Die Gräber haben mit dem Tsunami nichts zu tun, ich habe mir die Inschriften näher angesehen. Es sind ganz unterschiediche Todesdaten aus der Zeit davor und danach.
Wir werden am Ende der Reise eine Tour machen, wissen aber noch nicht ob 2, 3 oder 4 Übernachtungen. Da laufen gerade die Planungen.
Heute wollte ich eigentlich nach Hikkaduwa, auch um endlich eine neue einfache Taucherbrille zu kaufen, aber meine Männer sind voll im Urlaubsentspannmodus. Wir sind über eine Stunde geschwommen. Hinterher ist man immer ganz geschafft. Und so relaxen gerade alle....
Beiträge von Heike
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Der Tag neigt sich dem Ende zu - hier unser Sitzplatz, wo wir essen. Wenn die Dämerung beginnt, stürzen sich die MÜcken auf einen. Wenn die Mückenspiralen dann ihren Dienst tun, ist es auszuhalten. Ansonsten stechen die Viecher auch durch die Kleidung durch
Und hier unser heutiges Essen.
Die Schärfe geht, da ja für uns gekocht wird - und da nimmt man Rücksicht auf den Wunsch nicht ganz so spicey -
Nun folgt noch einmal ein Bad in dem wunderbaren Wasser
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Dann kommen wir am Buswartehäuschen vorbei - hier seht Ihr mich langlaufen, in dem praktischen dünnen Sommerrock vom Aldi oder Lidl für 5,95, luftig und knitterfrei - und dann nähern wir uns auch schon unserer Pension Rasika Beach Hotel - das war das falsche Bild vom Bushäuschen... hier ist das nun mit mir drauf
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Und überall stehen Ruinen... Andenken an den Tsunami. Daneben lebt man weiter...
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Für uns ungewöhnlich, finden sich überall am Straßenrand kleine Friedhöfe oder auch nur einzelne Gräber
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WIr laufen eine Weile am Strand entlang, dann reicht es. Da Jan Schwierigkeiten hat, lange Zeit im Sand zu laufen, gehen wir an der Straße zurück und haben so Einblicke ins "Dorfleben"
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Die Gegend, in der wir hier sind, heißt übrigens Akurala, zwischen Ambalangoda und Hikkaduwa. Einen richtigen "Ort" haben wir hier an der Straße allerdings nicht feststellen können.Die Häuser verteilen sich scheinbar mehr im Hinterland
Wir gehen weiter auf unserem Strandspaziergang am einsamen Sandstrand entlang.
Überall findet sich der Müll, den das Meer wieder ausspuckt, am Strand. Strandpflege gibt es hier leider nicht -
Später am Nachmittag machen Jan und ich einen Spaziergang entlang dem Strand bzw. entlang der stark befahrenen Straße, da es ein paar Gebäude gibt, die direkt am Wasser liegen, und die man umlaufen muss
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Wieder zurück bezahle ich erst einmal die zwei Tage. Anfangs hieß es, alles am Ende - aber das gefällt mir nicht, da man überhaupt keinen Überblick über die Kosten hat.
Laut meiner Bestätigung von booking.com wäre der Preis für die beiden Zimmer zusammen 54 Euro, also 27 Euro pro Zimmer, gewesen, allerdings "flexibel".. heute steht er bei booking com bei 22 Euro pro Zimmer. Ich bezahle heute nun 25 Euro pro Zimmer, inkl. wunderbaren Frühstück. Das ist ok. Und man sieht an dem Preis, dass man keinen Luxus erwarten kann. Im neu gebauten Oecan Reef Hotel hätte das ZImmer 78 mit AC und um die 60 ohne gekostet....
1 Flasche Wasser kostetn ca. 50 Cent, eine Flasche Bier 1/2 Liter 1,95, eine Sprite soviel wie Wasser. Das CUrry hat 4 Euro pro Person, der Thunfisch 5 Euro pro Person gekostet. Damit kann man leben....
Geht man am Strand nach rechts, kommt man zu einem Hotel, dass von einer Russin gebaut wurde bzw. noch wird. Jan hat dort diese Fotos gemacht -
Am Strand ist hier wirklich nicht viel los, und das ist herrlich
Wir sind eine gefühlte Ewigkeit im Wasser - so herrlich warm ist es.
Die Bilder sind alle mit der kleinen Sonykamera gemacht -
Auch wenn das Meer heute deutlich ruhiger ist, ist es doch unruhig. Das Fotografieren gestaltet sich schwierig . Okke ist unser Kameramann und schießt einfach drauf los- Fische gibt es hier schon, allerdings kein Vergleich mit den Seychellen.
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Unser 3. Tag in Sri Lanka, Freitag, der 13. -
heute ist das Meer ruhiger - deshalb entscheiden wir uns hier zu bleiben und den Strand bzw. das Wasser zu genießen, denn am Strand zu liegen ist wirklich viel zu heiß, mit Ausnahme am frühen Vormittag oder am spätern Nachmittag.
Aber im Wasser ist es herrlich und nun kommt unsere neue Kamera zum Einsatz - eine Sony, die unterwassertauglich sein soll. -
Zurück in der Pension gehen wir noch einmal baden - aber die Wellen sind heute hoch und es ist gefährlich. Wir halten uns dicht am Strand.
Und dann wechseln wir in das andere Zimmer - das Bett ist größer, das Bad aber in einem noch schlechteren Zustand. Dafür gibt es einen großen Tisch und eine Liege, auf der wir unsere Sachen ausbreiten können. Da nehme ich das Bad in Kauf... Man kann nicht alles haben
Heute abend gibt es Thunfisch mit Kartoffeln und Gemüse, sehr lecker -
Kurz vor der Mine werden wir von einem wundervollen Duft umfangen, der an Zitrone erinnert, oder vielleicht auch etwas nach Nelkenöl. Im Bereich der Mine stehen Zimtbäume und es werden dort Blätter getrockner, dann zerstampft und weiter zu Öl verarbeitet. Das Zimtöl ist übrigens schwerer als Wasser, wie man auf dem Bild mit der Flasche sieht
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Dann werden die Steine geschliffen.... und anschließend zu Schmuckstücken verarbeitet
Die bläulich schimmernden sind wertvoller und teurer - ich finde diese schöner...
Im Schmuckladen habe ich einen Anhänger gekauft, den ich zu einem Ohrring umgestalten werden.
Die Steine sehe übrigens nicht immer so blau aus, sondern viele gibt es, die, je nachdem wie man draufschaut, erst den blauen Schimmer haben. Ich glaube die intensiv blauen sind für meinen Geldbeutel nichts -
Dann werden die Brocken in ein geflochtenes Sieb umgefüllt und ausgespült - hier das Ergebnis - nun wird ausgesammelt, weißer Mondstein und blau schimmernder Mondstein. Die Gesteinsbrocken sehen eigentlich noch nach Nichts aus
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Es geht weiter zur letzten Station, einer MOndsteinmine. Mondsteine werden nur in dieser Gegend von Sri Lanka geborgen. In der Mine sind drei Mann unten den ganzen Tag, zwei stehen oben an einer WInde, und ziehen die Eimer mit den Gesteinsbrocken hoch
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In der Nähe des Foto-Tsunami-Museums haben die Japaner zum Gedenken an den Tsunami diesen Buddha gestiftet
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Unser Fahrer erzählte von seiner Familie - hier die Bilder: Auf Bild 1 sieht man in der Mitte seine Frau mit einem Kind auf dem Arm und links daneben eine ältere Frau - diese ist Sita, unsere Herbergsfrau. Erst hatten wir ja verstanden, das Frau und Kind umgekommen seien, aber es sieht nicht so aus, zum Glück. Sie konnten sich auf das Dach vom Haus Bild 2 retten, so wie diese Leute, Bild 3, die auch auf dem Dach sitzen. Das Haus steht auf der anderen Seite der Straße nach Galle, an der unsere Pension liegt. Auf Bild vier sieht man dann nocheinmal seine Frau, die das Kind stillt. Er selber hatte damals in Saudiarabien gearbeitet und ist dann zurückgekommen, um der Familie zu helfen. Seither ist er auch nicht mehr weg gewesen, sondern arbeitet nun als tourguide, wie sein Schwiegervater, der überlebt hat, weil er als Tourguide gerade unterwegs war. Von der Pension soll nur noch das Fundament über gewesen sein.
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