Beiträge von Petra

    Da ich noch gerne bis nach Buļļuciems fahren wollte, der Ort liegt ganz am Ende dieser Halbinsel, stiegen wir wieder auf unsere Motorräder und brausten los. Ruckzuck haben wir eine Ausfahrt verpasst und fuhren über den Fluss Lielupe in Richtung Riga. Da wollten wir aber nicht hin und somit hielten wir an und ich wollte gerade auf meinem Garmin schauen, da hielt ein anderer Motorradfahrer an und sprach uns an.

    Er war in Erzähllaune, bestaunte unsere Mopeds und dachte, wir sind den ganzen Weg aus Deutschland hierher gefahren. :ttwisted Er ist Lette, in Riga geboren, hat sehr lange in Berlin gelebt und ist nun nach Lettland zurückgekehrt. Er zeigte uns dann noch, wie wir fahren müssen und meinte so richtig viel können wir am Ende dort nicht sehen.

    So war es dann auch. So richtig viel gab es wirklich nicht zu sehen. So drehten wir dann auch um und fuhren zurück.

    Und schon ist wieder ein schöner Tag vorbei, nur bissel heiß und bissel voll. "Zuhause" war es dann wieder ruhig und wir sahen die Sonne hinter den Bäumen untergehen.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir fuhren 8 km weiter nach Majori. Hier hatten wir ein echtes Parkplatzproblem und mussten sehr lange suchen ehe wir endlich einen fanden.

    Wir schauten uns ein wenig um, aber es war uns einfach zu voll und bei 31 Grad C macht es auch keinen Spaß herumzulaufen. Die Strände waren gut besucht. Uns ist es hier zu voll

    Wir suchten uns ein Restaurant, Friedrich entdeckte das Yerewan, ein armenisches Restaurant und wir ließen es uns gut gehen, Der Salat mit Halloumi schmeckte vorzüglich.

    Friedrich wurde dann noch von vermutlich einer Wespe gestochen und bekam einen dicken Arm, das war nicht so schön, aber er hat es überlebt. :ppeace Heute ist kaum noch etwas zu sehen.

    Gestern haben wir wieder eine kleine Motorradtour nur in Jūrmala gemacht. Dieser Ort besteht eigentlich aus mehreren kleinen Orten, mit einem insgesamt 32 Kilometer langem Sandstrand. Es gibt natürlich auch ein touristisches Zentrum und das befindet sich in Dubulti, Majori und Dzintari.

    In Dubulti hielten wir das erste Mal an, am Bahnhof schauten wir nach den Zügen, die nach Riga fahren, allerdings ließen wir dann doch den Plan mit dem Zug zu fahren, fallen. Das ist uns einfach zu umständlich. Wir hätten ja erst dahin gemusst. Bis nach Dubulti sind es 12 km von unserer Unterkunft.


    Im nächsten Bericht gibt es dann ein wenig Touristenströme zu sehen. Da wir ja motorisiert sind, müssen wir ja nicht unbedingt dahin. Für Hunde gibt es entweder ausgewiesene Zonen, in den weniger besuchten Gegenden dürfen sie auch an den Strand, so wie ich das bisher gesehen habe. Auch Campingplätze gibt es jede Menge.

    Die meisten Touristen kommen mit Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff, da ist dann der Bewegungsradius wirklich etwas eingeschränkt.

    Kiki, wir haben uns das mit Bus und Bahn gestern angeschaut. Wir müssten erst 30-40 Minuten mit dem Bus fahren , um dann mit der Vorortbahn nach Riga reinzufahren.Da sind wir ja ewig unterwegs. Wenn wir bis zur Bahn fahren, z. B. In Majori, da waren wir gestern, da haben wir selbst für die Motorräder lange nach einem Platz suchen müssen. Daher haben wir uns entschieden mit dem Auto gleich nach Riga zu fahren und dort nach einem Parkplatz suchen.

    Mit Motorrad könnten wir auch, aber dann haben wir wieder das Problem mit den warmen Klamotten und Helm. Damit laufe ich auch nicht gerne durch die Stadt.

    Weiter geht die Fahrt. Bevor wir nach Kemeri fahren, halten wir auf der Brücke über den/die Slocene an, einmal posen. :ttwisted Auch in Kemeri bleiben wir nicht lange. Das war eine gute Entscheidung, denn als wir mit den Motorrädern wieder in unserer Unterkunft angekommen sind, fing es tatsächlich wieder an zu regnen. Wir haben aber noch einmal kurz am Supermarkt gehalten und ich habe frischen Salat und noch ein paar Kleinigkeiten für unser Abendessen eingekauft.

    Das war doch wieder ein schöner Tag! Das Salatbild habe ich ja schon an anderer Stelle gezeigt, aber hier passt es auch hin, daher einmal doppelt. :ppfeifen

    Viele Grüße
    Petra

    Wir fahren noch etwas weiter nördlich und machen einen stop am Strand von Kurzeme. Die Parkplätze hier sind kostenpflichtig. Wir machen ja nur einen kurzen Stop von einer Stunde und bezahlen 1 Euro, aber erst beim Verlassen des Parkplatzes. Hier wird ordentlich Buch geführt. Ein Parkwächter öffnet die Schranke, schreibt die Kennzeichen und die Uhrzeit auf. 1 € pro Stunde kostet es.

    Wir wollten hier was trinken, ich sehe aber ein veganes Eis, dann gibt es natürlich ein Eis. Der Preis ist unverschämt, aber es schmeckt. Dann laufen wir zum Strand. Ja, der gefällt mit wieder gut, es ist kaum was los.

    Unsere erste kleine Motorradtour

    Endlich war das Wetter so, dass Friedrich die Motorräder aus dem Vito rausholte. Wir haben uns eine kleine Runde in der Umgebung ausgesucht.

    Als erstes fuhren wir nach Ragaciems. Den esrten Stop machten wir an einem kleinen Campingplatz. Wir durften unsere Mopeds hier kurz parken und an den Strand gehen, alles sehr kuschelig, aber der Strand ist recht leer.








    Von hier aus fahren wir nach Kolka, erst danach geht es wieder in südlicher Richtung. Wir machen noch einen Stop von 2 Tagen an dem Fluss Venta, aber im Inland. Da kommen wir dann an Ventspils vorbei. Ich weiß nicht, ob wir da noch reinfahren. Würde es sich denn lohnen? Ich habe gerade mal nachgeschaut, unsere Unterkunft ist in Vārve, Das sind ja noch nicht einmal 100 km von Kolka entfernt. Da hätten wir viel Zeit die Küste zu erkunden.

    Ich wollte mir die Ecke aber in jedem Fall auch anschauen. Die Strände sind ja fast überall gleich, erst Wald, dann Düne dann Strand. Wir werden wohl morgen nach Riga fahren und dann machen wir einen Strandtag, aber hier bei uns, wenn das Wetter es zulässt.

    Unser Vermieter hat uns gesagt, dass Kolka die schönste Ecke von Lettland sei, wir sind gespannt, Wir haben ja schon tolle Strände gesehen, auch in Litauen. Ich denke Jürmala ist halt durch die Nähe zu Riga ein Anziehungspunkt, auch für die Kreuzfahrer. Heute müssen wieder welche angekommen sein, wir haben eine große Gruppe in Majori gesehen. Ich wusste gar nicht, dass Jurmala aus so vielen kleinen Orten besteht. die sich aneinanderreihen.

    Nur mal eine Anmerkung:

    Es sind gerade um 16:52h 31 Grad.

    Wir brechen die Tour ab, es ist zu heiß zum Fahren. Wir sind jetzt im Zentrum von Jurmala, alles voll.

    Nun sitzen wir in einem armenischen Restaurant und kühlen uns ab,so weit man das kann sagen.

    Das ist nicht so unsere Welt hier, vergleichbar mit Rimini. Da war eine gute Wahl, dass ich noch umgebucht hatte,

    Einen Salat mit Halloumi gibt es gleich auch noch . :)

    Schnell alles ausgepackt und dann wollten wir los, erst zum Strand und dann zum Supermarkt. Wir fanden sogar den Weg zum Wasser, ohne uns groß zu verlaufen. Schön ist es hier, ein großer Strand und wenig los. Wir machten einen kleinen Strandspaziergang und dann kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt ein. Auch hier ist das vegetarische Angebot prima. Toastbrot und Veggie-Wurst standen auf unserem Zettel.

    Das war´s mal wieder für heute. Morgen packen wir die Motorräder aus!

    Viele Grüße
    Petra

    Nachdem wir die Grenze zu Lettland hinter uns gelassen haben, fahren wir zügig durch. In Jegave irren wir ein wenig herum, finden dann aber den richtigen Weg. Wir haben ja Zeit und Urlaub.

    Unsere Unterkunft liegt in Jūrmala, allerdings am äußersten westlichen Rand. Wir finden sie aber nicht und fragen vor einem Supermarkt jemanden, die gerade wegfahren wollten. Ich hätte ja auch beim Vermieter angerufen, aber ich konnte auch nicht telefonieren. Die FRau am Steuer, suchte im Handy, schüttelte den Kopf, sprach mit ihrenm Sohn ca,. 12/13 Jahre, denn er konnte etwas englisch und musste übersetzen. Sie fuhren uns bis zu der Straße hin. Wir freuen uns wieder über die Gastfreundschaft.

    Unser Vermieter wartete schon auf uns und zeigte uns alles. Wir bekamen auch etliches an Informationsmaterial.

    Wir haben eine kleine Haushälfte für uns und sind zufrieden. Ursprünglich hatten wir was mittendrin in Jürmala gebucht, aber dann habenwir uns doch umentschieden, was für ein Glück. Hier ist es sehr ruhig und wir sind ja motorisiert.

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