Beiträge von angelika

    Ja, denn wir waren echt blöd. Den Rucksacküberzug und die Plastiktüte für die Kamera haben wir eingesetzt.


    Die Regenjacken waren im Rucksack, aber so schlimm wird es ja wohl nicht werden...


    Und irgendwann war es zu spät für die Jacken.

    Pitschnass habe ich am Schluss in der Toilette gefühlte Stunden unter einem Händetrockner Haare und das oberste Drittel des T-Shirts ansatzweise trocken bekommen. Im Kleinbus haben wir 2 große Pfützen hinterlassen und sind zähneklappernd in unserer Unterkunft angekommen.

    Wolfgang ist in die Badewanne und ich bin ins Bett.

    Am nächsten Tag sind wir nach Brasilien gefahren. Leider haben wir bei der Einreise in Buenos Aires keinen Stempel in den Pass bekommen und die Brasilianer wollten uns nicht ins Land lassen.

    Etliche Chefs wurden gerufen und wir waren dann mit fast 2 Stunden Verspätung beim Versammlungsort der kleinen Reisegruppe (bei Viator gebucht).

    Sie waren aber nicht verärgert, sondern hatten Verständnis.

    Mit dem Bus ging es zu den Fällen, die Sicht war nicht sonderlich gut, denn es hat fast ununterbrochen geregnet.








    Blick nach Argentinien, dort sind wir am Vortag gelaufen.






    Hier ist es auch bewölkt und nochmal gehe ich nicht mehr raus in die Kälte:

    Petra, ich drück die Daumen!

    Vielleicht schaffst Du ja doch eine Sensationsaufnahme!

    Nach dem Aufenthalt im trockenen, heißen Buenos Aires ging es in den Regenwald.

    Aerolineas Argentinas hält sich nicht sonderlich an den Flugplan, so sind wir erst nach 21h in strömendem Regen angekommen und hatten noch 45 Minuten Zeit für ein Abendessen.


    Unser Häuschen lag ganz hinten in der Anlage und wir mussten unser Gepäck über 3 Hängebrücken schleppen.


    Aber am nächsten Tag sah alles (wie immer) sehr viel besser aus: Keine Nachbarn, eigener Garten und Blick auf den Fluss.


    Die Fahrt zur argentinischen Seite hatte ich gleich bei der Ankunft im Hotel gebucht und wir waren sehr gespannt, was uns erwartet - 14 Tage davor hat Dauerstarkregen die Fälle gewaltig anschwellen lassen.




    Andenkondore









    3 Nächte zu Beginn, 1 Nacht nach Iguazu und 1 Nacht nach Ushuaia, da haben wir aber nichts mehr unternehmen können, weil die Flüge statt am Morgen erst am späten Abend gestartet sind.


    Jedenfalls habe ich dort das beste Bier meines Lebens getrunken, allein dafür lohnt sich ein weiterer Aufenthalt:

    Wolfe IPA :)

    Noch ein paar Bilder von Friedhof, dem Obelisken und unserem Hotel.






    Nach dem Mittagessen am nächsten Tag lassen wir uns treiben: Unten am Obelisken sitzt Wolfgang.



    Unser Zimmer ist ganz oben links, das Hotel ist im Art-Deco-Stil eingerichtet.





    Buenos Aires ist eine tolle Stadt, hier kann man gerne eine Woche mehr zubringen. Bei uns hat es weder zum Tango noch zum Teatro Colon gereicht.

    Hoffentlich dürfen wir noch einmal hierherkommen, die Menschen sind sehr nett und hilfsbereit, die Kneipenlandschaft super, die Stadt hat wunderschöne Parks und hochinteressante Museen.


    Morgen fliegen wir nach Iguazu :)

    Weitere Eindrücke vom Delta, inkl. der Supermarktboote









    Mit dem Auto geht es zurück und wir lassen uns am Friedhof Recoleta absetzen.

    Recoleta ist einer der berühmtesten Friedhöfe der Welt, hier ist die letzte Ruhestätte von Evita Peron und ihrer Familie.

    "Don't cry for me, Argentina..."

    Der Friedhof wirkt recht ungepflegt, die umliegenden Hochhäuser ebenso.

    Der Eintritt muss mit Kreditkarte bezahlt werden, Argentinien braucht Devisen.




    (Wir erwarten den Herrn)





    petra-kaiser.de/forum/core/attachment/190182/La Boca ist auch DER Fußballclub von Buenos Aires (Maradon

    a).







    Die "größte Hundepyramide der Welt" klappt einfach nicht, trotz aller Leckerli






    Wolfgang hat am Abend ein riesiges und exzellent schmeckendes Steak für wenig Geld verspeist.

    Am nächsten Tag fahren wir mit dem Schiff auf dem Rio de la Plata 28km nach Norden in das Tigre-Delta. Der Fluss ist 290km lang und bis zu 220km breit!

    Im Delta sind die Wochenendhäuser der Reichen von Buenos Aires, es wird alles auf dem Wasserweg abgewickelt: Supermarktboote, Sanitätsboote, Müllabfuhrboote etc.






    Vorbei an der Silhouette der 15-Millionen-Stadt, das Flussbett muss permanent neu ausgehoben werden wegen der Sedimente.




    petra-kaiser.de/forum/core/attachment/190182/

    Nach einem Direktflug mit LH sind wir morgens um kurz vor 7 gelandet, haben im Esplendor by Wyndham (das älteste Hotel der Stadt, liegt absolut zentral und ist sehr preiswert) einen early Check-in bekommen, nur kurz ausgepackt, uns umgezogen und eine Stadtführung gemacht.




    Auf der Plaza de Mayo, unten ist die Casa Rosada, der Präsidentenpalast. Wenn die Fahne gehisst ist, befindet er sich im Palast.





    In der Catedral Metropolitana Santisima Trinida, wo der jetzige Papst Kardinal war. Das Hauptschiff ist 100 Meter lang, Kirchenpatron ist Sankt Martin.



    Vor dem Mausoleum von General Jose de San Martin sind Wachen postiert.




    Weiter geht es nach La Boca, ursprünglich das Viertel italienischer Gastarbeiter. Heute ist es ein quirliges Künstlerviertel.

    Die Häuser sind aus Blechen gesunkener Schiffe, die Anstriche sind Reste von Schiffslacken.






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