Fast wäre er von gefährlichen Tieren überfallen worden
Beiträge von Heike
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Wir laufen ein Stück am Hafen entlang und wundern uns über die Masse an großen MOtoryachten, die da liegt.
Dann fahren wir zum Radison und bestellen für morgen ein Zimmer vor. Sicher ist sicher.
Nach einem Einkauf geht es zurück zur Hüte. Die Sonne scheint und ich mache den Reisebereicht fertig
Jan läuft unterdessen hier an der Küste herum und macht neue Fotos. -
Danach fahren wir rein nach Haugesund. Umhauen tut uns der Ort nicht. Es gibt eien Fußgängerzone, und wir staunen mal wieder ber die wahnsinnigen Preise. Kochbücher, die ich in Deutsch habe und die bei uns 4,95 Euro kosten, kosten hier umgerechnet 11 Euro. Eine Pizza ab 20 Euro.... u.s.w.
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Montag, 19. Juli 2010
Wir lassen es langsam angehen, sichten die Fotos, frühstücken in
aller Ruhe. Gegen 11 hört es auf zu regnen und es wird heller.
Jan bezahlt für eine weitere Nacht und dabei stellt sich gleich ein Problem heraus. Die Rezeption ist erst ab 9 Uhr besetzt, wir müssen am Mittwoch aber bereits um 8.40 am Flughafen von Kamoy sein. Da wir unsere 100 NOK Kaution zurück haben wollen, die wir für eine Chipkarte hinterlegen mussten, haben wir damit ein Problem. Jan spricht es an. Die Antwort lautet: Wir können erst ab 9 Uhr wegfahren, denn sie müssten noch die Hütte checken. Was wollen die denn in der Hütte checken! Das DIng ist schon kurz davor eine Zumutung zu sein – das Möbiliär zusammengeschustert und uralt, kein Geschirr, die Betten eher marode und die Herdplatten eingesaut.
Ok, das war es dann. Wir haben uns umgeschaut und gönnen uns jetzt für die letzte Nacht hier das SAS Radison für 750 NOK, mit tollem Frühstücksbuffett (laut Beschreibung) und Swimmingpool und nur 10 km vom Flughafen entfernt.
Obwohl Jan die zweite Nacht bezahlt hat, geht die Chipkarte plötzlich nicht mehr und ich komme nicht mehr aufs Clo.
Ich erhalte eine neue, die auch nicht geht. Dann stellt sich heraus, dass wohl irgendetwas nicht richtig eingegeben wurde, so dass unsere Verlängerung nicht registriert worden ist. Später geht plötzlich das Internet nicht mehr, obwohl ich noch zwei Stunden habe.... ich bekomme kein Login mehr....
Nach dem Abwasch und etwas Wäsche waschen gehen wir zunächst zu einem Denkmal, das hier in unmittelbarer Nähe steht.
Ein wichtiges Nationales Monument – ein Obeliks, um den weitere Steine stehen, die die einzelnen Gemeinden bezeichnen. Auch ein Kreuz und ein Thingplatz ist hier.Hier auch ein Blick auf unsere Hütte
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Zurück bei der Hütte gibt es heute was aus der Dose – Pilzsuppe und Würstchen. Danach kaufe ich 24 Stunden Internet für 50 NOK und stelle den Reisebereicht bis Sonnabend ein.... der Rest folgt morgen. Da der Emfpang besser ist, sitze ich im Aufenthaltsraum vom Campingplatz. Damit ist der Abend auch schon fast um. Als ich raus komme, regnet es. Na toll, und das ohne ein Clo in der Hütte. Kann ja noch heiter werden....
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Wir schauen auch nach der Fähre, die wir eigentlich Mittwoch nehmen wollten, und stellen fest, dass diese nur selten fährt, nämich um 9.10 – zu früh, da Okke erst um 8.40 landet, und um 13.50 Uhr – zu spät, denn wir wollen ja noch einiges unternehmen am Mittwoch und müssen rechtzeitig eine Hütte finden. Also heisst es mal wieder Planänderung.
Wir nehmen eine andere Fähre und eine andere Route nach Stavanger. -
Hier finden sich immer wieder neue Motive
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Von dort geht auch die Fähre nach Stavanger. Es ist ein alter Ort. Der Weg dorthin hat uns aber etliche Etappen mit je 12 NOK Maut gekostet...
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Aber ansonsten wenig aufregend. Schön allerdings der Ort ganz an der Spitze, Skudeneshavn. Jan und ich fotografieren um die Wetter - diese Bilder sind von Jan
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Dort ist auch ein kleiner Hafen
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Wir schauen uns eine Gedächtnisstätte an die auf See verstorbenen Fischer an.
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Die Fähre von Hodnanis geht um 13 Uhr und kostet 83 Kronen. Dann geht es weiter die E 39 Richtung Süden. Für die Nutzung eines 8 km langen Tunnels unter dem Wasser zahlen wir weitere 82 NOK.
Schlimmer ist aber, dass hier in der Gegend um Haugesund viele Mautstraßen sind.Ständig kommt ein Hinweis, dass man jetzt erfasst wird und mal wieder 12 NOK fällig sind. Die Abrechnung kommt dann später per Post. Da werden wir dann noch unser dickes Wunder erleben!
Wir fragen uns, wofür die Maut berechtigt ist – Tunnel und Brücken ok, aber ganz normale Straßen? Das wird hier nicht meine LIeblingsecke von Norwegen, das weiß ich jetzt schon.
Wir schauen in der Nähe von Haugesund zwei Campingplätze mit Hütten an, die uns aber gar nicht gefallen, und landen schließlich auf dem Campingplatz bei Haugesund. Er liegt nett. Die Hütten sind aber sehr primitig. Da hatten wir die letzten 4 Nächte echten Luxus. Wir können wählen zwischen einer größeren Hütte mit 2 Doppelstockbetten und einer Abwaschmöglichkeit für 530 NOK die Nacht und einer kleineren mit einem Doppenstockbett und kein Wasser für 375. Beide sind nicht toll. Wir nehmen die billigere Hütte. Aber nervig ist das schon ohne ein WC....
Nachdem die Unterkunft geklärt ist fahren wir mit dem Auto einmal um Karmoy herum, einmal die E 47, einmal die 511. Es ist karg, und es gibt Strände. -
Viele große Motorschlitten liegen hier übrigens
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Wir fahren die 49 von Norheimsund bis zur Fähre von Hodnanis nach Jektevik.
Unterwegs machen wir einen kurzen Stopp bei einer anderen Fähranlegestelle, ich glaube es war Vage. -
Sonntag, 18. Juli 2010
Auch heute morgen regenet es noch und es ist echt kalt und ungemütlich. "LOFOTEN" heißt das bei uns, nachdem wir mal 5 Tage im Hochsommer so ein Wetter auf den Lofoten hatten und dann von diesen regelrecht flohen, während übrigens in Deutschland, wie in diesem Jahr, alles schwitzte.
Wir packen unseren Kram, machen die Hütte klar, frühstücken und fahren frühzeitig gegen 9.30 Uhr los.
Es regnet und regent. Kein Mensch auf der Straße, kaum mal ein Auto. -
Hier ein Haus wäre auch nett .
Wir fahren zurück zu unserem.
Unterwegs bekommen wir noch einmal 1 kg Garnelen, die unser Abendbrot zusammen mit Kartoffeln werden.
Bei der Hütte bezahlen wir für 4 Nächte je 400 NOK, damit wir morgen ungebunden los können, ohne die Vermieter zu früh aus dem Bett zu holen.Das Wetter wurde am Nachmittag zunehmend schlechter. Jetzt am Abend beginnt es zu regnen und nachts plattert es ganz ordentlich.
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Hier scheint die Welt stehen geblieben zu sein
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Danach folgen wir einem Hinweis zu einem Goldfischsee. Sehr idyllisch gelegen. Und wir fahren die Straße weiter und bekommen so einen schönen Einlick in den hinteren Teil des Fjordeinschnitts, über den die Brücke geht.
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Ich kaufe noch etwas ein und versuche dann eine Stunde auf dem Parkplatz eine Internettverbindung zu bekommen, mit magerem Erfolg. Um 15 Uhr sammel ich Jan wieder ein und wir fahren zu einem weiteren Wasserfall, dem Orredalsfossen. Wir wundern uns schon, dass es gar kein Hinweisschild gibt und fahren selber fast dran vorbei. Dann entdecken wir den Grund: Es gab einen Erdrutsch und der hat den Weg, der wohl erst 2005 neu angelegt worden war, zerstört. Wir schauen es uns an unddentscheiden dann, dass wir trotzdem runtergehen und Fotos machen vom Wasserfall. Gesagt, getan.
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Dort werden alte Schiffe in tradtioneller Bauweise nachgebaut. Gleichzeitig ist das ein Projekt, wo gescheiterte Jugendliche und junge Erwachsene arbeiten und eine neue Chance für ihr Leben erhalten. Die dort gebauten Boote kann man kaufen.
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