Beiträge von Heike
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Pünktlich um 8 stehen wir zum Frühstück bereit, das hier im Preis inklusive ist. Und für Italien wohl ganz anständig
Und dazu gehört auch so etwas wie ein Stück Pizza zum Frühstück, nennt sich aber anders
Auf dem Weg zum Tal der Tempel mal wieder eine Polizeikontrolle an der Straße. Davon haben wir schon mehrere gesehen, diesmal werden wir herausgewunken. Alles ok. Zum Glück sind auch die Papiere für das AUto immer mit dabei
Heute ist die Zufahrt zum Eingang bei Heratempel frei und der Parkplatz ist noch richtig leer. Auch die Schlange an den Schaltern ist nicht wirklich eine, denn vor uns ist eine Reisegruppe, die nicht ansteht, sondern durchgeht
Und wieder bekommen wir zwei kostenlose Eintrittkarten. Ich glaube, der Eintritt kostet ansonsten 12 Euro pro Person
Der Himmel ist strahlend blau, fantastisch, aber es ist jetzt schon irre heiß
Wir gehen als erstes zum Tempel der Hera
Schöner Blick auf Agrigento
Blick Richtung Küste
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Alles,was ich von Italien bisher gesehen habe Venedig,Rom und jetzt Sizilien, gefällt mir richtig gut.
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Es ist heute sehr heiß´, 31 Grad sagt unser Thermomenter - Und wir entscheiden und morgen um 9 Uhr zum Tal der Tempel zu fahren.
und so machen wir den Rest des Tages gemütlich... Jan liest, ich arbeite eine Stunde meine beruflichen Eingänge ab - muss leider sein
und dann geht es zum ausgiebigen Schwimmen bei 25 Grad Wassertemperatur ins Meer
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Lost Places gibt es hier natürlich auch jede Menge
Und eine römische Villa: La Villa Romana die Punta Grande - Leider finde ich aktuell nur Erklärungen in italienisch und wenn ich die übersezten will, kommt immer der HInweis auf unsicher Seite... oder mit meinem Internet geht es gerade nicht.
Also ohne Erklärung die Fotos. Fall jemand in Deutschland etwas darüber findet, bitte gerne an mich weitergeben.
Und hier gibt es jede Menge kleine Eidechsen!
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6. Tag
Der Tag startet mit einem zauberhaften Morgenhimmel
Für unseren zweiten vollen Tag hier planen wir morgens um 10 in das Tal der Könige zu fahren, wo viele Tempel stehen. Aber das geht schief. Es gibt zwei Eingänge - und da wir nicht wissen, wie es heute mit JAns Gehfähigkeit ist, wollen wir den Eingang nehmen, wo auch schon die best erhaltenen Tempe stehen. Aber die Zufahrt zu diesem Eingang ist von der Polizei versperrt. Wir fahren zwar zum anderen Eingang, sind aber unschlüssig, was wir jetzt machen wollen. Das Gelände ist sehr weitläufig.
Ich hatte irgendwo noch von etwas anderem gelesen, dass es in der Nähe, bei Aragona, Schlammvulkane geben soll. Die Vulcanelli die Macalube. Das hörte sich sehr interessant an. Also fahren wir nun erst einmal dorthin.
Zunächst geht es an den Randgebieten von Agrento vorbei, wo es viele hohe Wohnhäuser gibt
Google Maps führt uns über sehr enge und brökelige Straßen, aber wir haben einige sehr schöne Aussichten zu sehen
Blick auf Aragona
DIe Straße sieht nicht vertrauenserweckend aus und es soll noch 4,5 km auf ihr gehen
1,7 km vor dem Ziel sieht es dann ganz schlimm aus. Wir entscheiden uns, da fahren wir nicht weiter...
Mist,. Es ist heute nicht unser Tag.
Jan dreht um und ich schaue noch einmal, ob es einen anderen Weg dorthin gibt. Aber da lese ich, dass 2014 gerichtlich das Gelände geschlossen wurde, nachdem zwei Kinder in den Schlammlöchern tödlich verunglückt sind. Da hatte sich wohl ein Gebiet groß wie ein Fußballfeld plötzlich hochgehoben...Scheinbar hatte niemand das Gelände richtig im Auge habt...
Wir überlegen zurück zur Unterkunft zu fahren und es am Nachmittag noch einmal mit den Tempeln zu versuchen
Die Italiener lieben diese beiden Schilder auf Schnellstraßen - kein Mensch hält sich daran, außer wir Touristen... und was die 50 angeht, fährt Jan nun auch etwas schneller....
Selbst auf bestens ausgebauten Straßen stehen diese Schilder...
Auf dem Weg zur Unterkunft kommen wir wieder am Scala dei Turchi vorbei, diesmal an einem anderen Aussichtspunkt auf hin, und machen einen Stopp
Es sieht einfach zu schön aus
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WIr stellen fest, dass die Preise hier im Restaurant ganz human sind und beschließen daher, heute wird nichts selber gekocht
Wir bestellen einen halben Liter Hauswein für 6 Euro
Eine Pizza mit Lachs und Sour Cream für Jan für 10 Euro
und eine 4 Käse-Pizza mit Gorgonzola für 7,50 Euro
Plus 4 Euro capitio 27.50
Der Pizzateig ist köstlich und die ganze Pizza natürlich auch
Danach gibt es noch ein Glas vom selbst gekauften Wein auf dem Balkon mit diesem Blick - diesmal gut mit Mückenmittel eingesprüht. Letzteres war auch erfolgreich
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Heute steht bei uns Urlaub an: Lesen, Schwimmen, etwas Essen, Schlafen, Lesen etc....
Aber am Abend wollen wir noch einmal von einer anderen Stelle die Scala dei Turchi anschauen. Und so fahren wir die Küste entlang zu einem kleinen Ort
Schon im Ort stehen die Felsen aus Mergel
Sonnenuntergang ist 19.34 und wir fragen uns, ob dann die Felsen vielleicht einen Rosaton bekommen. Also machen wir uns es auf den Stufen gemütlich, warten und lästern über die Badegäste
Hochzeitspaare sehen das auch als eine gute Kuliisse für Fotos
Nein, es wird, zumindest heute, nichts rosa.
Wir gehen zurück zum Auto
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Am Strand sitzen jede Menge Leute, die aussehen, als hätten sie hier ununterbrochen seit 14 Tagen gebraten - dunkel- bis schwarzbraun...
Der Strand ist breit und alles andere als überfüllt. Die meisten der Liegen sind leer
Es geht ganz ganz flach rein, und reiner Sandboden, so dass auch Jan, trotz seiner Knieprobleme, gut reinkommt
Es ist herrlich - 25 Grad - ab ins Wasser uns ausgiebig schwimmen
Da hinten ist der Hafen und INdustriegeländer
Was ich bei dieser Unterkunft richtig gut finde, ist der eigene Parkplatz hinter dem Tor.
Und man glaubt es kaum, hier gibt es sogar einen Fahrradweg
- auf dem laufe ich gerade. Fahrräder sind eigentlich kaum welche zu sehen
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5. Tag Porto Empedocle bei Agrigent
Hier nun ein bisschen mehr zu unserer aktuellen Unterkunft:
So sieht das Gebäude von außen aus - vorne ist eine Bar und das Restaurant, gegenüber der Strand
Man geht am Swimmingpool vorbei
und kommt dann an diese Hausreihe, wo wir in Nr 6 im ersten Stock und mit Meerblick wohnen
Casa Vacanze Ancora, wie man sieht
Bad
Küche-Essraum etc
Die Küchenausstattung ist minimal, aber man kann sich was kochen
Heute ist Strandtag und Gammeln angesagt, eben Urlaub. Auf dem Weg zum Strand
Blick zurück auf die Unterkunft
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Ja, das gehört dazu - aber der Strand ist ja gleich davor und das Wasser im Meer herrlich... eigentlich bräuchte man es aktuell nicht
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Dieser Halt hat sich gelohnt!
Wir fahren nun weiter Richtung Agrigente. Kurz vor Agrigente kommen wir am Tal der Tempel vorbei - da werden wir übermorgen hinfahren
Ohne google hätten wir unsere nächste Unterkunft wohl gar nicht gefunden, denn man fährt quasi erst an ihr vorbei und eine riesige Schlaufe, um dann an der Küsten wieder zurückzufahren. Dabei kommen wir an einem der Highlights von Sizilien vorbei, Scala dei Turchi. Was für eine fantastische Felsformation
Davon gibt es bestimmt noch mehr Bilder
Ca 2,5 km weiter ist dann die Casa Vacanze Ancora. Wir bekommen Appartment 6 im 1. Stock mit eigenem gekennzeichnete Parkplatz hinter Schloß und Riegel. Da oben wohnen wir
Und haben diesen Blick
Für heute machen wir es uns gemütlich. Gekocht wird auch nicht mehr - außer etwas Rührei machen, Brot , Käse, Tomaten, Wein, ein Guiness und einen Zitronenlikör
Einzige Trübnis: Hier gibt es Mücken.
Wir sind fix und fertig und gehen zu einer Zeit schlafen, die zuhause unvorstellbar ist.
Nachts nervt uns ein in der Nachbarschaft lebender Hund , der ständig bellt- Und ansonsten ist hier high live bis 1 Uhr nachts, auch mit Kindern... Wir sind wohl mitten im italienischen Leben angekommen.

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Da ich ja laufen kann, mache ich mich auf zum Aussichtspunkt dahinten auf dem Felsen
Oh je... bei den Treppen hätte Jan auch mit heilem Knie Probleme bekommen
Was für fantastische Ausbilicke
Aber den Ätna kann man heute nicht sehen - bei ganz klarer Sicht ist das auch möglich, heißt es im Reiseführer
Und da huscht sogar eine kleine Eidechse herum, die erste, die ich in diesem Urlaub sehe
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Wir fahren weiter Richtung Catania. Ich habe google maps programmiert und dort wird Stau und plus 10 Minuten angezeigt und eine Umleitungsstrecke. Aber Jan weigert sich die Umleitung zu fahren, trotz der Zeitersparnis. Er ist einfach nicht gewohnt google zu vertrauen

Na ja, als durch den Stau... meine Güte, was wir da erleben topt alles... man fährt in drei Spuren, obwohl es wohl eigentlich zwei sind.
Es wird einfach gewechselt oder in die Spur vor einem gefahren, ohne Rücksicht auf Verluste. Neben uns fährt einer und drückt ständig auf die Hupe, ohne dass das irgendetwas bringen würde. Und dann die Motoroller, die von rechts und links ankommen und sich überall zwischendrängeln. Den finde ich allerdings niedlich:
Wir sind froh, als wir endlich durch sind! Ohne Kratzer und Beule im MIetauto
Nun fahren wir entspannt auf der E 19 Richtung Palermo.
Unterwegs ist es teilweise sehr trocken, dann wieder paradisische grün mit diversen Anpflanzungen. Kurze Schnappschüsse mit dem Händy während der Fahrt
Ich entdecke im Reiseführer den Ort Enna.Es heißt, Enna sei der Nabel Siziliens und man habe einen fantastischen Rundblick. Da will ich hin... dann fällt mir ein, dass Jan ja nicht richtig laufen kann. Aber Jan meint, dann bleibt er eben im Auto sitzen.
WIr fahren also nach Enna....
Wou! Das ist wirklich toll - Enna liegt auf einem Felsen in 970 m Höhe
Blick auf dem Ort einen Felsen weiter
Am Rande liegt ein Kastell - auf dem Weg zum Kastell gibt es viele wunderbare ANsichten
und ich wäre gerne eine Stunde im Ort herumgelaufen - aber mit einem Fuß lahmen Mitreisenden ziemlich blöd. Also suchen wir möglichst dicht an der Burganlage einen Parkplatz, den wir auch finden, damit Jan auch einen Blick abwärts werfen kann
Griechische, römische, byzantinische, arabische und normannische Eroberer waren hier zugange. Später noch die Stauffern.
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4. Tag Auf dem Weg nach Agrigento
Bis 10.30 müssen wir unsere Unterkunft verlassen. Da bleibt am heutigen Reisetag noch Zeit für ein Schwimmen im Meer. Es ist einfach nur herrlich! Das Wasser so klar. Wir haben vergessen die Temperatur zu messen. Aber da ich meinen Gummianzug nicht anziehen musste, dürfte es nicht zu kalt gewesen sein. Bewährt haben sich auf jeden Fall die Badeschuhe.
Danach mache ich noch ein Foto den Strand entlang mit Blick auch auf unsere Unterkunft, Da in dem gelben Haus liegt die Wohnung
Ich fotografiere auch noch die Mängel für den Bericht bei booking.com
wie z.B. das kaputte Fenster
Dann packen wir alles ein und um 10 UHr geht es los auf die Mautstraße
So sehen die Mautstationen aus - bei der Einfahrt zieht man eine Karte, die meist schon zum Abnehmen bereit steht. Bei der Ausfahrt gibt man die Karte entweder an einen bemannten Schalter und zahlt dann den angegebenen Betrag, oder steckt sie in einen Automaten und packt dort das Geld, Münzen oder auch einen Schein (es wird gewechelt) hinein
Wir fahren jetzt die 4. Abfahrt ab, in Acireale, und sind überrascht, dass wir mit 2 Euro weniger zahlen als gestern nach der 3. Ausfahrt.
Jan hat die Idee, dass wir ein Stück die Küstenstraße entlang fahren. Denn dort gibt es einen Ort, an dem der Zyklop nach Odysseus und seinen Schiffen mit Steinen geworfen haben soll, und die Steine sieht man ... Aber wie kommen wir an die Küste. Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, wie wir durch die engen Gassen des Ortes völlig orientierungslos irren. Hinweisschilder gibt es kaum oder sie sind verwirrend. Manchmal geht es zum gleichen Ort in zwei verschiedene Richtungen.
Schließlich gelangen wir auf eine größere Straße, die zumindest parallel zum Wasser führt, und kommen am Bahnhof des Ortes vorbei, wo diese alte Dampflok steht
Und wie durch ein Wunder gelangen wir auch tatsächlich zum gewünschten Ort.
Es ist der Strand von Aci Trezza, einem Ortsteil der Gemeinde von Aci Castello.
Leider im Gegenlicht, diese großen Felsen
Hier ist ein richtiger Fischerhafen mit vielen kleinen Fischerbooten
Dieser Halt hat sich gelohnt - aber wir müssen weiter und haben noch einiges an Weg vor uns
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In der Tat! Gilt auch für Italien
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Okke und ich waren ja vor ein paar Jahren auch in Lipaja und sind den Rundgang nach Noten gelaufen. Das hat uns gut gefallen. Aber ist schon lange her
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