Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Armenien. An der Metrostation Avlabari standen die Busse, die die Strecke nach Jerwan bedienen. Blöd war, daß ich den vollen Preis bis jerewan bezahlen mußte, da ließen die nicht mit sich reden. Teuer war es zwar nicht, aber ein wenig geärgert habe ich mich schon.
Hinter der Grenze stieg ich dann in ein Taxi. Alaverdi lag nicht an der Busstrecke und so mußte ich mich erneut um einen Transport kümmern. Direkt hinter der Grenze gibt es einen Supermarkt, in dem sich auch eine kleine Geldwechselstelle befindet. Ich tauschte ein paar Euros, damit ich überhaupt den Taxifahrer bezahlen konnte. Die Strecke war grottig, zum größten Teil Baustelle, es ging oft nur schrittweise voran. Am frühen Nachmittag kam ich dann in meiner kleinen Pension an. Sehr nette Gastgeberin, die auch gut Englisch sprach. Das nutzte ich gleich aus und bat sie, mir ein Taxi zu rufen, damit ich meinen ersten kleinen Ausflug starten konnte.
Erstes Ziel war die Katedrale von Odzun. Es soll die älteste Kirche in Armenien sein.
Neben der Kirche waren Gräber ehemaliger Kirchenoberhäupter.
Viel lieber hätte ich das ja mit den Öffis gemacht, leider zwang mich mein selbst auferlegter Besichtigungsplan, es hier etwas kompakter zu gestalten. 
Zumindest kann man bei einer Privattour auch überall anhalten. Das geht mit den Bussen nicht. Also jetzt noch ein Ausblick über das Debed Tal.