Wo sich heute der große Basar, der auch gedeckter Basar genannt wird, befindet, war früher der größte Platz der Stadt, das Forum Zauri. Damals boten Händler dort ihre Waren unter freiem Himmel an. Sultan Mehmed II der Eroberer ließ nach der Einnahme von Konstantinobel 1453 an dieser Stelle dann ein überdachtes Marktgebäude Juweliere und Antiquitätenhändler errichten. Diese ursprüngliche Markthalle bildet heute das Zentrum des Kalai Carsi.
Beiträge von Heike
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Der große Bazar, Kapali Carsi, ist wirklich gewaltig. Es reiht sich gewölbemäßig Gang an Gang.
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Auf dem Weg zum großen Basar reihen sich Laden an Laden. Ganz anders als in deutschen Städten gibt es hier immer eine sachliche Ladenkonzentration: Also Straßen nur mit elektrischen Waren, Straßen nur mit Stoffen und Zubehör etc.
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Wir verlassen den Gewürzmarkt und laufen durch Gassen, in denen eng gedrängt ein Laden neben dem anderen liegt, zum großen Basar.
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Das Angebot an den Ständen ist allerdings recht identsisch. Die Preise jedoch nicht. Es lohnt sich schon genau zu schauen. Und ich habe festgestellt, dass die Stände am Rande günstiger sind als die in der Mitte.
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Der Gewürzmarkt ist überschaubar. In überdachten Gängen gibt es Stände mit Gewürzen, Süßigkeiten, aber auch Lampen und dann noch Nippes
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Ich kaufe verschiedene Sachen an einem Stand, wo ich von einem netten deutsch sprechenden jungen Mann bedienst werde. Er ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sein Vater ist dann zurück nach Istanbul und erst studiert jetzt hier, will dann aber zurück nach Deutschland. Ich kaufe eine osmanische Gewürzmischung, Nane (türkische Minze für Schafskäsecremes etc.), ein Gewürz aus Granatapfel für Salate und noch ein paar andere Sachen.
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Mittwoch 9.9.09
Nach einem herrlichen und umfangreichen Frühstück schauen wir im Internet nach dem Wetterbericht. Er ist besser als noch vor drei Tagen für heute angesagt. Am schlechteren soll es gegen Mittag werden, da ist Regen angekündigt. Also starten wir heute das Marktprogramm, da die die Basare überdacht sind und daher wetterunabhänig.
Zunächst geht es auf den Gewürzmarkt oder Ägyptischen Markt, der nicht weit von unserem Hotel beginnt. Die Farben der zu Häufchen geschichteten Gewürze sind wirklich toll. Ebenso alles andere was da so herum liegt. -
Später, als es dunkel wird, trauen wir uns nochmals raus. Als wir oben im 5. Stock losgehen, regnet es nicht, als wir unten ankommen, doch. Wir ziehen mit unseren Schirmen trotzdem los Richtung Bosporus und, da es weiterhin regent, gehen noch einmal in den Bahnhof. Sehr stimmungsvoll. Ich habe die Bilder schon oben eingestellt.
Anschließend laufen wir noch direkt zum Wasser. Der Regen lässt nach, und wir haben einen herrlichen Blick auf die blau erleuchtete Brücke, die Asien und Europa verbindet und auf die andere Uferseite, über der ständig Blitze den Himmel erleuchten.
Ich habe ohne Stativ fotografiert.... da fehlt etwas Schärfe bei den Bildern. Aber ich denke, sie reichen, um die Stimmung rüber zu bringen -
Es sind wirklich unendlich viele Angler. Die Fische, die sie herausholen, sind in der Regel sehr klein. Ob die schmecken wissen wir nicht.
Dann geht es zurück ins Hotel für eine Pause. Während der holen uns die Regenwolken wieder ein. Jan zieht noch einmal kurz alleine los und fährt per Fähre nach Asien.
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Am Bosporus fotografieren wir auf der Galatabrücke die Angler.
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Wir haben uns jetzt im Gelände hochgearbeitet und laufen zurück Richtung Bosporus durch den Alltag von Istanbul – kleine Gassen mit Geschäften und Stau. Hier ein paar typische Verkehrsszenen - Auto gegen Auto. Und Bild vier zeigt eine etwas ungeöhnliche Treppenabindung an eine Haustür
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Das hört sich gut an! Das tolle an einem Garten ist ja, dass man immer wieder neu gestalten kann
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Danke- wir sind gut wieder in HH angekommen. Morgen geht es los mit den FOTOS!
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Deshalb umlaufen wir das Gelände der Universität und kommen zur großen Moschee Süleymaniye. Es wird jetzt niemanden wundern: Diese ist wegen Renovierungsarbeiten im Prinzip bis voraussichtlich 2010 geschlossen.
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Wir schauen in den Hof hinein, gehen nicht in die Moschee selber. Hier gibt es keine Touristen
Daneben ist die Universität. In letztere heißt es im Reiseführer, dass dort wissbegierige Studenten und die Feuerwehr hereinkämen – Wachpersonal steht dort. Ein freier Zugang scheint nicht gegeben. -
Als wir das Gebäude verlassen regnet es nicht mehr. Wir gehen die Straße bergauf Richtung großer oder bedeckter Markt. Dort essen wir etwas. Da nun aber die Sonne herauskommt, verschieben wir den Marktgang auf schlechteres Wetter.
Die türkische Sprache macht uns immer wieder Spaß: Wo findet man so viele ü`s in einem Wort?
In der Nähe ist auch der bekannte Büchermarkt
Neben dem Markt ist eine weitere Moschee, Beyazit Camii. Hier finden sich so gut wie keine Touristen. -
Das Gebäude ist wirklich riesig, aber hat einen erheblichen Renovierungsbedarf. Tatsächlich wird auch im Innenraum gearbeitet und wieder einmal finden wir große Gerüste- Die Farben an den Wänden sind sehr in Mitleidenschaft gezogen. Über eine stufenlose „Treppe“ gelangt man zu einer Empore und kann fast einmal um den großen Innenraum herumgehen.
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Iin Thailand ist Aufstand, und wir bekommen tagelang nichts mit. Und hier schwimmt alles weg, und wir bekommen wieder mal nichts mit. Die Altstadt war nicht betroffen. Erst der Kellner hat uns beim Frühstück gesagt, dass die Bilder, in den AUtos unter Wasser stehen, aus Istanbul kommen. Uns geht es SUPER!. Wetter war heute besser als angesagt und wir hatten einen schönen Tag. Ein ganz paar wenige Bilder habe ich bearbeitet und stelle die mal zu den Texten, so als Appetithäppchen und Lust auf mehr
Ich habe schon wieder irre viele Fotos gemacht und ich merke, dass es doch zu mühsam ist sie auf dem kleinen PC zu betrachten und zu entscheiden, was nun zum Reisebericht kommt und was nicht. Aber so ein paar musste ich einfach verkleinern....
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1453 nachdem Konstantinopel vom osmanischen Reich erobert wurde, machte Sultan Mehmet II.Fatih aus der christlichen Kirche eine Moschee. Er baute ein Minarette, später kamen drei weitere zu.
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