Montag, 15.9.08
Heute heißt es mal wieder früh aufstehen und los ohne Kaffee. Unser Flieger soll um 8.15 Uhr gehen. Wir haben im Hotel nach einer Möglichkeit gefragt, wie wir morgens um 6.30 zum Flughafen kommen, der ja dicht bei ist – eigentlich 2 Minuten, aber zu den neuen Gebäuden knapp 5 Minuten Autofahrt. Da wir nicht wissen, ob um diese Zeit schon Taxen unterwegs sind, ist es uns doch lieber zu wissen, wie wir dort sicher hinkommen. Man bietet uns an, uns für 300 Baht zu fahren – der Weg sei ja lang..... Ich handel das dann auf 250 runter, da drunter war nichts zu machen. Wir vereinbaren dann, dass wir um 6.30 Uhr gefahren werden.
Um 5.45 Uhr stehen wir auf, duschen und sind dann schon vorzeitig fertig. Aber kein Problem: Unser Fahrer wartet schon und so sind wir bereits um 6.30 Uhr beim Flughafen. Das Einchecken geht problemlos und wir bekommen wir gewünscht 2 Fensterplätze.
Die neuen Gebäude sind noch schöner als die alten. Weiterhin ist alles zur Seite hin offen. Runde gewölbte Dächer geben ein harmonisches Äußeres. Von der Stelle, wo man eincheckt und das Gepäck los wird, bis zum Wartebereich, muss man einiges laufen, vorbei an einer Reihe von neuen Läden, die weitestgehend noch geschlossen haben.
Dann geht es noch einmal durch die Sicherheitskontrolle. Okke hat seine Geldbörse, ich meinen Bauchgürtel nicht abgelegt, aber das Alarmgerät schlägt trotzdem nicht an.
Der Wartebereich ist traumhaft gestaltet. Wie in einer Wohndesignzeitschrift. Es gibt kostenlos Bananen, diverse Kaffeesorte, Tee und Säfte, sowie kleine Kuchenhäppchen. Da wir ja noch nichts gefrühstückt hatten, geradezu ideal. Außerdem kann man WLAN in der Wartezone kostenlos nutzen, was wir natürlich ausnutzen. So ist die Wartezeit schnell vorbei.
Das Einsteigen verläuft noch wie 2003. In kleinen bunten Zubringerwagen fahren wir zu der Maschine von Bangkok, Hua Hin, bunt bemalt mit Fischen, eine ATR 72. Beim Einsteigen über eine kleine Minitreppe hat man das Gefühl, man steigt in einen Reisebus. Innen ist die Maschine so niedrig, dass Okke und Jan an die Decke stoßen. Die Maschine ist ziemlich ausgebucht. Jan und Okke sitzen nebeneinander, ich auf dem anderen Fensterplatz dahinter – und neben mir ist wohl der einzig freie Platz, sehr angenehm.
Beiträge von Heike
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Letzte Eindrücke von Ko Samui
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Die Fähre kommt bereits von anderen Orten und viele Plätze sind schon besetzt. Die Rückfahrt dauert nu 30 Minuten und kostet 250 Baht pro Person Mit im Preis wäre auch eine Taxifahrt zu jedem Hotel auf Ko Samui, egal wo, gewesen. Aber wir brauchen kein Taxi, da wir ja in Fußnähe zum Fähranleger wohnen.
Beim Hotel angekommen stellen wir erfreut fest, dass unser Restaurant heute auf hat. Doch vorher gehe ich nochmals schwimmen und dann gibt es noch einen recht netten Sonnenuntergang zum Ausklang des Tages, den wir mit einem Essen abschließen.
Anschließend werden nur noch die Taschen gepackt. -
Uns gelingt es nicht zu einer nett aussehenden Bucht mit Palmen auf der anderen Seite des Fähranlegers zu gelangen, weil davor ein Fluss ist und eine Brücke nicht in der Nähe. Die Stelle sieht sehr idyllisch aus und wir machen einige Fotos, dann haben wir aber auch das Gefühl gleich einen Hitzeschlag zu erleiden. Weiteres Bewegen ist nicht angebracht. Wir gehen zum Fähranleger zurück, obwohl die Fähre erst in 1 ½ Stunden geht. Dort findet sich ein überdachter Platz und man kann dort gut sitzen. Da wir die Laptops immer mit haben, kommen Okke und ich auf die Idee, dass wir und die Zeit bis zur Abfahrt mit einen Spiel vertreiben können. Al wir die Laptops anschmeißen stellen wir fest, dass wir im Internet sind. Der Ort hat offensichtlich ein frei zugängiges Netz. Schaden, dass es das nicht öfter in Thailand gibt. Leider ist um die Ortszeit hier, 15.00 und somit 10.00 Uhr in Deutschland, kaum jemand im Internet, so dass die Kommunikation sich in Grenzen hält. Ich scheibe ein bisschen was zum Reisebericht im Forum, kann endlich das Update und auch noch die restlichen verkleinerten Fotos hochladen. Dann wird es Zeit für die Fähre.
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Nach ca. 20-25 Minuten sind wir im anderen Ort und steigen dort beim Fähranleger aus. Dann gehen wir ein Stück des sich - ich glaube – 8 km lang hinziehenden Strandes. Eigentlich hatte ich gedacht, dass wir dort ein schattiges Plätzchen unter einer Palme finden und eine Runde schwimmen können. Palme ist da, aber kein Wasser. Oder zumindest so wenig Wasser, dass an Schwimmen nicht zu denken war. Es ist Ebbe, und zwar richtig. Über 100-200 Meter sieht man Leute Richtung Meer laufen, deren Knöchel gerade mal mit Wasser bedeckt sind, oder allenfalls die Knie.
Nach einer Weile kehren wir und beschließen, erst etwas in der Nähe des Fähranlegers zu essen. Das klappte auch ganz gut. Mit noch einem Getränk ausgerüstet versuchen wir nun unser Glück in der anderen Richtung. Es ist höllisch heiß. Jan und ich hatten zum Glück unsere Sonnenhüte mit, Okke nicht. -
Sonntag, 14.9.08
Heute ist wirklich ein supertoller Morgen und beginne den Tag mit einem ausgiebigen Schwimmen im Meer, was wieder sauberer aussieht. Damit steht fest, dass die Schifffahrt nach ..... auf jeden Fall gemacht wird.
Jan kauft Tickets für 200 Baht pro Person für die Hinfahrt mit der langsamen Fähre nach ..... Um 10.30 geht es los. Es fahren etliche Touristen mit uns rüber, die meisten mit Gepäck aber auch einige wie wir wohl als Tagesausflug.
Es gibt richtig blauen Himmel, also das ideale Wetter für eine Bootspartie. Die Fahrt Dauer 50 Minuten.
Der Hafenort setzt sich aus zahlreichen Läden und Restaurants zusammen. Und auch hier wie überall in Thailand stehen sofort die „Fänger“ auf Touristenjagd: „Taxi, Hotel“ dröhnt es von allen Seiten. Wir laufen ein bisschen hin und her und lassen uns dann von einem zu einem Minibus leiten, der uns zum anderen Ort, ...., bringen soll, von wo aus wir dann um 16.30 mit der Schnellfähre zurückfahren wollen. Wir sind die ersten drei und der Bus hat 9 Plätze. Die Fahrt soll 100 Baht pro Person kosten. Wenn der Bus voll ist. Wir steigen ein und die Fahrt geht los, aber bis es wirklich los geht dauert es so mindestens 10, vielleicht 15 Minuten. Denn zunächst werden von allen möglichen stellen andere Mitfahrer eingesammelt. Schließlich sind alle Plätze besetzt und die Fahrt geht los. Die Straße führt weitestgehend in Küstennähe entlang und ist teilweise so steil, dass der Bus mit Mühe hochkommt. Nahezu die gesamte Strecke ist bebaut. Wenn wir angenommen hatten, dass es hier auf der Insel noch etwas beschaulicher zugeht als auf Ko Samui, so ist dies wohl ein Irrtum. -
Der Tag endet mit traumhaftem Licht.
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So würfeln wir erst einmal ein Runde.
Irgendwann ist das Unwetter vorbeigezogen und es beginnt besser zu werden. Jan und ich laufen den Strand mal in die andere Richtung. Dort finden sich zahlreiche Villen, so muss man die Häuser schon bezeichnen, in direkter Strandlage. Es sieht ganz nett aus. Hin und wieder planschen Thais mit Kind und Kegel im Wasser. Und sie buddeln nach kleinen Muscheln.
Als wir zu unserem Restaurant gehen, um dort etwas zu essen, müssen wir feststellen, dass es heute geschlossen hat. Aber nicht nur dieses Restaurant, auch zahlreichen andere und auch Läden, wie z.B. der Internetshop, sind zu. Später erfahren wird, dass dies etwas mit einer morgen stattfindenden Wahl zu tun hat. Wir können uns nicht einigen, wo wir nun essen wollen. Das – relativ gesehen – teuere Restaurant vom Bootsclub hat auf. Ich sehe aber nicht so recht ein, warum man für Fried Rice nun 100 Baht bezahlen soll. Natürlich sind 100 Baht für ein essen von Deutschland aus gesehen nicht viel (2,50 Euro) – aber ich passe mich ja immer ganz den rtlihen Begebenheiten an, und da sind 100 Baht zuviel. Die Situation kriselt. Schließlich landen wir in einer sehr einfachen Thaiküche und bekommen dort Fried Rice with chicken bz. seefood für 40 Baht. Ich fands ok.
Das Wetter wird zunehmend besser und wir denken bereits, wir hätten vielleicht doch rüber fahren sollen. Am Nachmittag kann man sogar noch ein bißchen bräunen.
Ganz vorne in unserer Anlage wohnt – offensichtlich für längere Zeit – ein englisch sprechender Mann, Amerikaner vermutlich. Er hat das linke Bein und den rechten Arm komplett tätowiert. Beim Vorbeigehen grummelt es stets einen Gruß. Das eine Mal grummelte er etwas mehr. Okke stand vorne auf unserer Terrasse und er meinte zu Okke „what the hell is that for a camera“( oder so ähnlich). Okkes Monsterobjektiv hat hier schon so manch einen beeindruckt. Da kam dann auch mal die Frage, ob er von Hollywoood käme. -
Sonnabend 13.9.08
Ich bin schon um 7.00 Uhr wach. Das Wetter sieht gut aus, Das Wasser lädt heute morgen allerdings nicht zum Baden ein, da durch den Sturm gestern ziemlich viel Dreck angespült wurde und auch noch im Wasser herum schwimmt.
Bis zur Fähre um 10.30 Uhr ist noch reichlich Zeit. Ich koche erst einmal Kaffee und hole dann Brot vom Bäcker.
Je näher der Abfahrtszeitpunkt der Fähre kommt, um so schlechter wird das Wetter. Es kommt ein starke Wind auf und der Himmel wird schwarzgrau. Die Nachbarinsel ist überhaupt nicht mehr zu sehen! Und dann prasselt Regen nieder. Wir entschließen uns nicht zu fahren, denn man sieht ja noch nicht einmal die Insel, auf die wir fahren wollen – da wird das Wetter kaum besser sein. -
Jan und ich gehen los und versuchen herauszufinden, ob wir für morgen einen Tagestripp auf die Nachbarinsel irgendwo buchen können oder wie es ansonsten mit den Fähren aussieht. Überall sieht an Leute vor den Läden und Restaurant stehen, die auf den Strom warten. Einige Läden sind geschlossen wegen des Stromausfalls.
Dabei fallen uns erneut die tollen Konstruktionen bei den Stromleitungen auf...
Wir finden heraus, dass es zwei Fähren gibt, die zu unterschiedlichen Orten fahren. Eine moderne schnelle und teurere Fähre mit Fahrzeit 30 Minuten, und eine ältere mit Fahrzeit knapp 50 Minuten. Wir entscheiden uns dafür, dass wir mit der älteren um 10.30 hin fahren und vom anderen Ort mit der schnellen um 16.30 zurück vom anderen Ort. Die Rückfahrt mit der schnellen Fähre kostet nämlich weniger als die Hinfahrt und genauso viel wie mit der alten Fähre.
Nachdem das geklärt ist würfeln wir auf unserer Terrasse. Plötzlich geht der Strom wieder an.
Danach können wir dann auch noch einmal zum Essen gehen. -
Okke und Jan wollen von einer Stelle, die wir auf dem Weg zur Anlage gekreuzt haben, auf weitere Flugzeuge warten. Wir trennen und und ich gehe alleine durch den unteren Teil der Anlage. Dabei entdecke ich einen Stand der Anlage selbst bei der Amulette u.ä. verkauft werden. Dort erwerbe ich Amulette mit Glücksketten und der Buddhafigur – diesmal ohne Handeln für 159 Baht das Stück mit Kette und 99 ohne.
Dann gehe ich an der Straße zurück zum Hotel.
Da ich lange darüber nachgedacht hatte was für ein Amulett ich nehme dachte ich, Jan und Okke seien schon längst zurück. Dem ist aber nicht so. Ich sammel erst einmal unsere dreckige Wäsche zusammen und bringe sie in eine Wäscherei auf der anderen Straßenseite. Da kostet das Waschen 30 Baht pro Kilo – 4 ½ Kilo bekomme ich zusammen, also 130 Baht. Damit sind wir wieder auf dem laufenden. Danach ziehe ich mich um, Klamotten aus und Bikini an, und lege mich in die Sonne, die heute herrlich heiß vom Himmel brennt. Nach einiger Zeit wird es mir zu heiß. Also nehme ich den Rucksack und gehe zu den beiden Frauen, die mich gestern schon wegen einer Massage angesprochen hatte. 200 Baht soll die Ölmassage kosten, das ist sehr günstig. Da gönne ich mir doch jetzt eine. Da die zweite Langeweile hat, massieren sie beide gleichzeitig drauf los. Irgendwann sehe ich dann meine Männer an mir vorbeigehen.
Den Rest des Tages verbringen wir gemütlich vorne am Wasser: Würfeln, Lesen, nochmals Schwimmen.....Am Nachmittag ausgiebig essen. Später am Abend noch einmal. Dazwischen schlägt das Wetter mal wieder um. Plötzlich kommt ein heftiger Sturm auf. Zwei Seidentops von mir Hatte ich selber gewaschen und auf Bügeln an einen Baum gehängt. Die stehen jetzt waagereicht im Wind – es ist unglaublich. Vorn am Wasser kann man gar nicht mehr sitzen. Der Himmel wird dunkelgrau. Und im Bungalow braucht man Licht. Das ist dann plötzlich weg- Stromausfall. Bei den Leistungen hier wundert das einen nicht. Eher wundert man sich, dass es überhaupt Strom gibt... -
Die Anlage ist schon toll. Es ist kein Wat wie die bisher gesehenen. Der Buddha steht auf einer Anlage, und zwar auf einer Erhöhung.Er ist 12 Meter hoch. Erbaut wurde er wohl 1974. Man gelangt zu ihm über eine steile Treppe. Unten an der Treppe findet sich wieder der Hinweis, dass die Schuhe auszuziehen sind. Die Sonne knallt auf die Treppe und die dunklen Fliesen sind ziemlich heiß – allerdings kann man auf den hellen Fliesen sehr gut gehen. Die Treppe wird rechts und links von zwei Drachenschlangen eingegrenzt. Oben vom Buddha hat man einen tollen Ausblick auf die Umgebung. Während wir diesen noch genießen schrecken wir von plötzlichem Geknalle auf: Feuerwerksknaller werden abgebrannt – sollen sie die bösen Geister vertreiben? Wir wissen es nicht. Dann hören wir ein bekanntes Geräusch: Eine Flugzeug von Bangkok Airways fliegt direkt auf den Buddha zu und dann über unseren Kopf hinweg. Von der Anlage aus kann man gut auch den Flughafen sehen.
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Um den Buddha zu fotografieren begeben wir uns nicht auf den direktenZuweg, sondern gehen ein Stück weiter. Und dann geht es über das trocken gefallene Meer auf die Halbinsel, auf der der Buddha steht.
Wir sind früh dran und noch die einzigen Besucher. Im unteren Bereich finden sich viele Läden und Stände mit allerlei Sachen, die zu kaufen sind: Batiktücher aus Indonesien, Holzfiguren, Postkarten, Taschen etc.. Das übliche Sammelsorium für Touristen. Wir bleiben natürlich mal wieder an goldenen Buddhas hängen. 250 soll einer kosten. Ich kaufe dann 2 Stück für 150. Handeln macht Spaß.... Hoffentlich gibt es keinen Ärger bei der ausreise. Denn eigentlich darf man keine Buddhas ausführen. Grund ist wohl, dass Buddhafiguren für unehrenhafte Aktivitäten gebraucht wurden, wir z.B als Kleiderständer. Das missachtet die Ehre und die religiösen Inhalte. Deshalb das Ausführverbot. -
Freitag, 12.9.08
Heute morgen ist es sehr freundlich. Blauer Himmel ist sichtbar und die Sonne scheint. Ich bin früh wach und gehe ausgiebig erst einmal schwimmen. Big Buddha strahlt uns am Ende der Bucht entgegen und dies bedeutet, heute gehen wir alle zusammen dorthin. Doch zuvor gibt es unser Frühstück: das restliche Bauernbrot für Jan und mich, und für Okke sein Brot mit Butter und Marmelade, dazu unseren Kaffee.
Dann brechen wir auf. Ich mit Rucksack – Laptop und EEE-PC werden erbarmungslos überall mit hingeschleppt. Okkes Fotorucksack ist viel zu schwer um ihn auf alle Ausflüge mitzuschleppen. Und ich habe dummerweise vergessen noch einen einfachen leichten Rucksack für vor Ort einzupacken.. Daher kommen die „Wertsachen“ in meinen, vor der Reise neu erworbenen Rucksack. Er trägt sich auch gut, hat aber auch so sein Eigengewicht. Nach einer solchen Tour habe ich mir dann wirklich eine schöne Massage verdient...
Aber erst einmal geht es los.
Wir laufen am Strand die ganze Bucht entlang. Hinter dem Pier für die modernere Fähre liegt ein Fischerdorf. Die Fischer leben unter sehr primitiven Lebensbedingungen. Die Häuser sind wirklich ziemlich einfach und würden bei uns weder als Hundehütte oder Viehstall dienen. Schlimmer aber noch ist, dass wie beim Moslemvillage alles voller Unrat,Müll, toten Fischen etc. liegt und teilweise erbärmlich stinkt. Überall auf Ko Samui finden sich große Schilder die alle ermahnen, den Müll ordentlich zu entsorgen und Ko Samui sauber zu halten. An dieser Stelle hat offensichtlich niemand etwas davon gehört.
In dem Bereich findet sich auch ein Markt mit zahlreichen Lebensmitteln und natürlich Fisch. Der Geruch und die Umgebung laden nicht zum Einkauf ein. -
Dann machen wir einen Abstecher zu einem der Wasserfälle, Hin Lat Wasserfall. Aber der ist so klein, dass wir ihn eigentlich nicht als Wasserfall erkennen konnten. Wenn man gerade erst in Island gewesen ist, wo es wirklich tolle Wasserfälle gibt, dass sind die Ansprüche an einen solchen auch höher....
Der letzte Strand den wir sehen ist der vor der Big Buddha Beach, es müsste Ao Mea Nam sein.Dieser wird als Fischerort mit Flair gepriesen. Na ja, das ist auch ein Ort wo für den Tourismus gearbeitet wird....
Beeindruckend ist die Stromversorgung in Thailand.... -
Wir schauen uns weitere Strände an. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt.
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Dann finden wir einen Hinweis zum Wat Kiri Wongkaram. Wir fahren durch ein Elefantentor und finden den Wat, eine ältere Tempelanlage, gleich. In diesem einfachen Dorftempel wird der mumifizierte Körper eines hoch verehrten Mönchs (Loung Por Ruam) aufbewahrt.
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Wir verlassen die Ringstraße und fahren die 4170 weiter entlang dem Meer.
Hier finden wir tatsächlich noch Gegenden, die fast noch so aussehen wir 1982: Kokospalmen und wenige Häuser von den Bauern, die die Kokosnüsse bearbeiten. -
Die Thais glauben, dass jedes Stück Land von einem Geist bewohnt wird. Daher ist es bei einem Hausbau unbedingt erforderlich, dem aus dem Boden des Bauplatzes vertriebenen Erdgeist einen neuen Wohnort anzubieten. So muss er nicht mit den Menschen im neuen Haus zusammen leben. Der günstigste Platz zum Aufstellen wird mit Hilfe des Dorfschamanen gefunden. Dabei wird darauf geachtet, dass der Schatten des neuen Hauses nicht auf das Geisterhaus fällt. Auch darf dieses nicht direkt gegenüber dem Hauseingang stehen. Falls diese Regeln nicht befolgt werden, könnten die Geister nicht gewillt sein, ihr neues Haus zu beziehen, was wiederum böse Folgen für die Hausbewohner nach sich zieht. Die Häuser stehen auf einer Säule, die einerseits hoch genug sein muss, um entsprechenden Respekt auszudrücken, andererseits aber niedrig genug, um die Opfergaben zu übergeben. Diese bestehen aus Räucherstäbchen, eine Schale Reise, eine Flasche Cola etc..
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Hinter Lamai kommt ein Fischerdorf, in dem Moslems leben. Hier haben wir bei unserem letzten Urlaub 2003 ganz tolle Schnecken gefunden. Dies ist kein Ort, an dem man sich gerne aufhält, da der Strand ziemlich vermüllt ist. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Leider haben wir in diesem Jahr nichts mehr gefunden.
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