OP und 3 Monate Reha wäre furchtbar gewesen. Anders als Island ist auf den Färöer der Tourismus nicht so angekommen. Das wird auch ein einem Infoheft über die Insel dargestellt. Also das ist hier wirklich noch ein echter Geheimtipp. Und für Leute die gerne wandern ideal, denn es gibt etliche wunderschöne Sachen der Natur, Vögel, Leuchttürme, die man (leider) nur per Fuß und oft mit Wanderungen von 1-2 Stunden pro Strecke erreichen kann. Aber dafür wird man sicherlich auch sehr belohnt. Aber dafür braucht man auch wirklich mehr Zeit auf den Inseln als wir es haben, vor allem wenn am Wochenende die Busse so selten fahren und man kein Mietauto hat. Für heute haben wir daher etwas Besonderes geplant. Wir fahren heute Mittag nach Klavik. Die Fahrt mit dem Bus dauert fast zwei Stunden, so dass wir einiges von der Gegend zu sehen bekommen werden. Dann schauen wir uns dort um und fliegen mit dem Hubschrauber zurück nach Torshavn. Hoffentlich macht das Wetter mit, und wir bekommen etwas von der Landschaft zun sehen. Momentan der übrliche Wechsel und gerade dicke graue Wolken. Von unserer gestrigen Wanderung spüren wir nur leichten Muskelkarter oberhalb des Fußgelenkes vorn, vermutlich von ständigen Abrollen über den Steinen
Beiträge von Heike
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Wir laufen bis zur Straße, wo der Beginn des Wanderweges von der anderen Richtung her ausgeschildert ist.Laut Reiseführer soll man es in 2 Stunden schaffen, ich denke dass wir gute 3 Stunden gebraucht haben. Für uns ungeübte Wanderer eine gute Zeit. Zumal wir für den Aufstieg für Jan etliche Kurzpausen machen musste. Aber jetzt reicht es uns. Bis zum Hotel sind es bestimmt noch einmal 2-3 km - aber hier fährt ein kostenloser Stadtbus, mit dem wir die meiste Strecke bewältigen können.
Hier ein Blick auf meine Schuhe. Wir holen wieder Hotdog für uns und Hühnchen für Okke, da wir nichts alternatves glutenfreies gefunden haben. Dann gibt es ein Schläfchen. Jan macht sich noch einmal auf und fährt noch einmal mit der Fähre rüber nach Nomsoy und zurück, um vielleicht schöne Fotos zu machen - aber es ist wieder zugezogen. Die Fähre sollte um 18 Uhr gehen, aber Okke und ich sehen sie nicht. Es stellt sich dann heraus, dass sie am Sonnabend nicht um 18, sondern nur die um 19 Uhr fährt.
Da es aber doch sehr zugezogen ist, bringt Jan auch keine tollen Fotos mehr mit.
Hier noch ein Foto als Nachtrag zur gestrigen Fährfahrt -
Und dann sehen wir endlich Torshavn!
Der Abstieg ist tückisch. Einen Weg gibt es nicht mehr wirklich, mehr kleine Bäche. Alles ist matschig und rutschig. Auf dem letzten Stück läuft man über matschiges nasses Gras und da passiert es, ich verdrehe mein Knie und rutsche aus. Kann mich gerade noch fange, und knalle nicht hin - aber mein linkes Knie fühlt sich gar nicht gut an. Okke meint, war nicht so schlimm
Er hat Recht. Nach einem kurzen Moment war wieder alles ok - aber nur ein kleines Stück weiter rutsche ich auf meinen glatten Eccosohlen einmal längst aus in den Matsch. Hose und Jacke haben voll was mitbekommen und ich komme alleine gar nicht mehr noch. Gut, dass wir zu dritt unterwegs sind. Mit Okkes Hilfe kann ich wieder aufstehen - verletzt habe ich mich auch jetzt zum Glück nicht. Diese letzte Stück ist wirklich fies. -
Der Weg ist mit Steinhaufen markiert, sonst wäre er auch nicht zu finden
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Kilometerangaben gibt es auf dem Weg nicht. Schrittzähler habe ich auch nicht.
Aber jetzt geht es sich ganz gut und es bleibt trocken. Immer wieder kommt auch die Sonne durch.
Heute Nacht hat es aber wohl ordentlich geregnet und der Weg ist zum Teil eher in Bach -
Wir genießen es in der Natur alleine zu sein und denken an Petra und ihrer Wanderung... nur sind wir nicht so gut ausgestattet wie sie, was Schuhe etc. angeht... aber wir arbeiten uns voran und Jan schafft es auch bis zum "Tor in den Himmel".... so sieht es auf dem letzten Bild für uns aus
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Auf dem Hinweg zum Dorf waren wir uns nicht ganz einig gewesen, wo der Wanderweg beginnt. Okke hatte eine Stelle ausfindig gemacht, aber mir sah das so gar nicht nach "Weg" aus - aber er hatte Recht. Als wird dort ankommen, kommt gerade eine riesige Gruppe den Berg herunter, die wir erst einmal abziehen lassen.
Jan ist gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass er da jetzt hinauf sollte ... und er hat große Bedenken, ob er es schafft. Aber es gibt nicht wirkliche Alternativen. Hier vom Ort fährt heute kein Bus. Er hätte zum Fährhafen zurücklaufen müssen, auch 3-4 km - und dann vermutlich 3 Stunden auf einen Bus warten.... also packen wir es an. Immer wieder wird eine Pause eingelegt -
Hier noch ein paar Eindrucke vom Dorf, bevor wir nun zurückgehen und den Beginn des Wanderweges suchen.
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Der "mächtige" Dom ... nun, da fällt mir jetzt nichts zu ein. Findet Ihr den mächtig (Bild 1)
Man ist sich wohl auch nicht ganz sicher, ob das Teil, bevor es 1772 von einer Lawine zerstört worden ist, überhaupt je fertig war
Links neben der Ruine steht das alte Holzhaus und wirkt fast möchtiger als die Ruine -
Im Reiseführer heißt es, dass hier die älteste Dorfkirche der Färöer,das älteste noch bewohnte Holzhaus Europas und die mächtige Ruine des Magnusdoms stehe.
Fangen wir mit der Kirche an. Leider ist die Kirche geschlossen, so dass wir nicht das schön beschriebene Altarbild mit einem Fischer sehen können -
Der Ort besteht nur aus sehr wenigen Häusern
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Der BUs hält nicht noch einmal, wie von uns im Stillen gehofft, direkt in Kirkjubøur, sondern fährt an der Abzweigung zum Ort vorbei und ca. 2 km runte zum Fährhafen - oh je, und das sollen wir auch noch bergauf wieder zurücklaufen? Wir fragen den Busfahrer, ob er uns nicht mit zurücknimmt und an der Gabelung absetzt - Ja, das macht er!
Von dort haben wir immer noch genug zu laufen, bestimmt 1,5- 2 km bis wir im Dorf sind. Rechts und links Schafe - das Lämmchen auf Bild 3 scheint uns so klein, als wäre es kürzlich erst geboren worden -
Wir wollen heute von Kirkjubøur zurückn nach Tórshavn wandern. Dafür gibt es einen speziellen Wanderweg über den Bergrücken. Doch zunächst müssen wir nach Kirkjubøur kommen. Das ist nicht einfach, denn der sogar kostenlose öffentliche Bus fährt am Wochenende nicht.
Also nehmen wir den 101 mit unserer Busfahrkarte zum Fährhafen Gamlarætt.
Drei Bilder von unterwegs. Die Fahrt dauert nur 20 Minuten und ihr seht, dass hier das Wetter ständig wechselt, oder mal hier Wolken tief hängen, mal wieder Sonne scheint -
17.Juni - heute ist, wie wir nun wissen, isländischer Nastionalfeiertag und die Busse hier sind mit isländischen Fahnen geschmückt. Die Busse... soweit sie denn fahren. Denn leider ist der öffentliche Verkehr am Wochenende ziemlich eingeschränkt, was auch uns in unserer Aktivitäte etwas arg bremst.
Wir haben uns für heute daher ausgesucht, dass wir tatsächlich mal wandern wollen... dazu später mehr. Zunächst haben wir am Morgen ein ständig wechselndes Wetter - Sonne, Nebel, Regen etc. Hier zwei Bilder von heute morgen aus unserem Fenster.
Und ein Bild vom Frühstücksbuffet. Wir nehmen uns heute drei Jogurts und drei Äpfel mit - letztere für die Wanderung, was sich dann noch als sehr gut erwies.
Das Wetter wird immer besser -
Wie gesagt, ich persönlich finde es ganz grausig und sehe es insofern wie Du anders als die Färinger - so viele vor allem! Und einige haben wir ja vorher noch durch das Wasser springen sehen, als sie von den Booten in die Bucht gejagt wurden. Und bei der Jagd konnte man sehen, dass es in der Tat ein echtes Spektakel hier für die Leute ist. Später ruderte übrigens ein Boot mit mehreren jungen Mädchen mitten in das durch Blut getränke Wasser und fotografierte dort....
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Und wir sind heute mit Dir gewandert - im tatsächlichen Sinne. Wir sind nämlich 8 km - es waren noch mehr, da wir vorher noch ein Stück gelaufen sind - über einen Bergkamm nach Torshavn zurückgelaufen.... Allerdings war ich froh, dass ich nur einen kleinen Rucksack hatte, der wenig wog.... Bericht folgt. Wir konnten dabei ein wenig nachempfinden, wie es Dir beim Wandern geht
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Es ist ca 18 Uhr und um 18,25 geht die Fähre zurück. Wir setzen uns ans Wasser und warten.
Enterich, dessen Dame währenddessen eifrig nach Essen schnappt, schaut uns skeptisch zu.
Dann kommt die Fähre und bringt uns zurück.
Das war ein langer Tag mit vielen Eindrücken. Wir essen abends im Zimmer Brot mit Salami und Käse, Jogurt und dazu gibt es Tee. -
Ich laufe noch ein wenig in die andere Richtung. Dort liegt ein kleiner Friedhof von dem aus man einen schönen Blick auf den Ort hat
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Hier gibt es voll urige Schafe mit dickem Fell und runden Hörnern
Und zum Mitbringen Papgeientaucher in jeglicher Form.
Auf einem Hügel stehen Reste uralter Häuser -
WIr laufen ein Stück hoch zu einem Aussichtspunkt, und dann noch ein weniger höher
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