Beiträge von Heike

    Anfangs ist es noch richtig grün. Es gibt kleine Bäume und Büsche. Dann verschwinden die Bäume, dann auch die Büsche. Auf einer Brücke sitzen wieder Affen, die der Autoverkehr nicht zu stören scheint. Es ist überwiegend flach. Hin und wieder Hügel, felsig. Dann ist es karg und nur vereinzelt gibt es Anpflanzungen.

    Donnerstag 10.3.11 Windhoek-Swakopmund
    Heute sind wir rechtzeitig beim Frühstück. Es gibt Toast,Margarine, Marmelde, Ei, Nescafe und wer es denn mag, Cornflakes und Milch. Wir nehmen Rührei, zu dem auch noch dicke Scheiben undefinierbare Wurst serviert werden.
    Die Taschen sind schnell wieder gepackt. Dann verlassen wir die Unterkunft, die wir weiterempfehlen können: http://www.melrileguesthouse.com
    Wir fahren los Richtung Swakopmund. Unterwegs diese Baustelle.
    Die Straße ist asphaltiert und lässt sich gut befahren. Je weiter wir uns von Windhoek entfernen, um so seltener kommen uns Autos entgegen. Jan fährt so 100-120km/h. Und da kommt es zu einer echt brenzligen Situation. Uns kommt ein LKW entgegen – ich sehe ihn nicht, da ich gerade lese, aber Jan meint, der sei zu weit über die Mitte gefahren , so dass er mit unserem Auto nach links gezogen ist. Die Randstreifen sind nicht befestigt. Das Auto kommt auf die Randstreifen und beginnt bedrohlich zu schlingern, Es wird hin und her gerissen und ich sehe uns schon kopfüber am Straßenrand liegen.... Gerade jetzt ist Gegenverkehr, so dass Jan nicht auf die Gegenspur ausweichen kann - dann bekommt Jan das Auto wieder in den Griff. Das war eine sehr unangenehme Situation. Bei nächsten LKW Begegnungen ist Jan gleich runter von der Geschwindigkeit.

    Erneut fahren wir zum Flughafen und finden einen Platz nahe der Landebahn, wo Okke dann eine Reihe kleinerer Maschinen fotografieren kann, bis es zu regnen beginnt und wir abbrechen. Vorher sehen wir diese "Arbeitertransporte"...
    Auf dem Rückweg machen wir Halt bei Superspar – und glauben kaum unseren Augen – nicht nur lauter Deutsch sprechende um uns, nein, auch das komplette Einkaufsprogramm wie zuhause – von Haribo über Melittakaffee bis zu ...
    Es gibt sogar ein glutenfreies Sortiment und ich kaufe ein Paket Nudeln für die Zeit unserer Selbstversorgung.
    Dann geht es zurück zur Pension wo wir den Abend mit südafrikanischen Rotwein beenden.

    Es geht auf ruckeliger Sandpiste bergauf, ist recht grün und überall scheinen unglaublich viele Schmetterlinge zu flattern. Plötzlich laufen drei große dunkle Affen über die Straße – leider zu spät von uns gesehen, so dass Fotos nicht mehr gelingen.
    Wir fahren weiter bis zur Einfahrt auf das Gelände der Amanifarm – dort steht dann, dass es bis zu dieser noch 4 km ist und wir drehen dann um. Ich mache noch Bilder von den tollen Schmetterlingen, was schwierig ist, da die sich natürlich ständig bewegen-
    Auf dem Rückweg laufen wieder Affen über die Straße und wieder gelingt kein Foto.

    Tausende..... So, das schlimmste ist geschafft. Der gestrige Tag mit der Beerdigung ist gut überstanden und alles war feierlich und freundlich. Es kamen 50 oder mehr Trauergäste zusammen, 40 kamen mit zum anschließenden Kaffeetrinken und haben sich angeregt zwei Stunden unterhalten. Ich denke, meine Mutter kann zufrieden sein...
    Heute hatte ich einen Termin beim OLG Schleswig, bei dem mein Rechtsemfinden arg gestört wurde...
    Danach haben wir im Haus der Eltern zu dritt (alle Geschwister) plus Nichte, die gegen 16.30 die Heimreise antrat, angefangen aufzuräumen. Ab 17 Uhr haben wir Fotoalben und anderes gewälzt und dabei recht lustige Dinge gesehen und gelesen und ganz ganz viel gelacht. Da kommen doch interessante Seiten von den Eltern zutage.
    Dabei fällt mir ein, dass jemand gestern von einer alten Damen erzählte, die geklärt wissen wollte, wie es denn nun im Grab ist - nebeneinander oder wie sonst. Der Mann war bereits gestorben und ihr wurde dann gesagt, ihr Sarg käme über seinen. Daraufhin hätte die Dame gemeint." Schön, dann kann ich endlich auch mal oben liegen"... {a

    Wir laufen noch durch eine Fußgängerzone mit Ständen für Mitbringsel afrikanischer Art und gehen dann etwas essen in einer Art Steakhouse.
    Danach geht es zu Fuß zurück in die Unterkunft.
    Eigentlich wollen wir Mittagspause machen, aber der Raum ist noch nicht gereinigt worden und das soll nun geschehen. Deshalb brechen wir wieder auf, diesmal mit dem Auto.
    Zunächst fahren wir zum Supermarkt und kaufen Getränke und einen Adapter. Denn uns geht es wie in HUMMELDUMM: Unser Adapter passt nicht! ich mache später noch ein Foto von dem wichtigen Teil!
    Dann fahren wir raus aus Windhoek, wobei wir zunächst versuchen an den Flughafen zu kommen. Das gelingt uns auch, aber man kommt nicht richtig ran an die Flieger.
    Also verlassen wir Windhoek Richtung der Amanifarm. Von dort aus soll man einen tollen Rundblick haben. Auf dem Weg zur Farm befindet sich eine Polizeikontrolle. Jan muss seinen Führerschein zeigen und wir werden gefragt, wo wir hin wollen und woher wir kämen- wozu diese Kontrolle dient, erschließt sich uns nicht.

    Okke erzählt gerade, dass jemand vom Luftffahrtforum darüber berichtet hat, dass die Allgemeine Zeitung in Namibia berichtet, dass der Flughafen in Swakopmund geschlossen wird. Dann müssen alle Flieger nach Walvis Bay - also für die Rundflüge, 40 km entfernt. Auf dem Gelände soll gesiedelt werden und auch die Terminals für Siedler genutzt werden. Ich habe mir den Artikel angeschaut und wir finden das echt geknackt.....und dann sehe ich das Datum des Artikels: 1.4.11 - Jetzt fragen wir uns - Aprilscherz oder nicht? Schließlich ist in Afrika alles möglich....

    Ja, tut mir leid, dass Ihr solange warten müsst - heute hat Okke mir schon was von seinen Bilder gezeigt - wou und nochmals wou - ich verspreche hoch und heilig, dieses Wochenende geht es los.... Auch wenn ich im Moment nicht ganz so gut drauf bin, aber diese Urlaubsbilder heben auch meine Stimmung

    Heute morgen bin ich früh raus, da ich meine Schwester zum Flughafen fahren wollte, die das Wochenende in Florenz verbringt. ALso habe ich schnell Frühstücksfernsehen angemacht - da war ein Bericht über google und die neusten Aktivitäten: Stellt Euch vor, jetzt gibt es google indoor! Mann, da kommen die zu einem rein und filmen echt alles von der Wohnung - Wertgegenstände über 5000 Euro werden auf Wunsch unkenntlich gemacht -
    Ich denke mir, spinnen die? Wer macht den sowas! Da können die Einbrecher ja bestens arbeiten...
    Und schaue weiter: nein, man könne sich, wenn man Googel streetdings nicht widersprochen hat, nicht wehren. Olg Braunschweig hätte entschieden...

    So langsam beginnt mein Gehirn zu arbeiten.....
    Dann kommt: Personen, die zufällig auf dem Bild sind, werden im Gesicht unkenntlich gemacht - und man sieht echt einen auf dem Clo hocke mit heruntergezogener Hose
    Und dann kam es in meinem Gehirn an- Welches Datum ist doch heute.... Fand ich echt gut.

    Aber die Nachricht, dass Altdieselfahrzeuge jetzt 24 Euro weniger Steuern zahlen müssen, weil die Strafsteuer abgelaufen ist - war die nun auch Aprilscherz oder nicht? Keine Ahnung

    Ansonsten war der ganze Tag so chaotisch, dass ich keinen anderen Aprilscherz mehr brauchte

    Und damit haben wir wohl das Wesentliche von Windhoek schon gesehen.
    Wir laufen noch durch eine Fußgängerzone mit Ständen für Mitbringsel afrikanischer Art und gehen dann etwas essen in einer Art Steakhouse.
    Danach geht es zu Fuß zurück in die Unterkunft.

    Und ich nehme Dich auch in den Arm ... so stirbst Du nicht am Krebs aber an dem ganzen Gedrücke :mmad Maxi, ich lade Dich und Deinen Mann hiermit offiziell nach Hamburg zu mir ein, sobald Du die ganze Behandlung hinter Dir hast bzw. einfach Lust dazu hast - das ist doch schon mal ein Grund nach vorne zu schauen!

    In der Tat - das Video ist interessant - ich gebe offen zu, dass ich mich bisher auch nicht bei einem Ökostromanbieter angemeldet habe, da dieser - hier in HH - schon deutlich teurer ist. Das Video ist Satire - und verdeutlicht sehr gut die Problematik - aber natürlich nutze auch ich letztendlich über Vattenfall Atomstrom. Und dabei bin ich mit Kind und Kegel nach Tschernobyl demonstrieren gegangen. Unser Kind musste monatelang Pulvermilch aus Altbeständen trinken und durfte nicht in Sandkästen spielen, bevor deren Sand ausgetauschgt wurde...
    Vielleicht ist dies ein Punkt, darüber nachzudenken - und viellleicht kann man nicht darüber nachdenken, weil die Finanzen einem einen Rahmen setzen, der nicht all das ermöglicht, was man gut findet, wenn man auch noch zwei Kinder mit finanziert...

    Ja, ich habe diese "Wunderkarte" bekommen, als Okke eine Ablehnung für seinen Studienplatz bekam. Damals schickte mir der damalige Freund meiner Freundin, der Kapitän ist, aus dem südchinesischen Meer diese Karte per Mail - und Okke hat dann doch den Studienplatz bekommen. Dann hatte meine andere Freundin ein Problem, ich habe ihr die Karte geschickt, und das Problem löste sich. Dann bekam meine Mutter den Darmkrebs, ich habe ihr diese Karte ausgegeben, und der Darmkrebs verschwand bei der Chemotherapie....Du siehst, sie hat ganz offensichtlich eine magische Wirkung...

    Wir gehen zurück Richtung Hauptstraße. Dabei kommen wir an Ständen mit Handwerkssachen vorbei. Jan wird von einem Mann in Deutsch (Schwarzer) angequatscht, der für etwas sammelt: Die Aufbereitung der Geschichte von schwarzen Kindern die in der DDR aufgewachsen sind. Davon haben wir noch nie gehört. Er selber habe in Güstrow gelebt.... Darüber müssen wir uns in HH mal informieren. Wir gehen weiter zur Hauptstraße und tauschen bei einer Bank weitere 500 Euro. Der Kurs ist aber nicht besser als am Flughafen – also ist alles teurer als bisher angenommen, denn statt durch 10 müssen wir durch 9 teilen. Dann kommen wir zu den Häusern an der Independence Avenue

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