfte gibt es noch die blaue Lagune und ein weiteres sehr interessantes Thermalgebiet. Wenn wir die ganze Strecke fahren, dauert es vermutlich noch zwei Stunden. Okke meint, ich hätte jetzt doch keine Ruhe mehr für die volle Tour. Er schlägt vor, dass wir die blaue Lagune noch ansehen und dann quer durch zurückfahren. So machen wir es -
Gunna wurde wegen des Verlustes ihres Topfes verrückt und verstarb. Kurz vor ihrem Tod lehnte sie eine Weihung mit Weihwasser ab. Die Sargträger meinten, dass der Sarg auf dem Weg zum Grab immer leichter werden würde. Während des Aushebens des Grabes soll eine Stimme zu vernehmen gewesen sein, die sagte: " nicht tief graben, will nicht lange liegen" Und dann wurde Gunna als Gespenst gesehen.
Na ja, in der Nacht wurde der Rechtsgelehrte totgeschlagen aufgefunden, und ab dann spuckte es in der Gegend. Auch die Frau des Rechtsgelehrten starb bald darauf und andere wurden verrückt. Die Menschen wandten sich hilfesuchen an eine Pfarrer, der als zauberkundig galt.Er gab den Ratsuchenden ein Knäuel, dass Gunna an einem Ende fassen sollte. Dann sollte das Knäuel an eine Stelle rollen, wo Gunna keinen Schaden anrichten konnte. Es gelang.Und sie ist dann in das Loch gestürzt und spuckt nun dort herum.
Auf Bild 1 sieht man, dass offensichtlich früher der Steg, von dem man aus in der Loch schauen konnte, dichter am Loch war als heute. Die Stege heute sehen alle sehr neu aus.
Neben dem großen Schlammloch gibt es noch weitere dampfende Stellen.
Wir fahren jetzt am Leuchtturm vorbei -
An dieser Stelle stand eine Maschine zur Wartung - leider mit Treppe uns sonstigem Kram, so dass das Bild nicht wie erhofft war. An der Landebahn hat er ganz viele Icelandairs und Wows erwischt - sehr gute Ausbeute. Man hatte das Gefühl, die gesamte Flotte beider Airlines kamen binnen 2 Stunden
-
Wie gesagt, es waren nur die weißen Vögel, die massiv aggressiv waren.Und Okke hatte sich dem kleinen Grasbereich neben der Straße und vor einem Gebäude, noch nicht einmal genähert, sondern ging zum Flughafenzaun.Ich vermute, dass sie ihr Nest auf dem Boden haben. Ich denke nicht, dass das ein Bereich ist, der zum Vogelschutzgebiet erklärt werden muss. Man kann ja nicht jeden Quadratmeter Boden zum Naturschutgebiet erklären, nur weil ein Vogelpaar meint, gerade da brüten zu müssen. Dann muss ganz Island zum Vogelschutzgebiet erklärt werden - denn diese Vögel haben wir überall gesehen, auch in der Stadt. Anders als 2008,wo alles frei zugänglich war bei den für Touristen interessanten Stellen, haben wir ja jetzt festgestellt, dass nun etliche Bereiche abgesperrt sind.
Am Eissee stellt das übrigens auch ein erhebliches Problem dar. Da gibt es eine kleine Wiese zwischen Parkplatz und Gehweg und dort sin massenhaft Vögel - auch da haben wir beobachtet, wie Menschen angegriffen werden. -
Diese Ecke von Island bietet auch viel Interessantes und tatsächlich haben wir sie, mit Ausnahme der blauen Lagune, bei unserem ersten Besuch echt vernachlässigt. In unserem Reiseführer befindet sich die Beschreibung eines 150 km langen Rundweges um die Halbinsel, auf dem wir uns jetzt befinden. Die genannten Museen und Aussstellungen müssen wir dabei auslassen, denn dafür ist es heute einfach zu spät.
Wir nähern uns nun dem Geothermalgebiet Gunnuhver. Schon im Auto rieht man den Schwefelgeruch. Eine gewaltige Dampfwolke weist uns den Weg. Bevor man zum Leuchtturm Reykjanesviti kommt, muss man eine Stichstraße links abbiegen. Dann liegt vor einem Islands derzeit größte Schlammquelle mit einem Durchmesser von 20m.
Das Ding ist nach einem Gespenst benannt, nämlich Gudrun Önundadottir, kurs Gunna genannt. 1703 taucht ihr Name bei einer Volkszählung auf. Sie lebte im Gebiet des Rechtsgelehrten Vilhjamur Jonsson, dem sie etwas schuldig blieb. Daraufhin pfändete er ihren gesamten Besitz. Und das war ein Topf. -
Die Landschaft hier ist wirklich sehr karg.
Unser nächstes Ziel ist der große Rauch da im Hintergrund -
Weiter geht es zu dem kleinen Leuchtturm Stafnes
Auch hier überall weite Lupinenfelder - ich bin mir sicher, dass es das 2008 noch nicht gab. Damals waren wir zwar erst vom 12,7-19.7. unterwegs, aber selbst wenn die Lupinen da schon verblüht wären, hätte man die Samenstände und Pflanzen sehen müssen. Das haben wir nicht
Die nächste Station ist die "Bru Milli Heimsalfa" - die Brücke zwischen den Kontinenten.
Dies ist eine Brücke über einen Grabenbruch auf der Reykjanes Halbinsel. Die eurasische und die nordamerikanische Platte treffen auf Island aufeinender und driften hier auseinander. So gibt es eine und von S-W nach N-O diagonal durch Island verlaufende Risszone. Die Brücke vermittelt einem den Eindruck man könne quasi mit einem Bein in Europa und dem anderen Bein in Nordamerika stehen.
In unserem Reiseführer,"Island, Zeit für das Beste von Erik Van de Perre und Rieke Lasanke" wird dazu kritisch angerkt, angemerkt, dass dies wohl die sinnloseste Brücke sei. "Clevere Tourismusmanganger verkaufen die 18 m lange Bru a milli Heimsalfa gar als eines der großen Wunder der Welt....Dahinter steckt die Idee, dass man sich hier an der Nahtstelle zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte befindet. Im Prinzip richtig, nur ist die "Naht" nicht 18 m, sondern 5 km breit! Überbrückt wurde lediglich eine Verwerfung am Nordrand der Riftzone, also auf der amerikanischen Seite" -
Wenn immer davon die Rede ist, dass Island nun so von Touristen überlaufen wäre, muss ich mal dieses Bild zeigen - Und so wie auf diesem Foto - wir fahren und fahren und begebnem keinem oder wenigen Autos, haben wir es auch jetzt oft erlebt. Dass es deutlich mehr Tourismus gibt merkt man vor allem daran, dass heute interessante Plätze aufgearbeitet worden sind -neue Wege und Absperrungen gebaut wurden.
Wir starten nun eine kleine Rundfahrt auf der Halbinsel, auf der Keflavik liest. Als erstes kommen wir zu dieser kleinen sehr alten Kirche, der Hvalsneskirjka. -
Petra, die sind einfach überall! Okke wurde direkt am Zaun an der Landebahn angegriffen, daneben wurde gebaggert. Und die Vögel waren irgendwo mittendrin
-
Es ist ein unglaublich geschmackvoll eingerichtetes Haus und ein sehr freundlicher Vermieter. Es gibt ein kombiniertes Bad, ein Extra WC und eine Extra-Dusche. Hier sind viele am Anfang ihrer Reise oder am Ende. Wir überlegten ja noch einmal irgendwo Nordlicher zu schauen - Island wäre so ein Ort. Und da könnte ich mir sehr gut vorstellen, dann diese Unterkunft zu wählen. Ein Supermarkt ist auch gleich in der Nähe. Die Küche ist fantastisch ausgestattet. Da es für viele, wie für uns, die letzte Station ist, finden sich zahlreiche Lebensmittelreste, die man nutzen kann. Wir lassen unser restliches Öl und das restliche Brot auch hier stehen.
-
Angesichts dieser Aggressivität der echten Vögel sind mir diese dann lieber (Bild 1)
Wir fahren jetzt erst einmal zu unserer Unterkunft für diese Nacht. Die ist wirklich sehr schön. Es ist ein Einfamilienhaus mit 5 Schlafzimmern und einem großzügigen Wohn- und Kochbereich. Wir sind aktuell die einzigen Gäste und werde es auch bis zum Einschlafen bleiben. Uns hat es dort sehr gut gefallen. 110 Euro kostet die Nacht und wir können auch in Euro zahlen. Es sind nur ca. 4 km bis zum Flughafen Keflavik -
Das ist wirklich eine schöne Landschaft-Meine Cousine und ihr Mann sind oft in der Ecke gewesen und waren stets begeistert - und Ihr habt ja ein tolles Wetter gehabt, das ist da nämlich keinesfalls der Standard
-
Diese hier sind besonders aggressiv und bei mir kommt der Film "Die Vögel" in Erinnerung -kurz zuvor wollte Okke an einer anderen Stelle eine stehende Maschine fotografieren und wurde fast von solchen Vögel angegriffen - sie haben ihn echt vollgeschissen!
Da sind mir die auf Bild 3 lieber - die verteidigen auch ihr Gelege, aber vor allem mit einem ständigen "piep" "Piep"
Dann taucht der auf Bild 4 auf - leider gelingt mir das Foto nicht so optimal, aber ich finde, er sieht interessant aus -
Hier noch zwei Bilder aus Reykjavik
Dann werde ich eingesammelt und es geht nach Keflavik an die Landebahn, wo Okke eine riesige Menge Flugzeuge fotografiert
Ich vertrete mir ein wenig die Beine -oh, da muss man hier echt aufpassen, denn hier scheinen Vögel zu brüten und sie verteidigen sehr aggressiv ihre - möglicherweise am Boden vorhandenen - Gelege -
Heute sind wir wieder im Guesthouse Pavi und bekommen das gleiche Zimmer wie zu Beginn unserer Reise. Allerdings bewohnt das Nachbarzimmer diesmal ein Paar aus Schweden in unserem Alter, so das Bad und Küche nun geteilt sind. Aber das ist kein Problem.
27.06.17
Unser letzter Urlaubstag bricht an.
Okke möchte was am Inlandsflughafen in Reykjavik fotografieren und ich will einmal die Einkaufsstraße entlanglaufen. So werde ich dort abgesetzt.
So bummele ich gemütlich die Straße entlang und werde unser letztes Geld los - für Wolle, Trolle und ein Handtuch mit Papageientauchern für meine Schwiema -
Wir sind gut wieder angekommen - hier ist es ja wunderbar warm.Ich schaue mal wie weit ich mit dem Bericht heut noch komme, denn ich merke doch, dass ich jetzt müde bin und das Homelaptop muss gerade updaten - war ja 14 Tage im Ruhezustand. Dadurch geht gerade also sehr langsam - vermutlich geht es dann wohl morgen abend weiter
-
Hier noch mehr Pferde
-
Die Pferde sind wirklich schön anzuschauen und die Fohlen herzallerliebst.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!