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Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

    • Reisebericht
    • Motorrad-Reisebericht
  • Jenni
  • 15. Juli 2009 um 10:27
  • Jenni
    Junges Küken
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    • 21. Juli 2009 um 14:29
    • #21

    Nun ging es über einen Pass, den Passo Cantoniera in 1007 m Höhe. Wir machten ein Passfoto und tranken danach etwas in einer Bar. Danach gingen wir auf den Spielplatz und ich schaukelte ein bisschen.

    Es ging nur noch hoch und runter bis wir nach Urbino kamen, aber davon erzählt Oma.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Jenni
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    • 21. Juli 2009 um 14:30
    • #22

    Auf dem Rückweg fanden wir endlich unser Sonnenblumenfeld und Oma machte ziemlich viele Fotos.

    Ich stieg einmal zur falschen Seite ab und Oma war ziemlich erschrocken, weil sie das einfach nicht erwartet hatte. Eigentlich weiß ich ja wie es funktioniert, aber da hatte ich es kurz vergessen.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Jenni
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    • 21. Juli 2009 um 14:31
    • #23

    Als wir am Abend unsere Motorradhosen auszogen, hatten wir so viel geschwitzt (ehrlich), dass die dicken Hosen von innen ganz nass waren.

    Am Abend bestellten wir eine Pizza Quattro Tornanti und nun denkt der Besitzer ernsthaft darüber nach, solch eine einzuführen.

    Tschüss
    Jenni

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Jenni
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    • 24. Juli 2009 um 18:33
    • #24

    An diesem Tage wollten wir ja eigentlich nirgendwo hinfahren, aber dann kam es doch anders.

    Opa schlug vor nach San Leo zu fahren, der alten Burganlage, die wir schon auf dem Weg nach Perticara gesehen hatte.
    Oma stimmt zu und so willigte ich auch ein.

    Ich schwang mich hinter Oma auf den Sattel und es ging kurvige Straßen hinauf und hinunter.
    Zuerst hatte ich geplant auch auf die Burganlage zu gehen, aber da es nach dem Stadtrundgang schon zu spät war, um in das Burgmuseum zu gehen, wollte ich schließlich auch nicht mehr.

    Die Straßen waren ziemlich steil und mit vielen Serpentinen, zum Schluss durften wir sogar noch über Kopfsteinpflaster fahren, trotzdem war es Vergnügen und es war ein lohnenswerter Tagesausflug.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Jenni
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    • 24. Juli 2009 um 18:36
    • #25

    Fahrt zum Gardasee

    Am Anfang des Tages stand wieder das alltägliche Einpackdrama
    . Wieder hieß es, man hätte mich extra länger schlafen lassen und ich müsste jetzt aufstehen.

    Wie immer war ich etwas brummelig, stand dann aber bereitwillig auf.

    Dieses Mal wollte Oma die Sachen organisiert packen, nämlich so, dass wir heute, wo wir ja nur einen Tag übernachten mussten, nur 2 Taschen brauchen würden. In denen sollte natürlich alles Wichtige wie Bücher, Laptop, Kleidung etc drin sein, die wir für einen Tag brauchten.

    Dann wiederum sollten wir nur eine zusätzliche Tasche für den Reschen packen
    , wo wir dann die restlichen Klamotten für die 3 Tage einpacken müssen.

    Dieses Packen mit System dauerte natürlich viel länger
    und immer wieder drängelte Opa zwischendurch, kann ich denn diese Tasche schon nehmen, wie sieht es denn mit der aus...

    End lich war alles verpackt und wir konnten losfahren.

    Wir hatten abgemacht,
    dass wir alle 50 Kilometer eine Pause machen würden, damit es zumindest durchhalte, weil Motorradfahren ganz schön anstrengend ist und wir über 300 Kilometer schaffen mussten.

    Die ersten 50 Kilometer waren sehr sehr kurvenreich. Einmal kamen sogar 6 Tornanti hintereinander! Deshalb brauchten wir auch dafür anderthalb Stunden, wie Oma bei unserer 1. Pause auf der Autobahnraststätte feststellte, denn ab Cesana fuhren wir Autobahn, damit wir die restlichen Kilometer auch in einer vernünftigen Zeit schafften.

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    • 24. Juli 2009 um 18:37
    • #26

    In der 2 Pause aßen wir zu Mittag, nämlich die Rosinenbrötchen und Kokosmakronen, die wir uns extra für die Reise gekauft hatten.

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    • 24. Juli 2009 um 18:39
    • #27

    In der 3. Pause gab es für Opa und mich Cola und Fanta, ich bekam auch noch ein leckeres Eis und Oma trank Wasser, das wir extra mit einem getränkten Tuch präpariert hatten (Oma wirft jetzt gerade ein, das versteht doch kein Mensch)

    Für alle, die es nicht verstanden haben zur Erklärung:

    Um eine kalte Flasche Wasser, die in der Gluthitze außen auf dem Motorrad transportiert wird, auf vernünftige Temperatur zu halten, haben wir sie in ein mit Wasser getränktes Handtuch gewickelt.

    Zwischendurch muss man das Handtuch immer wieder nass machen
    (dafür haben wir eine extra Flasche Wasser), da das Wasser vom Tuch während der Fahrt verdunstet und die Flasche bleibt kalt!

    Bei den Pausen musste
    ich auch immer ein paar Turnübungen machen zur Lockerung.

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    • 24. Juli 2009 um 18:41
    • #28

    Die nächste Pause gab es schon nach 30 Kilometern, da wir tanken mussten.

    Ich bekam ein Schild, mit meinem Namen drauf, das angenehm nach Lavendel duftete und wir befestigten es vorne am Motorrad.

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    • 24. Juli 2009 um 18:43
    • #29

    Bei der nächsten Pause nach weiteren 48 Kilometern musste Oma ordentlich hupen, damit Opa auf den Raststättenparkplatz fuhr.

    Er begründete dies, dass es doch nur 48 km gewesen seinen und Oma erwiderte darauf, dass die nächste Raststätte noch 40 km entfernt sei und ich wie sie zurecht annahm, diese Pause brauchte, denn Motorradfahren, das habe ich ja schon erwähnt, ist ganz schön anstrengend.

    Der Beifgahrersitz ist nämlich schlechter
    als der Fahrersitz und das kann Oma aus eigener Erfahrung bestätigen, denn sie durfte ja auch schon hintendrauf fahren.

    In dieser Pause spielten wir eine Runde Steh-Skat, ich hatte die "Blinden" an meiner Hosentasche.

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    • 24. Juli 2009 um 18:46
    • #30

    In Torbole angekommen, durften wir zur Krönung noch einmal durch die Fußgängerzone fahren und dann ein paar Serpentinen rauf. (ich weiß, dass es verboten ist durch die Fußgängerzone zu fahren, aber das war der einzige Weg zum Hotel dachten wir jedenfalls)

    Nachdem wir unsere wenigen Sachen ausgepackt hatten
    , gingen auf die Sonnenterrasse, wo wir etwas zu trinken genossen und einen tollen Ausblick hatten.

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    • 24. Juli 2009 um 18:48
    • #31

    Da wir im Hotel kein Abendessen bekamen, gingen wir in die Stadt hinunter, nachdem uns der nette Besitzer versicherte, es dauert nur 8 Minuten zur Stadt...

    Wir mussten 171 Treppenstufen
    (wir haben gezählt!) hinunterlaufen und sahen zwischendurch Oleander, eine hochgiftige Pflanze, die einmal in einem von Omas Madrid-Krimis eine Rolle spielte.

    Es war 29°C und nach einem schönen Spaziergang und dem Abendessen mussten wir die 171 Treppenstufen auch wieder hinauflaufen...

    Tschüss
    Jenni

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    • 25. Juli 2009 um 19:27
    • #32

    Vom Gardasee zum Reschen

    Heute war die Etappe vom Gardasee zum Reschen dran. Wir beschlossen keine Autobahn zu fahren, sondern nur Schnellstraße und Bundesstraße.

    Die erste Pause machten wir kurz vor Trento, bevor wir auf die Schnellstraße fuhren.

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    • 25. Juli 2009 um 19:27
    • #33

    Die nächste Pause machten wir vor Bozen als Oma unbedingt einen Cappuccino trinken wollte. Wir aßen noch ein paar Hörnchen mit Füllung und dann ging es weiter.

    Bei der nächsten Pause waren schon ungefähr 64 Kilometer rum und Oma hatte mir schon gesagt, bei der nächsten Gelegenheit halten wir und sie erfüllte das Versprechen bei einer Apfelplantage, aber opa fuhr weiter, da er vorne fuhr und es nicht bemerkte. Später erwähnte er dann, dass er immer ein paar Motorradfahrer im Rückspiegel sah und dachte, das wären wir.

    Ich hängte meine Jacke über einen Pfahl und Oma wunderte sich schon, warum sie so gut "stand". Ich durfte noch meine normalen Turnübungen machen und dann ging es schon wieder weiter.

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    Einmal editiert, zuletzt von Jenni (25. Juli 2009 um 19:30)

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    • 25. Juli 2009 um 19:31
    • #34

    Die nächste Pause gab am "Plattfußhotel", wo mir meine Handschuhe vom Motorrad flogen. Opa sammelte sie aber wieder rechtzeitig auf.

    Nach weiteren 50 Kilometern gab es die letzte Pause, wir waren nur noch 27 Kilometer vom Reschen entfernt. Hier schwang ich mich einmal auf eine Mauer hoch, um Oma ein gutes Fotomotiv zu bieten.

    Auf dieser Strecke gab es sehr viele Tunnel, um Dörfer zu umgehen und Oma hat es gehasst.

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    • 25. Juli 2009 um 19:33
    • #35

    Bei Graun machten wir noch einige Fotos von der versunkenen Kirche und danach erreichten wir unser Hotel.

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    • 25. Juli 2009 um 21:25
    • #36

    Ausflug Samnaun

    Am nächsten Tag wollten wir, da das Wetter schön war, einen Ausflug nach Samnaun machen. Wir fuhren gleich nach dem Frühstück los und erreichten die Festung Nauders, die an der Grenze Österreichs gebaut war.

    Sie diente vorher der Verhinderung vor Invasionen
    , da es der einzige Pass war und so niemand ungesehen hindurch kommen konnte.

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    • 25. Juli 2009 um 21:27
    • #37

    Wir fuhren über viele Serpentinen mit 15% Steigung und durch mindestens 10 Tunnel. Irgendwann erreichten wir das Tal, wo wir mit der Bergbahn auf die Alm fuhren.

    Dort gibt es normalerweise ab 17 Uhr Gewitter
    , gestern war es sogar schon um 15 Uhr, wie uns die Kellnerin im Restaurant erzählte. Deswegen wollte Oma die Alm schon früher als geplant verlassen.

    Schade, ich wäre gerne länger geblieben.

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    • 25. Juli 2009 um 21:28
    • #38

    Trotzdem machten wir eine kleine Wanderung über einen steilen Pfad. Es gab viele schöne Blumen, manche waren sogar selten.

    Als wir zurück waren, wollte ich ein wenig am Bach spielen und rutschte aus und fiel beinahe hinein.

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    • 25. Juli 2009 um 21:30
    • #39

    Wir fuhren nun nach Samnaun-Dorf hinein und fanden Säcke mit Zucker und Butter. Diese waren zollfrei, wir haben aber nichts gekauft, außer Zigaretten für Anne.

    Wir fuhren wieder zurück und lange nachdem wir zu Hause waren, brach dann das Gewitter aus und ich grummelte:

    Wir hätten ja ruhig noch länger bleiben können!

    Tschüss
    Jenni

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

    Einmal editiert, zuletzt von Jenni (29. Juli 2009 um 13:42)

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    • 30. Juli 2009 um 22:29
    • #40

    Heute wollten wir uns eigentlich einen faulen Tag machen und vielleicht noch ein bisschen spazieren gehen, aber es kam ganz anders.
    Oma erkundigte sich im Hotel nach guten Ausflugszielen, die in der Nähe lagen und möglichst ohne Motorrad zu erreichen waren.

    Schließlich entschlossen
    wir uns eine Wanderung zur Etsch-Quelle zu machen.
    Es war relativ gut ausgeschildert und so kamen wir in kurzer Zeit auf einen Wanderweg.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

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