Beiträge von kiki

    Die Reise ist jetzt 5 Jahre her, aber so viel ändert sich dort nicht. Das Prozedere an der Grenze ist immer gleich und auch bei den folgenden Destinationen wird sich nix ändern, also darf der Bericht noch als recht aktuell zu betrachten sein.

    Am nächsten Morgen machten wir uns nun auf den Weg nach Kaiping. Die Busfahrt dauerte 3 Stunden und ging quer durch's Perlflußdelta. Es kam einem vor, als fahre man durch eine riesige, zusammenhängende Stadt. Alles zugebaut und die Fabriken reihten sich aneinander. Hier befindet sich die Werkbank der Welt. :question

    In Kaiping angekommen, suchten wir uns dann ein Taxi, welches uns in's 12km entfernte Chikan bringen sollte. Man kann die folgenden Ausflüge auch alle von Kaiping aus machen, aber Chikan hörte sich so kuschelig an und bekam daher den Vorzug.

    Als wir die kleine Stadt erreichten, wußten wir auch, daß unsere Entscheidung richtig war. :1tanzen






    Moin Moin,

    Da ich im Moment viel Zeit habe, "verschönere" ich das Forum mal wieder mit einem Reisebericht. ;)

    Diesmal scheib ich ein paar kleine Erinnerungen von meiner letzten Chinareise hier auf, an die ich auch gerne zurück denke. China ist ja riesig.

    Viele Chinareisen gehen quer durch's Land um möglichst einige Highlights besuchen zu können. Ich halte von sowas gar nichts und so habe ich mir immer einige Provinzen herausgepickt und mich dort etwas gründlicher umgeschaut. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch stressfreier.

    Diesmal sollte es die Proving Guangdong sein und ein wenig Fujian. Ziel waren die Diaolou bei Kaiping und die Hakka Rundhäuser im südlichen Fujian.

    Geflogen sind wir mit der LH bis Hongkong, das war es dann auch mit der Reisevorbereitung. Allerdings ging es von HKG aus gleich weiter zum Bahnhof, weil wir es noch bis Guangzhou schaffen wollten. Da wir diese Grenze kennen, sollte es eigentlich recht einfach zu schaffen sein.

    Am Bahnhof kam dann die erste große Ernüchterung, da alle Züge ausgebucht waren. Also mußte man auf die KCR Rail ausweichen, die erst einmal nur bis Shenzhen fuhr. Ist auch kein Dilemma, allerdings sind die Sitzplätze sehr limitiert.

    Aber gut, wenn Herr Lagerfeld stundenlang Interviews im Stehen geben kann, sollten wir das auch schaffen.

    Die Grenze in Lowu ist zum Glück keine Unbekannte und so wäre es auch kein großes Problem gewesen, wenn nicht an diesem Tag gefühlt eine Milliarde Chinesen nicht die gleiche Idee gehabt hätten. :ttwisted

    Man wurde inmitten einer riesigen Menschenmenge durch die Flure gedrückt und irgendwann fehlte dann doch der Überblick. Zum Glück waren die Grenzbeamten auf Zack und sortierten uns recht schnell aus der Menge raus und brachten uns zum Ausländerschalter. Ratz Fatz waren wir nun in China. Problem war jetzt nur den Bahnhof zu finden, um noch einen Zug nach Guangzhou zu erwischen. Etwas verwirrt spazierten wir hinter der Grenze in die Richtung, als uns ein Chinese ansprach und wissen wollte wo wir denn hinwollen.

    Guangzhou und am nächsten Tag nach Kaiping, war unsere Antwort. Er meinte, daß das auch von Shenzhen aus geht, warum dann also bin Guangzhou fahren. Wir meinten, daß es für uns einfacher ist, weil wir uns dort auskennen und auch wissen, wo die Busse abfahren.

    Er bot an, uns den Busbahnhof in Shenzhen zu zeigen, der wirklich nur 5 min von der Grenze entfernt war und besorgte uns gleich noch das Ticket für den Bus nach Kaiping.

    Wir freuten uns, suchten anschließend noch ein kleines Hotel ein paar Schritte vom Busbahnhof entfernt und so blieb als erster Eindruck nur der Blich auf die Grenze in Shenzhen.

    Ne, ich hab bei Makros an Fotos gedacht, also sowas mit ganz nah dran und so... :Kopffass:

    Das diese Bezeichnung noch was anderes bedeutet, weiß ich jetzt dank Dir.:thumbup:

    Bei Lightroom nennt man das Vorgaben und Presets. In der Grundausstattung sind schon einige dabei, aber man kann die durch eigen erstellte Presets die Liste beliebig erweitern.

    Dann kann man natürlich auch Presets dazu kaufen.

    Ich habe mir die VSCO Kollektion gegönnt. Die wird dann automatisch in der Vorgabenleiste übernommen und dann kann man sich durchklicken. Es funktioniert da genauso wie bei dir.

    Preset anwählen

    Und dann sieht man schon an den Reglern, was eingestellt wurde.

    Ich kann es natürlich noch nach eigenen Gutdünken weiterverändern.

    In Photoshop funktionieren diese Presets nicht, da es dafür andere Dateitypen sein müssen. Gibt es aber auch dafür.

    Mit Photoshop Aktionen hab ich mich einmal versucht und mir eine Aktion heruntergeladen, wo ich mit Luminanzmasken arbeiten kann. Diese Aktion verstellt allerdings nichts am Bild, sondern man muß die Veränderungen dann selber durchführen. Automatisches Verbessern wäre bei Luminanzmasken auch kontraproduktiv, von daher weiß ich nicht, ob es Aktionen gibt, die das bei anderen Bearbeitungsschritten auch automatisch können.

    Ich hab das früher mal kurz in Photoshop versucht. Nicht das Raster, sondern da konnte man irgendwelche Punkte setzen und dann zog das Programm die Sachen automatisch passend hin.

    Ich hab bei mir nur gemerkt, daß die Rchieberegler i.d.R. ausreichen. Daher bin ich bis jetzt bei der minimalistischen Methode geblieben.

    Den Makroeffekt kann ich jetzt nicht so richtig erkennen.

    Einige Bilder haben ja eine andere Farbwirkung. Hast du da einen extra Bildstil drüber gezogen?

    Welche Benutzeroberfläche verwendest du denn für die Korrekturen der Gebäude?

    Den RAW Konverter oder das Bedienfeld wo auch die Ebenen sind?

    Ich mach das im RAW Konverter, da ist das mit den Schiebereglern sehr einfach.

    Ich habe wahrscheinlich in Photoshop noch wesentlich mehr Möglichkeiten bei solchen Korrekturen, hab aber noch nie das Bedürfnis gehabt, mich da zu belesen.

    Bei solchen Dingen ist es bei der Aufnahme schon wichtig, genügend Platz auf dem Bild zu lassen, damit man nacher auch gut korrigieren kann, ohne daß dadurch etwas wichtiges dem Beschnitt zum Opfer fällt.

    Wenn bei der Langzeitbelichtung einige Stellen nicht "weich" genug waren, hab ich damit geschummelt. :mrgreen

    Ich hab allerdings nicht vergessen, welches Bild das war:mrgreen

    Original:


    Raw Konverter


    anschließend Weichzeichner

    So auf den ersten Blick sieht man das nicht so genau, daher hab ich die Bilder etwas größer hochgeladen. beim Draufklicken sollte sich ein kleiner Eindruck bemerkbar machen. Es ist nicht sehr viel, aber ich bin da auch zurückhaltend.

    Naja, Übung? Was wolltest du denn verbessern?

    Das erste gefällt mir am besten, weil es etwas kontrastreicher ist und die Gesichter heller sind.

    Bild 2 wäre gut für Maskentraining um F+J selektiv etwas aufzuhellen.

    Bild 3.... nimm das nächste Mal Blende 2... dann brauchst du sowas nicht machen....;)

    Ha!

    Jetzt fällt es mir wieder ein.

    Wenn bei der Langzeitbelichtung einige Stellen nicht "weich" genug waren, hab ich damit geschummelt. :mrgreen

    Aber, wie schon geschrieben, ich hatte es wieder vergessen:ttwisted

    Wenn man nicht am Ball bleibt...

    Ich finde die Arbeit mit den Ebenen und Masken einfach spannender und angenehmer, man kann halt auf Klick einen Bearbeitungschritt der 5 Schritte zurückliegt ändern. Meiner Meinung nach kann man das im Konverter nicht.

    Natürlich ist das spannend, du scheinst ja im Moment da auch richtig Freude dran zu haben. Genau das richtige für Regentage;)


    Nur mal so als Beispiel... Tonwertkorrektur, Weißabgleich, Farben etc. bietet alles auch der RAW Konverter. Wenn du diese Werkzeuge auf das ganze Bild anwenden willst, ist der völlig ausreichend. Falls die Summe der Schritte sich nicht miteinander verträgt, gehst du einfach wieder an den passenden Schieberegler und mußt dich nicht durch die Ebenen klicken.

    Falls du sie nur selektiv auf einige Bereiche im Bild anwenden willst, mußt du in die Ebenen und Masken gehen. Bei sowas speziellem muß der Konverter passen.

    Das eine ist halt Bildentwicklung, das andere Bildbearbeitung. Das ist ein Unterschied. ;)

    Psst, das mit dem Freistellen vom Gesicht interessiert mich. Magst du da mal die Schritte zeigen?

    Also die Fotografen, die Wert auf Qualität legten, haben schon immer das RAW Format genommen. Daher auch der erste Griff zu den hauseigenen Konvertern, da es kaum was auf dem Markt war, was diese Dateitypen öffnen konnte. Apples Aperture war einer der ersten Konverter, die unabhängig genutzt wurden. Mit Photoshop wurde das dann übergreifend auf alle Betriebssystem anwendbar und kostete richtig viel Geld.

    Ich hab übrigens auch gleich in RAW fotografiert, jpeg hat mich nie interessiert.

    Es geht mir hier auch nicht um Pro und Kontra irgendwelcher Bearbeitungsprogramme.

    Ich wollte dir nur den kleinen Tip geben, erst einmal im RAW Konverter zun üben, weil man das meiste schon damit korrigieren kann, ohne in den Ebenen Modus zu wechseln.

    Eine einfache Vignette als Stilmittel oder ein Verlaufsfiilter um vielleicht den Himmel besser durchzuzeichnen, das alles erledigt der RAW Konverter wesentlich einfacher und übersichtlicher als der Ebenenmodus.

    Alles kommt mit der Übung. ;)

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