Beiträge von Petra

    Abschied von Anjuna 🌞✈️

    Kommen wir nun zum Ende der Reise. Wir hatten noch viel Zeit, denn unser Flug nach Mumbai sollte erst am frühen Abend stattfinden.

    Während Friedrich schon unter der Dusche stand, lag ich noch im Bett und döste vor mich hin. Auf einmal saß ich kerzengerade im Bett – irgendetwas plumste auf die Bettdecke und im selben Moment flog etwas an die Wand 😳. Meinen spitzen Schrei hörte Friedrich nicht. Ich schaute mich vorsichtig um und entdeckte den Störenfried: einen Common Tree Frog (Polypedates maculatus) 🐸. Etwas erleichtert holte ich meine Kamera und machte ein paar Bilder. Dann sprang er davon.

    Nun hieß es ein letztes Mal ausgiebig frühstücken 🍍🍳. Am Nachbartisch saßen zwei Touristen aus England. Wir kamen ins Gespräch und konnten ihnen noch einige Tipps für ihren Aufenthalt geben. Wir hatten sie am Tag zuvor schon am Strand getroffen. So richtig glücklich waren sie nicht über Anjuna – zu viel Trubel, zu viele Menschen, zu laut…

    Für 14 Uhr hatten wir ein Taxi bestellt 🚕. So lange durften wir unser Zimmer behalten. Fast pünktlich wurden wir abgeholt und zum Flughafen Dabolim gefahren ✈️.

    Letzter Tag in Anjuna 🌞🏖️

    Unser letzter Urlaubstag brach an. Ursprünglich hatten wir überlegt, ob wir uns noch einmal einen Scooter leihen, haben diese Idee jedoch verworfen. Lieber gemütlich den Tag am Strand verbringen 🌊.

    Doch erst einmal genossen wir ein leckeres Frühstück: frisch gepresster Ananassaft, frische Früchte, Spiegeleier für mich mit Toast, Butter und Marmelade 🍍🍳🍞. Friedrich nahm das indische Frühstück – wie immer mit Begeisterung.

    Wir ließen es uns schmecken und blieben noch lange am Strand, bis wir einen wunderschönen Sonnenuntergang sahen 🌅. Übrigens trafen wir dort wieder ein deutsches Ehepaar – genau wie im letzten Jahr 🇩🇪🙂. Sie verbringen regelmäßig für mehrere Wochen hier ihren Urlaub.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir ruhten uns ein Weilchen aus und packten dann unsere Strandtasche und gingen los. Viel geändert hat sich nicht seit unserem letzten Besuch. Wir gingen wie immer zum Blue Water Shack – und wurden sofort erkannt und freudig begrüßt. Ein Familienunternehmen mit einfacher, leckerer indischer Küche 🍛.

    Good bye Wildernest – hello Anjuna 🌿🏖️

    Die Woche im Wildernest ging so schnell vorbei. Es war Erholung pur. Ursprünglich hatte ich für die letzten beiden Tage die Unterkunft in Morjim gebucht, aber nach einer Woche hat es uns dann doch gereicht und ich habe kurzfristig für die letzten zwei Tage ein Zimmer im Casa Anjuna gebucht – Morjim fiel damit weg.

    Für 11 Uhr hatten wir den Transfer gebucht und pünktlich fuhren wir ab. Nach rund zwei Stunden waren wir im Casa Anjuna. Der Taxifahrer erinnerte sich sogar daran, dass er uns auch im letzten Jahr gefahren hat. Friedrich lotste ihn wieder sicher bis zum Ziel 🚕.

    Im Casa Anjuna bekamen wir erneut unser schönes Zimmer wie im letzten Jahr 🏡.

    Nun ja, wer sagst denn, wir sind mal wieder hängen geblieben. Es gab ein paar Verzögerungen und eine längere Flugstrecke. Nun sind wir noch in München, denn der /:30 Flieger war bei unserer Ankunft schon unterwegs. Nun wurden wir nach langem hin und her auf den 11:35 Maschine umgebucht. Wir tragens mit Humor! Zumindest war der Flug von Mumbai angenehm und wir hatten eine nette Crew.

    Mal kurz eine Zwischenmeldung. Wir sind mit einer Stunde Verspätung in Mumbai gelandet, hatten aber genügend Pufferzeit eingeplant. Da wir in T1 angekommen sind, mussten wir noch zum anderen terminal fahren, aber es gibt einen Shuttlebus, Fahrtzeit rund 1/2 Stunde.

    Eben bekamen wir eine Mail, dass unsere Warteliste bestätigt wurde, wunderbar, dann haben wir einen angenehmen Nachtflug!

    Jetzt gibt es noch ein sündhaft teures Abschiedsgetränk.

    Ein unerwartet langer Treck und ein verhindertes Mittagessen im Swapnagandha Resort 🚶‍♂️🥾🍵

    Vitthal überraschte uns gestern Abend noch mit einer Einladung zum Lunch ins „Schwester-Resort“ Swapnagandha. Bring your camera! 📸 Na gut, dann wird es nichts mit dem fotofreien Tag. Allerdings verlief dieser ganz anders als geplant.

    Friedrich, Brit und Irene gingen am frühen Morgen um 7 Uhr zum Wasserfall-Treck, der bisher jeden Tag gegen 9 Uhr endete – Friedrichs Frühsport. Die Mitwanderer-Gruppe war oft gemischt, er war auch schon mal alleine mit Guide unterwegs. An diesem Tag wartete ich sehr lange: 9:30, 10 Uhr – kein Friedrich in Sicht. Langsam machte ich mir Sorgen und sah die Gruppe schon mit einem Verletzten irgendwo im Dickicht. 😟

    Um 10:30 machte ich mich auf den Weg zur Rezeption, ich hielt das Warten nicht mehr länger aus. Da kam Friedrich mir frisch und fröhlich entgegen: „Was für eine Tour! Das hat Spaß gemacht, wir haben einen kleinen Schlenker gemacht, daher hat es länger gedauert.“ Na ja, ein kleiner Vorwurf kam dann doch von mir – sie hätten ja Bescheid geben können. Ich sah mich schon mit den vielen Koffern konfrontiert…

    Also alles gut! Die Wandergruppe und ich hatten noch nicht gefrühstückt, das wurde jetzt ausgiebig nachgeholt 🍽️. Neben Brit und Irene saßen noch ein Deutscher, der in Finnland lebt, und eine Irin, die in Malawi lebt – eine nette Runde!

    Vitthal kam hinzu und erinnerte uns an den Ausflug ins andere Resort. Allerdings sagten wir ihm, dass das Mittagessen ausfallen muss, da wir ja erst so spät gefrühstückt hatten. Wir hatten uns bei früheren Aufenthalten schon einmal dort umgeschaut – uns gefällt es im Wildernest besser 🌿.

    Mit einem kleinen Bus wurden wir hingebracht, machten einen Rundgang im Resort, tranken dort Tee 🍵 und fanden ein paar Fotomotive:

    • Brown Pricklenape (Acanthosaura lepidogaster) – Schwarzkopf-Nackenstachler 🦎
    • Flame-throated Bulbul (Rubigula gularis) – Rubinkehl-Bülbül 🐦
    • Indian Kangaroo Lizard (Otocryptis beddomii) – Indische Kängurueidechse 🦎
    • Indian Vine Snake (Ahaetulla oxyrhyncha) – Indische Rindenschlange 🐍

    Ihr glaubt es nicht: Friedrich ging dann vor dem Abendessen noch auf den Sunset-Treck! 🌅🥾
    Am nächsten Tag – unserem letzten im Wildernest – blieb die Kamera endgültig im Zimmer. Kein Treck, nur Relaxen: Kniffeln, essen und trinken 🍷🎲.

    Viele Grüße
    Petra

    Bild 2: Blick auf den Anjunem Dam

    🐦 Hier eine Aufstellung der Vögel, die wir an diesem Tag beobachten konnten – 10 Bilder davon möchte ich gerne zeigen:

    • Blue-tailed Bee-eater (Merops philippinus)
    • Asian Green Bee-eater (Merops orientalis)
    • Little Cormorant (Microcarbo niger)
    • Female Purple Sunbird (Cinnyris asiaticus)
    • Oriental Magpie-Robin (Copsychus saularis)
    • Red-vented Bulbul (Pycnonotus cafer)
    • White-rumped Munia (Lonchura striata)
    • White-throated Kingfisher (Halcyon smyrnensis)
    • Ashy Drongo (Dicrurus leucophaeus)
    • Black-rumped Flameback (Dinopium benghalense) – Lesser Golden-backed Woodpecker
    • Malabar Pied Hornbill (Anthracoceros coronatus)

    Das war von unserem vorletzten Tag in den Bergen ⛰️. Da ich so viel fotografiert habe, sollte der letzte Tag ein fotofreier Tag werden.

    Viele Grüße
    Petra 🌸

    Zum Schluss fuhren wir zu Vitthal und seiner Familie 🏡. Wir wurden freudig begrüßt. Auch im letzten Jahr hatten wir hier einen Stopp gemacht, daher kannten wir seine Frau und seinen Sohn schon. Wir hatten ein paar kleine Gastgeschenke 🎁 mitgebracht, da ich mir schon gedacht hatte, dass wir hier einen Besuch machen würden. Mit Tee 🍵 und frisch gebackenen Pakoras wurden wir beköstigt. Schaut man bei Vitthal aus dem Küchenfenster, so sieht und hört man die Spechte. Ganz in der Nähe fanden wir dann auch einen Baum voller Malabarhornvögel 🐦 – ein Gewusel und Gekreische!

    Dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Nach dem Abendessen suchten wir den Sri Lanka Froschmaul (Sri Lanka Frogmouth, Batrachostomus moniliger) 🦉, aber wir wurden nicht fündig. Sie war zu hören, aber nicht zu entdecken. In der Dunkelheit ist es auch nicht sehr einfach, denn sie ist immer gut getarnt. Auch am nächsten Abend hatten wir kein Glück. Im letzten Jahr hatten wir sie gefunden.

    Es war ganz schön heiß unterwegs ☀️, selbst ich kam ordentlich ins Schwitzen. Natürlich machten wir ein paar Selfies zur Erinnerung 🤳. Alle waren auch damit einverstanden, dass ich sie hier zeige.

    Nachtrag – Cashewfrucht 🌰🌿

    Auf dem letzten Bild seht ihr eine Cashewfrucht, allerdings noch im unreifen Stadium 🍃. Die eigentliche Nuss wächst außen unterhalb der Frucht – ein ungewöhnliches Merkmal, das die Cashew so besonders macht.

    Erst wenn die Frucht ausgereift ist, färbt sie sich gelblich oder rötlich 🍎, und die Cashewnuss wird hart und kann geerntet werden. Die Frucht selbst ist zwar essbar, verdirbt jedoch sehr schnell, weshalb man bei uns fast nur die verarbeitete Nuss kennt 🌰.

    03.02.2026 – Besuch in Keri und Foto-Tour 📸🐦🌿

    Als wir an diesem Morgen unsere Terrassentür öffneten, hatten wir schon Besuch: ein kleiner Makake 🐒 wartete auf eine Gelegenheit, ins Zimmer zu kommen. Leider konnten wir ihm diesen Wunsch nicht erfüllen.

    Da wir erst nach dem Mittagessen unsere Tour machen wollten, verbrachten wir die Zeit in der Anlage. Mir ging es wieder gut und so konnte ich auch beim Frühstück sowie beim Mittagessen gut zugreifen 🍽️. Allerdings schwächelte nun Irene etwas, sodass sie nicht mit uns kommen konnte.

    Gegen 15 Uhr trafen wir uns mit Vitthal und Brit an der Rezeption und fuhren mit einem Jeep 🚙 los. Unterwegs hielten wir am Anjunem Dam an. Hier wird der Costi-Nadi-Fluss gestaut. Der Staudamm dient hauptsächlich zur Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Flächen 🌾. Bei der Errichtung wurde damals ein (oder mehrere) Dorf geflutet. Manchmal, bei sehr niedrigem Wasserstand, lassen sich Überreste erkennen. Aus Sicherheitsgründen durften wir nicht fotografieren 📵.

    Wir hielten noch an verschiedenen Stellen an und liefen ein Stück – immer auf der Suche nach kleinen bunten Vögeln 🐦. Wir konnten wieder viele entdecken.

    02.02.2026 – Begegnungen und Foto-Spaziergang 📸🕊️🐍

    Am nächsten Tag geht es mir etwas besser, so dass ich mich wieder unter Menschen traue. An diesem Tag lernen wir Brit und Irene aus Schottland kennen 🇬🇧. Brit fotografiert auch. Wir machen am Nachmittag einen gemeinsamen Foto-Spaziergang mit Vitthal 🌿.

    Wir hören und sehen jede Menge Vögel 🐦, aber nicht jeder lässt sich gut ablichten:

    • Black Drongo (Dicrurus macrocercus)
    • Blue-capped Rock Thrush (Monticola cinclorhyncha)
    • Puff-throated Babbler (Pellorneum ruficeps) – Puffkehl-Drossling

    Ein besonderes Highlight war jedoch die giftige Malabar pit viper 🐍 (Craspedocephalus malabaricus oder Trimeresurus malabaricus) – Malabar-Grubenotter.

    Mehr habe ich nicht unternommen. Für den nächsten Tag haben wir alle zusammen eine Tour mit Vitthal ins Village geplant 🏡.

    Viele Grüße
    Petra 🌸

    Ich hatte Friedrich nicht nur meinen Fotoapparat mitgegeben, sondern auch mein Handy, damit die Komoot-App die Tour aufzeichnete. Daher gibt es nun auch eine Karte von Friedrichs Tour:

    Externer Inhalt www.komoot.com
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