Hmmm, lecker!
Und sehr fleißig ![]()
Hmmm, lecker!
Und sehr fleißig ![]()
Für einen AUD kann man sich wiegen lassen...
... oder sein Schicksal erfragen.
Bratwurst und Mettwurst sind sehr gefragt.
Die Kaffeeauswahl ist überwältigend und der Aromaduft auch.
So schnell geht es, gestern mexikanisch, heute ein Smoothieladen.
Liebe geduldige Leser, damit endet mein Bericht von dieser wundervollen, knapp siebenwöchigen Reise durch Westaustralien.
Ost- und Südaustralien haben uns genauso fasziniert, aber auf eine andere Weise.
Ein Urlaub in Europa (Norwegenurlaub vs. Portugal) ist genauso wenig vergleichbar.
Was wir aber in Australien immer erleben durften, waren die Freundlichkeit der Leute, deren Hilfsbereitschaft, die Gelassenheit/Entschleunigung und eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung.
Mietwagen werden von Einheimischen erkannt und haben Vorrang, selbst wenn sie falsch fahren.
Für Touristen wird auch in ausgebuchten Lokalen noch ein Plätzchen gefunden.
Abgerechnet wird oft nur mittels des vorgezeigten und selbst eingetragenen Bierdeckels.
Auch die Vermieter vertrauen auf die Ehrlichkeit der Leute.
Schade, dass wir aus Altersgründen nicht mehr in dieses Land kommen werden.
Aber die Freude, insgesamt 17 Wochen dort erlebt zu haben, überwiegt!
Vielen Dank für euer Interesse!
Den Folgebericht (Sydney mit New Years Eve) habe ich ja schon vor ein paar Wochen hier eingestellt, wer Feuerwerk mag, findet vielleicht Gefallen daran.
Herzliche Grüße,
Angelika
Letztes Ziel in Westaustralien: Fremantle, Freo genannt.
Unser Apartment ist in perfekter Lage, vorne geht es direkt ins Zentrum und hinten in den Hafen. Ein Tiefgaragenstellplatz ist vorhanden und die Wohnungsausstattung erstklassig.
Ich konnte alles waschen und trocknen, bin also mit sauberen Koffern weiter nach Sydney gereist.
Hausstrand (mit Restaurants) in 5 Fußminuten erreichbar
Brewery Little Creatures - deren IPAs waren vom Feinsten!
Und ungefähr 3 Fußminuten sind wir bis zur Gage Roads Brew gelaufen.
Die Brauerei ist im ersten Haus einer riesigen Mall, in der es (bis auf Autos) wohl alles zu kaufen gibt. Von der koreanischen Massage habe ich Abstand genommen, die Bilder der Verrenkungen an der Tür hatten für mich einen absoluten Quälcharakter.
Die Brauerei ist noch riesiger als die Little Creatures und wir waren zu jedem Sonnenuntergang hier.
Die Bandbreite des Essens ist erstaunlich groß, von Pizza und Pasta über einfache Fish&Chips, Edelfische, Steaks bis zu Austern und anderen Meresfrüchten.
Eine Cattle Vessel: Wagyu-Rinder werden von den Farmen Westaustraliens hierher gebracht und nach Europa sowie Asien verschifft. Hierher gebracht mit den Roadtrains, die mehr als 42 Meter lang sind und die Highways verstopfen.
Die armen Tiere, erst müssen die den stundenlangen Transport über die Straßen aushalten, dann tagelang eingepfercht die Fahrt auf offener See durchstehen ![]()
Wieder eine Bestätigung mehr für mich, kein Fleisch zu essen.
Sonnenuntergang mit Kränen statt Palmen haben auch ihren Reiz, denn jeden Abend kommen hier Delfine vorbei!
Der Markt als Abschluss war perfekt für uns!
Die Wave ist 15 Meter hoch, 110 Meter lang und 2,7 Milliarden Jahre alt.
Man kann auch hochsteigen und sie von oben begehen.
Auch heiß und auch salz- und schwefelhaltig, aber nicht zum Baden geeignet.
Leider geschlossen
Cafe/Museum/Souvenirshop/Lebensmittelverkauf/Oldtimerausstellung und Eintrittskartenverkauf für den "Zoo".
Der einzige Koala hat das zeitliche gesegnet, darauf wird extra hingewiesen.
Nach etlichen, anstrengenden Fahrtstunden sind wir im Wave Rock Resort angekommen.
Den Hausschlüssel gibt es in dem winzigen Kiosk, wo auch ein paar nicht kühlungspflichtige Grundnahrungsmittel angeboten werden.
Es gibt nur ein paar Häuser, die auch für Großfamilien geeignet sind, wie man sehen kann:
3 Schlafzimmer, bestens ausgestattete Küche, eine vollverglaste Veranda im Norden wegen des Flugsands.
Das ist unser Ziel hier, der Wave Rock und auch der Rundweg.
Die 3,6km erweisen sich als schwierig, es hat über 40°, es gibt Myriaden von Mücken und den Rundweg läuft anscheinend fast keiner, er ist völlig zugewuchert, man sieht nicht, wohin man tritt und die dornigen Sträucher schlagen zu.
Die Leute aus Perth lassen sich einfliegen.
Ausblick vom Haus
Gleich nebenan gibt es ein Thermalbad, extrem sole- und schwefelhaltig. Die kleinen Häuschen sind von Tagesurlaubern belegt, es gibt WC, Dusche und Grill.
Ich würde bei mehr als 40° jedenfalls nicht noch in ein heißeres Bad steigen.
Abendstimmung in der Wüste
Hippo's Mouth
Rückfahrt nach Esperance
Wolfgang (Fahrer seit 6 Wochen) war bei einer qualvoll-wohltuenden Thaimassage. Die Dame massiert tagsüber und abends arbeitet sie in der Pizzeria, die sie zusammen mit ihrem Mann betreibt.
Das Essen war prima, außer Pizza und Pasta stehen auch Meeresfrüchte auf der Karte und die Preise - verglichen mit denen der Pubs und Restaurants entlang der Promenade - haben kaum die Hälfte betragen. Dafür kann man auch mal die 30 Minuten dorthin laufen ![]()
Die Reste der riesigen Portionen haben wir mitgenommen.
Noch ein paar Blicke entlang der Promenade
Es ist alles geboten: Skaterbahnen, Parks mit Grillgelegenheit, Spielplätze, Skulpturen, Bademöglichkeiten, Kioske, Bootsvermietungen...
Und wer nicht laufen mag, nimmt das Bähnchen.
Das letzte Bild ist schon aus dem Cape Le Grande NP östlich von Esperance, ebenfalls ein Ganztagesausflug mit einer längeren Anfahrt.
Die wenigen Besucher verteilen sich, der Strand ist aber auch mit dem Auto befahrbar.
Wie gewohnt picobello sauber und kostenlos!
Die schwarz eingezeichneten Straßen sind wir abgefahren.
Strandleben!
Wir haben keine Kängurus gesehen, aber anscheinend gibt es diese Kontakte.
In Esperance ist unser Reihenhaus direkt an der kilometerlagen Promenade.
Und auch hier ist wenig los, die Fischbuden und kleinen Lokale sind geschlossen.
Rotary sponsert hier wiederum einen Aussichtsturm und Wanderwege.
Beginn der Parkplätze an der Promenade.
Der Great Ocean Drive ist ein 40km langer Rundweg zu den schönsten Stränden um Esperance.
Leider ist der Wind so stark, dass der feine Sand in alle Öffnungen dringt, sogar durch die Kleidung und das Mückennetz. Nur unter Aufbietung all seiner Kräfte schafft es Wolfgang, die Autotür zu öffnen. Ein Mann, ein Hund: das war es auch schon!
Alibifoto: Wir sind nicht hinuntergestiegen.
Der nächste Strand ist genauso menschenleer.
All meine Tomatenblüten sind abgestorben, aber ich habe Buschbohnen, Minischlangengurken, Zucchini, Paprika und Salate.
Gut 30kg Ringlo, davon haben die Nachbarn 27 genommen und die Brombeeren lasse ich hängen, die sind so mickerig, weil ich nicht gieße.
Neue Strände...
Anstrengende Wanderung zu einem Blowhole, als ich gelesen habe, dass ein sehr steiler Abstieg von 30 Metern noch aussteht, habe ich aufgegeben. Wolfgang ist noch ein paar Meter geklettert, aber dann zurückgekommen. Die Leute, die bis zum Meer abgestiegen sind, waren enttäuscht - nichts zu sehen.
Nächste Wanderung wieder in der Höhe
Die Landschaft ist einfach herrlich und die Luft unglaublich gut!
Kleine Belohnung! (Wer's halt mag, ich jedenfalls nicht.)
Albany ist so gut wie menschenleer, warum auch immer...
Fast alle Läden und Kneipen im Zentrum haben geschlossen.
Eine der Attraktionen hier: The Gap and Natural Bridge
Die Erläuterungen finde ich faszinierend!
Ein barrierefreier neuer Weg führt bis zum Ausblick, ein paar Flechten und kleinere Sträucher können dem Wind widerstehen.
Zumindest hier sind ein paar Leute unterwegs. (Die Parkautomaten akzeptieren nur Kreditkarten.)
The Bridge
Das Bild vorher zeigt die riesige Terrasse der Brauerei mit Weinanbau in Denmark.
Auch hier gibt es wieder Kleinkindspielplatz, Abenteuerspielplatz, einen Teich und etliche Kleintiere.
Nächste Stadt: Albany
Serenity aus Erhards Forum hat mir (nicht nur) diesen Tipp gegeben: Ein uriges Pub mit Bildern ab der Hochzeit von der Queen und Prinz Philip.
(Petra, wenn ich die Gesichter verdecke, sieht das nur schrecklich aus. Wenn du Bedenken hast, dann lösche es bitte.)
Wanderung vom Yachthafen Albany bis zum Industriehafen. Los ist gar nichts!
Nebel zieht auf und der Industriehafen ist nur schemenhaft zu erkennen.
Auf dem Rückweg klart es auf. Immerhin sind es fast 9km zu laufen
Kemal Atatürk hat auf dem Weg ein Denkmal. Der wenn wüsste...
Im Valley of the Giants
Für uns mit Abstand der am wenigsten attraktive Wald/Baumwipfelpfad im Vergleich zu den anderen besuchten in Australien!
Die saß auf dem Geländer und ich habe sie aus Versehen berührt, wir haben diese Begegnung beide überlebt.
Dies war nur eine Attrappe, aber es gibt für Kinder tatsächlich begehbare Baumhöhlen mit Türen, das hatte schon was Hobbitmäßiges.
Der kilometerlange Hausstrand von Denmark ist frisch bepflanzt (unser Vermieter hat gute Arbeit geleistet).
Es gibt genügend Parkplätze für die einzelnen Abschnitte: Plantschen, Schwimmen, Surfen, Stand-up-Paddling, Schnorcheln etc.
Dazu die gewohnte kostenlose Infrastruktur: Toiletten, Duschen, Umkleiden, Kiosk...
The Dam ist ein nobles und gemütliches Restaurant mit vielen Sitzmöglichkeiten, leider auch nur bis zum späten Nachmittag geöffnet. Hier halten sich alle an die Regel, nicht nach Einbruch der Dämmerung Auto zu fahren.
Der Hausstrand vom anderen Ende aus, in der Lagune gibt es eine Pelikankolonie.
Wie im Südwesten reiht sich ein Strand nach dem anderen, aber der immer vorhandene Wind ist schwächer und das Wasser wärmer: Es kann gebadet werden!
Es gibt zwar Wanderwege zwischen den Stränden, aber die Zeit dafür haben wir nicht und fahren die einzelnen Parkplätze an, die meist oberhalb liegen. So können wir auch die Vegetation und den Blick nach unten genießen.
Stufen gibt es jede Menge...
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