Erste Zwischenlandung ist in Stokmarkness, und das liegt auf den Vesteralen. Hier gibt es ansonsten wohl nicht viel Aufregendes. Auf dem 2. Bild im Hintergrund und auf dem 3. Bild sieht man die Lofoten - schneebedeckt
Beiträge von Heike
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Ich bin so irre müde, ich schaffe heute nicht mehr das Material zu sichten.... morgen früh geht es weiter
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Die Wolkendecke ist dicht, reißt aber immer wieder auf, so dass wir auf das darunter liegende Land blicken können
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Freitag 22.6.12
Heute heißt es wieder früh aufstehen – 6 Uhr – und kein Frühstück, da der Flieger schon um 7.50 Uhr geht und wir noch einchecken und Gepäck aufgeben müssen. Danach warten wir auf unseren Abflug und können beobachten, wie eine unserer Taschen eingeladen wird. Heute soll das Wetter überall gut werden, aber auf der Anzeigetafel ist davon noch nicht zu merken. Beim Abflug ist es aber deutlich freundlicher als gestern auf dem Weg zu den Lofoten. -
Bei den Flügen die ich mitgemacht habe, war nichts mit Durchschütteln. Selbst bei dichten Wolken empfand ich das als leichtes Rütteln. Bei dem Flug, den Okke und Jan gestern gemacht haben hoch nach Vadso, war es wohl schon heftiger. Sie meinten, für jemand mit Flugangst wäre das nichts gewesen
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Beim Anflug auf Bodö sehe ich die Brücke mit dem Saltstraumen, wo wir schon einmal geangelt haben...
Und auf dem Flughafen von Bodö steht die Büste von Herrn Widerö, mit dessen Fliegern wir unterwegs sind.
Vom Flughafen nehmen wir wieder ein Taxi für 110 Kronen zurück zum Hotel -
Dann geht es zurück nach Bodö... wir sind ziemlich platt – ach eines muss ich noch erzählen: In Narvik gibt es nur 3 Flüge am Tag zwischen Bodö und Narvik. Als wir von unserem Stadtrundgang zurückkommen, ist die Sicherheitskontrolle unbesetzt. Schließlich kommen zwei Mitarbeiter und nun wird der gesamte Bereich mit Spiegeln ausgekundschaftet, die Vorhänge abgetastet etc., ob nicht irgendwo etwas während der Abwesenheit der Mitarbeiter dort deponiert worden ist…. Irgendwie kommt einem das schon angesichts dieses kleinen Flughafens mit dem sehr überschaubaren Passagierverkehr lustig vor
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Wir kommen um 15.40 Uhr an und fliegen um 20 Uhr wieder weg- Zeit genug um nach Narvik hereinzulaufen. Vom Flughafen aus sind das laut Angabe 2 km, wobei man zunächst die Straße den Berg hinauflaufen muss. Wir brauchen eine 3/4 Stunde dafür in der Nässe. Dann essen wir in einem Kebab Laden eine große Portion Pommes mit Kebab und Salat für 110 Kronen.
Narvik liegt nördlich des Polarkreises. Laut Wikepedia liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei 3,7 Grad, dann sind wir mit 7 heute ja wirklich im Sommer. In Narvik wurde und wird Erz verschifft und deshalb wurde es von den Deutschen im Krieg plattgemacht. Beim Aufbau hat man dann wohl nicht daran gedacht, was schön aussieht…Jan geht eine Stunde ins Kriegsmuseum, Okke und ich versuchen die Zeit herumzuschlagen, was echt schwerfällt bei diesem nasskalten Wetter.... Wir stoßen aber auch auf etliche Mahndenkmale zum Thema Krieg, wie dieses mit dem Hinweis auf Hiroshima und einem Stein, der von dort stammen soll
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Und schließlich geht es zurück nach Bodö. Dort scheint jetzt die Sonne, aber das geht ja gar nicht… darum fliegen wir noch einmal nach Narvik, wo, wie man hier sehen kann, Regen angesagt ist bei 7 Grad. Entsprechend wenig Sicht haben wir dann auch. Gemütlich ist es in Narvik nicht
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Auch hier weht ein frischer Wind und nach einiger Zeit ziehen wir uns doch ins FLughafengebäude wieder zurück. Ich habe das Buch von Hakan Nesser "Die Perspektive des Gärtners" mit - und das nähert sich dem Ende
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Das Flugzeug, das und nach Svolvaer bringt, fliegt weiter nach Bodö – aber wir müssen aussteigen, da dieses Strecke zu dieser Zeit nicht für uns zu buchen war. Stattdessen können wir erst um 13.27 Uhr zurück nach Bodö fliegen. Also heißt es wieder rund zwei Stunden zu nutzen – draußen ist es immer noch nass und sehr frisch. Und der Ort auch nicht gut erreichbar. So laufen wir ein bisschen in der unmittelbaren Umgebung vom Flughafen herum und machen diese Bilder für ein bisschen Lofotenfeeling.
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Dann geht es weiter nach Svolvaer. Wieder stören dicke Wolken die Sicht.
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Die Flughäfen sind immer winzig und genauso auch die Einrichtungen für die Abfertigung. So richtige Schalter gibt es eigentlich nicht. Die großen Gepäckstücke werden dort durchleuchtet, wo auch das Handgepäck durchleuchtet wird und in der Regel stellt man seine Tasche dort selber rauf und erst nach dem Band wird sie eingesammelt. Auch die Bordkarte wird dort gescannt. Hier sieht man mal so eine "Einsteigestation"
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In Leknes müssen wir das Flugzeug verlassen. Erst knapp 2 Stunden später geht es weiter nach Svolvaer, ein weiterer Lofotenort. Beim Flughafen Leknse ist absolut nichts, wo es sich lohnen würde hinzugehen und Geld für ein Taxi, um in der kurzen Zeit bei diesem Wetter noch schnell in den Ort zu fahren ist uns auch zu schaden. So bleiben wir in der Wartehalle und Jan führt in interessantes Gespräch mit einer Deutschen, die dort alte Menschen betreut, und jetzt mit einer alten Dame nach Bodö zum Augenarzt fährt, weil es dort vor Ort keinen Augenarzt gibt…. nur alle drei Monate kommt einer auf die Lofoten. Routineuntersuchungen kann man da vorplanen, nicht aber akute Probleme… da hilft dann nur der Flug nach Bodö- Da bin ich doch froh in HH zu leben-
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Die Lofoten sind geprägt vom Fischfang - und ich glaube viel mehr gibt es hier auch nicht. Aber landschaftlich sind sie beeindruckend. Besonders bei Sonne, die uns leider verwehrt bleibt
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Dann fliegen wir weiter nach Leknes, auf den Lofoten. Die Lofoten bestehen aus rund 80 Inseln und liegen 100-300 km nördlich des Polarkreises.
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Rost liegt am südlichsten Ende der Lofoten – das o muss einen Strich bekommen, aber ich finde die entsprechende Taste nicht. Rost ist nicht mit den anderen Lofoteninseln durch Straßen verbunden. Und was wir so sehen, sieht doch recht flach und karg aus.
Hier sieht man noch einmal wie die Probeller festgebunden werden und, als sie bereits gelöst waren, wie dann per Hand der Propeller für einen Nachzügler festgehalten wurde. Übrigens findet man hier viele Frauen die auch auf dem Vorfeld arbeiten.
Okke nutzt die Pause für einen Klönschnak mit den Piloten -
Leider blieb unsere Hoffnung Hoffnung und das Wetter ließ ei diesem Flug uns in Stich. Hinter Bodö zog es zu und erst als wir schon im Landeanflug auf Rost waren konnte man diese erste Lofote sehen...
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Jetzt weiß ich es auch - aber das finde ich auch ganz gut, denn hier gibt es interessante Sachen anzuschauen, z.B. Polaria und natürlich die Eismeerkathedrale - und es bringt mehr Spaß, das zusammen zu tun.... So können wir morgen mal auf Kultur machen und vor allem das Frühstück im Hotel genießen! -
Gute Heimreise wünsche ich auch aus Norwegen - Dein Mann ist ja schmerzfrei (oder Engländer?), dass er bei den Temperaturen ins Wasser geht... Es ist sicherlich nicht so einfach mit zwei großen Hunden einen allen gerechten Urlaubsort zu finden, aber diesmal ist Euch das ja offensichtlich geglückt. Ich hoffe Ihr seid genauso entspannt wie die Hunde, denen es ansonsten ja gesundheitlich wieder richtig gut zu gehen scheint
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