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  2. Jenni

Beiträge von Jenni

  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:48

    Da wir im Hotel kein Abendessen bekamen, gingen wir in die Stadt hinunter, nachdem uns der nette Besitzer versicherte, es dauert nur 8 Minuten zur Stadt...

    Wir mussten 171 Treppenstufen
    (wir haben gezählt!) hinunterlaufen und sahen zwischendurch Oleander, eine hochgiftige Pflanze, die einmal in einem von Omas Madrid-Krimis eine Rolle spielte.

    Es war 29°C und nach einem schönen Spaziergang und dem Abendessen mussten wir die 171 Treppenstufen auch wieder hinauflaufen...

    Tschüss
    Jenni

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:46

    In Torbole angekommen, durften wir zur Krönung noch einmal durch die Fußgängerzone fahren und dann ein paar Serpentinen rauf. (ich weiß, dass es verboten ist durch die Fußgängerzone zu fahren, aber das war der einzige Weg zum Hotel dachten wir jedenfalls)

    Nachdem wir unsere wenigen Sachen ausgepackt hatten
    , gingen auf die Sonnenterrasse, wo wir etwas zu trinken genossen und einen tollen Ausblick hatten.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:43

    Bei der nächsten Pause nach weiteren 48 Kilometern musste Oma ordentlich hupen, damit Opa auf den Raststättenparkplatz fuhr.

    Er begründete dies, dass es doch nur 48 km gewesen seinen und Oma erwiderte darauf, dass die nächste Raststätte noch 40 km entfernt sei und ich wie sie zurecht annahm, diese Pause brauchte, denn Motorradfahren, das habe ich ja schon erwähnt, ist ganz schön anstrengend.

    Der Beifgahrersitz ist nämlich schlechter
    als der Fahrersitz und das kann Oma aus eigener Erfahrung bestätigen, denn sie durfte ja auch schon hintendrauf fahren.

    In dieser Pause spielten wir eine Runde Steh-Skat, ich hatte die "Blinden" an meiner Hosentasche.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:41

    Die nächste Pause gab es schon nach 30 Kilometern, da wir tanken mussten.

    Ich bekam ein Schild, mit meinem Namen drauf, das angenehm nach Lavendel duftete und wir befestigten es vorne am Motorrad.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:39

    In der 3. Pause gab es für Opa und mich Cola und Fanta, ich bekam auch noch ein leckeres Eis und Oma trank Wasser, das wir extra mit einem getränkten Tuch präpariert hatten (Oma wirft jetzt gerade ein, das versteht doch kein Mensch)

    Für alle, die es nicht verstanden haben zur Erklärung:

    Um eine kalte Flasche Wasser, die in der Gluthitze außen auf dem Motorrad transportiert wird, auf vernünftige Temperatur zu halten, haben wir sie in ein mit Wasser getränktes Handtuch gewickelt.

    Zwischendurch muss man das Handtuch immer wieder nass machen
    (dafür haben wir eine extra Flasche Wasser), da das Wasser vom Tuch während der Fahrt verdunstet und die Flasche bleibt kalt!

    Bei den Pausen musste
    ich auch immer ein paar Turnübungen machen zur Lockerung.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:37

    In der 2 Pause aßen wir zu Mittag, nämlich die Rosinenbrötchen und Kokosmakronen, die wir uns extra für die Reise gekauft hatten.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:36

    Fahrt zum Gardasee

    Am Anfang des Tages stand wieder das alltägliche Einpackdrama
    . Wieder hieß es, man hätte mich extra länger schlafen lassen und ich müsste jetzt aufstehen.

    Wie immer war ich etwas brummelig, stand dann aber bereitwillig auf.

    Dieses Mal wollte Oma die Sachen organisiert packen, nämlich so, dass wir heute, wo wir ja nur einen Tag übernachten mussten, nur 2 Taschen brauchen würden. In denen sollte natürlich alles Wichtige wie Bücher, Laptop, Kleidung etc drin sein, die wir für einen Tag brauchten.

    Dann wiederum sollten wir nur eine zusätzliche Tasche für den Reschen packen
    , wo wir dann die restlichen Klamotten für die 3 Tage einpacken müssen.

    Dieses Packen mit System dauerte natürlich viel länger
    und immer wieder drängelte Opa zwischendurch, kann ich denn diese Tasche schon nehmen, wie sieht es denn mit der aus...

    End lich war alles verpackt und wir konnten losfahren.

    Wir hatten abgemacht,
    dass wir alle 50 Kilometer eine Pause machen würden, damit es zumindest durchhalte, weil Motorradfahren ganz schön anstrengend ist und wir über 300 Kilometer schaffen mussten.

    Die ersten 50 Kilometer waren sehr sehr kurvenreich. Einmal kamen sogar 6 Tornanti hintereinander! Deshalb brauchten wir auch dafür anderthalb Stunden, wie Oma bei unserer 1. Pause auf der Autobahnraststätte feststellte, denn ab Cesana fuhren wir Autobahn, damit wir die restlichen Kilometer auch in einer vernünftigen Zeit schafften.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 18:33

    An diesem Tage wollten wir ja eigentlich nirgendwo hinfahren, aber dann kam es doch anders.

    Opa schlug vor nach San Leo zu fahren, der alten Burganlage, die wir schon auf dem Weg nach Perticara gesehen hatte.
    Oma stimmt zu und so willigte ich auch ein.

    Ich schwang mich hinter Oma auf den Sattel und es ging kurvige Straßen hinauf und hinunter.
    Zuerst hatte ich geplant auch auf die Burganlage zu gehen, aber da es nach dem Stadtrundgang schon zu spät war, um in das Burgmuseum zu gehen, wollte ich schließlich auch nicht mehr.

    Die Straßen waren ziemlich steil und mit vielen Serpentinen, zum Schluss durften wir sogar noch über Kopfsteinpflaster fahren, trotzdem war es Vergnügen und es war ein lohnenswerter Tagesausflug.

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  • Wortkette der Assoziationen

    • Jenni
    • 24. Juli 2009 um 16:16

    Sherlock Holmes

  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 14:31

    Als wir am Abend unsere Motorradhosen auszogen, hatten wir so viel geschwitzt (ehrlich), dass die dicken Hosen von innen ganz nass waren.

    Am Abend bestellten wir eine Pizza Quattro Tornanti und nun denkt der Besitzer ernsthaft darüber nach, solch eine einzuführen.

    Tschüss
    Jenni

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 14:30

    Auf dem Rückweg fanden wir endlich unser Sonnenblumenfeld und Oma machte ziemlich viele Fotos.

    Ich stieg einmal zur falschen Seite ab und Oma war ziemlich erschrocken, weil sie das einfach nicht erwartet hatte. Eigentlich weiß ich ja wie es funktioniert, aber da hatte ich es kurz vergessen.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 14:29

    Nun ging es über einen Pass, den Passo Cantoniera in 1007 m Höhe. Wir machten ein Passfoto und tranken danach etwas in einer Bar. Danach gingen wir auf den Spielplatz und ich schaukelte ein bisschen.

    Es ging nur noch hoch und runter bis wir nach Urbino kamen, aber davon erzählt Oma.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 14:27

    Es ging am Rand ziemlich steil hinunter und Oma sagte, dass wir vorsichtig sein müssen. Dort oben war wohl auch ein Pferd gewesen, wie man an den Pferdeäpfeln sieht.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 14:26

    Wir fuhren 12 Tornati hintereinander und hielten danach bei einem schönen Ausblick an.

    Opa sagte Oma, sie solle die "Handbremse" anmachen, die dafür sorgt, dass das Motorrad nicht aus Versehen, den Berg alleine runterfährt und wir hinterher laufen müssen.

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 14:24

    Unterwegs nach Urbino

    Kaum waren wir 10 Kilometer gefahren, brach die erste Katatstrophe über uns herein. Opa hatte kein Benzin mehr, aber es ging bergab und er konnte herunterrollen. Als wir dann endlich an die Tankstelle kamen, hatte sie auch noch zu.
    Also musste Opa zum Automaten gehen, zuerst nahm diese den Zwanziger nicht an, aber dann klappte es doch.

    Nun schwabbte Opa zu allem Überfluss auch noch das Benzin auf den Tank. Wir wischten es ab und dann ging es weiter.

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  • Wortkette der Assoziationen

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 11:31

    Fragezeichen ???

  • Wetten dass,

    • Jenni
    • 21. Juli 2009 um 11:23

    Natürlich regnet es am Reschenpass Oma. :dafuer
    Außerdem will ich unbedingt mal im Regen Motorrad fahren und da wäre der Reschenpass ja ideal dafür, weil es ja schon immer dort geregnet hat, wenn Du unterwegs bist.
    Tschüss
    Jenni

  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 20. Juli 2009 um 11:16

    Als wir endlich auf die Straße kamen, warfen wir unsere Stöcke weg, denn wir würden sie ja nicht mehr brauchen.

    Nun wollte Oma ohne Umwege nach Hause zurück und sich nicht mehr den Ort anschauen, auch ein Cafebesuch war ihr nicht genug Anreiz.

    Also gingen wir weiter tapfer die Straße entlang und stöhnten immer:

    Ein Königreich für ein Motorrad!
    (oder ein Fahrrad)

    Völlig geschafft erreichten wir unser Ziel.

    Wir haben bestimmt "gefühlte" 20 km zurückgelegt und das in Sandalen und Shorts.

    Ich habe noch einmal das Schneekettenschild für Euch aufnehmen lassen, damit Ihr es erkennt, wenn Ihr mal auf solchen Straßen entlang fahrt.

    Als Belohnung gab es kalte Getränke und lecker zu essen.

    Fazit:
    Ich könnte diesen Wanderweg morgen durchaus noch einmal zurücklegen, aber Oma will nicht mehr...

    Tschüss
    Jenni

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 20. Juli 2009 um 11:14

    Als nächstes folgte ein grünes Feld und danach ging der Weg wieder in einen Wald.

    Leider war der Weg dadurch voller hüfthoher Brennnessel und wieder litt ich am meisten wegen meiner kurzen Shorts.

    Als letztes mussten wir ein Feld mit enormer Steigung hinauflaufen und danch brauchten wir eine Pause. (letztes Bild)

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  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Jenni
    • 20. Juli 2009 um 11:10

    Der Weg führte uns praktisch durch alle Arten von Gelände:
    Büsche, Felder, Wälder, Gestrüpp...

    Opa fand einen Busch mit blauen Beeren und fragte Oma, ob das Blaubeeren sein könnten. Oma sagte, dass könne sie nicht sagen, glaubte aber, dass es keine Blaubeeren sind und sagte auch, dass wir sie auf gar keinen Fall essen und auch nicht berühren sollten. Ich berührte sie trotzdem und oma sagte mir, dass ich jetzt mit der Hand nicht ins Gesicht fassen sollte.

    Wir fanden auch das erste Trimm-Dich-Gerät, dessen Übung ich machte.

    Die nächste TrimmDich-Übung durften ich und Opa nicht machen,. da Oma sagte, dass diese Übung das Schädlichste für den Rücken sei, was es gäbe.

    Nun gabelte sich der Weg und wir nahmen den rechten Abzweig, der uns an einem See vorbei zu einem runden Feld und dann in den Wald führte.

    Opa nahm inzwischen einen dicken Stein mit,
    den er, wenn ein Bär kommen würde, schnell wegwerfen würde, damit er schneller rennen kann... so sagte er mir, als ich ihn fragte, warum er den Stein mitnahm.

    Der Weg im Wald wurde immer schwieriger
    , so dass wir mehrmals nach Abzweigen suchten, die aber nicht da waren.

    Irgendwann sagte Opa, dass wir nicht mehr weiter können und umkehren müssen, das bedeutete, wir mussten wieder durch das Dornengestrüpp zurück, na klasse, denn ich hatte nur eine Shorts an.

    Wir fanden im Feld einen Bauern,
    der uns sagte, dass alle Wanderwege nach Perticara "zu" wären und wir nur über die Straße dahin kämen.

    Wir hörten nicht auf ihn
    und fanden trotzdem noch einen Weg nach Perticara.

    Nun nahmen den Weg über ein Stoppelfeld und mussten zur aller Freude noch über einen Graben springen.

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