EU im Wortklauberei-Fieber: Veggie-Burger und Fisch-Filets im Visier

  • Die EU diskutiert neue Regeln für die Bezeichnungen von Lebensmitteln. Was als Kampf gegen „Veggie-Schnitzel“ begann, könnte nun auch die Fischindustrie treffen:

    Forellenfilets, Lachssteaks und Thunfischburger sollen sprachlich verboten werden.

    Seafood Europe warnt vor Chaos und Konsumenten-Verwirrung, während Verbraucherschützer das Ganze für überbürokratisch halten. 🐟🥕

    Am Ende bleibt die Frage: Darf man noch „Forelle“ sagen – oder heißt es künftig „aquatische Proteinquelle in länglicher Form“? 🤔

    Quelle: Der Standard – Artikel „Neue Regeln für Veggieburger: Fischindustrie befürchtet massiven Kollateralschaden“
    https://www.derstandard.at/story/30000002…llateralschaden

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  • Es gab heute keine Entscheidung, da es keine Mehrheit bei der Abstimmung gab. Daher wurde alles auf 2026 vertagt. Bis dahin dürfen wir weiter Schnitzel, Steak und Burger für pflanzliche Produkte sagen.

    Was für ein Glück! Aber die EU will ja nur die armen Landwirte stärken. (wie das geschehen soll, wenn man nicht mehr Veggie-Burger sagen darf, würde ich gerne mal wissen.)

    Wir haben ja sonst keine Probleme...

    Viele Grüße
    Petra

    Kein Verbot für Veggie-Begriffe – finale Entscheidung vertagt

  • 🌱 EU-Namensstreit: Ein Kompromiss, der keiner ist

    Die EU hat sich nun also darauf geeinigt, dass Begriffe wie Veggieburger oder Tofu-Wurst weiterhin erlaubt bleiben. Ein Verbot dieser Bezeichnungen ist vom Tisch – zumindest für Produkte, die sich allgemein auf Fleischgerichte beziehen. Sobald jedoch ein Name eine konkrete Tierart enthält, wird es kompliziert: Begriffe wie Speck, Kotelett oder Schinken sollen pflanzlich nicht mehr verwendet werden dürfen.

    Offiziell soll dieser Kompromiss die Position der Landwirtinnen und Landwirte stärken. Wie genau das funktionieren soll, wenn man gleichzeitig Millionen Menschen verwirrt und Unternehmen mit Umbenennungsaktionen beschäftigt, bleibt allerdings ein Rätsel.

    🧩 Kritik von allen Seiten

    Mehrere Unternehmen – darunter große Handelsketten – warnen vor hohen Kosten und unnötiger Bürokratie. Auch Verbraucherschützer sehen keinen Mehrwert darin, Begriffe zu verbieten, die längst im Alltag angekommen sind.

    Der Verband für alternative Proteinquellen schätzt sogar wirtschaftliche Schäden in dreistelliger Millionenhöhe, falls die strengeren Namensregeln doch noch kommen sollten.

    Selbst aus der Politik kommt Gegenwind: Einige Agrarminister halten das Ganze für ein Paradebeispiel dafür, wie man Bürokratie erzeugt, ohne ein einziges Problem zu lösen.

    🕰️ Und wie geht es weiter?

    Der Kompromiss muss noch offiziell bestätigt werden – und bis dahin bleibt vieles offen. Klar ist nur: Die Debatte wird uns noch eine Weile begleiten.

    Immerhin dürfen wir vorerst weiter Veggieburger essen, ohne sie „pflanzliche Scheibenmasse in Bratform“ nennen zu müssen.

    Viele Grüße
    Petra

    PS: Ich bleibe am Ball und werde weiter hier berichten.

  • Ich finde es super, dass sich die EU solcher ernsten Probleme annimmt!

    Veggieburger, Gurkenkrümmung etc. anstatt sich um solche popeligen Problemchen wie 4 Fledermaussichtungen in nur einem Jahr auf Kosten des Investors in einem Lost-Place / Hauptbahnhofsnähe. Deswegen dürfen 24 Sozialwohnungen + 63 weitere nicht gebaut werden.

    Dem willigen Investor wurde daraufhin abgesagt.


    Oder ein gründlich durchgeplantes und finanzierbares stationäres Hospiz fällt einer angeblich gesichteten Eidechse im Areal zum Opfer.

    Das mögliche Biotop erfordert einen Rückbau des Geländes. Hospiz ade...

    Ich habe nun wirklich nichts gegen Tier- und Naturschutz, ganz im Gegenteil.

    Aber wie kann man diesen immer weiter ausufernden bürokratischen Irrsinn noch verhindern ohne die AFD zu wählen?


    :(

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