Beiträge von Heike

    Der Tag wird gemütlich

    Am Nachmittag geht es nochmal in den Ort - viele Läden haben immernoch zu.

    Aber es gibt noch einmal einen Besuch im Keramikladen

    Selbst die Katzen pausieren


    Und auch dieser Tag endet mit einem prachtvollen Sonnenuntergang


    Dieser Blick ist wirklich fantastisch

    Der WInd ist weg und wir wollen noch einmal zur Pizzeria, wo wir schon einmal waren. Gestern abend war diese geschlossen, wie Okke und Nadine, die aufgebrochen sind zum Essen, feststellen musste, aber da wehte es auch mächtig.

    Jetzt haben viele Läden geöffnet

    Und es gibt maritime Leuchtdeo

    Leider war der Laden auch heute abend geschlosse. WIr gingen ein Restaurant weiter, wo es auch glutenfreie Pizza gab, aber nicht so lecker wie bei dem anderen. Dafür bekam Jan eine Meerespizza, die er sich gewünscht hat


    Und ich hatte diese

    In der Nacht zum 04.10. kommt mächtig Sturm auf. Wir bekommen im Appartment davon nicht viel mit. Die Schlafzimmer liegen zum Innenhof.

    Aber morgens weht es noch immer mächtig, und da liegt ein Segelboot, wo es nicht hingehört



    Zum BAden ist es durch den WInd schlichtweg zu ungemütlich. Unsere Balkonterrasse ist aber sehr geschützt und es ist angenehm warm mit 24-26 Grad

    WIr gehe einmal in den Ort - das ist ein netter Weg, immer entlang am Meer. Wir kommen auch am Boot vorbei. Jemand ist bereits dabei den Motor und andere Sachen zu sichern

    Im Ort stellen wir fest, dass wir mal wieder die Mittagszeit erwischt haben - Zwischen 13 und 16 Uhr ist tote Hose

    Auch hier im Ort gibt es genau den Keramikladen, in dem ich in Gallipoli eingekauft habe, und der hat noch offen.

    DIe ist leider zu groß zum Mitnehmen und das ist angesichts des Preises auch gut so

    Während wir unterwegs sind, ist die Bootsrettung eingetroffen und mächtig aktiv. Es ist spannend zuzuschauen

    Man kann nicht genau sehen, ob der Rumpf auf dieser SEite einen Schaden genommen hat.

    Blick auf unser Haus mit dem Appartment - ganz links

    Lecce wird in den Reiseführern als Perle bezeichnet, aber wir können das nicht nachempfinden. Ander Orte finde ich deutlich schöner.,

    Wir suchen noch den großen Domplatz auf. Hier einmal mit Weitwinkel als eins erfasst

    Auf den Turm kann man für viel Geld hochfahren.


    Das Justizgebäude muss natürlich fotografiert werden


    An diesem Haus haben alle Balkone besonderer Unterstützer. Offenkundig haben diese auch eine Bedeutung, aber ich habe noch nicht herausgefunden welche genau

    In Leche gibt es diverse Manufakturen, in der religiöse Figuren für Prozessionen aus Pappmarche gemacht werden, in dieser Gasse ist eine solche und diese Figur weist darauf hin

    Hier hing ein Gruß aus Hamburg... der musste dringend erneuert werden. Das haben wir getan, wie man sehen kann

    Das war Lecce .... man muss es nicht unbedingt gesehen haben

    Es ist MIttagszeit und die Restaurants sind überall gut besucht

    Immer wieder beeindruckend was so unter den Balkonen alles angebracht ist


    In den Seitengassen nichts los

    Wir finden das andere römische Theater und schauen durch einen Zaun... hier wird gerade instandgesetzt, auch keine Besichtigung möglich

    Bewusst wähle ich dieses Foto... ich habe auch noch eines ohne Baumaterial....

    Auch hier gibt es natürlich viele Keramikläden - und nein, hier habe ich nichts gekauft


    Nun geht es hurtig zurück zum Parkplatz am Hafen


    Zurück auf unserem Balkon genießen wir den täglichen Sonnenuntergang

    Freitag

    Heute geht es nach Lecce, das vor allem in meinem alternativen Reiseführer mit höchsten Tönen gelobt wird

    Es soll zwei römische Amphittheater geben, u.a.

    Wir finden ein Parkhaus, das 2 Euro die Stunde kostet und an der Altstadt liegt.

    An diesem Platz soll eines der Theater sein - genau gegenüber dieser Kirche

    Leider ist davor eine Baustelle und man kann nicht herein

    Immer wieder schön die Balkone


    Die Laternen tragen hier Kronen

    Es gibt sogar einen Weihnachtsladen

    Die Kathedrale ist leider geschlossen - es ist Mittagszeit - das ist gewöhnungsbedürftig. Zwischen 13 und 15, oder gar 16 Uhr geht hier oft gar nichts mehr. Vor der Kathedrale wartet eine Gruppe von Menschen, die wohl eine Taufe zelebrieren wollen. Alle sind sehr festlich herausgeputzt

    Ich mag diesen Ort


    Dann komme ich an ein Kermaikgeschäft in einer Seitengasse, das Motive hat, die von den anderen abweichen... da muss ich rein


    Hier bekomme ich meinen Italienerinnerungsbecher. In Porteo Cesereo ist auch ein Zweigstelle, und da werden dann Geschenke für liebe Freunde und Familie eingekauft.

    Solche Luftballons aus Keramik sieht man hier auch viel



    Im HIntergrund der neuere Teil des Ortes

    Idee für den eigenen Garten

    Hier gibt es wirklich viele kleine Fischerboote

    Nun sind wir einmal rundherum gegangen und jetzt geht es ins Innere der Altstadt - ich finde sie so richtig italienisch

    Im Ort gibt es viele Läden mit Keramik, Spezialitäten des Landes und anderem


    Hier noch weitere BIlder von unserer direkten Umgebung in Porto Cesareo - das Appertment hat einen tollen Blick auf den Ort


    Das Wasser in der Bucht ist extrem flach - ich glaube, man könnte rüberlaufen

    Am nächsten Tag fahren wir nach Gallipoli, auch am Ionischen Meer gelegen und nicht allzu weit zu fahren

    Unterwegs

    Da hinten liegt Gallipoli


    In Gallipoli gibt es am Hafen einen großen Parkplatz, der tagsüber nichts kostet. Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel - ich finde sie toll... Wir gehen einmal rundherum

    Im Ort gibt es eine Pizzeria, die sehr gute Bewertung für glutenfreie Pizzen hat. Zu Fuß 12 Minuten... mit meinem Bein etwas länger, aber wir können entlang dem Meer laufen.


    Viele Restaurants machen erst ab 19 Uhr oder sogar 19.30 Uhr auf.

    Wir haben einen zusammenfaltbaren Stock mit dabei, eigentlich für Jan gedacht, der mir jetzt gute Dienste leistet. Mit diesem bekomme ich die Wegstrecke gut hin.

    DIe Pizzeria hat nur Tische draußen.

    Und die drei Pizzen und die Galzione sind unglaublich lecker. Gleiches gilt für de Vorspeisenteller

    Mein Bein sieht mittlerweile so aus und an der Hand gibt es auch blaue Flecken, aber da tut nichts weh

    Es kommt die Nachricht, dass wir schon früher in die nächste Unterkunft einziehen können. Das ist unsere Bleibe, im ersten Stock mit großem Balkon, für die nächsten 6 Nächte

    Der Strand

    Küche

    Wohnraum

    Schlafzimmer



    Wir sind etwas verwöhnt von der vorherigen Unterkunft... diese ist doch so in dem einen oder oderen Bereich etwas in die Jahre gekommen. Sonnenliegen sind kaputt, ein Sessel im Wohnzimmer ist gebrochen, die Küchenausstattung weist Mängel auf - so gibt es z.B. nur 4 Messer und ein Brotmesser, aber kein kleines Messer zum Schälen etc.

    Für 6 Nächste liegen einmal Handtücher bereit, ein Küchenhandtuch, nichts zum ABwaschen etc. Das Appartment hat Okke über AIRBNB gebucht und die Betreuung vor Ort nimmt eine Firma vor - von dieser kommt eine extrem unfreundliche Dame und bringt den Vertrag. Als wir unsere Beanstandungen anbringen, kam eine unwirsche Reaktion. So gibt es z.B. einen umfangreichen MÜllsammelkalender in italienisch, dem wir mit dem Übersetzer entnehmen können, dass z.B. der Biomüll nur in besondere Tüten muss - aber die gibt es hier nicht. Dann müssen wir eben kaufen, war die ANtwort auf unsere Kritik. Später kommt die Dame noch einmal und bringt eine Riesentüte mit weiteren Händtüchern, 12 neu gekauften Messern (aber kein Schälmesser) und MÜlltüten. Na ja, immerhin...

    Dafür haben wir einen wunderbaren Blick


    Und einen Blick mit Sonnenuntergang

    Da wir in die Unterkunft in Porto Cesare erst ab 16 Uhr reinkommen, überlegen wir, wie wir die Zeit nutzen können und entscheiden uns für Olivenbäume fotografieren

    Schon auf der Herfahrt hatte uns die Bäume faziniert - sie müssen zum Teil uralt sein

    Ich frage mich, wie kommen solche Stämme zustande



    Schaut mal, dieser hat ein Gesicht


    Je dichter wir nach Porto Cesario kommen, um so häufiger sehen wir leider Olivenhaine, die abgestorben sind. Man nennt es das "olive quick decline Syndrom" abgekürzt OQDS . Verantwortlich dafür ist ein Bakterium, was in deutsch "Feuerbakterium" heißt. Es führt zu einer Verstopfung der Poren der Pflanzgefäße, wodurch Wasser- und Nährstofftransport blockiert werden. Übertragen wird das Bakterium durch verschiedene Insekte, wie Zikaden. So richtig weiß man noch nicht, was man dagegen machen kann. Es wäre sehr schade, wenn diese alten Haine auch sterben würde. Denn danach sieht es so aus

    Montag

    Heute wechseln wir von Torre Canne nach Porto Cesare

    Ich spüre meine Beine mächtig und das linke Knie ist stark lädiert. Hinsetzen, Aufstehen, Treppe steigen, schwierig.

    Letzte Bilder aus Torre Canne vor unserer Unterkunft

    Statt um 10 müssen wir erst um 11.30 die Wohnung übergeben und werden extrem freundlich von Rosa, die sich um alles kümmert, verabschiedet. Wir fahren dann noch einmal in den Ort zum LEuchtturm. Es ist weiterhin mächtig windig

    Iin Fasano gibt es zwei Restaurants, die glutenfreie Pizza anbieten, und die wird gebracht. Sie liegen beide dicht beieinander. Es ist eng in den Straßen in Fasano im Zentrum und ich bin froh, dass ich hier nicht AUto fahren muss. Am ENde der Straße, in dem das von uns favorisierte Restaurant liegt, finden wir tatsächlich einen Parkplatz und müssen nun ein ganzes Stück die Straße zurücklaufen. Ich vorweg. Jan als LEtzter., dazwischen unsere MItreisenden. Als ich diesen hier sichtbaren Zebrastreifen überquere kommt genau von, da , wo ich beim Foto machen jetzt stehe, ein Auto auf die Kreuzung zugerollt

    Das Auto nähert sich, hälft aber nicht an und erfasst mich, als ich genau in der Mitte der Straße bin. Okke sagt, ich sei regelrecht auf die Straße geflogen. Ich kann das nicht genau sagen. Ich habe in Erinnerung, dass meine HAnd auf die Haube schlägt und ich stürze. Ich bin völlig überrascht. Das Auto fuhrt nichit schnell, ich hatte ein grellgrünes, gut sichtbares KLeid an, es war Licht dort, ich war auf dem Zebrastreifen, und trotzdem fuhr das AUto weiter. Ich zog mich am AUto hoch und bemerkte, dass das Fahrzeug immernoch nicht stand, sondern weiterrollte. Mein Knie schmerzte, meine Hand und was weiß ich noch. Ich wurde wütend. Das Fenster auf der Fahrerseite stand auf, AUf der Beifahrerseite saß ein Mädchen und kreischte hysterisch. Und daneben der Fahrer sagte immer nur "Bambini, Bambini". Er machte überhaupt keine Anstalten auszusteigen, mir zu helfen, zu schauen was passiert ist.... Nadine kam anrannt, laut schimpfend, und riß die Fahrertür auf.

    Danach gab es Palaver und noch mehr Palaver. Verschiedene Personen kamen. Mehrer telefonierten, keine Ahnung mit wem. Wir hatten keine Ahnung, wie man die Polizei ruft. AUch wenn mir so einiges weh tat, hatte ich nicht das Gefühl wirklich ernsthaft und gefährlich verletzt worden zu sein. Es wurde so gut wie kein Englisch gesprochen, nur wenige Brocken., Scheinbar war die Polizei und die Ambulance gerufen worden, aber es dauerte ewig und nichts passierte.

    Immer wieder wurde der FAhrer von meinen Begleitern und mir aufgefordert seinen Ausweis, seine Versicherung etc. zu zeigen. Ich fotografierte das Kennzeichen des AUtos und den Fahrer. EIne junge Frau kam hinzu, scheinbar die Mutter des Mädchens, und beruhigte diese. Aber sie sprach auch kein Englisch. Dann kam eine Dame in meinem ALter hinzu, die auch zur Familie gehörte. Sie hatte vor 50 Jahren in Köln gelebt und spracht Deutsch - es stellte sich dann heraus, dass die Bremsen das AUtos scheinbar schon längere Zeit kaputt sind... mir fehlen die Worte. Deshalb war der Fahrer wohl auch nicht begeistert, dass die Polizei kommen sollte. Wir bekommen schließlich von ihm seine Daten

    DAnn kam aus der Richtung, wo das Auto herkam, die Ambulance

    Auch die Sanitäter sprechen kein Englisch oder Deutsch. Ich werde in den Wagen geführt und abgetastet. Blutdruck wird gemessen, Sauerstoffgehalt im Blut, ein EKG gemacht. DAs Knie gekühlt. DIe Sanitäterin ruft ihren Sohn an, der Englisch spricht und zwischen mir und ihr vermittelt. Ich sage, dass ich nichts in Hospital will. Da offenkundig keine schwere Verletzung vorhanden ist, wird das auch akzeptiert. Es wird telefoniert, keine Ahnung mit wem - schließlich muss ich auf einem Tablett unterschreiben - was auch immer ich unterschrieben habe, keine Ahnung. Dann sagt die Sanitäterin, wir müssen nicht auf die Polizei warten.

    Zwischenzeitlich war ein Polizeiauto gekommen - aber nicht um den Unfall aufzunehmen, sondern um eine Prozession zu begleiten. Um den Unfall kümmerte sich niemand

    WIr sind dann nach 1 1/2 Stunden zum Lokal gegangen. Man kann nur draußen sitzen und es war jetzt echt schon frisch.

    Ich habe mir mit Jan eine Pizza geteilt, Okke und Nadine hatte je eine - und alle waren saulecker: Auch die glutenfreie. Leider haben wir vergessen zu fotografieren...

    Zuhause habe ich Schmerzmittel genommen und die Beine mit Dico eingeschmiert - die Nacht war übel. Jede Drehung schmerzhaft

    Nochmals kommen wir an einem AUssichtsbalkon vorbei





    Jan macht fast schlapp - die vielen Treppen schaffen ihn. WIr kommen an der Zisterne oben an

    So gehen wir nur zu dritt runter in die Zisterne. Der EIntritt kostet 3 Euro pro Person, für Schwerbehinderte Null.

    Es zeigt sich, dass Jans Entscheidung richtig war, denn hier hätten ihn weitere Treppen erwartet. Es war interessant, aber auch etwas enttäuschend, weil irgendwie langweilig



    Wir überlegen, ob wir hier vor Ort etwas essen wollen oder in Fasano, nahe unserem Quartier und entscheiden uns für FAsano,. ALso geht es zurück zum Parkhaus und mit dem Auto nach Fasano

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