Am nächsten Morgen stand ich dann pünktlich um 7:00 an der Bushaltestelle und durfte dann erst einmal erleben, was der Armenier unter Nachhaltigkeit versteht. Der Bus nach Goris war auch da und ich war der einzige Fahrgast. Natürlich logisch, daß der bei nur einer person so nicht einfach losfährt. Um 9:30 war es dann soweit, das Gefährt halb voll und es ging dann endlich auf die Reise. Ich muß wohl nicht erwähnen, daß die Fahrt durch die Landschaft wieder sehr schön auszuhalten war, leider wurde das Wetter immer schlechter, je weiter wir in den Süden kamen. Nach ca. 5 Std war ich am Ziel.
Goris selber ist sehr hübsch in einem Tag gelegen und bekannt für seine "Pyramidenfelsen".
Mein Hostel hatte ich schnell gefunden und als ich in das 4-Bettzimmer zog, bemerkte ich, daß meine Mitbewohnerin aus Deutschland kam. Später stelle sich dann heraus, daß sie auf der Durchreise in Richtung Iran war. Von Goris aus starten die Busse nach Megli, dort ist der Grenzübergang. Allzuweit weg ist es nicht.
Ich wollte nach meiner Ankunft natürlich gleich die Landschaft erkunden und zog sofort los. Die Felsen, die sich im Hintergrund auftürmten, waren u.A. der Grund, warum ich mir diesen Ort ausgesucht hatte.
Leider fing es recht bals wieder an zu regnen und es wurde beim Wandern echt ungemütlich. Oft waren es nur Trampelpfade, es war total matschig und es passierte so einige male, daß ich mich fast langgemacht hätte. Eigentlich bin ich schon recht trittfest, aber hier wurde es mir bei dem Regen dann doch etwas
zuviel.
Also schaue ich mich noch kurz in der City um. Es ist ein sehr übersichtlicher Ort und nach dem dritten Regenschauer verzog ich mich dann auch in's Hostel.
