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Motorradreperatur auf Reisen

  • Mo
  • 10. Juli 2007 um 11:01
  • Mo
    Junges Küken
    Beiträge
    656
    • 10. Juli 2007 um 11:01
    • #1

    Soderle bevor wir der armen Petra in Ihrem Urlaub noch den Urlaubbericht kaputt diskutieren, hier mal meine Antwort:

    Die Frage war: Wie selbstverständlich Motorradreperaturen auf Reisen gemacht werden.

    Also Erfahrungsgemäß kommt es ganz darauf an, ob ich weiß, das bald was fällig ist und wie groß das Teil ist.

    Bremsbeläge sind z.B. in der Regel schnell getauscht und passen in jedes Gepäck.

    Wie wir dieses Jahr in die Provence gefahren sind, hatten wir Ersatzreifen dabei. Die Autobahnfahrt verschleißt die Reifen schon ordentlich. Wenn man sonst genug Schräglage hat, ist das ja egal. So wird der letzte Rest Reifen gerne auf der Hintour verschließen und denn gewechselt. Ob ich 20 Euro in Deutschland lasse oder in Frankreich zum wechseln ist egal. Man wechselt meistens ja nur eine Reifen und muß denn sehen, das die zusammen passen, das kann schon mal Lieferzeit kosten. Also ist Reifen mitnehmen wenn Platz ist sinnvoll.

    Wenn es eine Endurotour wird, ist klar das schnell mal ein Griff oder ähnliches kaputt gehen kann. Das sind auch alles keine Riesen Sachen, kommen also ins Gepäck. Die sind früher oder später eh fällig, so erspare ich mir die suche nach einem Händler in der Walachei. Kann also relativ schnell die Fahrt wieder weiter gehen lassen.

    Letztes Jahr in Rumänien / Bosnien hatten wir einmal ein Radlagerproblem am Beiwagenrad und einmal im Getriebe. Sowas haben wir denn auch nicht dabei, sonst müssten wir ja auch noch ne ganze Werkatatt mitnehmen. Das macht für mich denn keinen Sinn mehr, da es nicht ohne gescheites Werkzeug geht.

    LG Mo

    Die vom letzten Sommerurlaub ganz locker nen Werkstattführer schreiben könnte :-).

  • Jupp
    Schlauer Fuchs
    Beiträge
    1.828
    • 10. Juli 2007 um 15:10
    • #2

    In der Hoffnung, dass man hier auch dumme Fragen stellen darf:
    Sind Motorräder denn einfach empfindlicher als PKW?
    Mein PKW hat (z.B.) die erste Inspektion mit 30.000 km oder zwei Jahren.
    DAs bedeutet, dass ich immer noch mit dem Werksöl fahre (24.500 km und 1,25 Jahre alt).
    Sowas hätte früher nicht funktioniert aber....
    Sind Motorräder da in der Entwicklung zurück?
    (Hoffentlich gekommen ich jetzt wegen des letzten Satzes keine Prügel)
    Jupp
    etwas ängstlich

  • Mo
    Junges Küken
    Beiträge
    656
    • 10. Juli 2007 um 15:44
    • #3

    Phhhhhh Frechheit!!!!!! Ein Auto mit einem Motorrad zu vergleichen.
    ;)

    Aber immerhin, kann man bei einem Motorrad noch viel selbst machen.
    Wenn ich heute in mein Auto schaue, denn sehe ich nen großen Kasten und das war`s.
    Ich muß gestehen, ich habe sogar schon mal ne weile meine Batteie gesucht.
    Muß man die in nen Kasten in die hinterste Ecke einbauen.

    Ansonsten kommt es wahrscheinlich ein bischen auf`s Fahren an. Mein Freund kommt z.B. 90.000 km mit den hinteren Bremsbelägen. Ich glaube das ist ziemlich weit. Ich bin en Schisser, ich komme vielleicht 20.000 km.
    Außerdem fährt mit uns z.B. ein etwas kräftigeres Paar, wenn die zügiger ums Eck gehen, geht das auch ordentlich auf die Beläge.
    Die Gewichtsfrage und das reinbremsen in Kurven kommt beim Auto wahrscheinlich nicht so zum tragen.
    Ich würde es also nicht in der Entwicklung zurück nenne sondern eine ganz andere Beanspruchung.

    Ich behaupte auch mal, das man z.B. 2,5 Liter Motoröl etwas ganz anderes zumuten kann wie 600ml.

    Phhh und was sind schon 24500 km Auto fahren. Da brache ich ja nichtmal en halbes Jahr für ;D
    Damit wäre mein Wechselintervall auch anders.

    Lg Mo

  • Jupp
    Schlauer Fuchs
    Beiträge
    1.828
    • 10. Juli 2007 um 20:11
    • #4

    J aist ja gut ...ich bin ja schon still....*vorsichtig verkrümel*

  • Yamaha-Freddy
    Schlauer Fuchs
    Reaktionen
    271
    Beiträge
    2.649
    • 17. Juli 2007 um 22:19
    • #5

    wenn man nur mit Motorrad unterwegs ist, ohne Begleitfahrzeug, kann wegen des wahrscheinlich dürftigen
    WERKZEUGES sicherlich nur kleinere Reparaturen bzw.notdürftige Maßnahmen durchgeführt werden. Für aufwendigere Sachen bleibt dann nur die Suche nach einer geeigneten Werkstatt.
    Gruß
    Yamaha-Freddy
    PS.bei uns fielen bisher immer nur kleinere Reparaturen an ;D

  • Petra
    Administrator
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    • 19. Juli 2007 um 00:15
    • #6
    Zitat von Yamaha-Freddy


    bei uns fielen bisher immer nur kleinere Reparaturen an ;D


    Wenn ich da an meinen Kabelbrand in Indien denke, da war schon jede Menge auszutauschen ;D
    Außerdem bin ich der Meinung, dass Ihr auf der Norkapptour ganz schön viel schrauben musstet, nur meine Maschine hatte einfach nichts :D, auch wenn die Männer immer mit einem Auge gelinst haben, damit nicht nur sie die Fahrt "mal" wieder bremsten ;D ;D ;D
    Ich fand´s nicht schlimm, denn sie hatten ja schließlich mehr Ahnung als der Abschleppdienst und haben die Maschine reparieren können. Also noch einmal LOB, das habt Ihr GUT gemacht.
    (Männer muss man auch mal loben) ;)
    Viele Grüße
    Petra

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