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  2. Jenni

Beiträge von Jenni

  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 1. August 2009 um 21:37

    Rückfahrt

    Omas Wecker klingelte um halb sieben und sie sagte mir später, sie hatte sich gewundert, warum der Wecker klingelte, ihn ausgestellt und sich noch einmal umgedreht, denn sie dachte, wir wären zu Hause. Aber dann fiel ihr dann doch noch ein, dass wir einen Termin mit Sonja hatten, die uns Avis nach Ulm bringen sollte.

    Wir frühstückten nur eine Kleinigkeit, was aber erheblich länger dauerte

    Sonja kam erst um halb acht und wir fuhren dann los.

    Sie brachte uns in die Straße, wo Avis war und wir mussten nur noch ein wenig suchen.
    Bei Avis hatten wir eine angenehme Überraschung. Wir bekamen den Schlüssel zu einem Auto (Fiat 500), den sie sich in Italien ausgeguckt hatte (wegen Motorradausfall).

    Wir gingen zum Hof und fanden das Auto
    , das in der letzten Reihe stand und massive Hagelschäden hatte, wie es auch im Vertrag geschrieben stand.

    Bilder

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:52

    Nachdem wir in Deutschland waren, machten wir kurz vor der Autobahn eine Pause und Opa schaffte es, im X-ten Versuch, Dieter zu erreichen.

    Der reagierte richtig erschrocken, denn er dachte, wir würden erst in 2 Tagen kommen. (Er war auf dem Dorffest)

    Nachdem wir Ulm erreicht haben, gingen wir gemeinsam auf das Dorffest. Ich aß dort eine leckere Portion Pommes und einen Salat und kartoffelsalat.

    Wir trafen dort richtig nette Norweger,
    mit denen wir (auf englisch) plauderten und die wir später zu einem Drink zu Hause (in Ulm) einluden.

    Oma und ich zogen uns nach dem 1. Ouzo (für Oma) gegen halb zwölf zurück. Ich legte mich mit Oma in das Doppelbett und als Opa nach einer gefühlten Ewigkeit auch kam, blieb für ihn nur noch die Couch übrig...

    Tschüss
    Jenni

    Bilder

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:51

    Wir bekamen eine Einladung zum weltweiten Frauen-Motorradtreff, von Birgit, die gerade da gewesen war.Der nächste Treff findet in den Niederladen statt und Oma und ich überlegten schon mal, ob wir da nächstes Jahr hinfahren wollen, denn das müssen wir ja bei unserer Urlaubsplanung berücksichtigen.

    Bilder

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:50

    Wir fuhren weiter und machten nach 50 Kilometern unsere erste Pause und Opa versuchte ohne Erfolg Dieter zu erreichen, weil wir bei ihm übernachten wollten.

    Auf der Etappe zum Zugspitzblick
    musste ich andauernd andere Motorradfahrer grüßen. Es gibt einen speziellen Motorradfahrergruß, man grüßt mit der linken Hand und als ich das nun endlcih gelernt hatte, war das meine Aufgabe.

    Am Zugspitzblick angelangt,
    aßen wir leckeren Apfelstrudel und machten viele Fotos und trafen viele Motorradfahrer/Innen, die uns auch begrüßten.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:47

    Fahrt nach Ulm

    Wieder einmal fingen wir an zu packen. Weil es kalt war, kklappte es ganz gut. Oma musste unsere warmen Sachen herausholen und so hatten wir genügend Platz: Sturmhaube, Leggings, Pullover, Jacke, dicke Handschuhe, (meine hatten leider ein Loch), Wadenwärmer und Oma hatte noch ihre Warmen, wasserdichten Motorradstiefeln.

    Ich musste an diesem Morgen meine Schuhe ziemlich oft wieder ausziehen
    , weil immer etwas fehlte, was ich noch anziehen musste.

    Opa versuchte sich nützlich zu machen
    , was ihm schrecklich schlecht gelang. (das erzähle ich lieber dann privat)

    Aber als Oma Probleme mit ihren Motorradstiefel hatte, konnte er sich sehr nützlich machen. Die Metallkappen in den Stiefeln waren nämlich hinten und vorne eingedrückt und man brauchte ziemlich viel Kraft, um diese wieder gerade zu rücken, so dass Oma sie ohne Schmerzen anziehen konnte.

    Unten mit allen Sachen angelangt, ging das Theater erst richtig los.

    Oma beauftragte mich, auf unsere Motorradsachen und den Tankrucksack, wo wichtige Papiere drin waren, aufzupassen.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit
    kam Oma von dem Parkplatz, es gäbe ein Problem, die Maschine springt nicht an, sie würden gleich mit dem Motorrad runterkommen.

    Nachdem sie unten waren, gelang es ihnen im X-ten Versuch die Maschine anzuschmeißen und ich schwang mich hinten bei Oma drauf.

    Ich fragte, was das Problem war und Oma meinte, dass es die schwache Batterie war und zu Hause könnte man das leicht beheben. So lange müsste sie noch durch halten.

    Wir machten ein paar Passfotos
    am Reschenpass *grmpfffff* es regnete nicht. >:(

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:42

    Nun ruhten wir uns auf einer Bank aus und versuchten ein paar Fußfotos zu machen, was aber sehr schwierig war.

    Wir erreichten Reschen und aßen lecker zu Abend und ruhten uns aus. Morgen war schließlich ein anstrengender Tag.

    Bilder

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:40

    Unten angekommen gingen wir auf einen Spielplatz und wanderten durch die Seepromenade, die uns zurück nach Reschen führte.

    Auf diesem Weg passierte ein kleiner Zwischenfall
    . Opa wollte einen Busch mit Hintergrung Ortlergruppe und den Stausee fotografieren. Das war allerdings an einer steilen Staumauer und er musste ein kleines Stück hinunter klettern, um eine einigermaßen günstige Position zu erreichen. Dabei rutschte er leider einmal aus und glitt ein paar Steine weiter herab.

    Trotzdem gelang ihm das Bild gut. Als ich Oma bat, auch herunterklettern zu dürfen, wurde sie panisch, man könnte so leicht ausgleiten, es wäre gefährlich etc. Schließlich erlaubte sie mir ein kleines Stück hinunterzuklettern, aber nicht so weit, dass ich mein Fotografierziel, ein tiefer gelegener Busch, richtig fotografieren konnte. Sie dachte, es wäre zu gefährlich...

    Bilder

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:36

    Wir gingen nicht denselben Weg zurück, sondern den, den die Reisegruppe genommen hatte. Dieser Weg war holpriger und ich musste Oma mehrmals helfen (das stimmt doch Oma?)

    Der Weg war von Wurzeln und Steinen übersäht
    und es ging steil bergab und das war der Grund, weshalb ich ihr manchmal helfen musste.

    Bilder

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:34

    Irgendwann erreichten wir die Etsch-Quelle, machten ein paar Fotos und gingen schnell weiter, da noch eine riesige Reisegruppe ankam.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:32

    Zwischendurch machten wir immer wieder Bilder von Waldblumen und -Pilzen.

    Der Weg war schmal und relativ steil.
    Schließlich kamen wir an einen Zaun. Dieser war nicht zu öffnen und es standen auch keine Hinweisschilder da, dass man das Gebiet nicht betreten könnte, oder warum man es nicht betreten könnte.

    Aber trotzdem machten wir einen Bogen
    um den Zaun und erfuhren schließlich auch, warum wir nicht hinein durften. Aus den vielen vorhandenen Bunkern in der Umgebung schlossen wir, dass es Militäreigentum war.

    Einmal gab es einen Fehlalarm in Punkto Etsch-Quelle. Ich hörte Wasser rauschen, das von unten kam und kletterete ein Stückchen herunter und fand auch eine Quelle, die aber nicht Etschquelle war, so schloss ich aus mangelden Schildern.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2009 um 22:29

    Heute wollten wir uns eigentlich einen faulen Tag machen und vielleicht noch ein bisschen spazieren gehen, aber es kam ganz anders.
    Oma erkundigte sich im Hotel nach guten Ausflugszielen, die in der Nähe lagen und möglichst ohne Motorrad zu erreichen waren.

    Schließlich entschlossen
    wir uns eine Wanderung zur Etsch-Quelle zu machen.
    Es war relativ gut ausgeschildert und so kamen wir in kurzer Zeit auf einen Wanderweg.

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    • Jenni
    • 29. Juli 2009 um 13:38

    Jäger

  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 21:30

    Wir fuhren nun nach Samnaun-Dorf hinein und fanden Säcke mit Zucker und Butter. Diese waren zollfrei, wir haben aber nichts gekauft, außer Zigaretten für Anne.

    Wir fuhren wieder zurück und lange nachdem wir zu Hause waren, brach dann das Gewitter aus und ich grummelte:

    Wir hätten ja ruhig noch länger bleiben können!

    Tschüss
    Jenni

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 21:28

    Trotzdem machten wir eine kleine Wanderung über einen steilen Pfad. Es gab viele schöne Blumen, manche waren sogar selten.

    Als wir zurück waren, wollte ich ein wenig am Bach spielen und rutschte aus und fiel beinahe hinein.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 21:27

    Wir fuhren über viele Serpentinen mit 15% Steigung und durch mindestens 10 Tunnel. Irgendwann erreichten wir das Tal, wo wir mit der Bergbahn auf die Alm fuhren.

    Dort gibt es normalerweise ab 17 Uhr Gewitter
    , gestern war es sogar schon um 15 Uhr, wie uns die Kellnerin im Restaurant erzählte. Deswegen wollte Oma die Alm schon früher als geplant verlassen.

    Schade, ich wäre gerne länger geblieben.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 21:25

    Ausflug Samnaun

    Am nächsten Tag wollten wir, da das Wetter schön war, einen Ausflug nach Samnaun machen. Wir fuhren gleich nach dem Frühstück los und erreichten die Festung Nauders, die an der Grenze Österreichs gebaut war.

    Sie diente vorher der Verhinderung vor Invasionen
    , da es der einzige Pass war und so niemand ungesehen hindurch kommen konnte.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 19:33

    Bei Graun machten wir noch einige Fotos von der versunkenen Kirche und danach erreichten wir unser Hotel.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 19:31

    Die nächste Pause gab am "Plattfußhotel", wo mir meine Handschuhe vom Motorrad flogen. Opa sammelte sie aber wieder rechtzeitig auf.

    Nach weiteren 50 Kilometern gab es die letzte Pause, wir waren nur noch 27 Kilometer vom Reschen entfernt. Hier schwang ich mich einmal auf eine Mauer hoch, um Oma ein gutes Fotomotiv zu bieten.

    Auf dieser Strecke gab es sehr viele Tunnel, um Dörfer zu umgehen und Oma hat es gehasst.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 19:27

    Die nächste Pause machten wir vor Bozen als Oma unbedingt einen Cappuccino trinken wollte. Wir aßen noch ein paar Hörnchen mit Füllung und dann ging es weiter.

    Bei der nächsten Pause waren schon ungefähr 64 Kilometer rum und Oma hatte mir schon gesagt, bei der nächsten Gelegenheit halten wir und sie erfüllte das Versprechen bei einer Apfelplantage, aber opa fuhr weiter, da er vorne fuhr und es nicht bemerkte. Später erwähnte er dann, dass er immer ein paar Motorradfahrer im Rückspiegel sah und dachte, das wären wir.

    Ich hängte meine Jacke über einen Pfahl und Oma wunderte sich schon, warum sie so gut "stand". Ich durfte noch meine normalen Turnübungen machen und dann ging es schon wieder weiter.

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    • Jenni
    • 25. Juli 2009 um 19:27

    Vom Gardasee zum Reschen

    Heute war die Etappe vom Gardasee zum Reschen dran. Wir beschlossen keine Autobahn zu fahren, sondern nur Schnellstraße und Bundesstraße.

    Die erste Pause machten wir kurz vor Trento, bevor wir auf die Schnellstraße fuhren.

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