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Petra Kaisers Forum

Motorradtour Goa 2004

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Über den Jahreswechsel 2004/2005 in Goa

Die Hinreise und unser erster Tag in Assagao

Es wurde langsam wieder Zeit, nach Goa zu fliegen, lag unsere letzte Reise schon 6 Jahre zurück.

So fuhren wir am 19.12. rechtzeitig zum Flughafen, wussten wir doch nicht, was uns alles erwartet. Im Nachhinein stellte es sich als gut heraus, gab es doch Probleme mit dem Durchchecken und der Boardkarte für die Strecke MUC-GOI. Aber dann war es geschafft, wir hatten Plätze bei dem Notausgang 22A+C, in der Hoffnung auf etwas mehr Beinfreiheit. Übrigens flogen wir mit der Condor, einer der wenigen Airlines, die Goa direkt anfliegen.

Sonnenuntergang in Goa

Der Flug nach München war ok. In München schauten wir uns den Weihnachtsmarkt an, der in der überdachten Halle zwischen den beiden Terminals aufgebaut war. Hier in München war es lausig kalt, Es schneite und wir gingen ins Air-Bräu, aßen eine Kleinigkeit und tranken einen Halben.

Wir tätigten die letzen Einkäufe und begaben uns zum Schalter H48, die Condor hatte Verspätung und wir warten auf 15 Passagiere aus Frankfurt. Endlich waren alle an Board und die Maschine startete. Unsere Sitze am Notausgang waren ein Flop, ließen sich die Rücksitz-Lehnen nicht einen Millimeter nach hinten verschieben. Tja Pech gehabt, hinter uns die Reihe war auch ein Notausgang, damit hing das zusammen. Für das nächste Mal wissen wir Bescheid.

Zwei Dinge noch, an Board teilte die Crew recht früh, Einreiseformulare aus, die wir noch an Board ausfüllen mussten.

In Goa unterwegs - Blick auf den Tiracol

Bei der Einreise am Boden, hieß es, dass alle das falsche Formular ausgefüllt hatten. Ein Chaos hoch drei. Es kann ja mal passieren, aber so soll es seit den letzen 3 Wochen immer gewesen sein. Immer haben die Flugbegleiter jeden an Board ein Formular für Indian Nationals ausfüllen lassen.

Dann gab es noch Unstimmigkeiten mit einem Hotel-Voucher, den Condor kostenpflichtig für Reisende nach GOI ausstellt. Die indischen Beamten jedoch bestätigten, dass es eine Sache von Condor sei, von den indischen Behörden wird so ein Voucher nicht verlangt. Das finde ich natürlich nicht so toll, sieht nach Abzockerei aus... Die Deutsche vor mir, beschwerte sich lauthals bei den Beamten, hat sie doch ein Haus in Goa und musste zusätzlich für jeden Tag eine Gebühr für den Hotel-Voucher bezahlen. Dem werde ich mal nachgehen, wenn ich wieder zu Hause bin. Komisch ist das schon.

Angekommen in Goa, gab es bei der Einreise ein Problem, denn keiner hatte das richtige Formular ausgefüllt. Eigentlich waren wir kaputt und sehnten uns nach einem Bett. Aber auch das ging vorbei. Unsere Koffer waren auch da und draußen stand schon unser Abholer. Und ab ging es. Wir brauchten einige Zeit, um uns zurechtzufinden, was die Fahrerei betrifft.

Friedrich wollte am liebsten ab und zu eingreifen. Dann schrie er noch Stop, von vorne überholte ein Kleinbus einen anderen und unser Fahrer überholte auch. Da blieb das Herz fast stehen, aber irgendwie ging alles fast gut.

Vieles hat sich geändert, die Strassen sind weiter ausgebaut, aber der Verkehr selber hat sich nicht viel geändert. Fähren fahren kaum noch, es gibt fast überall Brücken über die Flüsse, eigentlich schade.

Casa Tres Amigos

In Assagao bei Peter hat sich auch vieles getan. Einige neue "Hütten" stehen, das Grundstück ist gut zugewachsen. Wir setzen uns auf die Terrasse und frühstücken mit den anderen. Jede Menge neuer netter Leute, das lieben wir hier so. Alles ist so unkompliziert.

Übrigens, die Webadresse von Peter ist: www.casa-tres-amigos-goa.com
Wir beziehen unseren Bungalow, packen unsere Sachen aus und ziehen uns um. Das Wasser der Dusche ist kalt, aber es ist erfrischend. Wir setzen uns auf die Terrasse, aber schon nach kurzer Zeit legen wir uns ins Bett und fallen sofort in einen tiefen Schlaf.

Zwei Stunden später geht es uns wunderbar. Wir beschließen eine Runde mit dem Motorrad zu fahren. Friedrich hat eine Enfield 500 und ich bekomme eine Honda 175er oder so. Für mich reicht sie vollkommen aus. Wir fahren ins Lila Cafe und stellen fest, dass wir noch keine Rupien eingetauscht haben. Also fahren wir weiter und halten an dem nächsten Kiosk an. Für einen Euro bekommen wir 57 Rupien. Da wird die Umrechnerei uns sicher Spaß bringen. Im Lila Cafe aßen wir ein Omelette und einen leckeren Salat.

Von da aus fuhren wir noch zur Baga- Beach bis zum Sunset-Point. Dort sah alles so aus wie vor 6 Jahren. Wir hielten uns nicht allzu lange auf und fuhren wieder zurück, tranken noch ein Bier und gingen dann ins Bett. Es war noch vor acht Uhr abends.

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