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Live aus Temesvar 2010

    • Reisebericht
  • Petra
  • 2. Dezember 2010 um 21:29
  • Petra
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    • 8. Dezember 2010 um 16:18
    • #21

    Nun haben wir alles erledigt und fahren direkt nach Temesvar. Pfarrer Coca setzen wir in der Nähe der Universität ab und dann fahren wir nach Hause.

    Zu Hause geht es noch weiter, denn die Nachweise müssen geschrieben werden, die Dankesbriefe warten und auch organisatorisch muss einiges erledigt werden.

    Irgendwann fallen wir müde ins Bett und morgen klingelt der Wecker wieder um sieben.

    ---
    Temesvar hat eine eigene Brauerei (Bild 2) und das letzte Bild zeigt die Kathedrale von Temesvar.

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    • 9. Dezember 2010 um 23:00
    • #22

    Am 4. Dezember holen wir zunächst "Flori" ab. Sie ist Heimleiterin im Kinderheim Casa Sperantei (Haus der Hoffnung) in Temesvar.

    Wir wollen zusammen in ein entlegenes Dorf fahren und wissen nicht so genau, was uns da erwartet. Wir fahren die "691", kommen an Giarmata und Peschia vorbei, irgendwann biegen wir rechts ab. Hier ist ein Bahnhof und fünf Kilometer weiter erreichen wir Bencecu de Jos. Wir sind am Ziel.

    3 junge Mädchen aus Temesvar sind jeden Samstag von 10.00 bis 12 Uhr hier und sie kümmern sich um die Kinder aus dem Dorf. Heute sind besonders viele Kinder da, denn sie wissen, dass wir kommen. Wir bringen Bastel- und Spielmaterial mit, eine Kiste Apfelsinen und natürlich auch Süßigkeiten.

    Das Haus gehört der Baptistengemeinde und in diesem Raum wird normalerweise der Gottesdienst abgehalten. Am Samstag aber können die jungen Mädchen mit den Kindern singen, basteln und spielen.

    Im Hinblick auf Weihnachten wird gerade ein Krippenspiel eingeübt. Die Kinder sind mit einer Begeisterung dabei und üben die Texte ein. Die drei jungen Mädchen sprechen die Texte vor und die Kinder machen mit, diszipliniert, leise und mit Hingabe . Das habe ich selten so gesehen.

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    • 9. Dezember 2010 um 23:06
    • #23

    Wir hören und schauen eine Weile zu (natürlich verstehe ich kein Wort). In der Ecke bollert ein kleiner Ofen, aber richtig warm ist es nicht.

    Dann gehen wir in den kleinen Nebenraum. Hier könnte man den Raum für die Kinder fertig machen, so dass sie einen Raum für sich hätten. Aber da fehlt leider das Geld.

    Außer Stühlen und diesen alten Schränken gibt es einfach nichts. Wo sollen denn die Kinder basteln und spielen? Es fehlen Tische, damit die Kinder nicht auf dem kalten Boden spielen müssen.

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    • 9. Dezember 2010 um 23:12
    • #24

    Wir verabschieden uns von den Kindern, die sich über die Geschenke freuen.

    Flori zeigt uns nun noch den geplanten Anbau. Ein Sponsor (nicht von Hilfe für Kinder) hat das Haus für die Kirchengemeinde gekauft. Es ist geplant, hier ein Zufluchtsort für Mütter mit Kindern zu schaffen, die zum Beispiel von ihren Männern misshandelt oder allein gelassen wurden.

    Wir haben von einem Fall erfahren, dass der Ehemann die Frau in der Nacht aus dem Zimmer gejagt hat und sie in bitterer Kälte draußen bleiben musste. Überlebt hat sie nur, weil sie sich zum Pferd gelegt hat.

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    • 9. Dezember 2010 um 23:21
    • #25

    Ein kleines Stück fahren wir noch mit dem Auto und dann müssen wir es stehen lassen. Wir erreichen den Ortsrand. Hier leben die 16 bitter armen Familien in elendigen Hütten, die meisten ohne Strom und Wasser, die Toiletten (Bild 4) sind draußen.

    Für drei Familien haben wir jeweils eine Tüte mit Lebensmittel mit. Schrecklich jetzt die Wahl zu treffen, wen wir besuchen. Es fällt Flori nicht sehr leicht. Sie betreut diese Familien schon etwas länger und kennt deren Schicksale.

    Ihr Mann ist Pastor in einer anderen Gemeinde. Dort wurden arme Familien unterstützt. Nach zwei Jahren haben sie gesagt, dass sie jetzt Familien unterstützen möchten, die noch viel ärmer wären als sie und gefragt, wer solche Familien kennt. Eine alte Frau hat dann auf dieses abgelegene Dorf aufmerksam gemacht und seitdem versuchen sie zu helfen.

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    • 9. Dezember 2010 um 23:29
    • #26

    Nun gehen wir zur 1. Familie. Sie haben 6 Kinder und der Mann hat keine feste Arbeit. Es gibt kein Strom und am Abend wird etwas Fett vom Schwein angezündet. Als festes Einkommen haben sie 10 € Kindergeld pro Kind. Nicht gerade viel.

    Wir erfahren, dass die Familie von einer Nachbarin Strom beziehen könnte, aber das Kabel kostet 60.- €. Sie haben nur ein Zimmer. Die meisten ihrer Kinder sind nicht hier, sondern üben für das Krippenspiel. Ein kranker Junge und die beiden Kleinen sind da. Wir überreichen die Lebensmittel und man sieht, wie sehr sie sich freut.

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    • 9. Dezember 2010 um 23:35
    • #27

    Flori erzählt, dass ihr Mann Steine besorgt hat, so könnte man auch noch ein Zimmer anbauen. Wir verabschieden uns. Solch ein Elend habe ich nicht erwartet... Hier ist wirklich Hilfe nötig.
    Das Kabel zu kaufen, wäre kein Problem, aber es müsste erst einmal geklärt werden, was sind die Folgekosten, was nutzt es, wenn sie das Kabel haben und im nächsten Monat keinen Strom bezahlen können?

    Wir müssten auch in Erfahrung bringen, unter welchen Umständen bekommt die Familie den Strom und zu welchem Preis.

    In dem Haus (letztes Bild) lebt ein Vater mit zwei Kindern!

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    • 9. Dezember 2010 um 23:44
    • #28

    Im 2. Haus, das wir besuchen, wohnt eine Familie mit 5 Kindern, der Mann ist aggressiv und trinkt. Der älteste Junge geht in Temesvar in eine Berufsbildende Schule.

    Nur gibt es keine Busse aus dem Dorf heraus oder hinein. Der Bahnhof liegt 5 Kilometer entfernt. So fährt der Junge jeden Morgen um 4 Uhr mit dem Fahrrad zum Bahnhof. Um 5 Uhr geht der Zug nach Temesvar und um 16 Uhr ist er wieder zu Hause.

    Hier überlegen wir auch, ob wir nicht eine Unterbringung von Montags bis Freitags in einem Schülerwohnheim arrangieren können und dafür einen Sponsor suchen. Allerdings müssen sie das wollen. Sie haben um Bedenkzeit gebeten, denn die Mutter befürchtet, dass der Junge in schlechte Gesellschaft geraten könne.

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (10. Dezember 2010 um 09:28)

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    • 9. Dezember 2010 um 23:54
    • #29

    Durch die starken Temperaturunterschiede beschlägt mein Objektiv und ich habe Probleme zu fotografieren. Als die Mutter das mitbekommt, holt sie gleich einen Lappen und will mir helfen.

    Ich bitte sie jedoch nach draußen, denn wir brauchen noch ein Bild für den Sponsor, der die Tüten gestiftet hat. Auch in dieser Familie ist die Freude über die Lebensmittel groß.

    Mit gemischten Gefühlen verlassen wir das Haus und gehen zu der 3. Familie, die Flori ausgesucht hat. Unser Weg führt durch Matsch und Morast. Immer wieder rutschen wir aus, aber wir haben Glück und fallen nicht hin. Für uns ist es nur dieses Mal, die Menschen, die hier leben haben das zur Zeit immer und den ganzen Tag.

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    • 10. Dezember 2010 um 00:01
    • #30

    Hier (Bild 2) wohnt eine alleinerziehnde Mutter mit zwei Kindern. Sie ist 20 Jahre alt, es gibt auch kein Wasser im Haus, der Brunnen ist kaputt. Woher sie im Moment Wasser bekommen, ist nicht ganz klar. Es sei eine schwierige Situation, sagt Flori.

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    • 10. Dezember 2010 um 00:04
    • #31

    Auch diese Mutter bekommt eine Tüte mit Lebensmitteln.

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    • 10. Dezember 2010 um 00:12
    • #32

    Ich bedaure sehr, dass wir nicht mehr mitgenommen haben, denn das waren nur 3 von den 16 Familien. Während wir zum Auto zurückrutschen, treffen wir noch eine junge Frau. Sie ist enttäuscht, dass sie nichts bekommen hat.

    Ja, das konnten wir so nicht ahnen. Unterwegs überlegen wir noch, wie wir den Familien helfen können. Das größte Problem ist die Arbeitslosigkeit, dann noch der Strom, das Wasser, Kleidung Verpflegung und und und...

    Diese Hütten sind alle ohne Fundament gebaut und haben lehmartige Wände. Im Winter fressen sich die Ratten und Mäuse durch die Wände, die dann auch nur wieder zugestopft werden. Wenn man Lebensmittel hinbringt, muss man verschließbare Plastikkörbe oder Kisten mitliefern... Dann wollen wir in Erfahrung bringen, was es kostet, den Brunnen zu reparieren...

    Das sind so die Gedanken, die wir haben, während wir nach Temesvar zurückfahren.

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    • 10. Dezember 2010 um 12:38
    • #33

    Obwohl wir über und über mit Schmutz verdreckt sind, fahren wir noch in das Kinderheim Casa Sperantei, denn es liegt auf dem Wege. Hier werden 16 Kinder betreut und die Unterstützung vom rumänischen Staat ist nur gering. Wir haben einen Staubsaueger gekauft, der dringend nötig war, um die Räume sauber zu halten.

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    • 10. Dezember 2010 um 12:54
    • #34

    Wir müssen durch das Zentrum von Temesvar zurückfahren. Ich würde gerne noch eine Postkarte kaufen, die ich unbedingt noch verschicken möchte. Es gab dann eine kleine Diskussion im Auto, ob man so, wie wir aussehen durch Temesvar laufen könne.

    Mich kennt hier ja kaum einer. Im ersten Geschäft bekommen wir keine. Es gibt tatsächlich nur einen Laden, der Postkarten verkauft und der ist in der Fußgängerzone.

    Dennoch sind wir selbstbewusst und gehen dorthin. Ich habe das Gefühl jeder schaut auf unsere schmutzigen Schuhe, selbst unsere Hosen sehen übel aus.

    Wir bekommen die Karte und ich bin happy. Auf dem Weg zurück zum Auto kaufen wir noch ein Kurtos Kalacs, das ist eine leckere Spezialität aus typisches Gebäck aus Siebenbürgen und wird auf einem offenen Feuer aus Buchenholz gebacken.

    Übrigens habe ich immer wieder auf die Schuhe anderer schauen müssen. Sie sehen alle wie geleckt aus. Ich sah keinen einzigen verschmutzten, woher auch, hier ist die Welt ja in Ordnung.

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    • 10. Dezember 2010 um 12:59
    • #35

    Es ist mein letzter Abend in Temesvar. Wir gehen in einer netten Runde mit sechs Personen essen und schnell sind wir wieder in der Normalität und schlemmen. Ich probiere das lokale Bier aus und es schmeckt mir gut. (Es gibt auch ein lokales Weizenbier, aber das ist trübe und ich sage mal lieber nichts dazu...)

    Was für ein krasser Gegensatz! Das einzige, was ich weiß, ist, wenn es mit gut geht, dann bin ich im nächsten Jahr wieder in Temesvar und versuche ein wenig zu helfen.

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    • 10. Dezember 2010 um 13:06
    • #36

    Mein Bericht ist nun zu Ende. Ich bin gerne in Temesvar, auch wenn es mich emotional sehr berührt und bedrückt, wenn ich all das Elend sehe. Aber man darf die Augen nicht verschließen und einer muss ja schließlich davon berichten.

    Zum Schluss setzte ich hier den Dankesbrief rein, den ich von Mechtild Gollnick bekommen habe, denn von den Geldern, die ich mitgenommen habe, sind auch auch Spenden von einigen von Euch!
    Herzlichen Dank!

    Zitat


    Hilfe für Kinder in Rumänien
    Mechtild Gollnick, "Hilfe für Kinder"

    Str Campului Nr 36
    RO 300544 Timisoara


    Frau
    Petra Kaiser
    Sülbeck
    5.12.2010

    Liebe Petra!


    Ganz herzlichen Dank, dass Du mich wieder in Temesvar besucht hast, vor allem aber, dass Du eine großartige Spende von 1.000,- Euro mitgebracht hast!

    Dieses Geld hast Du im Laufe dieses Jahres für die Werbung, die auf Deinen Web-Seiten geschaltet ist, für Amazon-Werbungskosten und von Privatspendern bekommen. Herzlichen Dank Dir und allen, die Deine guten Rumänienaktionen unterstützt haben!

    Das meiste Geld haben wir gemeinsam an Bedürftige weiter gegeben, die wir besucht haben. Du konntest Dich persönlich davon überzeugen, wie notwendig und hilfreich Deine Spende war und wie viel Freude Du armen Kindern damit geschenkt hast.

    Deine Spende habe ich für Folgendes verwendet:

    Nikolausfreude für die Kindergartenkinder in Teremia Mica und die Tbc-kranken Kinder in der Kinderklinik in Temesvar:
    Die Kindergartenkinder in Teremia Mica waren bei unserem Besuch besonders brav, sagten Gedichte auf und sangen ein Weihnachtslied für uns. Dann bekam jedes Kind eine kleine Tüte mit einem Schokoladen-Nikolaus, 2 kleinen Packungen Waffelplätzchen und einer Clementine. Man konnte den Kleinen ansehen, wie froh sie über dieses kleine Geschenk waren, und ahnen, dass sie solche Süßigkeiten nur selten bekommen.
    Die Kinder in der Kinderklinik, die an Tbc leiden, müssen wochenlang hier bleiben. Manche sind ziemlich krank, andere langweilen sich manchmal. Alle freuten sich auf die Bescherung am Nikolaustag.

    Warme Winterschuhe für arme Romakinder:
    Im Dorf Becicheresu Mic bekommen 12 Romakinder jeden Donnerstagnachmittag Hausaufgabenhilkfe und Zusatzunterricht, um die Romasprache zu lernen. Die Lehrerin beobachtete kürzlich, dass einige Kinder zerrissene Turnschuhe an den Füßen hatten, weil ihre armen Eltern ihnen keine neuen Schuhe kaufen konnten. Wenn es jetzt kälter wird, können sie damit nicht mehr zur Schule kommen. Deshalb fragte sie mich, ob ich nicht Sponsoren finden könnte, die diesen armen Kindern mit festen Winterschuhen helfen. Dank Deiner Spende bekamen 8 arme Kinder jetzt neue Schuhe.

    Kindergartengebühren für 2 bedürftige Jungen:
    Alex und Sorin besuchen den Wochenkindergarten. Sie werden montags hinge-bracht und bleiben bis freitags, auch über Nacht. Hier werden sie gut betreut und gefördert, bekommen satt zu essen und können sich in warmen, gemütlichen Räu-men aufhalten.
    In vielen bitter armen Familien sind die Wohn- und Lebensbedingungen – vor allem im Winter - so katastrophal, dass die Eltern froh sind, wenn ihre Kinder die ganze Woche im Kindergarten bleiben können, wo es ihnen besser geht. Diese armen Eltern haben aber leider oft nicht das Geld, um die Kindergartengebühren von etwa 40 Euro pro Monat zu bezahlen. Mit Deiner Spende hast Du 2 Kindern für November und Dezember den Kindergarten finanziert.

    Spiel- und Bastelmaterial für Kinder in einem abgelegenen Dorf:
    3 junge Mädchen aus Temesvar fahren jeden Samstag nach Bencecu de Jos, einem abgelegenes Dorf 30 km entfernt, und laden die Kinder ein, gemeinsam zu malen, zu basteln und zu spielen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit üben sie ein Krippenspiel mit ihnen ein, das die Kinder ihren Eltern an Weihnachten vorspielen wollen.
    Für die Kinder sind das jedes Mal frohe Stunden, denn sie erleben sonst wenig Spaß und Abwechslung. Bei unserem Besuch waren etwa 30 Kinder gekommen, glücklich über die Spielesammlungen und das Mal- und Bastelmaterial, das wir von Deiner Spende kaufen konnten.

    Staubsauger für ein Kinderheim:

    Das Kinderheim „Casa Sperantei“ (= Haus der Hoffnung), in dem 16 Kinder be-treut werden, brauchte einen neuen, leistungsfähigen Staubsauger, um den Gemeinschaftsraum und die Kinderzimmer zu reinigen. Da das Kinderheim nur wenig Geld vom rumänischen Staat erhält, ist es auf Spenden angewiesen – auch für die Anschaffung des Staubsaugers. Danke, dass Du geholfen hast!

    Lebensmittel für 10 bitter arme Familien:
    In Deutschland kann man sich kaum vorstellen, dass man eine Familie glücklich macht, wenn man ihr einfache Lebensmittel, wie Reis, Nudeln, Maisgrieß, Öl, Suppengewürz und Konserven schenkt. In Rumänien dagegen sind sie für viele Fami-lien eine wertvolle Hilfe, denn sie sind so bitter arm, dass sie nicht einmal diese Grundnahrungsmittel kaufen können. Du hast 10 Familien reichlich beschenkt.

    Hilfe für bedürftige Familien und junge Menschen:

    Mir tun viele Familien sehr Leid, weil ich weiß, wie sehr sie sich plagen müssen, um ihren Kindern genug zu essen, Kleidung, Schuhe und die nötigen Hefte und Schreibsachen für die Schule kaufen zu können. Das wenige Geld, das sie haben, reicht nicht mal für das Allernötigste. Ich danke Dir herzlich, dass Du solchen Familien und auch jungen Menschen geholfen hast, z.B.:
    einer Familie mit 2 Kindern, die in großer Not lebt, weil der Vater hörgeschädigt und Frührentner und die Mutter seit langem krank ist;
    einer allein stehenden Mutter mit 3 Kindern, die in einem baufälligen, alten Haus wohnt, wo dringend einiges repariert werden musste;
    einem bedürftigen Studenten, der allein zurecht kommen muss, weil sie Mutter nicht mehr lebt und sein Vater sich nicht um ihn kümmert, und
    der 16-jährigen Andreea, die Frisörin werden möchte. Sie wohnt in einem Dorf, wo sie diese Ausbildung nicht machen kann. Jetzt besucht sie in Temesvar eine Berufsschule. Da sie nicht jeden Tag dorthin fahren kann, wohnt sie die Woche über bei einer alten Frau in Untermiete. Die Kosten dafür kann ihre arme, kranke Mutter leider nicht aufbringen und war dankbar für Deine Finanzhilfe für ihre Tochter.

    Nochmals ganz herzlichen Dank für Deine große Hilfe!

    Herzliche Grüße
    Mechtild Gollnick

    Alles anzeigen

    Viele Grüße
    Petra

    PS. und nun ist der Thread auch wieder für Kommentare geöffnet!

    Meine Reiseberichte im Web - meine Reisen um die Welt -
    meine Motorradtouren - meine Videos bei YouTube

    Einmal editiert, zuletzt von Petra (11. Dezember 2010 um 00:11)

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