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Südafrika: Unterwegs auf der Garden Route März/April 2026

    • Reisebericht
  • angelika
  • 7. Juni 2026 um 19:17
  • angelika
    Kluge Eule
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    10.002
    • 7. Juni 2026 um 19:17
    • #1

    Unsere Anreise mit der Bahn ist schon einen Tag vor dem Flug erfolgt, das war auch gut so! Die ICEs fahren im Stundentakt, aber zwei vor unserem sind ausgefallen, unserer hat 60 Minuten Verspätung, der Bahnsteig war voll und in Würzburg deswegen auch weder Sitz- noch Stehplätze frei.
    Die Durchsagen, dass alle Leute ohne Platzreservierung aussteigen müssen, brachten nichts - die Leute blieben trotzdem sitzen und stehen. Nach 30 Minuten kam eine neue Durchsage: Der Zug ist überfüllt und wird nicht abfahren. Auch erfolglos. Erst als die Polizei kam, stiegen Leute aus. Abfahrt war dann 5 Minuten bevor der nächste ICE planmäßig hätte kommen sollen, der hatte aber auch ordentlich Verspätung.

    Der LH-Flug war angenehm, unser Gepäck in Johannesburg gleich da und die Zeit bis zum Weiterflug nach Port Elizabeth verging wie im Flug :)

    Diese für uns neue Airlink-Lounge ist eine der besten, die wir kennen: Eine fantastische Auswahl an kalten und warmen Speisen und Getränken, dazu ein perfekter Service.

    In den Gläschen sind Smoothies von süß bis spicy.



    Nach einer Nacht in Port Elizabeth ohne Strom - load shedding, nur der Fernseher ging - sind wir gut 5 Stunden durch eine wunderschöne Landschaft in den Tsitsikamma NP zur Fernery Lodge gefahren. Dort hatten wir ein sehr gemütliches Chalet.




    Das Chalet ist einige hundert Meter vom riesigen Gewächshaus, in dem sich das Restaurant befindet und auch vom Frühstücksrestaurant am Meer entfernt.

    Unterwegs gibt es etliche Whirlpools im Freien und ein SPA mit Innen- und Außenbetrieb.


    Aber auch hier nur ein eingeschränktes Vergnügen, da ein Gewitter einen totalen Stromausfall für 18 Stunden verursacht hatte.

  • angelika
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    • 7. Juni 2026 um 21:12
    • #2

    Ausblick vom Frühstücksraum; da es sehr windig war, blieben wir drinnen.
    Das Lodge-Gelände ist eine riesige Gärtnerei, die Lodge beliefert den weiten Umkreis mit Blumen, Pflanzen und Gemüse.




    Mehrere Wanderwege gehen hier ab, bei unserem einen hatte ich schwer zu kämpfen, sehr steil und rutschig auf und ab.

    Ausflug zur Suspension Bridge (eigentlich sind es 3, 2 davon gesperrt). Auf dem Weg finden wir eine Micro Brewery mit Craft Beer, auch IPA , die zudem ein kleines Museum aus den 50er Jahren hat.




    Weiter auf dem Weg zur Brücke passieren wir einen Campingplatz mit Hütten, Zelten und Wohnmobilen, direkt an der Wasserkante.

    Die Brücke führt über die Mündung des Storm River und ist 77m lang.

  • angelika
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    • 7. Juni 2026 um 21:38
    • #3


    Ein paar Dassies (Klippschliefer) gibt es auch

    Nächste Unterkunft: Plettenberg, ein modernes Apartment im Zentrum mit gesichertem Parkplatz und Waschmaschine.

    Robberg Nature Reserve and Marine Protected Area
    Hier wollte wir wandern, aber uns beiden war es zu riskant, steil und ohne Möglichkeit, sich festzuhalten. Aber allein für den Blick hat es sich gelohnt.

    Abendessen im Fat Fish, Empfehlung unserer Vermieterin: Originelle Atmosphäre und sehr gutes Essen zu einem akzeptablen Preis. Mit Uber gings die 2km zurück, es gab keine Straßenbeleuchtung und keinen Fußgängerweg, Löcher in den Straßen und schnelle Autos.

    Der Keurboomstrand mit dem Arch Rock und Enrico war die Empfehlung von Serenity aus Erhards Forum.




  • angelika
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    • 7. Juni 2026 um 21:59
    • #4

    Auf dem Weg nach Wilderness halten wir in Knysna - Wolfgang will Austern essen und das sollen die besten sein. (Umgerechnet 7,25€ + 1€ für ein Glas Sekt)

    Ausblick vom Frühstücksraum, jeden Morgen schwimmen Delfine hin und her.


    Treppe zum Strand

    Unsere Veranda

    Den kilometerlangen Strand halten während der Osterferien Schüler sauber, freiwillig!

    Noch nie gesehen: Hunderttausende Wasserschnecken stürzen sich auf angeschwemmte Quallen, Muscheln und Fische: Der Strand ist teilweise nicht begehbar.


    Die geplanten Tagesausflüge waren nicht machbar, nach Erdrutschen wurden Pässe und Straßen gesperrt. So blieben wir in der Umgebung.

  • angelika
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    • 8. Juni 2026 um 22:42
    • #5

    Lange haben wir zugeschaut und waren fasziniert: So viele Fehlversuche, aber alle haben durchgehalten und waren dann in der Luft.





    Auf dem Weg nach Fransschoek waren viele sehr lange Baustellen mit Wartezeiten bis zu 40 Minuten. Ortskundige hatten ihr Picknick dabei.

    Map of Africa

    Die Corner House Residence ist eine kleine, gemütliche Unterkunft in ruhiger Lage, aber nur 10 Fußminuten von der Flaniermeile entfernt.


    Und das war unser Lieblings-Pub: Das tuktuk


  • angelika
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    • 8. Juni 2026 um 23:11
    • #6

    Wir haben gespendet - Fotos waren ausdrücklich erlaubt!
    Die Gospelsänger sind jeden Abend unterwegs.


    Wir sind wieder im tuktuk, sogar das Wasser im Toilettenraum kommt aus einem Zapfhahn.

    Ein weiteres Pub mit großem Biergarten ist im alten Bahnhof.

    Auf dem Weg nach Kapstadt kam der große Schock - unser Auto wurde aufgebrochen!
    Der kurze Halt in Stellenbosch um das Prepaidhandy bei Vodacom aufzuladen (gabs in Fransschoek nicht) hat dafür ausgereicht. Wir hatten an der Universität geparkt, es gab Überwachungskameras und eine Security.
    Wolfgangs Sachen sind alle noch da. Aber mein Gepäck ist weg.
    Die Pentax mit allen Objektiven, Laptop, iPad, Reader, Powerbanks, sämtliche Kabel und Akkus, alle Reiseunterlagen, Passkopien, Passbilder etc.

    Stunden später mussten wir noch nach Kapstadt weiterfahren um das Auto zu tauschen. Mit einem eingeschlagenen Fenster entlang der Townships. Ich hatte Angst, aber es ging gut und das neue Auto stand schon bereit.

    Diese nette junge Frau vom Cafe schräg gegenüber unserer Unterkunft hat uns dann den Abend versüßt.

    Einen Tag haben wir das Auto noch und fahren über den Chapmans Peak Drive zum Kap.

    Diese Idee am Ostersonntag hatten andere auch.




  • angelika
    Kluge Eule
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    • 9. Juni 2026 um 00:24
    • #7

    Rückweg vom Kap nach Kapstadt


    Das Acorn House ist eine sehr gemütliche Unterkunft unterhalb des Tafelbergs. Eingerichtet im schönen britischen Kolonialstil mit dunklen, edlen Möbeln, einem großen Kaminzimmer für die Teatime und der Garten ist ein Traum.


    Die Hop-on-hop-off-Busse nutzen wir 2 Tage lang intensiv, fahren beide Routen innerhalb und außerhalb Kapstadts zweimal ab.


    An der Waterfront kann ich endlich wenigstens ein paar der nötigsten Sachen kaufen:
    Zahnbürste, Haarbürste, einen Adapter fürs Handy und ein Paar Birkenstocks um endlich aus den Trekkingschuhen rauszukommen.


    Auf dem Tafelberg wird heftig pousiert: Sie springt mit beiden Beinen hoch (liebe Petra, wenn das auch verpixelt werden muss, mach das bitte. Das Bild haben aber etliche andere auch gemacht.

    Und sie hat ein Bein so hoch es ging Richtung Meer gestreckt und ist dabei gehüpft.

    Bilder

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  • angelika
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    • 9. Juni 2026 um 00:41
    • #8

    An der Waterfront gibt es auch ein Restaurant von der Knysna Oyster Company, dort haben wir zweimal gegessen.






    Aber danach waren wir froh, dass wir nach Johannesburg weiterfliegen konnten!

    1x vegetarisch, 1x Chicken


    Gleich geht es weiter mit der Panorama Route - danke fürs Lesen!

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  • Kapstadt
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Mittel- und Südamerika, Falklandinseln - Südgeorgien

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