Beiträge von Petra

    Wir sind jetzt am Fährterminal, sind eingecheckt und warten, dass wir raufdürfen .

    Wir haben im L. eingekauft, sind nach Karosta gefahren, habe dort viel fotografiert auch im strömenden Regen, dann sind wir in die Stadt zurück, haben Falafel gegessen, sehr lecker, waren in der Konzerthalle Großer Bernstein, sind wieder zur Drehbrücke über den Karostakanal, dort wurde gerade eine Braut über die Brücke getragen, dann nochmal zum Karostastrand, nun haben wir geschwitzt, also erfolgreich die Wartezeit überbrückt

    Auf der Fähre haben wir vermutlich kein Internet.

    Morgen Abend sind wir dann wieder in Deutschland

    Ob das noch was mit Karosta wird?

    Kaum haben wir alles im Auto gepackt und saßen im Auto, ging das Gewitter los. Nun sitzen wir vor dem Lidl und warten bis wir einigermaßen trocken ins Geschäft kommen, nicht blitzt und donnert es heftig.

    Wir wollen uns noch ein wenig für die Fähre eindecken. Das Angebot ist ja nicht so üppig für Vegetarier.

    Friedrich frag mich gerade: wollen wir uns einen schönen Nachmittag vor dem Lidl machen?

    Die WetterApp hat schon wieder gelogen, es sollte trocken sein!

    Mir tun die Motorradfahrer 🏍️ leid, die vor uns im Hotel gestartet sind.

    Wie gut, dass wir im Trockenen sitzen.

    Später mehr. :S

    So schlenderten wir in die Stadtmitte zurück. Ich fand dann immer noch ein paar Motive unterwegs. Wir gönnten uns dann noch ein Bierchen mit Sicht auf die Straße. Dort beobachtete ich ein Pärchen, sie hat sich in Schale geschmissen und er fotografierte sie von rechts von links, von oben, mit Täschchen und ohne, mit überschlagenen Beinen, den Fuß vor, es war köstlich, denn ich war der heimliche Beobachter. :ttwisted

    Das war´s dann aus Kuldiga, einer Stadt, die uns beiden sehr gefallen hat. Sie ist wirklich einen Stop wert!

    Viele Grüße
    Petra


    Noch einmal gehen wir zur Brücke und wir schauen zum breitesten Wasserfall Europas. Es laufen einige von der einen Seite zur anderen. Friedrich überlegt, eigentlich würde er auch wollen, aber er zögert noch.

    Es sieht aber etwas nach Regen aus und mir war es sehr recht, dass der Plan dann doch ad acta gelegt wurde. :ffffluestern

    Da war ja sogar eine ganze gebratene Knoblauchknolle dabei. Wir haben alles aufgegessen. ;)

    Wir haben gerade gut gefrühstückt, ein letztes Mal in Lettland. So wie auf dem Bild, das ist meine Lieblingsvariante.

    Friedrich liebt es üppiger mit Müsli, gebratenem Gemüse, Kartoffeln, Eiern, Bohnen in Tomatensauße, Heringssalat, Matjes, Käse, Oliven und hinterher ein süßes Teilchen. :DDDick25

    In einem der Lokale am Rathausplatz setzen wir uns draußen hin und bestellen viel zu viel. Das Knoblauchbrot sollte eine Vorspeise sein. Hier wird es etwas anders gemacht, aber es ist sehr lecker. Eignetlich hätte man danach aufhören können, aber... wir hatten ja den Hauptgang auch bestellt. Für mich gab es Veggie-Pasta und Friedrich nahm was Fischiges.

    Danach brauchten wir eine Pause. Wie gut, dass wir nicht weit laufen mussten.

    Sehr schön ist die Orthodoxe Kirche der Heiligen Jungfrau. Von dort gehen wir weiter zum Needle Tower (Nadelturm) Leider ist das Gebäude komplett eingerüstet, aber man kann den Turm besteigen. Es sind einige Treppenstufen zu gehen, ehe man ganz oben ist. Auf den Zwischenpodesten gab es Erklärungen und Bilder der ehemaligen Nadelfabrik.

    Von oben hatten wir dann eine weite Rundumsicht. Der Eintritt ist übrigens frei. Da es sehr warm war, kamen wir ordenlich ins Schwitzen. Ich wollte Kaffee, Friedrich Bier. Wir fanden aber nur ein Café und somit gewann der Cappucino. :D

    Rundgang durch Kuldiga

    Erst hatten wir überlegt, ob wir die Motorräder auspacken, aber dann dachten wir, es gibt noch genug im Ort anzuschauen. Aber erst geht es in den Frühstückraum mit Blick auf den Rathausplatz.

    Die Gästezimmer sind alle auf der 2. Etage. In der ersten Etage gibt es die Escaperäume. Wer das nicht kennt:

    Es ist ein Spiel zu mehreren. Man ist in einem Raum und muss Rätsel lösen, um dort wieder raus zu kommen, oder in den nächsten Raum zu gelangen. Es gibt ein Endziel, das muss man in einer bestimmten Zeit erreichen.

    Wir haben das mal in Köln mit Jenni gemacht. Das ist schon sehr lustig. Besonderes Interesse hatte Friedrich an dem Fluchtplan. {a

    Durch den Stadtgarten gehen wir wieder zurück zum Hotel Es gibt viele Skulpturen der Künstlerin Livia Rezevska. Hier stand früher die Ordensburg und das Schloss des Herzogs Jacob. Dann kommen wir an der "kleinen" Universität vorbei und dann ist Schluss für heute.

    Viele Grüße
    Petra

    Man sieht, es gibt noch viele alte Häuser, die einer Renovierung bedürfen. Durch Kuldiga fliesst der kleine Fluss Alekšupīte. Wir kommen zu dem Alekšupīte-Wasserfall, er ist mit seinen 4,15 m der höchste in Lettland. :ffffluestern Erbaut im 17. Jahrhundert und mit der Wasserkraft wurde eine Papiemühle angetrieben. (Bild 4)

    Dann sehen wir die alte Backsteinbrücke über die Venta. Sie wurde 1874 und wurde so konzipiert, dass zwei entgegenkommende Kutschen problemlos vorbeifahren konnten.

    Steht man auf der Brücke, sieht man dann den breitesten Wasserfal Europas: Ventas rumba 249 m aber nur 1,6 m bis 2,2 m hoch.

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